NOCO GB40: unsere ausführliche Einschätzung

1000 A stehen auf dem Gehäuse, 24 Wh Akku stecken darin. Diese beiden Zahlen sagen nicht dasselbe, und es ist die zweite, die bestimmt, was der GB40 wirklich kann. Was sein Strom, seine Ausdauer und sein Verhalten bei Frost taugen.

Starthilfegerät NOCO GB40 Boost Plus von vorn, Ladeanzeige sowie rote und schwarze Polzange sichtbar

Das Wichtigste

4.0/5
Unsere Note

In seiner Kerndisziplin ist der GB40 hervorragend: Er hält 300 A über zehn Sekunden bei Raumtemperatur, während die meisten Mitbewerber nach zwei bis fünf Sekunden aufgeben. Genau das braucht es, um einen störrischen Motor wieder in Gang zu bringen, und der Funkenschutz macht das Anklemmen auch ohne Erfahrung sicher. Dem stehen drei Vorbehalte gegenüber: Sein 24-Wh-Akku ist derselbe wie im halb so starken GB20, das Laden dauert im besten Fall drei Stunden, und bei strengem Frost, also genau dann, wenn eine Batterie schlappmacht, gehört er nicht mehr zur Spitzengruppe. Auch die Garantie von einem Jahr überrascht bei diesem Preis.

Stärken

  • Hält 300 A über zehn Sekunden bei 20 °C, die beste Ausdauer seiner Klasse
  • Funkenschutz und Verpolungsschutz: Das Anklemmen gelingt auch Anfängern ohne Risiko
  • Taschenformat mit 1,11 kg, passt in ein Ablagefach oder eine Tasche
  • Startet Benzinmotoren bis 6,0 L und Diesel bis 3,0 L
  • Leuchte mit 100 Lumen und sieben Modi, darunter SOS und Blinken, nützlich am Straßenrand
  • Gehäuse nach IP65 und vollständig isolierte Polzangen, sehr sauber verarbeitet

Schwächen

  • Akku mit 24 Wh, exakt derselbe wie im halb so starken GB20
  • Bei strengem Frost verlässt er die Spitzengruppe, und genau dann braucht man ihn
  • Laden auf 5 V und 2,1 A begrenzt: drei Stunden im besten Fall, zwölf an einem schwachen Anschluss
  • Die vier genannten Smartphone-Ladungen entsprechen bei einem aktuellen Telefon etwa einer
  • Unter 0 °C nicht aufladbar, also nicht im Auto während des Winters
  • Nur ein Jahr Garantie, und ausschließlich für 12-V-Bleibatterien geeignet
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Die 1000 A, und was sie wirklich messen

Es ist die Zahl, die groß auf dem Gehäuse steht, und zugleich die missverständlichste. Die 1000 A des GB40 sind ein Spitzenstrom: eine kurzzeitige Spitze, gemessen über den Bruchteil einer Sekunde. Es ist nicht der Strom, den das Gerät hält, während der Anlasser dreht.

Einen Motor zu starten entscheidet sich aber nicht an einer Spitze. Ein Anlasser zieht seinen Strom über mehrere Sekunden, und ein kalter, müder oder schlecht eingestellter Motor braucht mitunter zwei bis drei Versuche. Entscheidend ist deshalb, wie lange das Gerät einen hohen Strom hält, ohne einzubrechen. Das ist eine ganz andere Übung, und genau darin hebt sich der GB40 wirklich ab.

Unter einer Dauerforderung von 300 A bei Raumtemperatur hält er über zehn Sekunden durch, ohne nachzulassen. Die meisten Starthilfegeräte dieser Größe geben nach zwei bis fünf Sekunden auf.

Wie lange ein Strom von 300 A bei 20 °C gehalten wird: über 10 Sekunden beim NOCO GB40, 5 Sekunden beim Dino, 3,5 Sekunden beim Osram und 2,5 Sekunden beim NexpowNOCO GB40über 10 sDino5 sOsram3,5 sNexpow2,5 s
Ausdauer unter 300 A bei 20 °C. Der GB40 bricht nach zehn Sekunden nicht ein, während die direkte Konkurrenz deutlich früher nachgibt.
Worauf man beim Kauf achten sollte: Vergleichen Sie zwei Starthilfegeräte nicht über den Spitzenstrom. Kein Hersteller misst ihn gleich, und er sagt nichts über die Belastbarkeit aus. Ein mit 2000 A beworbenes Gerät, das nach zwei Sekunden aufgibt, startet schlechter als ein 1000-A-Gerät, das zehn Sekunden durchhält.

Die 24 Wh, und warum diese Zahl zählt

Hinter der Leistung steht der Tank. Der des GB40 fasst 24 Wh. Das ist absolut betrachtet wenig, und das ist normal: Ein Starthilfegerät braucht nicht viel Energie, es muss sie sehr schnell abgeben. Ein Startvorgang verbraucht kaum mehr als eine Wattstunde.

Die Zahl sollte man dennoch kennen, aus einem präzisen Grund. Der GB20, halb so stark und rund zehn Euro günstiger, trägt exakt denselben 24-Wh-Akku. Gleiches Gehäuse, gleiche Abmessungen, gleiche Leuchte mit 100 Lumen, gleiche Anschlüsse.

24 Wh
Akku, wie beim GB20
20
angegebene Startvorgänge je Ladung
1,11 kg
gegenüber 0,95 kg beim GB20

Was man beim Wechsel vom GB20 zum GB40 bezahlt, ist also keine Ausdauer, sondern die Leistungsstufe und die Polzangen. Der GB40 verdoppelt den Spitzenstrom, steigt von 4,0 auf 6,0 L beim Benziner und wird bis 3,0 L auch für Diesel nutzbar, was der GB20 überhaupt nicht erlaubt. Für rund zehn Euro lohnt sich der Schritt klar, nur führt er nicht zu mehr Startvorgängen.

Das erklärt auch, warum beide Modelle dieselbe Zahl angeben, rund zwanzig. Diese Zahl hängt am Tank, nicht an der Leistung. Und sie setzt kurze Startvorgänge an einem Motor voraus, der schnell anspringt: Einige lange Versuche an einem kalten Motor zehren die Reserve deutlich schneller auf.

Die vier Smartphone-Ladungen, eine gealterte Zahl

Der GB40 dient auch als Powerbank, und das Versprechen kommt mit einer Zahl: bis zu vier Smartphone-Ladungen. Als es formuliert wurde, stimmte es. Heute nicht mehr.

Die Rechnung ist einfach und kommt ohne Messgerät aus. Die Gesamtreserve beträgt 24 Wh. Der Akku eines aktuellen Smartphones liegt zwischen 15 und 20 Wh. Zieht man die Wandlungsverluste ab, die beim Umsetzen der Packspannung auf 5 V unvermeidlich sind, bleibt eine volle Ladung, nicht vier. Die vier Ladungen galten für Telefone mit 5 bis 6 Wh Akku, eine längst vergangene Generation.

Hinzu kommt eine Grenze beim Durchsatz. Der USB-Ausgang endet bei 5 V und 2,1 A, also rund 10 W. Ein modernes Telefon nimmt üblicherweise das Drei- bis Vierfache an. Ein Smartphone am GB40 zu laden funktioniert, dauert aber deutlich länger als mit einem gewöhnlichen Netzteil.

Zum Merken: Die Powerbank-Funktion ist echte Nothilfe, kein Ersatz für eine Powerbank. Sie rettet ein Telefon, das am Straßenrand bei null steht. Wer über ein Wochenende kommen will, braucht ein eigenes Gerät, und sollte vor allem nicht das Starthilfegerät leeren, das für seine eigentliche Aufgabe geladen bleiben muss.

Das Laden: drei Stunden im besten, zwölf im schlechtesten Fall

Hier zeigt der GB40 sein Alter am deutlichsten. Seine Ladebuchse ist zwar eine USB-C-Buchse, sie ist aber auf 5 V und 2,1 A begrenzt, also rund zehn Watt. Der Anschluss ist modern, das Tempo nicht: Es gibt kein Schnellladen.

Die Ladedauer hängt daher unmittelbar von der genutzten Quelle ab, und der Unterschied ist erheblich.

Vollständige Ladedauer je nach Ladegerät: 3 Stunden mit einem Ladegerät mit 2,1 Ampere, 6 Stunden bei 1 Ampere und 12 Stunden bei 0,5 AmpereLadegerät 2,1 A3 Std.Ladegerät 1 A6 Std.Ladegerät 0,5 A12 Std.
Ein schwacher USB-Anschluss, etwa der eines älteren Notebooks, vervierfacht die Ladedauer. Das genutzte Ladegerät zählt hier so viel wie das Gerät selbst.

Drei Stunden für ein Gerät mit nur 24 Wh Akku sind langsam. Der nützliche Vergleich ist hier die nächste Generation desselben Herstellers, der GBX45, der USB-C bis 60 W annimmt und in einem Bruchteil dieser Zeit voll ist, nebenbei aber auch als schnelle Powerbank taugt. Der GB40 behält den Anschluss ohne den Durchsatz.

Eine weitere Einschränkung nennt der Hersteller selbst: Gleichzeitiges Laden und Entladen wird nicht empfohlen. Man kann das Gerät also nicht dauerhaft an einer Bordsteckdose lassen und zugleich nutzen.

Die Kälte, und warum sie zum schlechtesten Zeitpunkt kommt

Eine Autobatterie gibt fast immer im selben Moment auf: beim ersten richtigen Frost. Also muss ein Starthilfegerät in der Kälte überzeugen, und genau dort verliert der GB40 seinen Vorsprung.

Bei Raumtemperatur beherrscht er sein Feld. Bei -12 °C gehört er nicht mehr zu den Geräten mit guten Ergebnissen. Der Mechanismus ist bekannt und gilt für jeden Lithium-Akku: Kälte treibt den Innenwiderstand hoch, was den Strom begrenzt, den das Pack liefern kann. Ein kompaktes Gerät mit wenigen Zellen verkraftet diese Verschlechterung schlechter als ein größeres.

Offizielle Temperaturbereiche des GB40
SituationZulässiger Bereich
Betrieb-20 bis +50 °C
Laden0 bis +40 °C
Lagerung-20 bis +50 °C

Die Tabelle enthält eine Einschränkung, die kaum ein Käufer erwartet. Der GB40 arbeitet bis -20 °C, lädt aber nur oberhalb von 0 °C. Ein im Winter im Auto liegendes Gerät kann also durchaus starten, verweigert das Nachladen aber, solange es nicht ins Warme geholt wurde. Nach einer morgendlichen Panne muss es folglich mit hinein, um wieder voll zu werden.

Die richtige Gewohnheit: Prüfen Sie den Ladestand zu Winterbeginn und laden Sie das Gerät drinnen, nicht im Fahrzeug. Ein halbleeres Starthilfegerät hat bei -10 °C kaum noch Reserve, und genau dort soll es den Unterschied machen.

UltraSafe und seine Kehrseite

Das ist das stärkste Argument des GB40, und es ist verdient. Das Gerät gibt keinen Strom ab, solange es keine korrekt angeschlossene Batterie erkannt hat. Ergebnis: kein Funke beim Kontakt der Zangen, keine Folgen, wenn Rot und Schwarz vertauscht werden. Für jemanden, der noch nie überbrückt hat, ist das ein echtes Sicherheitsnetz, während falsch angeschlossene Kabel Elektronik zerstören können.

Diese Intelligenz hat allerdings eine unmittelbare Kehrseite, die man besser vor der Panne versteht als währenddessen. Um eine Batterie zu erkennen, muss der GB40 an ihr mindestens 2 Volt messen. Darunter nimmt er an, es sei nichts angeschlossen, und verweigert den Dienst. Eine tiefentladene Batterie, einen Winter lang vergessen oder von einer Innenleuchte geleert, fällt genau unter diese Schwelle.

Der Hersteller hat einen Ausweg vorgesehen: einen manuellen Modus, der mit drei Sekunden Tastendruck den Ausgang erzwingt. Dieser Modus deaktiviert jedoch sämtliche Schutzfunktionen, einschließlich des Verpolungsschutzes, und seine Nutzung lässt die Garantie erlöschen. Im schwierigsten Fall steht man also mit einem Gerät da, das so riskant ist wie gewöhnliche Starthilfekabel, und ohne Absicherung.

Der Reflex, der Fehler vermeidet: Passiert trotz korrekt angeklemmter Zangen nichts, ist das kein Defekt des Geräts, sondern eine Batterie unter 2 Volt. Bevor Sie in den manuellen Modus wechseln, schalten Sie alle Verbraucher im Fahrzeug ab und prüfen Sie die Polarität zweimal: Im manuellen Modus schützt Sie nichts mehr vor einer Verpolung.

Wo man ihn wirklich aufbewahrt

Das Verkaufsargument ist eindeutig: ein Gerät im Taschenformat, das man im Handschuhfach vergisst, bis es eines Tages rettet. Für die Abmessungen stimmt das, bei 196 Millimetern Länge und 1,11 kg. Für die Konservierung ist es fragwürdiger.

Die zulässige Lagerung reicht von -20 bis +50 °C, und der Hersteller schreibt, das Gerät solle bei Nichtgebrauch drinnen aufbewahrt werden. Beides verträgt sich schlecht mit einem Fahrzeuginnenraum, der im Sommer in der Sonne deutlich über 50 °C steigt und im Winter unter 0 °C fällt, also in den Bereich, in dem Laden unmöglich wird. Ein dauerhaft heiß gelagerter Lithium-Akku verliert unwiederbringlich Kapazität.

Auch die Schutzart IP65 will genau gelesen werden: Sie gilt bei geschlossenen Anschlüssen. Die Kappen über den Buchsen gehören zur Dichtheit, und ein offen im feuchten Kofferraum liegendes Gerät ist nicht mehr geschützt.

Der vernünftige Kompromiss: Lassen Sie ihn im Fahrzeug, wenn Sie ganzjährig fahren und das Auto im Schatten oder in der Garage steht. Parkt es im Sommer in der prallen Sonne, gehört das Gerät besser nach Hause und im Herbst zurück in den Kofferraum, wenn das Risiko leerer Batterien wieder steigt.

GB20, GB40 oder GB50: welcher passt

Der GB40 ist das meistverkaufte Modell der Reihe, wird aber eng eingerahmt. Was sie tatsächlich trennt, zu den Mitte August 2026 beobachteten Preisen:

Die NOCO-Starthilfegeräte rund um den GB40, zu beobachteten Preisen
KriteriumGB20GB40GB50GBX45
Beobachteter Preis82 €91 €132 €139 €
Spitzenstrom500 A1000 A1500 A1250 A
Akku24 Wh24 Wh35 Wh31 Wh
Benzin4,0 L6,0 L7,0 L6,5 L
Dieselnicht empfohlen3,0 L4,5 L4,0 L
Leuchte100 lm100 lm200 lm100 lm
Ladeeingang5 V, 2,1 A5 V, 2,1 A5 V, 2,1 AUSB-C bis 60 W
Gewicht0,95 kg1,11 kg1,22 kg0,98 kg

Gegenüber dem GB20 sind die neun Euro Aufpreis das beste Geld der Reihe. Sie verdoppeln den Spitzenstrom und schalten Diesel bis 3,0 L frei, was der GB20 nicht beherrscht. Wer nicht ausschließlich einen kleinen Benziner oder ein Motorrad überbrücken will, fährt mit dem GB40 als Einstieg richtig.

Gegenüber dem GB50 ist der Abstand real und seltener gerechtfertigt. Vierzig Euro mehr bringen 50 % mehr Spitzenstrom, einen 35-Wh-Akku, eine doppelt so helle Leuchte und Diesel bis 4,5 L. Das ist die richtige Wahl für einen großen Diesel, einen Transporter oder den gewerblichen Einsatz. Für einen Kleinwagen oder Kompakten zahlt man Reserve, die man nie nutzt.

Der GBX45 ist der interessante Fall. Rund fünfzig Euro über dem GB40 bringt er vor allem das, was diesem fehlt: einen USB-C-Eingang bis 60 W, also eine Ladezeit in einer ganz anderen Größenordnung, und einen ebenso schnellen Ausgang, der ihn zur echten Powerbank macht. Er ist sogar leichter. Wen das langsame Laden des GB40 stört, der schaut besser dorthin als auf mehr Ampere.

Garantie und Kompatibilität: zwei Punkte zum Prüfen

Zwei Punkte gehen beim Kauf oft unter und gehören klar benannt.

Die Garantie läuft ein Jahr. Das ist kurz für ein Gerät dieses Preises, und vor allem für einen Gegenstand, dessen Wesen es ist, jahrelang ungenutzt zu liegen, bevor er gebraucht wird. Ein Lithium-Akku altert auch ohne Beanspruchung, und der typische Ausfall eines Starthilfegeräts ist kein Bruch, sondern ein Kapazitätsverlust, der sich nach mehreren Saisons zeigt, weit außerhalb der Deckung.

Der GB40 ist ausschließlich für 12-V-Bleibatterien gedacht, was klassische Batterien, AGM und Gel umfasst, also die große Mehrheit des Fahrzeugbestands. Nicht vorgesehen ist er dagegen für Lithium-Starterbatterien, die man an manchen Motorrädern, an Rennfahrzeugen und an einigen neueren Modellen findet. Ebenso wenig eignet er sich für 6-V-Anlagen von Oldtimern oder 24-V-Systeme von Lkw.

Einmal im Jahr erledigen: Herausholen, einschalten, die Ladestandsanzeige prüfen und vollständig aufladen. Mehr Wartung braucht er nicht, und genau das unterscheidet ein Starthilfegerät, das den Wagen startet, von einer leeren Box im Kofferraum.

Für wen er taugt, und für wen nicht

Der GB40 erledigt die Aufgabe, für die er gebaut wurde, sehr gut. Seine Grenzen betreffen nicht das Starten selbst, sondern alles darum herum: die Größe seines Akkus, sein Ladetempo und sein Verhalten in der Kälte.

Er eignet sich gut für Autofahrer, die eine Rückversicherung im Kofferraum wollen, für einen Kleinwagen, einen Kompakten oder einen kleinen Diesel. Er eignet sich für alle, denen Mechanik nicht liegt und die der Verpolungsschutz vor einem Fehlgriff bewahrt. Er eignet sich für selten bewegte Fahrzeuge, Oldtimer, eingemottetes Wohnmobil oder Boot, wo die Batterie aus Mangel an Nutzung leerläuft. Und er eignet sich als sinnvolles Geschenk, weil er keinerlei Vorkenntnisse verlangt.

Er eignet sich schlecht für einen großen Diesel, einen Transporter oder wiederholten gewerblichen Einsatz: Der GB50 oder ein größeres Modell tun sich leichter. Er eignet sich schlecht für sehr kalte Regionen, wo sein Leistungsabfall unter -10 °C und die Unmöglichkeit, ihn unter 0 °C zu laden, zur Last werden. Und er eignet sich schlecht für alle, die eine vielseitige Powerbank erwarten: Mit 24 Wh und 10 W am Ausgang rettet er ein Telefon, er begleitet es nicht.

Bleibt das Wesentliche, und es erklärt seinen Erfolg: An dem Tag, an dem die Batterie schlappmacht, hält er einen hohen Strom länger als die meisten Mitbewerber, und er tut es, ohne dass man über das Anklemmen nachdenken müsste. Für einen Gegenstand, den man in der Hoffnung kauft, ihn nie zu brauchen, ist das genau der richtige Kompromiss.

Das Produkt und seine Alternativen

Noco GB40 Boost

Noco GB40 Boost

121.99€ (138)

1000A in der Tasche, um ein Auto mit leerer Batterie zu starten: der Noco GB40 ist die UltraSafe-Starthilfe, die Anschlussfehler verzeiht und auch als Powerbank und Lampe dient.

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Noco GB20 Boost Sport

Noco GB20 Boost Sport

83.37€ (53)

Der kleinste Noco, der wirklich unter die Motorradsitzbank passt: 500 Ampere, ein Kilo, und derselbe UltraSafe-Schutz wie bei den großen Brüdern.

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Noco GB50 Boost XL

Noco GB50 Boost XL

Ansehen (59)

Das fehlende Glied zwischen GB40 und GB70: 1500 Ampere, Diesel bis 4,5 Liter, dreißig Startvorgänge je Ladung, für kaum mehr als das Modell darunter.

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Noco Boost GB70

Noco Boost GB70

166.73€ (76)

Die Starthilfe, die vor großen Motoren nicht zurückschreckt: Der Noco GB70 liefert 2000A, um einen Benziner bis 8L oder Diesel bis 6L sicher wieder zu starten.

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Häufige Fragen

Die 1000 A sind ein kurzzeitiger Spitzenstrom, nicht der während eines Startvorgangs gehaltene Strom. Entscheidend ist die Ausdauer: Der GB40 hält 300 A über zehn Sekunden bei 20 °C, während die meisten Geräte dieser Größe zwischen 2,5 und 5 Sekunden aufgeben.

Angegeben sind rund zwanzig, auf Basis eines internen Akkus von 24 Wh. Diese Zahl setzt kurze Startvorgänge an einem schnell anspringenden Motor voraus. Mehrere lange Versuche an einem kalten Motor zehren die Reserve deutlich schneller auf.

Der GB20 (82 €) endet bei 500 A und 4,0 L Benzin, ohne Diesel. Der GB40 (91 €) verdoppelt den Spitzenstrom und erlaubt Diesel bis 3,0 L, mit demselben 24-Wh-Akku. Der GB50 (132 €) steigt auf 1500 A, 35 Wh, eine Leuchte mit 200 Lumen und Diesel bis 4,5 L.

Mit Vorsicht. Die zulässige Lagerung reicht von -20 bis +50 °C, doch ein Innenraum überschreitet im Sommer in der Sonne deutlich 50 °C, was den Lithium-Akku unwiederbringlich altern lässt. Weitere Einschränkung: Laden ist nur oberhalb von 0 °C möglich, im Winter muss er also ins Warme.

Meist liegt die Fahrzeugbatterie unter 2 Volt, der Schwelle, unterhalb derer der GB40 sie nicht mehr erkennt. Ein manueller Modus erzwingt den Ausgang mit drei Sekunden Tastendruck, deaktiviert dabei aber sämtliche Schutzfunktionen einschließlich des Verpolungsschutzes, und lässt die Garantie erlöschen. Prüfen Sie zuvor die Polarität zweimal.

Heute nicht mehr. Mit 24 Wh Reserve und einem aktuellen Smartphone-Akku zwischen 15 und 20 Wh reicht es nach Abzug der Verluste für etwa eine volle Ladung. Die vier Ladungen galten für Telefone mit 5 bis 6 Wh. Der Ausgang ist zudem auf 10 W begrenzt.