Das stärkste Ladegerät seiner Klasse
Die meisten Auto- und Motorrad-Ladegeräte bleiben bei 5 bis 10 Ampere stehen, für die Erhaltung ausreichend, aber langsam für eine echte Aufladung. Der HTRC P20 durchbricht diese Grenze mit einem Ladestrom von bis zu 20 Ampere bei 12 Volt und 10 Ampere bei 24 Volt, verteilt auf drei einstellbare Stufen je nach Batteriegröße und Dringlichkeit.
20A bei 12V, 10A bei 24V: was die drei Stufen ändern
Bei 12 Volt stehen drei Stufen zur Verfügung: 5A, 10A und 20A. Bei 24 Volt reicht die Spanne von 3A über 5A bis 10A. Diese Wahl lässt die Kontrolle beim Nutzer: eine niedrige Stufe für eine kleine Motorradbatterie oder eine längere Erhaltung, die höchste Stufe für eine große Wohnmobil- oder Bootsbatterie, die schnell geladen werden muss. An einer leeren 100-Ah-Batterie schafft die 20A-Stufe den Großteil der Ladung in wenigen Stunden, wo ein 5A-Ladegerät eine ganze Nacht bräuchte.
Vier Modi für Blei, Lithium und LiFePO4
Diese Leistung geht nicht zulasten der Kompatibilität. Der P20 lädt Blei-Säure-Batterien in all ihren gängigen Formen (AGM, Gel, EFB, MF, SLA, VRLA, nasse Batterien) ebenso wie Lithium- und LiFePO4-Batterien, mit vier per Knopfdruck wählbaren Modi: Lithium, AGM/Blei, LiFePO4 und Reparatur. Sein neunstufiges Ladeprogramm erkennt Typ und Zustand der Batterie, entsulfatiert bei Bedarf und wechselt nach Vollladung automatisch in die Erhaltungsladung.
Wenige Ladegeräte dieser Preisklasse decken sowohl Blei als auch Lithium-LiFePO4 in einem einzigen Gerät ab: Die meisten günstigen Konkurrenten beschränken sich auf eine Chemie, während der P20 beide bei deutlich höherer Leistung abdeckt.
Der Reparaturmodus, bis zu 2V Startspannung
Der Reparaturmodus zielt auf alte oder stark entladene Blei-Batterien, mit einer minimalen Startspannung von nur 2 Volt. Diese niedrige Schwelle, weit unter den nominalen 12 Volt einer Standardbatterie, erlaubt den Versuch, ein Gerät wieder zum Laufen zu bringen, das ein gewöhnliches Ladegerät schlicht ablehnen würde, weil die Spannung nicht ausreicht, um die Ladung überhaupt auszulösen. Eine Erfolgsgarantie ist das nicht, eine tiefe Sulfatierung oder eine tote Zelle bleiben physikalische Grenzen, die kein Ladegerät aufheben kann, aber der Versuch kostet nichts und kann eine monatelang liegen gelassene Rasenmäher- oder Motorradbatterie retten.
Vollständiges LCD-Display und automatischer Sommer-/Winterwechsel
Das beleuchtete LCD-Display zeigt fortlaufend Spannung, Ladestrom, Innentemperatur und Ladezustand in 20-%-Schritten an, sodass sich der Fortschritt genau verfolgen lässt, ohne zu raten. Das Gerät wechselt außerdem automatisch zwischen Sommer- und Wintermodus je nach gemessener Umgebungstemperatur, um die Ladespannung anzupassen und eine Unterladung bei Kälte zu vermeiden, eine Einstellung, um die sich der Nutzer nicht selbst kümmern muss.
Kabel, Klemmen und Schutzfunktionen solide, ein Lüfter, den man hört
Das 3 Meter lange Netzkabel aus reinem Kupfer und die verstärkten Polklemmen mit Schutzkappen sprechen für eine Verarbeitung über dem ermittelten Preis. Die Schutzfunktionen decken das Wesentliche ab: Verpolung, Kurzschluss, Über- und Unterspannung sowie Überhitzung. Keine Schutzart gegen Feuchtigkeit wird dagegen angegeben, anders als bei manchen Konkurrenten im selben Segment.
Die Kehrseite der Leistung liegt bei der Kühlung: Der Lüfter läuft an, sobald die Ladung steigt, und ist in einer ruhigen Garage deutlich hörbar. Tagsüber ist das ein kleiner Nachteil; läuft das Gerät die ganze Nacht neben einem bewohnten Raum, etwa einer Wohnmobilkabine, kann es störend werden.
Gegen den Noco Genius10, den Einhell CE-BC 5M und den CTEK MXS 5.0
Für unter 50 € positioniert sich der HTRC P20 als das stärkste Ladegerät der Auto- und Motorradauswahl der Seite, weit vor den üblichen Referenzen dieser Preisklasse.
| Kriterium | HTRC P20 | Noco Genius10 | Einhell CE-BC 5M LiFePO4 | CTEK MXS 5.0 |
|---|---|---|---|---|
| Max. Strom | 20 A (12V) / 10 A (24V) | 10 A | 5 A | 5 A |
| Spannungen | 12 V und 24 V | 6 V und 12 V | 12 V | 12 V |
| Lithium / LiFePO4 | Ja | Ja | Ja | Nein |
| Ladeprogramm | 9 Stufen + Reparatur | 9 Modi + Entsulfatierung | 3 Modi + Rekonditionierung | 8 Stufen + Rekonditionierung |
| Ermittelter Preis | ≈ 47 € | ≈ 127 € | ≈ 49 € | ≈ 80 € |
Auf dem Papier übertrifft der P20 die Konkurrenz deutlich bei der Leistung, und das zu einem spürbar niedrigeren Preis: genug, um eine große Wohnmobil- oder Bootsbatterie schnell zu laden, wofür der Genius10 oder der MXS 5.0 eine ganze Nacht bräuchten. Der Einhell bleibt die günstigste Wahl für Lithium bei kleiner Leistung und leiser im Betrieb, und der Noco Genius10 behält den Vorteil der 6-Volt-Unterstützung und einer lange etablierten Marke. Wer aber vor allem rohe Leistung und Lithium-Kompatibilität zum besten Preis sucht, findet im HTRC P20 kaum einen ernsthaften Rivalen.
Für wen sich der HTRC P20 eignet
Der P20 richtet sich zuerst an Besitzer großer Batterien, Wohnmobil, Boot, Nutzfahrzeug, oder an alle, die schnell laden müssen, statt ein Ladegerät die ganze Nacht laufen zu lassen. Die doppelte 12V/24V-Spannung und die Lithium/LiFePO4-Kompatibilität machen ihn auch zu einer vielseitigen Wahl für alle, die mehrere Fahrzeuge mit unterschiedlicher Batteriechemie besitzen. Steht dagegen Ruhe an erster Stelle, bei ausschließlich nächtlichem Einsatz in einem bewohnten Raum, oder bei reinem Lithium-Bedarf mit kleinerer Leistung, bleibt der Einhell CE-BC 5M LiFePO4 eine leisere und günstigere Alternative.


