Bluetti PV60 60W: unsere ausführliche Einschätzung

Mit 1,4 kg und einer Faltung im Akkordeon-Design mit 8 Segmenten gehört das Bluetti PV60 zu den leichtesten Modulen seiner Leistungsklasse, und zu den am besten ausgestatteten bei den Ausgängen. Die real verfügbare Leistung bleibt jedoch oft deutlich unter den angegebenen 60 W.

Unsere Note
3,9/5
Wirkungsgrad: 3,5 von 5 (Gewichtung 25 %)Wirkungsgrad3,5Portabilität und Format: 4,5 von 5 (Gewichtung 25 %)Portabilität4,5Wetterbeständigkeit: 3,7 von 5 (Gewichtung 20 %)Wetterschutz3,7Ausgangsanschlüsse: 4,0 von 5 (Gewichtung 20 %)Ausgang4,0Verarbeitung und Ausdauer: 3,9 von 5 (Gewichtung 10 %)Verarbeitung3,9

Wie wird diese Note berechnet?

Faltbares Solarmodul Bluetti PV60 60W in Perspektive aufgebaut vor hellem Hintergrund, aufgestellte monokristalline Segmente, Tragegriff und BLUETTI Gehäuse sichtbar

Das Wichtigste

Das Bluetti PV60 60W hält ein klares Versprechen: ein wirklich leichtes Modul (1,4 kg), das sich sehr kompakt zusammenfalten lässt, mit drei echten Ausgängen (DC5521, USB-A und USB-C), die ein Telefon oder eine kleine Bluetti-Station ohne zusätzliches Zubehör laden. In der Praxis bleibt die verfügbare Leistung deutlich unter den angegebenen 60 W, mit Werten von etwa 30 bis 35 W, die selbst bei voller Sonne immer wieder auftreten, dazu eine ausgeprägte Empfindlichkeit gegenüber Teilverschattung. Der Wetterschutz IP65 hält Staub und Spritzwasser stand, erreicht aber nicht die Einstufung IP67 oder IP68 mehrerer direkter Konkurrenten. Für alle, die vor allem geringes Gewicht und eine vollständige Anschlussausstattung suchen, um kleine Geräte beim Wandern oder Radfahren geladen zu halten, ist es eine stimmige Wahl; wer eine große Station schnell nachladen will, kommt an einem leistungsstärkeren Modul nicht vorbei.

Stärken

  • Rekordgewicht von 1,4 kg für 60 W, rund 42,9 W pro Kilogramm Gewicht, mehr als die meisten 100-W- und 200-W-Module im Katalog
  • Sehr kompaktes Faltmaß (226 x 210 x 70 mm), kleiner als jedes andere mobile Solarmodul, das bisher auf dieser Seite verglichen wurde
  • Drei echte Ausgänge: DC5521 (23,1 V / 60 W) für kleine Bluetti-Stationen, dazu USB-A (18 W) und USB-C (30 W) zum direkten Laden von Telefon, Tablet oder Powerbank
  • Monokristalline Zellen mit bis zu 24,7% Wirkungsgrad, im oberen Bereich des Segments mobiler Solarmodule
  • Kratz- und UV-beständige ETFE-Beschichtung, dazu ein integrierter verstellbarer Ständer zur Ausrichtung auf die Sonne

Schwächen

  • Verfügbare Leistung bleibt oft deutlich unter den angegebenen 60 W, mit Werten von etwa 30 bis 35 W, die selbst bei voller Sonne immer wieder auftreten
  • Ausgeprägte Empfindlichkeit gegenüber Teilverschattung: schon ein kleiner Schatten auf einem Teil des Moduls kann die Gesamtleistung weit stärker einbrechen lassen, als die beschattete Fläche allein vermuten ließe
  • Nur IP65, eine Stufe unter dem IP67 (Bluetti MP200, Fossibot SP200) und IP68 (Jackery SolarSaga 100W, BigBlue P35, Anker Solix PS200) mehrerer direkter Konkurrenten
  • Die Akkordeonfaltung mit 8 Segmenten bedeutet mehr Stofffalten und Scharniere als die 2- bis 4-teiligen Konstruktionen der Konkurrenz, ein Punkt für die langfristige Beobachtung angesichts der noch begrenzten Erfahrungswerte zu dieser speziellen Falttechnik
  • Die drei Ausgänge summieren sich auf 108 W angegebene Kapazität (18 + 30 + 60) bei einem Modul, das nie mehr als 60 W liefert, ohne veröffentlichte Priorität zwischen den Ports bei gleichzeitiger Nutzung
  • 2 Jahre Garantie, kürzer als bei direkten Konkurrenten mit 3 Jahren (Jackery SolarSaga 100W) oder 5 Jahren (Anker Solix PS200)
Bluetti PV60 60W: Datenblatt und Preis ansehen →

Der Zellwirkungsgrad im Vergleich zur real verfügbaren Leistung

Das Datenblatt des PV60 gibt für die monokristallinen Zellen einen Umwandlungswirkungsgrad von bis zu 24,7% an, ein hoher Wert für ein Modul dieser Größe: er liegt im oberen Bereich des Segments mobiler Solarmodule, auf Höhe der besten Referenzen des Katalogs. Diese Zahl beschreibt die Effizienz der Zellen selbst, nicht die Leistung, die tatsächlich aus dem Modul kommt, sobald es der Sonne ausgesetzt ist.

Wie bei jedem Solarmodul entsprechen die angegebenen 60 W einer genormten Spitzenleistung (1000 W/m² Einstrahlung, 25 °C Zelltemperatur), einer Laborkonvention, die im Freien fast nie exakt erreicht wird. Bei diesem Modul im Besonderen bleibt die verfügbare Leistung bei voller Sonne, selbst an einem heißen Tag ohne jeden Schatten, meist deutlich unter dem Nennwert: Werte von etwa 30 bis 35 W treten immer wieder auf, also etwa die Hälfte der angegebenen 60 W.

60 W
Nennleistung (Datenblatt)
24,7%
Umwandlungswirkungsgrad der Zellen
30 bis 35 W
Verfügbare Leistung bei voller Sonne
27,5 V
Leerlaufspannung (Voc)
Nennleistung des Bluetti PV60 im Vergleich zur verfügbaren Leistung bei voller Sonne, ohne SchattenNominal (Datenblatt)60 WVolle Sonne, kein Schatten35 W
Nennleistung des PV60 im Vergleich zur verfügbaren Leistung bei voller Sonne und ohne Schatten: die Leistung bleibt meist deutlich unter dem Nennwert, eine übliche Lücke für diese Kategorie von Modul.

Ein zweiter Punkt verdient vor dem Kauf Aufmerksamkeit: Da die Zellen gruppenweise in Reihe verschaltet sind, kann schon eine Teilverschattung eines einzigen Abschnitts die Leistung des gesamten Moduls weit stärker einbrechen lassen, als die beschattete Fläche allein vermuten ließe, ein klassisches elektrisches Verhalten dieser Verschaltungsart. Das ist keine Besonderheit des PV60, praktisch alle Faltmodule dieses Formats und dieser Preisklasse funktionieren nach demselben Prinzip, aber es ändert konkret die Art, wie man es im Freien positioniert: jeden Schatten vermeiden, auch einen kleinen und teilweisen, statt anzunehmen, eine Teilverschattung koste nur einen proportionalen Leistungsverlust.

Gewicht und Faltmaß: das eigentliche Versprechen des PV60

Das PV60 wiegt 1,4 kg und faltet sich auf ein kompaktes Maß von 226 x 210 x 70 mm zusammen, etwa die Größe eines dicken Ordners. Aufgeklappt misst es 900 x 424 mm, verteilt auf 8 gelenkig verbundene Segmente, die sich akkordeonartig falten. Damit ist es aktuell das kompakteste Faltmaß aller mobilen Solarmodule, die bisher auf dieser Seite verglichen wurden, über alle Leistungsklassen hinweg.

Der richtige Maßstab, um ein mobiles Solarmodul zu beurteilen, ist nicht das Gewicht allein, sondern die Leistung pro Kilogramm. Dabei schneidet das PV60 sehr gut ab: Mit rund 42,9 W pro Kilogramm übertrifft es deutlich die 100-W-Module des Katalogs (27,8 W/kg beim Jackery SolarSaga 100W) und liegt auf Höhe des Anker Solix PS200, eines bifazialen 200-W-Moduls, das selbst für sein geringes Gewicht geschätzt wird (41,7 W/kg). Nur das BigBlue P35, ein einfacher 35-W-USB-Lader ohne jeden DC-Ausgang, schneidet mit 50,0 W/kg etwas besser ab.

1,4 kg
Gewicht
226x210x70 mm
Faltmaß
900x424 mm
Aufgeklapptes Maß
42,9 W/kg
Leistung pro Kilogramm Gewicht
Leistung pro Kilogramm des Bluetti PV60 im Vergleich zu vier weiteren mobilen SolarmodulenBigBlue P3550,0 W/kgBluetti PV6042,9 W/kgAnker Solix PS20041,7 W/kgBigBlue 28W41,2 W/kgJackery SolarSaga 100W27,8 W/kg
Verfügbare Leistung pro Kilogramm Gewicht: das PV60 liegt knapp hinter dem BigBlue P35 und vor dem deutlich leistungsstärkeren Anker Solix PS200, dank seines geringen Gewichts.

In absoluten Zahlen bleibt das PV60 schwerer als die winzigen USB-Lader von BigBlue (0,68 bis 0,7 kg), doch diese liefern weniger als die Hälfte seiner Leistung und haben keinen mit einer Station kompatiblen Ausgang. Gegenüber Modulen, die realistisch eine kleine Station laden können (Jackery SolarSaga 100W mit 3,6 kg, Goal Zero Nomad 100 mit 4,6 kg), ist der Gewichtsunterschied deutlich und macht sich beim Wandern oder Radfahren sofort bemerkbar.

Drei Ausgänge: eine vollständigere Anschlussausstattung, als es zunächst scheint

Das PV60 verfügt über drei echte Ausgänge: einen DC5521-Anschluss mit bis zu 23,1 V und 60 W, gedacht für das direkte Laden einer kompatiblen kleinen Bluetti-Station (AC50P, AC180P, Premium 30 V2), einen USB-A-Port mit bis zu 18 W und einen USB-C-Port mit bis zu 30 W. Diese Kombination ist vollständiger, als es auf den ersten Blick scheint: mehrere mobile Solarmodule im Katalog beschränken sich auf einen einzigen Anschlusstyp, nur DC/MC4 beim Anker Solix PS200, dem Fossibot SP200 und dem Bluetti MP200, nur ein proprietärer 8-mm-Stecker ohne jeden USB beim Goal Zero Nomad 100.

Konkret bedeutet das: Ein Telefon, ein Tablet oder eine Powerbank lässt sich direkt über USB laden, ohne überhaupt eine Station mitzuführen, während gleichzeitig die Möglichkeit bleibt, eine kompatible kleine Station über den DC5521-Anschluss für längere Ladevorgänge anzuschließen. Das ist eine echte Flexibilität für Wanderungen oder ein Biwak, bei denen nicht immer eine Station dabei ist.

60 W
DC5521-Port (23,1 V)
18 W
USB-A-Port
30 W
USB-C-Port
Wissenswert: die drei Ausgänge summieren sich auf 108 W angegebene Kapazität (18 + 30 + 60), während das Modul selbst nie mehr als 60 W liefert, im Alltag meist deutlich weniger. Für die gleichzeitige Nutzung ist keine Priorität zwischen den Ports veröffentlicht: die verfügbare Leistung teilt sich zwangsläufig auf die angeschlossenen Geräte auf, sie addiert sich nicht.

Wetterschutz IP65 und die ETFE-Beschichtung

Das PV60 ist mit IP65 zertifiziert: die erste Ziffer (6) steht für vollständigen Schutz vor Staub, die zweite (5) für Schutz vor Strahlwasser, mehr als einfacher Spritzwasserschutz. Konkret übersteht das Modul Staub, Morgentau und einen gewöhnlichen Regenschauer, ist aber nicht für ein Untertauchen ausgelegt, auch nicht kurz, anders als die Einstufungen IP67 (Untertauchen bis 1 m für 30 Minuten) oder IP68 (dauerhaftes Untertauchen über 1 m hinaus), die mehrere direkte Konkurrenten für sich beanspruchen.

Im Vergleich der auf dieser Seite bereits besprochenen mobilen Solarmodule liegt das IP65 des PV60 zwischen dem IP44 des BigBlue 28W (nur einfacher Spritzwasserschutz, kein Schutz vor stärkerem Strahlwasser) und dem IP67 des Bluetti MP200 und des Fossibot SP200. Das Jackery SolarSaga 100W, das BigBlue P35 und der Anker Solix PS200 gehen mit IP68 noch weiter. Die ETFE-Folienbeschichtung über den Zellen, eine bei Faltmodulen verbreitete technische Lösung, schützt zusätzlich vor Kratzern und UV-bedingtem Vergilben, unabhängig von der IP-Einstufung.

Akkordeonfaltung mit 8 Segmenten: kompakt, aber mit Bedacht zu behandeln

Das sehr kompakte Faltmaß des PV60 ergibt sich aus seiner Akkordeonfaltung mit 8 Segmenten, gegenüber 2 bis 4 Segmenten bei den meisten mobilen Solarmodulen vergleichbarer oder höherer Leistung (2 beim Anker Solix PS200, 4 beim Bluetti MP200 und beim Fossibot SP200). Konkret ist jedes Segment schmaler, wodurch sich das Modul in allen Abmessungen kleiner zusammenfalten lässt, statt nur in einer.

Diese Konstruktion hat eine logische Kehrseite: eine Akkordeonfaltung mit 8 Segmenten bedeutet zwangsläufig mehr Stofffalten und Scharniere als eine Konstruktion mit 2 oder 4 Segmenten, jede davon eine Biegelinie, die bei jedem Öffnen und Schließen erneut beansprucht wird. Zum Zeitpunkt dieser Einschätzung ist kein Scharnier- oder Befestigungsausfall an diesem konkreten Modul bekannt, doch der Einsatz über mehrere Jahre und mehrere Hundert Faltzyklen bleibt der eigentliche Test für diese Art von Konstruktion, und die verfügbaren Erfahrungswerte zu genau diesem Punkt sind noch begrenzt. Ein integrierter, in mehreren Positionen verstellbarer Ständer erleichtert dagegen die Ausrichtung des aufgebauten Moduls zur Sonne, ganz ohne zusätzliches Zubehör.

Mit welchen Stationen und Geräten es sich nutzen lässt

Das PV60 ist für die mobile Nachladung gedacht, nicht dafür, eine große Batterie schnell zu füllen. Über seinen DC5521-Port lädt es kleine Bluetti-Stationen mit passendem Eingang direkt, insbesondere die AC50P, AC180P und Premium 30 V2, mit denen es ein leichtes Solarset bildet. Seine USB-A- und USB-C-Ports erlauben parallel dazu, ein Telefon, ein Tablet oder eine Powerbank zu laden, ohne über eine Station zu gehen, ein häufiger Bedarf bei einer Tageswanderung oder einer Radtour, bei der man kein zusätzliches Gerät mitführen will.

Bei 60 W Nennleistung und einer real eher bei 30 bis 35 W liegenden Leistung in voller Sonne braucht es mehrere Stunden direkter Sonneneinstrahlung, um eine kleine Station mit 200 bis 300 Wh vollständig zu laden, und einen Großteil des Tages für eine größere Station. Es ist kein Modul, das den Bedarf eines Vans oder Wohnmobils mit einer großen Station allein decken soll: die 100- bis 200-W-Module des Katalogs eignen sich dafür besser.

Im Vergleich zu den anderen mobilen Solarmodulen des Katalogs

Das PV60 nimmt eine besondere Position im Katalog ein: leistungsstärker als die einfachen USB-Lader von BigBlue (28 und 35 W), aber deutlich leichter als die Module ab 100 W. Die folgende Tabelle vergleicht seine wichtigsten Eigenschaften mit drei bereits auf dieser Seite besprochenen mobilen Solarmodulen.

Technischer Vergleich: Bluetti PV60 60W gegenüber drei mobilen Solarmodulen ähnlicher Größe
KriteriumBluetti PV60BigBlue P35BigBlue 28WJackery SolarSaga 100W
Leistung60 W35 W28 W100 W
Gewicht1,4 kg0,7 kg0,68 kg3,6 kg
Leistung pro Kilogramm42,9 W/kg50,0 W/kg41,2 W/kg27,8 W/kg
Zellwirkungsgrad24,7%25,4%24%25%
WetterschutzIP65IP68IP44IP68
AnschlüsseDC5521 + USB-A 18 W + USB-C 30 WUSB-A 18 W + 2 USB-C (einer mit 25 W)USB-A + 2 USB-C, insgesamt 5V/4,8ADC + USB-C 15 W + USB-A 12 W
Garantie2 Jahre2 Jahre2 Jahre3 Jahre
Beobachteter Preisrund 129 €rund 80 €rund 70 €rund 277 €

Gegenüber dem BigBlue P35 bietet das PV60 mehr als die doppelte Nennleistung bei doppeltem Gewicht, dazu einen DC-Ausgang, den das P35 gar nicht hat (nützlich für eine kleine Station, mit dem reinen USB-Modul P35 unmöglich). Gegenüber dem Jackery SolarSaga 100W, leistungsstärker und besser geschützt (IP68), aber 2,6-mal schwerer, behält das PV60 einen klaren Vorteil, sobald das Gewicht zum wichtigsten Kriterium wird, etwa beim Wandern oder Radfahren. Gegenüber dem Bluetti MP200, seinem eigenen 200-W-Geschwister im Katalog, zielt das PV60 auf einen völlig anderen Einsatzzweck: während das MP200 für eine am Boden aufgebaute Installation nahe einer Station gedacht ist, ist das PV60 für den täglichen Transport gebaut.

Verarbeitung, Garantie und Erfahrung der Marke

Bluetti ist ein etablierter Anbieter auf dem Markt für mobile Solargeneratoren, mit einem Katalog, der vom Taschenmodul bis zu Anlagen im Mehrkilowattbereich reicht. Für das PV60 gilt eine Herstellergarantie von 2 Jahren, im Durchschnitt des Segments, aber kürzer als beim Jackery SolarSaga 100W (3 Jahre) und deutlich kürzer als beim Anker Solix PS200 (5 Jahre).

Kein Rückruf und kein Sicherheitsproblem ist zu diesem Modul bekannt. Die ETFE-Beschichtung und die Konstruktion aus starren, durch Stoffscharniere verbundenen Segmenten ist ein bewährter Ansatz, den die meisten Faltmodule dieser Preisklasse teilen. Der konkreteste Vorbehalt auf dieser Achse bleibt die bereits oben beschriebene reale Leistung unterhalb des Nennwerts, die eher eine Konstruktionsentscheidung (Zellen und Verkabelung) widerspiegelt als einen eigentlichen Verarbeitungsfehler.

Für wen sich dieses Modul eignet, und für wen nicht

Das PV60 eignet sich gut für Wanderungen, Biwaks oder Radtouren, bei denen jedes Gramm zählt: sein Rekordgewicht für 60 W, sein kompaktes Faltmaß und seine direkten USB-Ports machen es zu einem Begleiter, den man ohne zu zögern einpackt, selbst wenn keine Station geplant ist. Es eignet sich auch für alle, die bereits eine kompatible kleine Bluetti-Station (AC50P, AC180P, Premium 30 V2) besitzen und eine leichte Solarergänzung für den täglichen Bedarf suchen.

Weniger geeignet ist es für alle, die eine große Station mit mehreren Hundert oder Tausend Wh schnell nachladen müssen: die 100- bis 200-W-Module des Katalogs bleiben dafür besser geeignet, trotz ihres deutlich höheren Gewichts. Ebenso wenig geeignet ist es für alle, die vollständigen Schutz gegen Untertauchen suchen: IP65 schützt vor Spritzwasser und einem Regenschauer, nicht vor einem Sprung ins Wasser. Vor dem Kauf bleibt der wichtigste Punkt, die eigenen Erwartungen an der tatsächlich verfügbaren Leistung auszurichten, etwa 30 bis 35 W bei voller Sonne, statt an den 60 W des Datenblatts.

Die Note im Detail

Unsere Note
3,9/5
Wirkungsgrad 3,5
Portabilität und Format 4,5
Wetterbeständigkeit 3,7
Ausgangsanschlüsse 4,0
Kapazität und Erweiterbarkeit nicht gemessen
Solareingang und MPPT nicht gemessen
Steuerung und Intelligenz nicht gemessen
Installation und Konformität nicht gemessen
Verarbeitung und Ausdauer 3,9
Batteriekompatibilität nicht gemessen
Sicherheit und Schutzfunktionen nicht gemessen
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Das Produkt und seine Alternativen

Bluetti PV60 60W

Bluetti PV60 60W

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60W Solarenergie in kaum 1,4 kg: das ultraleichte faltbare Modul, das in die Tasche passt, um Telefon, Powerbank und kleine Stationen mitten in der Natur zu laden.

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Ein ultraleichtes faltbares Solarmodul (0,7 kg), das dank PD 25W und doppelter Parallelschaltung schnell lädt, selbst wenn ein Teil im Schatten liegt.

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100 W Solarleistung in einem leichten, faltbaren Modul mit Stützen und USB-Ausgängen: genug, um eine Jackery-Station oder Ihre Geräte direkt in der Sonne zu laden.

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Häufige Fragen

Bei voller Sonne und ohne jeden Schatten liegt die verfügbare Leistung meist zwischen 30 und 35 W, also etwa der Hälfte des Nennwerts. Das ist eine übliche Lücke für diese Kategorie von Modul, hier verstärkt durch eine ausgeprägte Empfindlichkeit gegenüber Teilverschattung.

Ja. Neben seinem DC5521-Ausgang für kleine Bluetti-Stationen bietet das PV60 einen USB-A-Port (18 W) und einen USB-C-Port (30 W), die ein Telefon, ein Tablet oder eine Powerbank direkt laden, ohne eine Station dazwischen.

Es ist mit IP65 zertifiziert: es übersteht Staub, Tau und einen gewöhnlichen Regenschauer, ist aber nicht für ein Untertauchen ausgelegt, auch nicht kurz, anders als das IP67 oder IP68 mehrerer direkter Konkurrenten.

Nur 1,4 kg, gefaltet auf 226 x 210 x 70 mm, etwa die Größe eines dicken Ordners. Das ist das kompakteste Faltmaß aller mobilen Solarmodule, die bisher auf dieser Seite verglichen wurden.

Über seinen DC5521-Anschluss lädt es direkt kleine Stationen mit passendem Eingang, insbesondere die AC50P, AC180P und Premium 30 V2.

Ja, wie die meisten Faltmodule mit in Reihe verschalteten Zellen. Schon eine Teilverschattung eines einzigen Abschnitts kann die Leistung des gesamten Moduls weit stärker einbrechen lassen, als die beschattete Fläche allein vermuten ließe.