Sunslice Gravity 10: unsere ausführliche Einschätzung

10000 mAh, 37 Wh laut Herstellerangabe, aber eine reale Rückgabe, die bei mehrtägiger Nutzung im Gebirge auf 68 bis 76 % zurückfällt: Die Sunslice Gravity 10 hält einen Teil ihres Kapazitätsversprechens, nicht das ganze. Ihr gleichzeitig nutzbarer Dreifachanschluss mit 18 W, die integrierte LED-Taschenlampe und das Solar-Ökosystem Fusion Flex heben sie deutlich von ihren direkten Konkurrentinnen ab, doch ihre Ladegeschwindigkeit wirkt gegenüber dem Markt 2026 veraltet.

Unsere Note
3,9/5
Kapazität und Laufzeit: 3,8 von 5 (Gewichtung 25 %)Kapazität3,8Ausgangsleistung: 3,7 von 5 (Gewichtung 20 %)Leistung3,7Format und Gewicht: 4,0 von 5 (Gewichtung 20 %)Format4,0Anschlüsse und Kabel: 4,1 von 5 (Gewichtung 15 %)Anschlüsse4,1Aufladung: 3,6 von 5 (Gewichtung 10 %)Laden3,6Verarbeitung und Ausdauer: 4,2 von 5 (Gewichtung 10 %)Verarbeitung4,2

Wie wird diese Note berechnet?

Schwarze Sunslice Gravity 10 Powerbank schräg liegend, Sunslice-Logo und Reihe von Ladestand-LEDs an der Schmalseite sichtbar

Das Wichtigste

Die Sunslice Gravity 10 hält einen Teil ihres Versprechens: 37 Wh, rechnerisch nachvollziehbar, in einem Format von 220 Gramm, das in jede Tasche passt. Bei mehrtägiger Nutzung im Gebirge fällt ihre reale Rückgabe jedoch je nach verwendetem Kabel auf 68 bis 76 % der Nennkapazität zurück, was die Anzahl möglicher Smartphone-Ladungen auf 1,65 bis 1,85 statt der angegebenen 2 bis 3 senkt. Ihr gleichzeitig nutzbarer Dreifachanschluss, die integrierte LED-Taschenlampe und die direkte Kompatibilität mit den Solarmodulen Fusion Flex heben sie deutlich von ihren direkten Konkurrentinnen gleicher Kapazität ab, von denen keine eines der beiden Merkmale bietet. Auf der anderen Seite zählen ihre 18 W pro Anschluss und der gleich hohe Ladeeingang zu den langsameren Werten ihrer Klasse, mit einer vollständigen Ladung, die über 4 Stunden dauern kann. Eine kompakte, ehrliche Begleiterin für draußen, aber keine Empfehlung für alle, die vor allem Ladegeschwindigkeit oder eine Wasserfestigkeitsangabe suchen.

Stärken

  • 37 Wh, rechnerisch nachvollziehbar (10000 mAh bei 3,7 V), unter der 100-Wh-Grenze für die Kabinenmitnahme ohne besondere Genehmigung
  • Sehr kompakt für ihre Kapazität: 220 Gramm bei nur 16 mm Dicke, passt leicht in jede Tasche
  • Aktiver Dreifachanschluss (1x USB-C PD und 2x USB-A QC3.0), je bis zu 18 W, für mehrere Geräte gleichzeitig
  • Integrierte LED-Taschenlampe, die allen drei direkten Konkurrentinnen gleicher Kapazität in dieser Einschätzung fehlt
  • Direkt kompatibel mit den faltbaren Sunslice Fusion Flex Solarmodulen, ohne Adapter
  • 2 Jahre Garantie, Marke mit stationärem Vertrieb in mehreren Ländern, bislang kein Rückruf bekannt

Schwächen

  • Reale Rückgabe von 68 bis 76 % der Nennkapazität bei mehrtägiger Nutzung im Gebirge, je nach verwendetem Kabel
  • 18 W pro Anschluss, ein inzwischen bescheidener Wert gegenüber 30-W-Konkurrentinnen wie der Anker Zolo 10000
  • Langsame vollständige Ladung: von der Marke rund 3 Stunden angegeben, in einem konkreten Fall bei längerer Nutzung bis zu 4 Std. 40 Min.
  • Keine veröffentlichte Angabe zur tatsächlichen Leistungsverteilung, wenn alle drei Anschlüsse gleichzeitig genutzt werden
  • Keine Prozentanzeige, nur 4 LEDs mit grober Schätzung des Ladestands
  • Keine veröffentlichte Wasserfestigkeitsangabe für dieses Modell: nicht zu verwechseln mit der teureren, schwereren und IP67-zertifizierten Extreme-Version
Sunslice Gravity 10: Datenblatt und Preis ansehen →

10000 mAh, 37 Wh: was die Gravity 10 wirklich zurückgibt

Auf der Verpackung dominiert eine Zahl: 10000 mAh. Umgerechnet auf die reale Zellspannung von 3,7 V ergibt das 37 Wh, ein Wert, den das eigene Datenblatt des Herstellers bestätigt (10000 mAh mal 3,7 V ergeben 37000 mWh, also 37 Wh). Damit liegt die Gravity 10 unter der 100-Wh-Grenze, bis zu der die Kabinenmitnahme ohne besondere Genehmigung erlaubt ist, mit einem komfortablen Spielraum von 63 Wh.

Für Käuferinnen und Käufer zählt vor allem, wie viele Smartphone-Ladungen diese 37 Wh am Ende der Ausgangsanschlüsse tatsächlich ergeben. Sunslice gibt zwei bis drei vollständige Ladungen an. Bei einer mehrtägigen Nutzung im Mittelgebirge, zwischen Sonne und Wolken, fällt die tatsächliche Rückgabe mit einem Standardkabel auf 6765 mAh und mit dem Originalkabel des Smartphones auf 7600 mAh zurück, also je nach verwendetem Kabel 68 bis 76 % der angegebenen 10000 mAh. Umgerechnet auf die Energie der Zelle entspricht das einer realen Rückgabe von etwa 25 bis 28 Wh, im Schnitt der beiden Werte 27 Wh. Bei einem Smartphone mit 4100 mAh sinkt die Zahl vollständiger Ladungen damit auf 1,65 bis 1,85 statt der rein rechnerischen 2,44 auf Basis der Nennkapazität.

Dieser Unterschied ist für eine Powerbank dieser Größe nichts Ungewöhnliches: Jede Spannungswandlung über eine Schnellladeschaltung verbraucht einen Teil der gespeicherten Energie, einmal auf der Kabelseite und einmal auf der Telefonseite. Er fällt dennoch deutlicher aus als erwartet, und die Wahl des Kabels trägt sichtbar mit mehreren Prozentpunkten dazu bei, ein konkretes Argument dafür, das Originalkabel des geladenen Geräts einem einfachen Kabel ohne Markenbezug vorzuziehen.

37 Wh
Energie der Zelle, bei 3,7 V
27 Wh
geschätzte reale Rückgabe
100 Wh
Kabinengrenze, ohne Genehmigung
Nennkapazität der Sunslice Gravity 10 im Vergleich zu ihrer realen Rückgabe. Nennkapazität, 10000 mAh. Rückgabe mit Standardkabel, 6765 mAh. Rückgabe mit dem Originalkabel des Smartphones, 7600 mAh.Nennkapazität10000 mAhStandardkabel6765 mAhOriginalkabel7600 mAh
Reale Rückgabe in mAh an ein Smartphone bei mehrtägiger Nutzung im Gebirge, im Vergleich zur angegebenen Nennkapazität von 10000 mAh.

18 W auf drei Anschlüssen: ein Versprechen mit Einschränkungen

Die Gravity 10 bietet drei aktive Ausgänge: einen USB-C-Anschluss mit Power Delivery und zwei USB-A-Anschlüsse mit Quick Charge 3.0, jeweils mit maximal 18 W angegeben. Die Marke erlaubt das gleichzeitige Laden von bis zu drei Geräten, jeweils mit bis zu 18 W. Das ist ein großzügiges Versprechen: Es setzt voraus, bis zu 54 W gebündelt über drei gleichzeitige Ausgänge zu liefern, während der einzige Ladeeingang der Powerbank selbst bei 18 W liegt.

Keine veröffentlichte Angabe erklärt, wie sich diese Leistung tatsächlich verteilt, wenn alle drei Anschlüsse gleichzeitig genutzt werden, anders als bei der port-genauen Aufschlüsselung, die manche Konkurrentinnen veröffentlichen. Für ein oder zwei Geräte lässt sich das Versprechen leicht einhalten: 18 W über USB-C mit Power Delivery decken eine normale Smartphone-Schnellladung ab, und Quick Charge 3.0 an den beiden USB-A-Anschlüssen sorgt für breite Kompatibilität mit älteren Android-Geräten.

Im Segment der Powerbanks mit 10000 mAh ist 18 W inzwischen ein bescheidener Wert: Ein Teil der direkten Konkurrentinnen dieser Preisklasse liegt heute bei 20, teils sogar 30 W am Hauptanschluss.

18 W
je Anschluss, Ein- und Ausgang
3
gleichzeitig ladbare Geräte
54 W
Summe, die das 3-Port-Versprechen voraussetzt
Fazit: 18 W pro Anschluss genügen für ein oder zwei Geräte, sind aber gegenüber 30-W-Konkurrentinnen inzwischen bescheiden. Sunslice veröffentlicht keine Angabe zur tatsächlichen Leistungsverteilung bei gleichzeitiger Nutzung aller drei Anschlüsse.

37 Wh füllen: eine für 2026 veraltete Ladegeschwindigkeit

Der Ladeeingang der Gravity 10 ist, wie jeder ihrer drei Ausgänge, über den USB-C-Anschluss auf maximal 18 W begrenzt. Mit dem von der Marke für dieses Modell empfohlenen Sunslice Emperion 45 W wird eine vollständige Ladung in rund 3 Stunden angegeben. Bei mehrtägiger Nutzung im Gebirge dauerte eine vollständige Ladung aus einer normalen Steckdose bis zu 4 Std. 40 Min., ein Unterschied, der sich durch den gegen Ladeende abnehmenden Ladestrom einer Lithiumzelle sowie durch die üblichen Umwandlungsverluste erklärt. Zum Vergleich: Eine Rechnung mit konstanten 18 W ergäbe für die 37 Wh der Zelle knapp über 2 Stunden. Der Abstand zwischen diesem theoretischen Minimum und den in der Praxis erreichten 3 bis 4 Std. 40 Min. zeigt den üblichen Unterschied zwischen Datenblatt und realer Nutzung.

Diese Obergrenze von 18 W beim Ladeeingang platziert die Gravity 10 weit hinter den neuesten Powerbanks des Marktes, von denen mehrere heute 30, 45 oder sogar 65 W erreichen und sich in einer Stunde oder weniger füllen lassen. Für den gelegentlichen Notfalleinsatz oder als Solar-Ergänzung spielt der Unterschied kaum eine Rolle. Wer die Energiereserve während einer kurzen Pause auffüllen muss, spürt den Abstand hingegen deutlich.

18 W
maximaler Ladeeingang, über USB-C
3Std.
von der Marke angegebene volle Ladung
4:40
volle Ladung bei längerer Nutzung, Std.

220 Gramm, 16 mm dick: ein Format für die Hosentasche

Auf der Waage bringt es die Gravity 10 auf 220 Gramm bei einem Format von 135 x 69 x 16 mm, eine Dicke von nur 16 mm, die eher an eine Handyhülle als an einen Batterieklotz erinnert. Bezogen auf ihre 37 Wh liegt ihre Dichte bei knapp 6 Gramm je gespeicherter Wattstunde.

Im Vergleich zu drei ähnlich teuren Powerbanks mit 10000 mAh (ausführlicher Vergleich weiter unten in diesem Beitrag) liegt die Gravity 10 auf gleichem Niveau wie die Ugreen Nexode 10000mAh und etwas schwerer als die Xiaomi Mi Power Bank 3. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff mit abgerundeten Kanten, ohne sichtbare Metallteile. Ihr schlankes Format passt ohne Weiteres in eine Jackentasche oder ein seitliches Rucksackfach, ein echter Vorteil unterwegs oder bei einer Tageswanderung.

220 g
Gesamtgewicht
16 mm
Dicke
135x69
Grundfläche, in mm

Vier LEDs und eine integrierte Taschenlampe: Anschlüsse im Alltag

Vier Status-LEDs zeigen den verbleibenden Ladestand in 25-%-Schritten an, eine gröbere Lösung als eine digitale Prozentanzeige, aber ausreichend für einen schnellen Blick, ob noch genug Energie übrig ist. Ein Display gehört bei diesem Modell nicht zur Ausstattung: Für eine genaue Prozentanzeige braucht es eine höhere Ausstattungsstufe, bei Sunslice oder anderswo.

Die Marke ergänzt eine integrierte LED-Taschenlampe, die allen drei weiter unten vorgestellten direkten Konkurrentinnen fehlt. Beim Camping, im Biwak oder bei einem Stromausfall macht diese Lampe einen echten praktischen Unterschied: Sie erspart das Mitführen eines zusätzlichen Geräts im selben Rucksack.

Ein Kabel von USB-A auf USB-C liegt der Verpackung bei, ein Kabel ist jedoch weder fest verbaut noch einziehbar am Gehäuse selbst. Um die vollen 18 W am Eingang zu erreichen, bleibt ein Power-Delivery-fähiges Ladegerät nötig; ein einfaches 5-W-USB-A-Netzteil lädt die Powerbank ebenfalls, allerdings deutlich langsamer. Pass-through, also das Laden eines Geräts, während die Powerbank selbst geladen wird, wird vom Hersteller für dieses Modell nirgends angegeben.

4
LEDs für den Ladestand
1
integrierte LED-Taschenlampe
3
direkte Konkurrentinnen ohne Lampe

Nicht wasserfest: nicht mit der Gravity 10 Extreme verwechseln

Die hier vorgestellte Version, jene, auf die sich der Katalog bezieht, gibt keinerlei Schutzart-Angabe (IP) an. Weder die Anleitung noch das Verkaufsdatenblatt erwähnen eine besondere Beständigkeit gegen Wasser, Staub oder Sand für dieses konkrete Modell.

Diese Klarstellung ist wichtig, denn Sunslice vertreibt parallel eine „Gravity 10 Extreme“, ein eigenständiges Gehäuse: größer (140 x 73 x 17 mm), schwerer (259 g), mit IP67-Zertifizierung (beständig gegen Wasser und Sand), mit einem auf 20 W angehobenen USB-C-Ausgang und bis zu 38 W gebündelt über ihre beiden aktiven Anschlüsse, spürbar teurer, bei rund 60 €. Beide Produkte teilen sich einen großen Teil ihres Produktnamens und ihrer offiziellen Produktseite, was beim Kauf zu Verwechslungen führen kann.

Sunslice Gravity 10: Standardversion gegen Extreme-Version (Datenblätter des Herstellers)
MerkmalGravity 10 (dieses Modell)Gravity 10 Extreme
Gewicht220 g259 g
Abmessungen135 x 69 x 16 mm140 x 73 x 17 mm
WasserfestigkeitNicht angegebenIP67
USB-C-Ausgang18 W20 W
Gebündelte LeistungNicht angegebenBis zu 38 W
Beobachteter Preis34,94 €≈ 60 €

Für die in diesem Beitrag vorgestellte Standardversion bleibt im Freien Vorsicht angebracht: Ein leichter Schauer auf einem geschlossenen Gehäuse stellt in der Regel kein unmittelbares Problem dar, doch längerer starker Regen oder ein Sturz ins Wasser liegen außerhalb des vom Hersteller vorgesehenen Einsatzbereichs. Für anspruchsvollen Einsatz am Meer, im Regen oder beim Kajakfahren passt die Extreme-Version besser zu diesem Bedarf, gegen einen Aufpreis und ein spürbar sperrigeres Format.

Kompatibel mit Fusion Flex Solarmodulen: die reale Rechnung

Die Gravity 10 lädt über ihren einzigen USB-C-Anschluss, was sie ohne zusätzlichen Adapter mit den faltbaren Sunslice-Solarmodulen der Reihe Fusion Flex kompatibel macht. Das ist ein echtes Ökosystem-Argument, das bei allen drei in dieser Einschätzung genannten direkten Konkurrentinnen fehlt.

Mit dem kleinsten Modul der Reihe, dem Fusion Flex 6 (nominell 6 W), dauerte eine Ladung bei vollem Frühlingssonnenschein rund 11 Stunden. Eine Rechnung mit konstanter Leistung bei ununterbrochenem Sonnenschein ergäbe ein theoretisches Minimum von etwas über 6 Stunden, um die 37 Wh der Zelle zu füllen: Der Abstand zwischen diesem Minimum und den in diesem konkreten Fall benötigten 11 Stunden spiegelt die Realität eines flexiblen Moduls wider, dessen Winkel zur Sonne sich im Tagesverlauf ändert und dessen Ertrag beim Durchzug einer Wolke deutlich einbricht.

Sunslice empfiehlt im Übrigen, die Fusion-Flex-Module an eine Powerbank statt direkt an ein Telefon anzuschließen, genau um diese Schwankungen im Ertrag auszugleichen. Die Gravity 10 übernimmt diese Vermittlerrolle im Ökosystem der Marke: eine Konsequenz in der Modellreihe, die für alle sinnvoll ist, die bereits ein Sunslice-Solarmodul besitzen oder eines in Erwägung ziehen, aber ohne Mehrwert für alle anderen bleibt.

6 W
verwendetes Fusion-Flex-Modul
11Std.
Ladung bei vollem Frühlingssonnenschein
6:10
theoretisches Minimum bei konstanter Leistung, Std.

Sunslice, eine belgische Marke mit stationärem Vertrieb

Sunslice ist ein 2017 in Ottignies-Louvain-la-Neuve gegründetes belgisches Unternehmen, das von den beiden UCLouvain-Absolventen Geoffroy Ghion und Henri Gernaey aus einem während des Studiums entwickelten, ultrakompakten Solarladegerät hervorging. Die Marke hat sich seither auf faltbare Solarmodule und die dazugehörigen Powerbanks spezialisiert, mit einer in Belgien beanspruchten Entwicklung, während die Fertigung in China erfolgt und ein Teil der manuellen Montage in Tunesien liegt.

Ihre Produkte sind heute über mehrere Dutzend Fachgeschäfte in ganz Europa erhältlich, vor allem über Sport- und Outdoor-Ketten statt allein über den Online-Vertrieb, ein Zeichen von Seriosität für eine Marke dieser Größe.

Die Gravity 10 wird mit einer zweijährigen Garantie ausgeliefert, der in dieser Kategorie üblichen Dauer. Der Kundendienst läuft in der Regel über den Händler, bei dem das Gerät gekauft wurde. Für dieses Modell ist bislang weder ein Produktrückruf noch ein Sicherheitsproblem bekannt, in einer Branche, in der mehrere größere Konkurrenzmarken in den vergangenen Jahren ganze Produktreihen wegen Brandrisiken zurückrufen mussten. Die verfügbare Rückmeldungsbasis für diese Marke bleibt allerdings kleiner als bei den größten Namen der Branche.

Gegen Anker, Xiaomi und Ugreen: was den Abstand rechtfertigt

Im Segment der Powerbanks mit 10000 mAh, die für 30 bis 35 € verkauft werden, trifft die Gravity 10 auf dichte Konkurrenz. Drei Modelle mit identischer Kapazität teilen sich das gleiche Regal: die Anker Zolo 10000, mit 30 W leistungsstärker; die Xiaomi Mi Power Bank 3, die günstigste Option; und die Ugreen Nexode 10000mAh, eine ausgewogene Allrounderin.

Technischer Vergleich: vier Powerbanks mit 10000 mAh (Datenblattangaben, ohne Gewähr)
KriteriumSunslice Gravity 10Anker Zolo 10000Xiaomi Mi Power Bank 3Ugreen Nexode 10000mAh
Kapazität10000 mAh (37 Wh)10000 mAh (37 Wh)10000 mAh (37 Wh)10000 mAh
Maximale Leistung18 W30 W22,5 W20 W
Gewicht220 g≈ 215 g≈ 200 g≈ 220 g
LED-TaschenlampeJaNeinNeinNein
Solar-ÖkosystemJaNeinNeinNein
Beobachteter Preis34,94 €≈ 30 €≈ 20 €≈ 33 €
Gewicht im Vergleich bei vier Powerbanks mit 10000 mAh. Sunslice Gravity 10, 220 Gramm. Anker Zolo 10000, 215 Gramm. Xiaomi Mi Power Bank 3, 200 Gramm. Ugreen Nexode 10000mAh, 220 Gramm.Sunslice Gravity 10220 gAnker Zolo 10000215 gXiaomi Mi Power Bank 3200 gUgreen Nexode 10000mAh220 g
Gewicht der vier kapazitätsgleichen Modelle: Weniger als 20 Gramm trennen die leichteste (Xiaomi) von den schwersten (Sunslice Gravity 10 und Ugreen Nexode, gleichauf).

Die Anker Zolo 10000 gewinnt dank ihres 30-W-USB-C-Anschlusses bei der reinen Leistung, und die Xiaomi Mi Power Bank 3 bleibt die günstigste Option. Keine der drei bietet jedoch eine integrierte Lampe oder Solarkompatibilität: Die Gravity 10 gewinnt weder beim Preis noch bei der Leistung, ist in diesem Vergleich aber die einzige, die vielseitigen Dreifachanschluss, Lampe und Solar-Ökosystem vereint.

Gravity 10 oder Gravity 20: welche in der Sunslice-Reihe passt

Sunslice bietet seine Gravity-Reihe in mehreren Kapazitäten an, darunter eine Gravity 20, die ebenfalls auf dieser Seite in einer eigenen Einschätzung vorgestellt wird. Beide teilen sich dieselbe Anschlussausstattung (1x USB-C und 2x USB-A, je bis zu 18 W), dieselbe Kompatibilität mit den Fusion-Flex-Solarmodulen, eine identische integrierte LED-Taschenlampe und dieselbe zweijährige Garantie. Der Unterschied liegt vor allem in Kapazität und Format.

Sunslice Gravity 10 gegen die Gravity 20 (jeweilige Datenblätter)
MerkmalGravity 10Gravity 20
Kapazität10000 mAh (37 Wh)20000 mAh (74 Wh)
Gewicht220 g400 g
Abmessungen135 x 69 x 16 mm140 x 69 x 26 mm
Leistung je Anschluss18 W18 W
LED-Lampe / SolarJa / JaJa / Ja

Bei doppeltem Gewicht (400 g gegenüber 220 g) bietet die Gravity 20 genau die doppelte Nennkapazität. Für ein Wochenende oder eine tägliche Zwischenladung passt das kompakte Format der Gravity 10 leichter in eine Tasche; für eine mehrtägige Tour bietet die größere Reserve der Gravity 20 mehr Spielraum, auf Kosten von mehr Volumen. Da für die Gravity 20 bislang keine reale Rückgabe vorliegt, bleibt der Effizienzvergleich zwischen den beiden Modellen an dieser Stelle offen.

Wandern, Reisen, Notfall im Alltag: für wen sie sich eignet

Bei einer Tageswanderung, auf Reisen oder bei einer mehrtägigen Dienstreise entspricht die Gravity 10 einem einfachen Zusatzbedarf: die Ladung eines Smartphones, eines Kopfhörers oder einer Smartwatch aufzufüllen, mit einer integrierten Lampe, die das Mitführen eines zusätzlichen Geräts erspart. Ihr schlankes Format lässt sie leicht in einer Tasche vergessen, bis sie tatsächlich gebraucht wird.

Für eine mehrtägige Tour ganz ohne Steckdose sollte man lieber mit etwas weniger als den angegebenen zwei bis drei Ladungen rechnen und einen Spielraum einplanen, falls ein anspruchsvolles Smartphone oder wenig freundliches Wetter für das Solarmodul dazukommen. In der Familie oder kleinen Gruppe erlauben die drei aktiven Anschlüsse, mehrere Geräte gleichzeitig zu versorgen, allerdings ohne Garantie auf 18 W an jedem einzelnen.

Sie eignet sich für alle, die eine kompakte Energiereserve für Smartphone und kleines USB-Zubehör suchen, eine integrierte Lampe einem separaten Zubehörteil vorziehen und langfristig ein Solarmodul derselben Marke in Erwägung ziehen.

Sie eignet sich weniger für alle, die regelmäßig einen Laptop laden, die schnellste Ladung des Marktes zu diesem Preis suchen oder täglichen Schutz gegen Wasser und Staub benötigen.

In einem Satz: eine kompakte, durchdachte Powerbank für draußen, deren reale Rückgabe und Ladegeschwindigkeit hinter dem zurückbleiben, was der Markt 2026 zum gleichen Preis bietet.

Die Note im Detail

Unsere Note
3,9/5
Kapazität und Laufzeit 3,8
Ausgangsleistung 3,7
Format und Gewicht 4,0
Anschlüsse und Kabel 4,1
Aufladung 3,6
Verarbeitung und Ausdauer 4,2
Sunslice Gravity 10: Datenblatt und Preis ansehen →

Das Produkt und seine Alternativen

Sunslice Gravity 10

Sunslice Gravity 10

Ansehen (1)

Die Gravity 10 von Sunslice kombiniert 10000 mAh mit 18 W Schnellladung über drei Anschlüsse, für mehrere Tage Wandern oder Reisen ohne Steckdose.

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Sunslice Gravity 20

Sunslice Gravity 20

Ansehen (1)

Mit 20000 mAh und bis zu sechs angekündigten Smartphone-Ladungen ist die Sunslice Gravity 20 für lange Tage im Freien gemacht, fernab jeder Steckdose.

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Anker Zolo 10000 (30W)

Anker Zolo 10000 (30W)

Ansehen (55)

Eine 10.000-mAh-Taschenpowerbank mit bereits angebautem USB-C-Kabel: 30 W Schnellladung und ein Display, das den genauen Restwert anzeigt, ohne Kabel mitzunehmen.

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Xiaomi Mi Power Bank 3

Xiaomi Mi Power Bank 3

Ansehen (9)

10.000 mAh und 22,5 W Schnellladung in einem ultrakompakten Gehäuse unter 20 Euro: Die Xiaomi Mi Power Bank 3 ist die Reserve-Powerbank mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Ugreen Nexode 10000mAh

Ugreen Nexode 10000mAh

Ansehen (60)

Eine magnetische MagSafe-kompatible Powerbank: 10.000 mAh, kabelloses Laden für iPhone, 20W USB-C und ein integrierter faltbarer Ständer, ultraflach.

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Häufige Fragen

37 Wh. Die Rechnung geht von der realen Zellspannung von 3,7 V aus, multipliziert mit den angegebenen 10000 mAh: 10000 mAh mal 3,7 V ergeben 37 Wh, der Wert, den Sunslice selbst in seinem Datenblatt angibt.

Bei mehrtägiger Nutzung im Gebirge fällt die reale Rückgabe je nach verwendetem Kabel auf 68 bis 76 % der Nennkapazität zurück, was die Zahl vollständiger Ladungen bei einem Smartphone mit 4100 mAh auf 1,65 bis 1,85 statt der rechnerischen 2,44 senkt. Bei einem kleineren Telefon bleibt die Zahl der Ladungen näher an der Angabe.

Ja, ihre drei Anschlüsse (1x USB-C und 2x USB-A) können bis zu drei Geräte gleichzeitig versorgen, theoretisch mit je bis zu 18 W. Sunslice gibt allerdings nicht an, wie sich diese Leistung tatsächlich verteilt, wenn alle drei gleichzeitig genutzt werden.

Nein, diese Version nicht. Für dieses Standardmodell ist keine Schutzart-Angabe veröffentlicht. Nur die eigenständige „Gravity 10 Extreme“, größer, schwerer und teurer, wirbt mit einer IP67-Zertifizierung.

Ja. Mit 37 Wh bleibt sie deutlich unter der 100-Wh-Grenze, bis zu der die Kabinenmitnahme ohne besondere Genehmigung erlaubt ist, sofern sie im Handgepäck bleibt.

Mit dem von der Marke empfohlenen Sunslice Emperion 45 W gibt Sunslice rund 3 Stunden an. Bei längerer Nutzung mit einem Standardladegerät kann eine vollständige Ladung bis zu 4 Std. 40 Min. dauern.