Panasonic Eneloop Pro BQ-CC65: unser ausführlicher Test

Das BQ-CC65 bleibt das vollständigste eneloop-Ladegerät, mit seinem LCD-Display, das Spannung, Kapazität und Ladezeit jedes Akkus anzeigt. Seine wirkliche Schwachstelle betrifft die Erkennung bestimmter Akkus, ein reales Problem, das aber nicht jedes Exemplar betrifft.

Unsere Note
4,1/5
Tatsächlicher Ladestrom: 4,4 von 5 (Gewichtung 30 %)Ladung4,4Batteriekompatibilität: 3,6 von 5 (Gewichtung 25 %)Kompatibilität3,6Sicherheit und Schutzfunktionen: 4,3 von 5 (Gewichtung 20 %)Sicherheit4,3Verarbeitung und Ausdauer: 4,1 von 5 (Gewichtung 15 %)Verarbeitung4,1Anschlüsse und Kabel: 4,0 von 5 (Gewichtung 10 %)Kabel4,0

Wie wird diese Note berechnet?

Panasonic Eneloop Pro BQ-CC65 Akkuladegerät mit LCD-Display auf hellem Hintergrund

Das Wichtigste

Das BQ-CC65 hält seinen angegebenen Ladestrom: etwa 1500mA für zwei AA-Akkus, eine Ladezeit, die mit der von Panasonic angegebenen Spanne übereinstimmt. Sein LCD-Display, das Spannung, wiederhergestellte Kapazität und verbleibende Zeit je Schacht anzeigt, bleibt ein echter Vorteil für alle, die den tatsächlichen Zustand ihrer Akkus verfolgen wollen. Die dokumentierte Schwachstelle betrifft die Erkennung bestimmter Akkus: Das Ladegerät kann Akkus ablehnen oder einen Fehler anzeigen, obwohl diese in gutem Zustand sind, auch bei aktuellen eneloop-Zellen, ein Erkennungsproblem beim Innenwiderstand, das nicht jedes Exemplar betrifft, aber real bleibt. Der USB-Notausgang funktioniert, allerdings nur, wenn kein Akku geladen wird. Für alle, die den Zustand ihres Akkubestands genau verfolgen wollen, bleibt das BQ-CC65 das vollständigste der eneloop-Reihe, sofern man diesen Vorbehalt akzeptiert.

Stärken

  • Angegebener Ladestrom bestätigt, etwa 1500mA für zwei AA-Akkus, passend zu den von Panasonic angegebenen Ladezeiten
  • Detailliertes LCD-Display (Spannung, Kapazität in mAh/Wh, verbleibende Zeit) je Schacht, ein echter Pluspunkt, um den tatsächlichen Zustand jedes Akkus zu verfolgen
  • Refresh-Modus als funktionsfähig bestätigt: Eine vollständige Entladung mit anschließender Ladung stellt bei alten Akkus eine messbare Kapazität wieder her
  • Einzelschachtladung, von 1 bis 4 gemischten AA- oder AAA-Akkus
  • Kein Anzeichen von Ausfall über mehrere Jahre Gebrauch

Schwächen

  • Das Ladegerät kann die Erkennung bestimmter Akkus verweigern, obwohl diese in gutem Zustand sind, auch bei aktuellen eneloop-Zellen
  • Der USB-Notausgang funktioniert nicht gleichzeitig mit der Akkuladung
  • Der Refresh-Modus gilt für alle eingelegten Akkus gleichzeitig, ohne individuelle Einstellung je Schacht
  • Kein akustisches Signal am Ladeende
  • Preis deutlich über einfachen Akkuladegeräten, und nicht immer der günstigste Tarif am Markt
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Der angegebene Ladestrom, in der Praxis bestätigt

Für zwei AA-Akkus liegt der Ladestrom bei etwa 1500mA, mit gelegentlichen höheren Spitzen. Diese Zahl passt zu den von Panasonic angegebenen Ladezeiten: etwa 1,5 bis 2 Stunden für zwei AA-eneloop-pro-Akkus und 3 bis 4 Stunden für einen kompletten Satz von vier. Für einen einzelnen AAA-Akku dauert die Ladung etwa 1 Stunde 40.

1500 mA
Strom für 2 AA-Akkus
4 Schächte
Einzelschachtladung
54 °C
Heißester Punkt bei Volllast
210 g
Gewicht

Die wirkliche Schwachstelle: die Erkennung bestimmter Akkus

Das ist der wichtigste Punkt, den man vor dem Kauf kennen sollte. Das Ladegerät kann einen Fehler anzeigen oder die Ladung bestimmter Akkus verweigern, obwohl diese in gutem Zustand sind, auch bei aktuellen eneloop-Zellen der Marke selbst. Die Ursache liegt vermutlich in der Messung des Innenwiderstands beim Einlegen: Ein alter Akku, oder einer, der bereits stark beansprucht wurde, kann einen Innenwiderstand aufweisen, der dem einer nicht wiederaufladbaren Alkalibatterie nahekommt, was das Ladegerät sicherheitshalber ablehnt. Dieses Verhalten schützt vor einem realen Risiko (das Laden eines Akkus, der es nicht verträgt), wirkt in seiner Ausführung aber manchmal zu vorsichtig und schließt noch funktionsfähige Akkus aus. Dieses Problem betrifft nicht jedes Exemplar: Viele über Jahre hinweg genutzte Geräte erleben es nie, aber das Problem bleibt real.

Das LCD-Display, das zentrale Argument dieses Modells

Das unterscheidet das BQ-CC65 vom Rest der eneloop-Reihe: Ein LCD-Display zeigt für jeden Schacht Spannung, wiederhergestellte Kapazität in mAh und Wh sowie die verbleibende Ladezeit an. So lässt sich ein müder Akku erkennen, noch bevor man ihn auflädt, oder objektiv prüfen, ob ein Akku noch seine angegebene Kapazität hält. Ohne Display begnügt sich das BQ-CC55, sein kleiner Bruder, mit einfachen LEDs und einem ansonsten identischen Ladestrom.

Der Refresh-Modus, nützlich, aber mit Einschränkungen

Der Refresh-Modus entlädt einen Akku vollständig, bevor er ihn wieder auflädt, was einem alten, ungenutzten Akku etwas Kapazität zurückgeben kann: Bei mehrere Jahre alten Akkus kehrt so eine messbare Kapazität zurück. Sein tatsächlicher Nutzen bei modernen eneloop-Akkus, deren Memory-Effekt konstruktionsbedingt bereits gering ist, bleibt für den Alltagsgebrauch fraglich. Der Modus gilt für alle eingelegten Akkus gleichzeitig, ohne individuelle Einstellung je Schacht, anders als bei manchen höherwertigen Konkurrenzladegeräten.

Der USB-Notausgang, eine Nebenfunktion

Der USB-Ausgang liefert etwa 1,15A, leicht über dem angegebenen 1A. Er funktioniert jedoch nicht gleichzeitig mit der Akkuladung: Schließt man ein Gerät zum Aufladen an, pausiert die Akkuladung für die Dauer der Nutzung. Der Ausgang schaltet sich außerdem automatisch nach etwa einer Minute ab, wenn das angeschlossene Gerät weniger als 100mA zieht, was ihn für sehr kleine, verbrauchsarme Geräte wenig geeignet macht.

Preis und Verfügbarkeit

Der beobachtete Preis liegt bei etwa 50 bis 70€, eine deutliche Stufe über einfachen Akkuladegeräten. Das ist nicht immer der günstigste Tarif am Markt für dieses konkrete Modell: Andere Händler bieten manchmal einen spürbar niedrigeren Preis. Das Produkt wird zudem nicht über den offiziellen Vertriebsweg in Japan verkauft, sondern ist nur in Europa sowie über einen begrenzten Wiederverkaufsmarkt anderswo erhältlich.

Die Note im Detail

Unsere Note
4,1/5
Tatsächlicher Ladestrom 4,4
Batteriekompatibilität 3,6
Sicherheit und Schutzfunktionen 4,3
Verarbeitung und Ausdauer 4,1
Anschlüsse und Kabel 4,0
Tatsächlich gelieferte Leistung nicht gemessen
Leistungsverteilung bei mehreren Anschlüssen nicht gemessen
Protokollkompatibilität nicht gemessen
Format und Technologie nicht gemessen
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Das Produkt und seine Alternativen

Anker Nano 3 (511)

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Winzig, aber kräftig: Das Anker Nano 3 liefert 30W über USB-C in einem Gehäuse, das 70 % kompakter ist als ein Standardladegerät.

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Ugreen Nexode 65W

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Ein Ladegerät für alles: 65W über USB-C GaN, 3 Ports für MacBook, iPhone und Tablet, und US/UK/EU-Stecker für Reisen.

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Häufige Fragen

Dieses Problem existiert, auch bei aktuellen eneloop-Akkus in gutem Zustand. Das Ladegerät misst den Innenwiderstand beim Einlegen und kann aus übertriebener Vorsicht einen noch funktionsfähigen Akku ablehnen. Das ist nicht systematisch, aber ein realer Punkt, den man kennen sollte.

Das BQ-CC65 bietet zusätzlich ein detailliertes LCD-Display, einen Refresh-Modus und einen USB-Notausgang. Der Ladestrom ist bei beiden Modellen identisch, das BQ-CC55 begnügt sich mit einfachen LEDs und einem niedrigeren Preis.

Ja, über den 5V-USB-Ausgang (etwa 1,15A), aber nicht gleichzeitig mit der Akkuladung. Der Ausgang schaltet sich außerdem automatisch nach einer Minute ab, wenn das angeschlossene Gerät weniger als 100mA zieht.

Er entlädt einen Akku vollständig, bevor er ihn wieder auflädt, was einem alten Akku etwas Kapazität zurückgeben kann. Sein Nutzen bleibt bei modernen eneloop-Akkus, deren Memory-Effekt bereits gering ist, begrenzter.

Rechnen Sie mit etwa 1,5 bis 2 Stunden für zwei AA-eneloop-pro-Akkus und 3 bis 4 Stunden für einen kompletten Satz von vier, eine Zeit, die zum gemessenen Ladestrom von etwa 1500mA für zwei Akkus passt.