Renogy 16BB 175W: unsere ausführliche Einschätzung

Das Renogy 16BB 175W zielt auf das beste Verhältnis von Watt zu Dachfläche in seinem Segment, dank neuerer N-Typ-Zellen statt einfachem PERC. Das Versprechen des kompakten Formats hält weitgehend, doch die fehlende Verschattungsunterteilung des größeren Modells ShadowFlux bleibt die eigentliche Grenze, die man vor der Montage auf einem belegten Dach kennen sollte.

Unsere Note
4,1/5
Wirkungsgrad: 4,2 von 5 (Gewichtung 25 %)Wirkungsgrad4,2Portabilität und Format: 4,0 von 5 (Gewichtung 25 %)Portabilität4,0Wetterbeständigkeit: 4,1 von 5 (Gewichtung 20 %)Wetterschutz4,1Ausgangsanschlüsse: 4,1 von 5 (Gewichtung 20 %)Ausgang4,1Verarbeitung und Ausdauer: 4,3 von 5 (Gewichtung 10 %)Verarbeitung4,3

Wie wird diese Note berechnet?

Starres Solarmodul Renogy 16BB 175W schrag von der Seite, N-Typ-Zellen vorne und Anschlussdose mit MC4-Steckern auf der Rückseite

Das Wichtigste

Das Renogy 16BB 175W gehört zu den dichtesten starren Modulen des Katalogs in Watt je Quadratmeter Dachfläche, dank N-Typ-Zellen, deren Vorsprung gegenüber PERC (Wärmeverhalten, Degradation über die Zeit) auf Branchenebene begründet ist, nicht nur von der Marke behauptet wird. Zum gleichen oder niedrigeren Preis wie weniger effiziente Module ist das ein seltenes Argument in diesem Segment. Zwei Einschränkungen bleiben: Es besitzt keine Verschattungsunterteilung, ein Teilschatten bremst also das gesamte Modul wie bei jedem klassischen Modul, und die Montagewinkel müssen separat gekauft werden. Auf einem freien Dach, wo jeder Zentimeter zahlt, ist es aktuell eine solide Wahl, die offen mit den eigenen Grenzen umgeht.

Stärken

  • Das beste Verhältnis von Watt zu Quadratmeter Dachfläche seiner Klasse im Katalog, rund 206 W/m² gegenüber 196 bis 200 W/m² bei vergleichbaren PERC-Modulen
  • N-Typ-Zellen mit 25 % Zellwirkungsgrad, eine Generation, die bei Wärme weniger Leistung verliert als PERC
  • MC4-Stecker nach IP67 und eine Spannung, die mit fast jedem 12-V-MPPT-Regler am Markt kompatibel ist
  • Einscheibensicherheitsglas und korrosionsgeschützter Aluminiumrahmen, ein über die Zeit bewahrter Aufbau gegenüber einem flexiblen Modul
  • Einer der niedrigsten Preise im Segment der starren 175-W-Module mit dieser Zelltechnik, deutlich unter 150 Euro zum beobachteten Preis

Schwächen

  • Keine Verschattungsunterteilung: Eine Antenne oder ein Dachluken-Schatten bremst das gesamte Modul, wie bei jedem klassischen Modul
  • Die Montagewinkel liegen dem Modul nicht bei, ein zusätzlicher Kauf und Arbeitsschritt
  • Renogy nennt IP67 für die MC4-Stecker, aber nur IP65 für die Anschlussdose, eine Stufe darunter
  • Fester Winkel nach der Montage auf dem Dach, ohne Möglichkeit, das Modul je nach Jahreszeit neu auszurichten, anders als bei einem mobilen Modul
  • Herstellergarantie von 5 Jahren auf das Produkt, im Branchendurchschnitt statt darüber, trotz neuerer Zelltechnik
  • Die Verkabelung dieses Moduls in Reihe mit vorhandenen PERC-Modulen anderer Spannung sollte vorher geprüft werden
Renogy 16BB 175W Modul: Datenblatt und Preis ansehen →

Das Format, das zentrale Argument des 16BB

Auf dem Dach eines ausgebauten Kastenwagens ist fast nie das Budget die Grenze, sondern der Platz zwischen Dachluke, Träger und Antenne. Das Renogy 16BB 175W misst 1110 x 764 x 30 mm bei 9,6 kg, eine Fläche von rund 0,85 m² für 175 W installierte Leistung.

175 W
Nennleistung
20,6 %
Modulwirkungsgrad
0,85
Belegte Fläche
9,6 kg
Gewicht

Renogy nennt einen Flächenbedarf, der 7 bis 10 % geringer ausfällt als bei anderen 175-W-Modulen am Markt. Auf die Fläche bezogen ergibt das rund 206 Watt je Quadratmeter, ein Verhältnis, das sich günstig mit klassischen PERC-Modulen gleicher Leistung vergleicht, die bei vergleichbaren Referenzen meist zwischen 196 und 200 Watt je Quadratmeter liegen.

Installierte Watt je Quadratmeter Dachfläche, starre 12-V-Module
ModulLeistungFlächeW/m²
Renogy 16BB 175W175 W0,85 m²≈ 206
Renogy ShadowFlux 200W200 W0,96 m²≈ 208
Renogy 100W (PERC)100 W0,50 m²≈ 200
Konkurrierendes starres 100-W-Modul100 W0,51 m²≈ 196

Der Unterschied zum ShadowFlux bleibt gering, logisch, da beide dieselbe Zelltechnik teilen: Der eigentliche Abstand liegt in dessen Verschattungsunterteilung, nicht in der reinen Dichte. Gegenüber klassischen PERC-Modulen kann der Gewinn von wenigen Prozent dagegen reichen, um ein weiteres Modul auf einem bereits belegten Dach unterzubringen.

Diese Rechnung in Watt je Quadratmeter zahlt bei dieser Art von Installation mehr, als es zunächst scheint. Auf einem Fahrzeug ist die verfügbare Dachfläche eine feste Größe, anders als das Budget, das sich anpassen lässt. Ein Modul, das auf derselben Fläche ein paar Watt mehr liefert, konkurriert also nicht nur über den Preis je Watt mit der Konkurrenz, sondern über den Wert des Quadratzentimeters, den es für etwas anderes freimacht (eine weitere Dachluke, eine Antenne, einen begehbaren Streifen auf dem Dach). Diese Abwägung, mehr als der reine Wirkungsgrad für sich, rechtfertigt meist die Wahl eines dichten Formats wie diesem gegenüber einem günstigeren PERC-Modul gleicher Leistung.

N-Typ gegen PERC: was über das Marketing hinaus Bestand hat

Die N-Typ-Zelle ist kein Alleinstellungsmerkmal von Renogy: Sie ist die Generation, die PERC in der gesamten Photovoltaikbranche ablöst, von den meisten großen Zellherstellern seit mehreren Jahren eingesetzt. Zwei Vorteile tauchen in der technischen Fachliteratur der Branche immer wieder auf, unabhängig von der Marke des fertigen Moduls.

Der erste betrifft die Temperatur. Eine PERC-Zelle ist P-Typ, Bor-dotiert: Sie leidet unter lichtinduzierter Degradation durch Bor-Sauerstoff-Defekte, die sich mit Wärme verstärkt. Die N-Typ-Zelle, Phosphor-dotiert, zeigt diesen Mechanismus nicht und hält ihren Wirkungsgrad besser, wenn das Modul sich erwärmt, ein Alltag auf einem Fahrzeugdach, dessen Oberfläche im Hochsommer regelmaßig 60 °C überschreitet. Der zweite Vorteil betrifft die Degradation über die Zeit: Renogy nennt für diese Baureihe einen Leistungsverlust von höchstens 1 % im ersten Jahr und danach 0,4 % pro Jahr, ein günstigeres Tempo als der Wert, der üblicherweise mit einer Standard-PERC-Zelle verbunden wird.

Wichtig zu wissen: Der genannte Modulwirkungsgrad von 20,6 % ist nicht das, was N-Typ wirklich von PERC unterscheidet. Entscheidend ist, wie gut sich dieser Wirkungsgrad über die Zeit und unter Wärme hält, weniger sichtbar auf einem Datenblatt, aber wichtiger für die Lebensdauer des Moduls.

Das macht das 16BB nicht zu einem Einzelfall: Mehrere Hersteller bieten inzwischen N-Typ-Baureihen zu Preisen nahe am hochwertigen PERC an. Der eigentliche Reiz bei Renogy liegt in der Kombination dieser Technik mit einem reduzierten Format, nicht in einer technischen Exklusivität.

Rechnet man die genannten Degradationsraten über die Zeit hoch, wird der Abstand greifbarer als eine einzelne Prozentzahl. Bei 1 % Verlust im ersten Jahr und danach 0,4 % pro Jahr würde dieses Modul nach zehn Jahren rund 96 % seiner ursprünglichen Leistung behalten. Ein generisches PERC-Modul, mit einer jährlichen Degradationsrate von eher 0,5 bis 0,6 % nach dem ersten Jahr (eine übliche Spanne für diesen Zelltyp), läge im selben Zeitraum eher bei 92 bis 93 %. Der Abstand von drei bis vier Leistungspunkten nach zehn Jahren bleibt eine rechnerische Hochrechnung aus den von den jeweiligen Herstellern genannten Raten, keine Messung an einem realen Exemplar: Sie liefert eine plausible Größenordnung, keine individuelle Garantie.

16 Busbars: mehr als eine Marketingzahl

Die zweite hervorgehobene Zahl, 16 Busbars gegenüber 5 bis 9 bei einem klassischen Modul, beantwortet einen genauen technischen Bedarf statt eines aufgeblähten Verkaufsarguments. Busbars sammeln den von der Zelle erzeugten Strom und leiten ihn zur Anschlussdose. Mehr davon verkürzen den Weg der Elektronen innerhalb der Zelle, was die Widerstandsverluste senkt, üblicherweise um einige Zehntel eines Wirkungsgradpunkts bei dieser Art von Vergleich.

Der andere Vorteil, weniger sichtbar, aber im Alltag konkreter, betrifft die Widerstandsfähigkeit gegenüber Mikrorissen. Bei einer Zelle mit wenigen Busbars kann ein Riss einen großen Teil der aktiven Fläche isolieren und die Leistung des gesamten Moduls unverhältnismäßig senken. Mit 16 Sammelpunkten hat der Strom alternative Wege: Derselbe Riss isoliert dann einen deutlich kleineren Teil der Zelle. Auf einem Fahrzeugdach, das ständigen Vibrationen und Temperaturwechseln ausgesetzt ist, ist das eher ein Langlebigkeits- als ein unmittelbares Leistungsargument.

Ohne Verschattungsunterteilung, und ohne Möglichkeit zur Neuausrichtung

Das Renogy 16BB 175W teilt seine Zelltechnik mit dem ShadowFlux 200W derselben Marke, nicht aber dessen elektrischen Aufbau. Das ShadowFlux unterteilt sein Modul in 28 unabhängige Zonen, um die Auswirkung von Teilschatten zu begrenzen. Dieses 16BB bleibt klassisch in Reihe verschaltet: Fällt ein Teil des Moduls in den Schatten, selbst ein kleiner (ein Ast, ein Antennenmast), bestimmt der Strom der am wenigsten beleuchteten Zelle den Strom der gesamten Kette. Der daraus resultierende Leistungsverlust steht fast immer in keinem Verhältnis zur tatsächlich beschatteten Fläche.

Das ist kein Fabrikationsfehler, sondern das normale Verhalten jedes klassischen starren Moduls dieser Art, das ShadowFlux ausgenommen. Die Erklärung liegt in der Reihenschaltung der Zellen innerhalb des Moduls: Ein Reihenstromkreis wird von seinem schwächsten Glied begrenzt, die am wenigsten beleuchtete Zelle bestimmt den Strom der gesamten Kette. Ein beschatteter Bereich, der nur einen kleinen Teil der Gesamtfläche ausmacht, kann die Leistung daher um weit mehr als diesen Anteil senken, ein unverhältnismäßiger Effekt, der in der Photovoltaik gut bekannt ist und alle Module betrifft, die ihre Zellen nicht in unabhängige Zonen unterteilen.

Das sollte man dennoch vor dem Kauf wissen: Auf einem freien Dach stellt sich die Frage nicht. Auf einem Dach mit fester Antenne, einer Dachluke oder einem wiederkehrenden Baum in der Nähe kann sich der Preisunterschied zum ShadowFlux (etwa das Doppelte) lohnen.

Zweite Einschränkung, die jedem flach auf ein Dach montierten starren Modul gemeinsam ist: Einmal montiert, bewegt sich sein Winkel nicht mehr. Anders als ein mobiles Modul, das man zur Sonne neigt, empfängt das 16BB das Licht in dem Winkel, den die Dachgeometrie vorgibt, das ganze Jahr über. Im Hochsommer bei hoch stehender Sonne bleibt der Abstand zu einem optimalen Winkel gering. Im Winter oder am frühen Morgen, wenn die Sonne tief am Horizont steht, kann der Verlust durch den flachen Lichteinfall spürbar werden, ein physikalischer Effekt, der praktisch jedes feste Modul unabhängig von der Marke gleichermaßen trifft.

MC4-Verkabelung und Kompatibilität mit einem Regler

Das Modul nutzt MC4-Stecker, den nahezu universellen Standard der Solarbranche, angegeben nach IP67. Seine Leerlaufspannung von 24,48 V und seine Spannung am Punkt maximaler Leistung von 20,88 V liegen komfortabel im Eingangsbereich fast jedes 12-V-MPPT-Reglers am Markt, die in der Regel deutlich höhere Spannungen zulassen, um bei großer Kälte Spielraum zu lassen, wenn die Leerlaufspannung eines Moduls steigt.

24,48 V
Leerlaufspannung
20,88 V
Optimale Spannung
8,88 A
Optimaler Strom

Ein Punkt verdient Aufmerksamkeit für alle mit einer bestehenden Anlage: Dieses Modul mit vorhandenen PERC-Modulen unterschiedlicher Spannung in derselben Reihenschaltung zu verbinden, ist nicht zwangsläufig neutral. Eine Reihenschaltung holt das Beste aus Modulen mit gleichen Eigenschaften heraus; unterschiedliche optimale Spannungen zu mischen kann die gesamte Kette leicht auf das Niveau des schwächsten Moduls begrenzen. Am sichersten bleibt es, dieses Modul an einen eigenen MPPT-Eingang anzuschließen, sofern der Regler mehrere bietet, oder beim Hersteller des Reglers die tatsächliche Toleranz gegenüber gemischten Modulen an einem Eingang zu prüfen.

Montage: was zusätzlich einzuplanen ist

Dem Modul liegen keine Montagewinkel bei: Das ist ein separater Kauf, üblich bei dieser Art von Produkt, aber im Budget und im Zeitplan zu berücksichtigen, wenn die Montage bald nach der Lieferung erfolgen soll. Das starre Format bringt zudem die üblichen Einschränkungen dieser Bauart mit sich, eine mechanische Befestigung an tragfähigen Punkten des Dachs statt einfachem Klebstoff, und eine wasserdichte Kabeldurchführung in das Fahrzeug, die sorgfältig ausgeführt werden sollte.

Bei der Abdichtung nennt Renogy IP67 für die MC4-Stecker, aber nur IP65 für die Anschlussdose, eine Stufe niedriger auf der Schutzskala. In der Praxis bleibt eine korrekt abgedichtete Anschlussdose auf der Rückseite eines flach montierten Dachmoduls relativ geschützt vor direktem Wasserspritz, doch der Unterschied zwischen beiden Werten sollte bekannt sein, statt als identisch angenommen zu werden. Der angegebene Betriebsbereich von -40 °C bis 85 °C deckt die Bedingungen auf einem Fahrzeugdach in Europa, Winter wie Sommer, komfortabel ab.

Mit 9,6 kg lässt sich das Modul problemlos allein handhaben, ist mit 1110 x 764 mm aber groß genug, dass ein zweites Paar Hände beim Positionieren auf einem geneigten Dach oder bei leichtem Wind hilfreich ist.

Verarbeitung, angegebene Degradation und Garantie

Der Aufbau folgt den bewährten Standards der Branche: Einscheibensicherheitsglas mit geringem Eisenanteil, korrosionsgeschützter Aluminiumrahmen, Anschlussdose und Stecker für den Außeneinsatz zertifiziert. Das ist eine deutlich ältere und über die Zeit bewährtere Bauweise als ein flexibles Modul, dessen Nutzungsdauer bei gleicher Zelltechnik meist kürzer ausfällt.

Die online verfügbare Rückmeldungsmenge zu diesem Modul zeigt keinen wiederkehrenden Fabrikationsfehler (Riss, defekter Stecker, Wassereintritt), ein beruhigendes Signal, das mehrere Jahre Erfahrung jedoch nicht ersetzt, da diese Zellgeneration auf dem Verbrauchermarkt noch recht neu ist. Die Herstellergarantie umfasst 5 Jahre auf das Produkt, ein Wert im Branchendurchschnitt statt darüber: Die neuere Zelltechnik geht hier nicht mit einer längeren Zusage einher als bei älteren PERC-Modulen üblich.

Dieser begrenzte Erfahrungsschatz ist kein Renogy-spezifisches Problem: Das gesamte N-Typ-Segment für Endkunden hat weniger Jahre Felderfahrung als PERC, das schon länger verbaut wird. Das ist kein Grund, die Technik zu verwerfen, deren physikalische Grundlagen solide sind und bereits in größerem Maßstab in der Branche eingesetzt werden, aber eine ehrliche Einschränkung, die man nennen sollte, statt sie zu verschweigen.

Preis und Einordnung im Katalog

Der beobachtete Preis in Deutschland liegt bei rund 140 Euro, für das Modul allein, ohne Set oder Montagezubehör. Je Watt gerechnet liegt das unter dem Renogy 100W PERC desselben Katalogs (rund 110 Euro, also ein höherer Preis je Watt) und deutlich unter dem ShadowFlux 200W (rund 234 Euro), das vor allem seine Verschattungsunterteilung berechnet, nicht einen höheren Wirkungsgrad.

Absolut betrachtet bleibt ein generisches PERC-Modul bei gleicher Leistung oft günstiger. Im Vergleich zu einem anderen Modul, das bereits N-Typ-Zellen nutzt, liegt dieser Preis jedoch eher am unteren Ende dieser Technik, was ihn zu einem preiswerten Zugang zu den Vorteilen von N-Typ macht, ohne den Aufpreis für eine Verschattungsunterteilung zu zahlen, die ein freies Dach nicht braucht.

Bei diesem Preisniveau lautet die eigentliche Frage nicht nur 100 W PERC oder 175 W N-Typ, sondern was jeder verbleibende Quadratzentimeter Dachfläche des betreffenden Fahrzeugs tatsächlich wert ist. Für eine neue Installation auf noch freier Fläche bleibt der Kostenunterschied je Watt gegenüber einem generischen PERC-Modul das einfachste Kriterium. Um eine bereits knappe Installation zu ergänzen, wiegt der gewonnene Platz stärker als der Preis je Watt.

Für wen sich dieses Modul eignet, und für wen nicht

Das Renogy 16BB 175W eignet sich zuerst für alle, die ein Dach eines Kastenwagens, Wohnmobils, Boots oder Schuppens ausstatten, das bereits teilweise belegt ist, und die installierte Leistung auf der verbleibenden Fläche maximieren wollen, ohne den Aufpreis für einen auf einer freien Fläche unnötigen Verschattungsschutz zu zahlen. Es eignet sich auch, um eine bestehende Anlage um ein Modul am eigenen Reglereingang zu ergänzen.

Weniger geeignet ist es für alle, die ein transportables, faltbares Modul für den mobilen Einsatz brauchen (ein mobiles Format erfüllt diesen Bedarf besser), die mit wiederkehrendem Teilschatten am Montageort umgehen müssen (das ShadowFlux derselben Marke zielt genau auf diesen Fall), oder die einen möglichst niedrigen Preis je Watt suchen, ohne sich um das Format zu kümmern, wofür ein klassisches PERC-Modul weiterhin die günstigere Wahl bleibt.

Die Note im Detail

Unsere Note
4,1/5
Wirkungsgrad 4,2
Portabilität und Format 4,0
Wetterbeständigkeit 4,1
Ausgangsanschlüsse 4,1
Kapazität und Erweiterbarkeit nicht gemessen
Solareingang und MPPT nicht gemessen
Steuerung und Intelligenz nicht gemessen
Installation und Konformität nicht gemessen
Verarbeitung und Ausdauer 4,3
Batteriekompatibilität nicht gemessen
Sicherheit und Schutzfunktionen nicht gemessen
Renogy 16BB 175W Modul: Datenblatt und Preis ansehen →

Das Produkt und seine Alternativen

Renogy 16BB 175W Modul

Renogy 16BB 175W Modul

Ansehen (3)

Dieselbe Leistung auf weniger Dach. N-Typ-Zellen mit 25 % Wirkungsgrad und 16 Busbars, in einem kürzeren Format als der Durchschnitt der 175-W-Module.

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Renogy ShadowFlux 200W

Renogy ShadowFlux 200W

Ansehen (3)

Eine Dachluke, eine Antenne, ein Ast: Auf einem Wohnmobildach kostet Teilverschattung richtig Ertrag. Dieses Modul ist dafür gebaut, weiterzuproduzieren, wenn ein Teil der Fläche verdeckt ist.

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Renogy 100W Starres Modul

Renogy 100W Starres Modul

61.99€ (6)

100 W monokristallin mit N-Typ-Zellen bei 25 % Zellwirkungsgrad und robustem Aluminiumrahmen: Das starre Renogy-Modul ist die zuverlässige Basis jeder festen Solaranlage.

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EcoFlow Starres Solarmodul 100W (x2)

EcoFlow Starres Solarmodul 100W (x2)

209.00€ (10)

Zwei starre 100-W-Module, einmal montiert und vergessen: 23 % Wirkungsgrad, IP68-Hartglas und mitgelieferte Montagefüße für Van oder Dach.

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Häufige Fragen

Renogy nennt einen Flächenbedarf, der 7 bis 10 % geringer ausfällt als bei typischen 175-W-Modulen, bei rund 0,85 m². Auf die Fläche bezogen ergibt das rund 206 Watt je Quadratmeter, gegenüber 196 bis 200 Watt je Quadratmeter bei vergleichbaren PERC-Modulen.

Der Vorsprung von N-Typ gegenüber PERC (weniger Wirkungsgradverlust bei Wärme, langsamere Degradation über die Zeit) ist auf Branchenebene begründet, nicht Renogy-spezifisch. Der hier genannte Modulwirkungsgrad von 20,6 % ist solide, ohne außergewöhnlich zu sein; vor allem die Haltbarkeit dieses Wirkungsgrads über die Zeit unterscheidet diese Technik von PERC.

Auf einem freien Dach nein, die Frage stellt sich nicht. Auf einem Dach mit wiederkehrendem Teilschatten (Antenne, Mast, ein Baum in der Nähe) begrenzt ein beschatteter Bereich den Strom des gesamten Moduls wie bei jedem klassischen Modul. Das teurere ShadowFlux derselben Marke zielt mit seiner Unterteilung in 28 Zonen genau auf diesen Fall.

Nein, sie werden separat verkauft. Das ist ein zusätzlicher Kauf und Arbeitsschritt, der im Budget und im Montagezeitplan einzuplanen ist.

An einem eigenen Reglereingang angeschlossen, problemlos, solange die maximale Eingangsspannung des Reglers die Leerlaufspannung von 24,48 V dieses Moduls abdeckt. Es in Reihe mit vorhandenen PERC-Modulen anderer Spannung zu verschalten, kann dagegen die gesamte Kette leicht begrenzen: Am besten vorher die Toleranz des Reglers gegenüber gemischten Modulen an einem Eingang prüfen.

Ja, sein starrer Aufbau aus Einscheibensicherheitsglas und Aluminiumrahmen ist auf eine dauerhafte Installation ausgelegt, ebenso auf einem Schuppendach wie auf einem Fahrzeugdach. Einziger Unterschied: Ist der Montagewinkel einmal gewählt, lässt er sich nicht mehr ändern, was bei der Installation zu bedenken ist, um Einfallsverluste im Winter zu begrenzen.