Fossibot FAC580: unser ausführlicher Test dieses Lichtmaschinenladegeräts

Fossibot verspricht 580 W während der Fahrt für 199 Euro, doch dieses Lichtmaschinenladegerät lädt keine Verbraucherbatterie wie seine Konkurrenten: Es speist mit 45 bis 80 V den Solareingang einer Powerstation, ganz ohne eigenes Ladeprofil je Batteriechemie.

Unsere Note
3,6/5
Sicherheit und Schutzfunktionen: 4,0 von 5 (Gewichtung 15 %)Sicherheit4,0Verarbeitung und Ausdauer: 3,3 von 5 (Gewichtung 10 %)Verarbeitung3,3Tatsächlicher Ladestrom: 4,1 von 5 (Gewichtung 35 %)Ladung4,1Batteriekompatibilität: 3,4 von 5 (Gewichtung 25 %)Kompatibilität3,4Steuerung und Programmierung: 2,7 von 5 (Gewichtung 15 %)Steuerung2,7

Wie wird diese Note berechnet?

Fossibot FAC580 Lichtmaschinenladegerät schräg von vorne, geripptes schwarzes Gehäuse mit Fossibot-Logo und sichtbarem Eingangskabelanschluss

Das Wichtigste

Der Fossibot FAC580 verspricht 580 W, die der Hersteller sowohl auf seinem europäischen als auch auf seinem US-amerikanischen offiziellen Shop nennt, zu einem Preis deutlich unter den Referenzen dieses Segments. Ihn direkt mit dem CTEK D250SE oder dem Renogy DCC50S zu vergleichen, wäre jedoch irreführend: Er lädt keine Blei- oder Lithium-Verbraucherbatterie mit einem eigenen Profil, sondern speist mit 45 bis 80 V den Solareingang einer Powerstation, die ihre eigene interne Chemie selbst verwaltet. Das Versprechen der Kompatibilität mit 99 % der Fremdmarken-Powerstations wird durch keine unabhängige Messung gestützt, die Anzeige beschränkt sich auf eine Fehlerleuchte ohne positive Bestätigung eines laufenden Ladevorgangs, und der angegebene Standby-Verbrauch belastet die Starterbatterie deutlich stärker als beim CTEK, wenn das Gerät dauerhaft angeschlossen bleibt. Wer bereits eine kompatible Powerstation besitzt und sie günstig und schnell während der Fahrt nachladen will, für den geht die Rechnung auf; wer ein echtes DC-DC-Ladegerät mit mehreren Chemieprofilen für eine fest verbaute Verbraucherbatterie sucht, ist hier falsch.

Stärken

  • 580 W maximale Leistung, die Fossibot sowohl im europäischen als auch im US-Shop angibt, deutlich mehr als die rund 96 W einer klassischen Zigarettenanzünder-Steckdose und mehr als die übrigen Ladegeräte dieses Vergleichs
  • Wirkungsgrad von 92 %, im oberen Bereich für dieses Segment der Lichtmaschinenladegeräte
  • Funktioniert sowohl an 12 V als auch an 24 V, ohne manuelle Einstellung durch den Installateur
  • Eingebauter Verpolungsschutz, den der CTEK D250SE, die eigentliche Referenz des Segments, für sich selbst nicht in Anspruch nimmt
  • Deutlich günstiger als die vier Referenzen dieses Vergleichs (199 Euro gegenüber rund 140 bis 289 Euro) bei gleicher oder höherer angegebener Leistung
  • Sehr kompakt und leicht (0,8 kg, 182 x 162 x 47 mm), kaum größer als ein externes Festplattengehäuse

Schwächen

  • Kein eigenes Ladeprofil je Batteriechemie: Der FAC580 liefert eine feste Spannung von 45 bis 80 V an den Solareingang einer Powerstation, die ihre eigene Chemie selbst verwaltet, anders als der CTEK D250SE, der Renogy RBC40D1U-BT2 oder der Victron Orion-Tr Smart, die jeweils ein eigenes Profil für eine fest verbaute Verbraucherbatterie anwenden
  • Die Kompatibilität mit 99 % der Fremdmarken-Powerstations bleibt eine Herstellerangabe, die bislang durch keine unabhängige Messung bestätigt wird
  • Kein Display, keine App, nicht einmal optional: Die einzige Rückmeldung ist eine Leuchte, die nur bei einem Spannungs- oder Temperaturfehler aufleuchtet, ohne jede positive Anzeige eines laufenden Ladevorgangs
  • Keine Schutzart (IP) wird angegeben, obwohl das Gerät zur Befestigung an der Karosserie bestimmt ist und dort Spritzwasser und Vibrationen ausgesetzt ist; der CTEK D250SE nennt an dieser Stelle eine vollständige IP65-Einstufung
  • Angegebener Standby-Verbrauch von unter 3 W, was bei einem 12-V-System und dauerhaftem Anschluss auf bis zu rund 180 Ah pro Monat hinausläuft, deutlich mehr als das unter 1 Ah pro Monat des CTEK D250SE
  • Keine Sicherung und kein Sicherungshalter liegen bei, obwohl das 5 Meter lange Eingangskabel direkt mit der Starterbatterie verbunden wird: Eine Sicherung muss selbst ergänzt werden
Fossibot FAC580: Datenblatt und Preis ansehen →

Ein 0,8-kg-Booster, kein klassisches Batterieladegerät

Der Fossibot FAC580 ist ein DC-DC-Ladegerät, das eine Powerstation während der Fahrt über die Lichtmaschine des Fahrzeugs nachlädt. Für 199 Euro verspricht er bis zu 580 W Ausgangsleistung, etwa das Sechsfache einer klassischen Zigarettenanzünder-Steckdose, bei einem angegebenen Wirkungsgrad von 92 %. Er funktioniert sowohl an einem 12-V- als auch an einem 24-V-Bordnetz und fällt durch ein sehr kompaktes Format auf: 182 x 162 x 47 mm bei 0,8 kg.

580 W
Maximale Ausgangsleistung
92 %
Angegebener Wirkungsgrad
0,8 kg
Gewicht des Gehäuses allein

Seine Besonderheit liegt in der Architektur: Während ein klassisches Lichtmaschinenladegerät 12 V oder 24 V liefert, um direkt eine Blei- oder Lithium-Verbraucherbatterie zu laden, gibt der FAC580 eine feste Spannung von 45 bis 80 V aus, bestimmt für den Solareingang (MC4-Steckverbinder) einer Powerstation. Er lädt also streng genommen keine Batterie: Er versorgt den eingebauten Solarregler der Powerstation, die selbst die eigentliche Ladung ihrer eigenen Batterie übernimmt. Diese Unterscheidung, die in den meisten Produktbeschreibungen fehlt, prägt den gesamten weiteren Test.

Was die versprochenen 580 W wirklich wert sind

Fossibot dokumentiert zwei Leistungsstufen, die allein von der gemessenen Eingangsspannung gesteuert werden und nicht von einem echten Drehzahlsensor. Der Hersteller nennt sie „Modi“ (Motor läuft / Motor aus), doch die genauen Schwellenwerte weichen je nach Formulierung auf den eigenen offiziellen Shops leicht voneinander ab:

Leistungsstufen des Fossibot FAC580 nach Eingangsspannung (offizielle Fossibot-Shops Europa und USA)
Darstellung von FossibotEingangsspannungMax. Ausgangsleistung
Motor läuft13,2 bis 14 V300 W
Motor läuftüber 14 V580 W
Motor aus12 bis 12,75 V300 W
Motor ausüber 12,75 V580 W

In beiden Fällen gilt dieselbe Logik: Unterhalb von etwa 13 V ist die verfügbare Leistung auf 300 W begrenzt, darüber steigt sie auf 580 W. Die meisten Lichtmaschinen halten schon im Leerlauf eine Spannung über 14 V, sodass der FAC580 seine volle angegebene Leistung erreichen sollte, ohne eine hohe Drehzahl abzuwarten. Dieses Verhalten stützt sich jedoch auf die Dokumentation des Herstellers: Bislang bestätigt es keine unabhängige Messung.

Ausgangsleistung des Fossibot FAC580 im Vergleich zu einer klassischen Zigarettenanzünder-Steckdose: etwa 96 W für die Steckdose, 300 W auf der reduzierten Stufe des FAC580, 580 W bei voller Leistung96 W300 W580 WZigarettenanzünderFAC580, reduzierte StufeFAC580, volle Leistung
Ausgangsleistung des FAC580 nach Eingangsspannung, verglichen mit dem von Fossibot selbst genannten Richtwert von 96 W für eine klassische Zigarettenanzünder-Steckdose. Herstellerangaben, bislang ohne unabhängige Messung.

Unterhalb von 12 V schaltet der FAC580 seinen Ausgang automatisch ab, um die Starterbatterie vor übermäßiger Entladung zu schützen. Eingangsseitig nimmt das Gerät bis zu 45 A auf, ausgangsseitig sind es maximal 15 A bei 45 bis 80 V. Im Vergleich zu den anderen Ladegeräten dieses Tests übertrifft diese Leistung von 580 W den Nennstrom des CTEK D250SE (20 A) und des Victron Orion-Tr Smart Isoliert (30 A) auf eine gemeinsame Spannungsbasis umgerechnet und liegt in der Größenordnung des Renogy DCC50S, der mit 500 W angegeben wird. Keine dieser Zahlen, auch nicht die des FAC580, wurde durch eine vom Hersteller unabhängige Messung überprüft: Das Segment der Lichtmaschinenladegeräte bleibt insgesamt nur wenig von externen Tests abgedeckt.

Kompatibel mit 99 % der Fremdmarken-Powerstations, aber ohne chemiespezifisches Ladeprofil

Fossibot gibt eine Kompatibilität mit der eigenen Modellreihe an (F800, F1200, F2400, F3600 Pro und F7200 werden auf den offiziellen Shops ausdrücklich genannt) sowie mit „99 % der Fremdmarken-Powerstations“ mit MC4-Solareingang ab 45 V. Das ist eine großzügige Werbeaussage, die bislang durch keine unabhängige Messung bestätigt wird: In der Praxis hängt sie vom jeweiligen Solareingangsbereich der Fremdstation ab, der von Hersteller zu Hersteller variiert und den Käufer vor dem Kauf selbst prüfen muss.

Gut zu wissen: Das Werbematerial von Fossibot erwähnt eine Kompatibilität mit Akkupacks aus „AGM, Gel, LiFePO4 und NMC/NCA“. Gemeint ist damit die Chemie der Batterie IN DER ZIEL-POWERSTATION, nicht ein Ladeprofil, das der FAC580 selbst anwenden würde: Das Gerät bietet keinerlei Einstellung oder Auswahl der Chemie.

Das ist der wichtigste Unterschied zu den drei anderen Lichtmaschinenladegeräten dieses Vergleichs. Der CTEK D250SE verwaltet sechs eigenständige Blei-Profile (WET, EFB, Ca/Ca, MF, AGM, GEL) sowie ein eigenes Lithium-LiFePO4-Profil bei 14,2 V; der Renogy RBC40D1U-BT2 unterscheidet Blei (AGM, Gel, Nassbatterie) und Lithium-LiFePO4 mit einem fein einstellbaren Bereich; der Victron Orion-Tr Smart wendet ebenfalls spezifische Ladeprofile auf die angeschlossene Verbraucherbatterie an. Der FAC580 dagegen lädt niemals direkt eine Verbraucherbatterie: Er liefert eine feste Spannung von 45 bis 80 V an den Solareingang einer Powerstation, die selbst ihren eigenen Ladealgorithmus auf ihre eigene interne Batterie anwendet. Die „Chemiekompatibilität“ des FAC580 ist damit nur eine Frage von Spannung und Steckverbinder, keine Frage der Ladekurve.

Eingangsseitig akzeptiert der FAC580 sowohl ein 12-V-Bordnetz (12 bis 18 V) als auch ein 24-V-Bordnetz (24 bis 33 V), ohne manuelle Einstellung: eine echte Gemeinsamkeit mit den anderen Produkten dieses Vergleichs, die alle 12 V und 24 V unterstützen.

Kein Display, keine App: nur ein Schalter und eine Fehleranzeige

Die Bedienung des FAC580 beschränkt sich auf einen Ein-/Ausschalter und eine Kontrollleuchte. Laut Herstellerdokumentation leuchtet diese nur bei einem Fehler: rotes Blinken im Sekundentakt bei Unter- oder Überspannung am Eingang, begleitet von einem Signalton, und dauerhaftes Rot, sobald die Temperatur unter -20 °C fällt. Ein laufender Ladevorgang bei normaler Leistung wird dagegen nicht angezeigt: Die einzige Möglichkeit, zu erkennen, ob der FAC580 tatsächlich lädt, ist ein Blick auf das Display der Powerstation selbst.

Gut zu wissen: anders als der CTEK D250SE (Auswahlkabel mit drei Stellungen und zwei Leuchten für fünf Betriebszustände), der Renogy RBC40D1U-BT2 (Bluetooth-Modul BT-2 im Lieferumfang) und der Victron Orion-Tr Smart (integriertes Bluetooth und die App VictronConnect) bietet der FAC580 weder Einstellungen noch Bluetooth noch eine App, auch nicht als Option.

Diese Schlichtheit hat auch eine positive Seite: Bei der Installation gibt es buchstäblich nichts einzustellen, also auch kein Risiko einer falschen Profilwahl wie bei einem Ladegerät mit manuellem Wahlschalter. Wer die Ladung jedoch aus der Ferne verfolgen, einen Verlauf einsehen oder eine Benachrichtigung erhalten möchte, findet im FAC580 das am wenigsten ausgestattete der fünf Produkte dieses Vergleichs.

Eine umfassende Schutzliste, aber ohne mitgelieferte Sicherung

Der FAC580 gibt eine breite Liste an Schutzfunktionen an: Kurzschluss, Überstrom, Überhitzung, Überspannung, Unterspannung und Verpolung. Bei diesem letzten Punkt unterscheidet er sich vom CTEK D250SE, der ausdrücklich angibt, beim Anschluss nicht gegen Verpolung geschützt zu sein: ein klarer Vorteil für den FAC580, sofern dieser Schutz wie angegeben funktioniert.

-20 bis 60 °C
Betriebstemperaturbereich
< 3 W
Standby-Verbrauch
12 V
Schwelle der automatischen Abschaltung

Die automatische Abschaltung unter 12 V schützt die Starterbatterie vor Tiefentladung, wenn das Gerät bei ausgeschaltetem Motor angeschlossen bleibt. Der angegebene Standby-Verbrauch (unter 3 W dauerhaft) ist dagegen eine echte Schwäche: Auf ein 12-V-System und dauerhaften Anschluss umgerechnet, entspricht das bis zu rund 180 Ah pro Monat, deutlich mehr als das unter 1 Ah pro Monat, das der CTEK D250SE für dasselbe Segment angibt. Ein Gerät, das den ganzen Winter über an der Starterbatterie angeschlossen bleibt, belastet sie mit dem FAC580 also spürbar stärker als mit seinem CTEK-Konkurrenten.

Ein weiterer Vorbehalt: Auf den offiziellen Shops des Herstellers wird keine Schutzart (IP, Schutz vor Staub und Spritzwasser) angegeben, obwohl das Gerät zur Befestigung an der Karosserie des Fahrzeugs bestimmt ist und dort Spritzwasser und Vibrationen der Straße ausgesetzt ist. Der CTEK D250SE nennt an dieser Stelle eine vollständige IP65-Einstufung, der Renogy RBC40D1U-BT2 eine IP32-Einstufung.

Schließlich enthält der Lieferumfang (FAC580-Gerät, 5 Meter langes Eingangskabel mit 6 AWG Querschnitt, 0,5 Meter langes Ausgangskabel, sechs Schrauben und vier Anschlusskappen, Schraubendreher, Anleitung) keine Sicherung und keinen Sicherungshalter, obwohl das Eingangskabel direkt mit dem Pluspol der Starterbatterie verbunden wird. Wie bei jeder Kfz-Elektroinstallation muss der Installateur selbst eine Sicherung in Batterienähe ergänzen.

Eine jüngere Marke in diesem Segment, zwei Jahre Garantie

Fossibot gewährt auf den FAC580 zwei Jahre Garantie, ebenso viel wie der CTEK D250SE und der Renogy RBC40D1U-BT2 in diesem Vergleich. Das Gehäuse, auf den offiziellen Fotos gerippt und belüftet, enthält einen aktiven Lüfter und einen seitlichen Belüftungsschlitz; mit 0,8 kg Gewicht und 182 x 162 x 47 mm Abmessungen ist er das kompakteste der fünf hier verglichenen Produkte.

Fossibot bleibt im speziellen Segment der Lichtmaschinenladegeräte dennoch eine jüngere Marke als CTEK, Renogy oder Victron, die alle schon länger auf diesem Zubehörmarkt für Fahrzeuge präsent sind. Für den FAC580 wurde bislang weder eine externe Zerlegung noch ein Langzeittest gefunden, ebenso wenig ein Rückruf für dieses Modell: ein Bild, das eher zu einem noch jungen, wenig abgedeckten Produkt passt als zu einem nachgewiesenen Problem.

Installation: 5 Meter Eingangskabel, MC4-Ausgang, Sicherung in Eigenregie

Der FAC580 wird über seine eingebauten Montagewinkel direkt an der Karosserie oder am Chassis des Fahrzeugs befestigt, in der Nähe der Starterbatterie oder des Motorraums. Im Lieferumfang enthalten sind das Gerät selbst, ein 5 Meter langes Eingangskabel mit 6 AWG Querschnitt (lang genug, um die meisten Starterbatterien von einem Montageort entfernt von der Motorwärme zu erreichen), ein 0,5 Meter langes Ausgangskabel, sechs Schrauben, vier Anschlusskappen, ein Schraubendreher und die Anleitung.

Ausgangsseitig wird der FAC580 an den Solareingang (MC4-Steckverbinder) der zu ladenden Powerstation angeschlossen. Fossibot nennt ausdrücklich die eigene Modellreihe (F800, F1200, F2400, F3600 Pro, F7200) als kompatibel, zusätzlich zu Fremdstationen, die den geforderten Eingangsspannungsbereich (ab 45 V) erfüllen. Da keine Sicherung mitgeliefert wird, empfiehlt es sich, eine solche am Pluskabel, möglichst nah an der Starterbatterie, zu ergänzen, wie bei jeder zusätzlichen elektrischen Abzweigung an einem Fahrzeug.

Im Vergleich zum CTEK D250SE, Renogy DCC50S, Renogy RBC40D1U-BT2 und Victron Orion-Tr Smart

Wie schlägt sich der Fossibot FAC580 im Vergleich zu den anderen bereits getesteten Lichtmaschinenladegeräten auf dieser Seite?

Vergleich: Fossibot FAC580 gegenüber vier Referenz-Lichtmaschinenladegeräten (Herstellerangaben, beobachtete Preise als Orientierung)
KriteriumFossibot FAC580CTEK D250SERenogy DCC50SRenogy RBC40D1U-BT2Victron Orion-Tr Smart Isoliert
Ausgang45 bis 80 V zum Powerstation-Eingang12/24 V zur Verbraucherbatterie12/24 V zur Verbraucherbatterie12/24 V zur Verbraucherbatterie12 V isoliert zur Verbraucherbatterie
Leistung / max. Strom580 W (15 A bei 45 bis 80 V)20 A50 A (500 W angegeben)40 A einstellbar (40/30/20/10 A)30 A
Eingebauter SolareingangNein (umgekehrt: er speist den Solareingang der Station)Ja, max. 300 WJa, max. 660 WNeinNein
Chemiespezifisches LadeprofilKeines, Aufgabe der Powerstation6 Blei-Profile + 1 LithiumBlei- und Lithium-ProfileBlei (AGM/Gel/Nass) und Lithium-LiFePO4Blei- und Lithium-Profile
BedienungNur Schalter, keine EinstellungenAuswahlkabel, 3 StellungenBluetooth optional (BT-2)Bluetooth BT-2 inklusiveIntegriertes Bluetooth + App
SchutzartNicht angegebenIP65Nicht angegebenIP32Nicht angegeben
Gewicht0,8 kg0,7 kgNicht angegebenNicht angegeben1,6 kg
Beobachteter Preis199,00 €273,69 €209,99 €139,99 €225,00 €

Der FAC580 beansprucht die höchste Ausgangsleistung der Gruppe und den niedrigsten beobachteten Preis, ist aber auch das einzige der fünf Geräte, das keine Verbraucherbatterie direkt lädt: Der Vergleich mit den übrigen vier ergibt nur Sinn, wenn tatsächlich eine Powerstation über ihren Solareingang geladen werden soll, nicht die Pflege eines fest verbauten Blei- oder Lithium-Batteriesatzes. Der Renogy RBC40D1U-BT2 bleibt in dieser Gruppe die Referenz für das Verhältnis von Ausstattung zu Preis (Bluetooth inklusive, IP32 dokumentiert, günstiger als der FAC580), der Victron Orion-Tr Smart Isoliert für alle, die eine vollständige galvanische Trennung mit integrierter Steuerung wünschen.

Für wen sich der Fossibot FAC580 eignet

Der FAC580 richtet sich vor allem an alle, die bereits eine kompatible Powerstation besitzen (aus der Fossibot-Reihe oder einer anderen Marke mit passendem MC4-Solareingang) und sie während der Fahrt bei begrenztem Budget schneller nachladen möchten. Die angegebenen 580 W und der Preis von 199 Euro machen ihn auf dem Papier zur leistungsstärksten und günstigsten Option dieses Vergleichs für genau diesen Einsatzzweck.

Für alle, die eine fest im Fahrzeug verbaute Blei- oder Lithium-Verbraucherbatterie laden möchten, eignet er sich hingegen nicht: Keiner der Anschlüsse des FAC580 ist dafür ausgelegt. Für diesen Einsatzzweck bietet der Renogy RBC40D1U-BT2 mehr Ausstattung zu einem niedrigeren Preis, und der Victron Orion-Tr Smart Isoliert bleibt die Referenz für eine vollständige galvanische Trennung. Wer eine Fernüberwachung oder einen Ladeverlauf bevorzugt, findet auch diese beiden Geräte besser ausgestattet als den FAC580, dem jegliche Konnektivität fehlt.

Die Note im Detail

Unsere Note
3,6/5
Tatsächlich gelieferter Strom nicht gemessen
Kälteverhalten nicht gemessen
Kapazität und Vielseitigkeit nicht gemessen
Sicherheit und Schutzfunktionen 4,0
Verarbeitung und Ausdauer 3,3
Messgenauigkeit nicht gemessen
Konnektivität und App nicht gemessen
Kompatibilität und Installation nicht gemessen
Tatsächlicher Ladestrom 4,1
Batteriekompatibilität 3,4
Steuerung und Programmierung 2,7
Qualität des Ausgangssignals nicht gemessen
Standby-Verbrauch nicht gemessen
Tatsächlich verfügbare Leistung nicht gemessen
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Das Produkt und seine Alternativen

Fossibot FAC580

Fossibot FAC580

Ansehen (3)

Bis zu 580 W von der Lichtmaschine während der Fahrt, 6-mal schneller als eine Zigarettenanzünderbuchse, kompatibel mit 99 % der Fremd-Powerstations.

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Renogy RBC40D1U-BT2

Renogy RBC40D1U-BT2

139.99€ (10)

Der Renogy RBC40D1U-BT2 lädt die Bordbatterie mit bis zu 40A über die Lichtmaschine, mit inklusivem Bluetooth BT-2. Kein Solar-MPPT, anders als beim DCC50S.

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Renogy DCC50S

Renogy DCC50S

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Die Zusatzbatterie beim Fahren UND per Sonne laden: Der Renogy DCC50S vereint DC-DC-Ladegerät 50A und MPPT-Solarregler in einem Gehäuse, gemacht für Vans.

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CTEK D250SE

CTEK D250SE

Ansehen (9)

Lichtmaschine UND Solarpanel in einem einzigen 0,7-kg-Gehäuse: der CTEK D250SE lädt die Versorgungsbatterie, ohne je einen separaten Solarregler zu brauchen.

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Victron Energy Orion-Tr Smart 12/12-30 Isoliert

Victron Energy Orion-Tr Smart 12/12-30 Isoliert

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Die Zusatzbatterie beim Fahren boostern und dabei beide Stromkreise elektrisch trennen: die Van-Life-Referenz, mit integriertem Bluetooth.

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Häufige Fragen

Nein. Der FAC580 liefert eine feste Spannung von 45 bis 80 V an den Solareingang (MC4) einer Powerstation, die selbst die Ladung ihrer eigenen internen Batterie übernimmt. Er ist kein Verbraucherbatterie-Ladegerät wie der CTEK D250SE oder der Renogy RBC40D1U-BT2.

Bis zu 580 W oberhalb einer Eingangsspannungsschwelle von etwa 14 V, die die meisten Lichtmaschinen schon im Leerlauf überschreiten. Darunter fällt die verfügbare Leistung auf 300 W.

Ja, solange die Spannung der Starterbatterie über 12 V bleibt. Zwischen 12 und 12,75 V ist die Leistung auf 300 W begrenzt, oberhalb von 12,75 V kann sie 580 W erreichen.

Ja. Im Lieferumfang ist keine Sicherung und kein Sicherungshalter enthalten, obwohl das 5 Meter lange Eingangskabel direkt mit der Starterbatterie verbunden wird: Eine Sicherung muss selbst möglichst nah an der Batterie ergänzt werden.

Fossibot gibt eine Kompatibilität mit 99 % der Fremdmarken-Powerstations mit MC4-Solareingang ab 45 V an, eine Herstellerangabe, die bislang durch keine unabhängige Messung bestätigt wird.

Zwei Jahre, laut den offiziellen Fossibot-Shops in Europa wie in den USA, ebenso lang wie beim CTEK D250SE und beim Renogy RBC40D1U-BT2 dieses Vergleichs.