Noco GB20 Boost Sport: unsere ausführliche Einschätzung

Der kleinste der Noco-Starthilfegeräte hält sein bescheidenstes Versprechen: einen Benziner bis 4,0 L zu starten, ohne mehr sein zu wollen. Für dieses genaue Modell liegt kein unabhängiger Test mit veröffentlichten Zahlen vor, eine seltene Lücke auf dieser Seite, die hier offen benannt statt verschwiegen wird, und sein Ladekabel bleibt Micro-USB, auch wenn manche Produktseiten gelegentlich etwas anderes zeigen.

Unsere Note
4,0/5
Tatsächlich gelieferter Strom: 4,0 von 5 (Gewichtung 30 %)Strom4,0Kälteverhalten: 4,0 von 5 (Gewichtung 25 %)Kälte4,0Kapazität und Vielseitigkeit: 4,1 von 5 (Gewichtung 20 %)Kapazität4,1Sicherheit und Schutzfunktionen: 4,3 von 5 (Gewichtung 15 %)Sicherheit4,3Verarbeitung und Ausdauer: 3,8 von 5 (Gewichtung 10 %)Verarbeitung3,8

Wie wird diese Note berechnet?

Starthilfegerät Noco GB20 Boost Sport mit seinen Polzangen vor hellem Hintergrund

Das Wichtigste

Der GB20 versucht nicht, jeden Einsatzzweck abzudecken, und genau das macht ihn zu einem guten Produkt in seiner Nische: ein Benziner bis 4,0 L, ein Motorrad, ein Quad oder ein Aufsitzmäher, mehr nicht. Für dieses genaue Modell wurde kein unabhängiger Test mit beschriebenem Prüfverfahren gefunden, eine ehrliche Lücke, die offen benannt werden sollte, statt sie mit einer Schätzung zu füllen. Das Ladekabel bleibt Micro-USB, ein Punkt, den manche Händlerseiten verwischen, indem sie es mit dem USB-C des stärkeren GB50 verwechseln. Die zusätzliche Powerbank-Funktion bleibt bescheiden, gerade gut genug, um ein Handy einmal zu retten. Für alle mit einem Kleinwagen, einem Motorrad oder einem kleinen Freizeitfahrzeug ist er das ehrlichste Einstiegsticket in die UltraSafe-Sicherheit der Marke.

Stärken

  • Tut, was er verspricht, ohne zu übertreiben: Benzin bis 4,0 L, keine gefundenen Daten widersprechen dieser Obergrenze
  • Wirklich taschengroß, unter einem Kilo, passt unter eine Motorradsitzbank oder in ein Türfach
  • UltraSafe-Schutz (funkenfrei, verpolungssicher), mit einer manuellen Umgehungsfunktion für Fälle, in denen das Gerät die Verbindung erzwingen muss
  • Niedrigster Einstiegspreis der Boost-Reihe, ohne Abstriche bei der Sicherheit
  • IP65-Gehäuse und ein angegebener Betriebsbereich von -20 bis +50 °C

Schwächen

  • Für dieses genaue Modell wurde kein unabhängiger Test mit beschriebenem Prüfverfahren gefunden, anders als beim GB50
  • Kann keinen Diesel: eine Grenze, die auf fremden Händlerseiten manchmal fälschlich mit der des GB40 verwechselt wird
  • Ladekabel in Micro-USB, nicht USB-C: die Produktseite vor dem Kauf prüfen, die Verwechslung mit dem GB50 kommt online wirklich vor
  • Bescheidene Zusatzfunktion als Powerbank, gerade ausreichend, um ein Handy zu retten
  • Gedruckte Anleitung in zu kleiner Schrift für angenehmes Lesen
Noco GB20 Boost Sport: Datenblatt und Preis ansehen →

Das Taschenformat der Reihe, gedacht für Motorrad und kleinen Benziner

Der GB20 eröffnet die Boost-Reihe von Noco mit einem klaren Ziel: jene Fahrzeuge abzudecken, für die die größeren Modelle überdimensioniert wären. Seine 500 A Spitzenstrom erwecken einen Benzinmotor bis 4,0 L wieder, selbst bei völlig leerer Batterie, was nahezu den gesamten Stadtbestand, Motorräder, Quads, Jetskis und Aufsitzmäher umfasst. Der GB20 startet ein Benzinfahrzeug mit schwacher Batterie erfolgreich, ein unauffälliges Ergebnis ohne Besonderheiten.

500 A
Angegebener Spitzenstrom
< 1 kg
Gewicht

Das Format passt tatsächlich unter eine Motorradsitzbank oder in ein Türfach, wo ein GB70 nicht hineingeht. Ein Starthilfegerät, das man dabeihat, ist mehr wert als eines, das in der Garage bleibt: Das ist das zentrale Argument dieses Modells.

Kein Diesel: eine online manchmal verwechselte Grenze

Noco gibt den GB20 nur für Benzin frei, bis 4,0 L Hubraum. Keine gefundenen Daten widersprechen dieser Obergrenze, in keine Richtung: Es handelt sich um eine vom Hersteller offen eingeräumte Grenze, nicht um eine Grauzone. Der eigentliche Punkt, auf den man achten sollte, liegt woanders: Mehrere Online-Vergleichsportale verwechseln diese Grenze fälschlich mit der des GB40, der Diesel bis 3,0 L abdeckt. Ist Ihr Fahrzeug ein Diesel oder ein Benziner über vier Litern, führt der Weg zum GB40 oder GB50.

Ladekabel: Micro-USB, nicht USB-C

Vor dem Kauf zu prüfen: Der Ladeeingang des GB20 ist Micro-USB (5V/2,1A), kein USB-C. Das ist kein belangloses Detail: Der stärkere GB50 hat tatsächlich USB-C, und dieser Unterschied wird auf manchen fremden Händlerseiten verwischt, die den GB20 fälschlich mit einem USB-C-Anschluss beschreiben. Rechnen Sie mit etwa 3 Stunden bei einem 2-A-Ladegerät, 6 Stunden bei 1 A, bis zu 12 Stunden bei 0,5 A.

Kein unabhängiger Test mit veröffentlichten Zahlen für dieses genaue Modell gefunden

Anders als beim GB50 wurde für den GB20 kein deutscher oder englischsprachiger Vergleich mit beschriebenem Prüfverfahren gefunden: Sein interner Akku, kleiner als der der größeren Modelle, platziert ihn unterhalb der Kapazitätsschwelle, die mehrere herangezogene Vergleichstests für ihre Auswahl ansetzen. Das ist eine echte Lücke, die ehrlich benannt werden sollte, statt sie mit einer Schätzung zu füllen: Sie mindert das Vertrauen, das man den angegebenen Laufzeitwerten entgegenbringen kann, ohne deshalb ein Mangel des Produkts selbst zu sein.

UltraSafe-Schutz und manuelle Umgehungsfunktion

Die UltraSafe-Technik (Klemmen bleiben stromlos, solange der Anschluss nicht korrekt ist, mit aktiver Blockierung bei Verpolung) funktioniert wie erwartet, mit einer manuellen Umgehungsfunktion für Situationen, in denen das Gerät die Verbindung trotz Erkennung erzwingen muss. Das ist derselbe Schutz wie beim Rest der Reihe, ohne Abstriche für dieses Einstiegsmodell.

Bescheidene Powerbank-Funktion, verbesserungswürdige Anleitung

Der interne 24-Wattstunden-Akku rettet ein Handy, mehr nicht: Die Powerbank-Funktion bleibt eher schwachbrüstig, gerade ausreichend für eine Smartphone-Ladung. Ein weiterer, kleiner, aber realer Punkt: Die Schrift der mitgelieferten gedruckten Anleitung bleibt für angenehmes Lesen zu klein, auch wenn die grundlegende Bedienung intuitiv bleibt.

Ermittelter Preis und Verfügbarkeit

Der ermittelte Preis für den GB20 liegt bei rund 88 €, dem niedrigsten der Boost-Reihe. Der offizielle Vertrieb des Modells auf dem japanischen Markt bleibt unsicher: Es erscheint nicht auf der Seite des offiziellen Vertriebspartners, die die größeren Modelle der Reihe auflistet, anders als der GB50.

Im Vergleich zum GB50: Die Wahl entscheidet sich an Kraftstoff und Budget

Die Überlegung ist einfach und läuft auf eine Frage hinaus: Ist Ihr Fahrzeug ein Diesel?

Technischer Vergleich: Noco GB20 gegen GB50
KriteriumNoco GB20Noco GB50
Spitzenstrom500 A1500 A
BenzinBis 4,0 LBis 7,0 L
DieselNicht freigegebenBis 4,5 L
LadekabelMicro-USBUSB-C
Ermittelter Preis≈ 88 €≈ 132 €

Wer nur einen kleinen Benziner, ein Motorrad oder ein Freizeitfahrzeug besitzt, kommt mit dem GB20 für rund vierzig Euro weniger und in einem deutlich transportableren Format aus. Sobald ein Diesel in die Garage kommt, wird er ungeeignet, und der GB50 übernimmt, dafür aber mit einem schwereren Gerät und einem bei diesem höheren Modell festgestellten Schalterfehler, für den es beim GB20 kein ebenso eindeutiges Gegenstück gibt.

Für wen er geeignet ist, für wen nicht

Geeignet ist er für alle mit einem Benzin-Kleinwagen, einem Motorrad, einem Quad oder einem Freizeitfahrzeug, die das ehrlichste Einstiegsticket in die UltraSafe-Sicherheit suchen, ohne für unnötige Leistung zu zahlen.

Nicht geeignet ist er für alle mit einem Diesel, selbst mit kleinem Hubraum, ebenso wenig für alle, die eine ernsthafte Powerbank-Funktion für mehr als eine gelegentliche Handy-Notladung suchen.

Die Note im Detail

Unsere Note
4,0/5
Tatsächlich gelieferter Strom 4,0
Kälteverhalten 4,0
Kapazität und Vielseitigkeit 4,1
Sicherheit und Schutzfunktionen 4,3
Verarbeitung und Ausdauer 3,8
Noco GB20 Boost Sport: Datenblatt und Preis ansehen →

Das Produkt und seine Alternativen

Noco GB20 Boost Sport

Noco GB20 Boost Sport

85.29€ (53)

Der kleinste Noco, der wirklich unter die Motorradsitzbank passt: 500 Ampere, ein Kilo, und derselbe UltraSafe-Schutz wie bei den großen Brüdern.

Produkt ansehen
Noco GB50 Boost XL

Noco GB50 Boost XL

Ansehen (59)

Das fehlende Glied zwischen GB40 und GB70: 1500 Ampere, Diesel bis 4,5 Liter, dreißig Startvorgänge je Ladung, für kaum mehr als das Modell darunter.

Produkt ansehen
Noco GB40 Boost

Noco GB40 Boost

109.99€ (138)

1000A in der Tasche, um ein Auto mit leerer Batterie zu starten: der Noco GB40 ist die UltraSafe-Starthilfe, die Anschlussfehler verzeiht und auch als Powerbank und Lampe dient.

Produkt ansehen

Häufige Fragen

Nein, Noco gibt ihn nur für Benzinmotoren bis 4,0 Liter frei. Ein Diesel verlangt ein höheres Startmoment: Je nach Hubraum braucht es dann den GB40 oder den GB50.

Nein, auch wenn manche fremden Händlerseiten gelegentlich etwas anderes zeigen, lädt der GB20 über Micro-USB (5V/2,1A). Der stärkere GB50 verfügt dagegen über einen USB-C-Anschluss: Bei der Bestellung eines Ersatzkabels die beiden nicht verwechseln.

Für dieses genaue Modell wurde kein Vergleichstest mit beschriebenem Prüfverfahren gefunden, sein kleinerer Akku platziert ihn unterhalb der Schwelle, die mehrere Referenzvergleiche ansetzen. Das ist eine echte Lücke, die man vor dem Kauf kennen sollte, ohne dass sie auf einen besonderen Mangel des Produkts hinweist.

Nur eingeschränkt: Sein 24-Wattstunden-Akku rettet ein Handy einmal, bleibt für diesen Nebenzweck aber eher schwachbrüstig. Das ist nicht seine Hauptfunktion.

Der GB20 genügt für einen kleinen Benziner, ein Motorrad oder ein Freizeitfahrzeug, für rund vierzig Euro weniger und in kompakterem Format. Sobald ein Diesel ins Spiel kommt, wird der GB50 notwendig.