Anker Solix PS200: unsere ausführliche Einschätzung

Mit 4,8 kg und bifazialer Bauweise erreicht das Anker Solix PS200 200W ein Verhältnis von Gewicht zu Leistung, das in seiner Klasse kaum seinesgleichen hat: mehr als 30% unter dem Durchschnitt vergleichbarer 200-W-Module in unserem Katalog. Sein natives MC4-Anschlusssystem, ergänzt durch ein mitgeliefertes XT-60i-Adapterkabel, öffnet es sowohl dem Anker-Solix-Ökosystem als auch jedem Generator anderer Hersteller. Zwei Punkte sollte man vor dem Kauf trotzdem kennen: keinerlei USB-Ausgang, und ein Modellname, der zwei sehr unterschiedliche Hardware-Generationen bezeichnet.

Unsere Note
4,2/5
Wirkungsgrad: 4,0 von 5 (Gewichtung 25 %)Wirkungsgrad4,0Portabilität und Format: 4,6 von 5 (Gewichtung 25 %)Portabilität4,6Wetterbeständigkeit: 4,2 von 5 (Gewichtung 20 %)Wetterschutz4,2Ausgangsanschlüsse: 4,1 von 5 (Gewichtung 20 %)Ausgang4,1Verarbeitung und Ausdauer: 4,3 von 5 (Gewichtung 10 %)Verarbeitung4,3

Wie wird diese Note berechnet?

Faltbares Solarmodul Anker Solix PS200 aufgeklappt, seine bifazialen Zellen und der verstellbare Aufsteller auf hellem Hintergrund sichtbar

Das Wichtigste

Das Anker Solix PS200 löst ein echtes Portabilitätsversprechen ein: Mit 4,8 kg ist es das leichteste 200-W-Modul in unserem Katalog, mehr als 30% unter dem Durchschnitt seiner direkten Konkurrenten. Seine bifaziale Bauweise und die N-Type-Zellen mit über 25% angegebenem Wirkungsgrad machen es zudem technisch hochwertiger als die meisten tragbaren Module gleicher Leistung, auch wenn bislang keine unabhängige Zahl zur Spitzenleistung speziell dieser Version gefunden wurde. Das native MC4-Anschlusssystem, ergänzt durch ein mitgeliefertes XT-60i-Adapterkabel, öffnet es ohne Mehrkosten dem Anker-Solix-Ökosystem wie jedem Generator anderer Hersteller, schließt aber jedes direkte Laden eines Telefons oder einer Powerbank aus, da kein USB-Anschluss vorhanden ist. Ein letzter Punkt, den man vor dem Kauf beachten sollte: Der Modellname "PS200" bezeichnet sowohl diese aktuelle bifaziale Version als auch eine ältere Generation, schwerer und weniger wetterfest, was einen guten Teil der online auffindbaren Informationen verwässert.

Stärken

  • Mit 4,8 kg das leichteste 200-W-Modul in unserem Katalog: mehr als 30% unter dem Durchschnitt von drei vergleichbaren Modulen (Jackery SolarSaga 200W 6,2 kg, Allpowers SP033 200W 6,3 kg, Bluetti MP200 8,14 kg)
  • Echte bifaziale Bauweise: Die Rückseite liefert zusätzlichen Ertrag auf hellem oder reflektierendem Untergrund (Sand, Schnee, Beton), laut Hersteller bis zu 10%
  • N-Type-Zellen der neuen Generation mit über 25% angegebenem Wirkungsgrad, über den klassischen monokristallinen Modulen gleicher Leistung
  • IP68-Zertifizierung, gleichauf mit dem Bestwert unseres Vergleichs und ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem IP67 der Vorgängergeneration desselben Produkts
  • 5 Jahre Herstellergarantie, die längste unter den 200-W-Modulen in unserem Katalog (Jackery 3 Jahre, Bluetti und Allpowers je 2 Jahre)
  • Natives MC4-Anschlusssystem plus mitgeliefertes XT-60i-Adapterkabel in der Verpackung: ohne zusätzlichen Kauf kompatibel mit dem Anker-Solix-Ökosystem und mit jedem Generator anderer Hersteller mit MC4-Eingang

Schwächen

  • Kein USB-Ausgang: wie die meisten Module dieser Leistungsklasse kann es ein Telefon oder eine Powerbank nur über eine zwischengeschaltete Station oder einen Laderegler aufladen
  • Der Modellname "PS200" umfasst zwei sehr unterschiedliche Generationen (ältere monofaziale Version mit IP67, rund 8 kg, vier Klappsegmente, gegenüber der aktuellen bifazialen Version mit 4,8 kg und zwei Klappsegmenten): ein guter Teil der online auffindbaren Informationen betrifft tatsächlich die ältere Version
  • Bislang wurde keine unabhängige Zahl zur Spitzenleistung speziell dieser bifazialen Version gefunden; die Lücke zwischen den nominalen 200 W und der tatsächlich im Feld verfügbaren Leistung bleibt daher von Fall zu Fall zu prüfen, wie bei jedem Modul dieser Art
  • Der angegebene bifaziale Gewinn hängt stark vom Untergrund unter dem Modul ab: nahezu null auf Gras oder dunklem Boden, deutlicher auf hellem Sand, Schnee oder Beton
  • Im gefalteten Zustand bleibt die Grundfläche durch das Falten in nur zwei Segmente relativ groß (79 x 69 cm), weniger kompakt zu verstauen als Module gleicher Leistung mit mehrfacher Faltung
  • Anker selbst beschreibt den IP68-Schutz als Spritzwasserschutz statt als Schutz vor Untertauchen, und setzt voraus, dass die Gummikappen der MC4-Steckverbinder korrekt geschlossen bleiben
Anker Solix PS200: Datenblatt und Preis ansehen →

Das Gewicht, das zentrale Argument des PS200

Das sichtbarste Argument des PS200 entscheidet sich auf der Waage: 4,8 kg laut Angabe, ein Wert, der vom offiziellen Datenblatt des Herstellers für diese aktuelle bifaziale Version bestätigt wird. Im Vergleich zu den anderen 200-W-Modulen unseres Katalogs ist der Abstand deutlich: Das Jackery SolarSaga 200W wiegt 6,2 kg, das Allpowers SP033 200W 6,3 kg, und das starre Solarkoffer-Modul Bluetti MP200 kommt auf 8,14 kg. Gemessen am Durchschnitt dieser drei vergleichbaren Module liegt das PS200 mehr als 30% darunter, eine Differenz, die dem Herstelleranspruch fast genau entspricht.

4,8 kg
Angegebenes Gewicht
30%+ leichter
Unter dem Durchschnitt von drei vergleichbaren 200-W-Modulen
2 Segmente
Vereinfachte Faltung
Gewichtsvergleich von vier faltbaren 200-W-SolarmodulenAnker Solix PS2004,8 kgJackery SolarSaga 200W6,2 kgAllpowers SP033 200W6,3 kgBluetti MP2008,14 kg
Angegebenes Gewicht des PS200 im Vergleich zu drei weiteren faltbaren 200-W-Modulen unseres Katalogs.

Gefaltet misst das Modul 79,2 x 68,6 cm bei 4,6 cm Dicke und entfaltet sich auf 137,7 x 79,2 cm. Die Faltung in nur zwei Segmente, gegenüber vier beim Bluetti MP200 zum Beispiel, erklärt einen Teil dieses geringen Gewichts: weniger Scharniere, weniger nötige Verstärkung. Der Ausgleich ist eine im gefalteten Zustand größere Grundfläche als beim SolarSaga: Das PS200 wird eher flach als hochkant verstaut, ein Punkt, den man je nach verfügbarem Platz im Kofferraum oder Van-Stauraum prüfen sollte. Der integrierte Aufsteller lässt sich in vier Positionen einstellen (30, 40, 50 und 80°), ein Magnetverschluss und ein Tragegriff ergänzen das Ganze.

Wirkungsgrad: N-Type-Zellen und bifazialer Gewinn, was davon real ist

Wie bei jedem Solarmodul entsprechen die beim PS200 angegebenen 200 W einer genormten Leistung (1000 W/m² Einstrahlung, 25 °C Zellentemperatur, Standardspektrum), einem Referenzwert, der zum Vergleich von Modulen nützlich ist, im Außeneinsatz aber so nie erreicht wird: Einfallswinkel, Bewölkung und die Erwärmung des Moduls in praller Sonne drücken ihn mechanisch nach unten. Bislang wurde keine unabhängige Zahl zur Spitzenleistung speziell dieser bifazialen Version gefunden: Fast alle online kursierenden Werte unter dem Namen "PS200" betreffen tatsächlich eine ältere Generation des Produkts (siehe nächster Abschnitt), was eine unbedachte Übertragung hier verbietet.

200 W
Nennleistung (genormte Bedingungen)
25 %+
Angegebener Wirkungsgrad der N-Type-Zellen
10 % max
Angegebener bifazialer Gewinn auf reflektierendem Untergrund

Zwei Eigenschaften sprechen dennoch für das PS200 auf dieser Achse. Zunächst seine N-Type-Zellen der neuen Generation mit über 25% angegebenem Wirkungsgrad: Diese Technologie verhält sich bei Hitze in der Regel besser als die auf Einsteiger- und Mittelklasse-Modulen üblicheren P-Type-Zellen, was den Leistungsverlust in praller Sommersonne gegenüber einem klassischen Modul gleicher Nennleistung theoretisch begrenzt. Zweitens die aktive bifaziale Rückseite, die einen echten zusätzlichen Ertrag liefert, auch wenn dessen genaue Höhe (laut Hersteller bis zu 10%) stark vom Untergrund unter dem Modul abhängt: nahezu null auf Gras oder dunklem Boden, deutlicher auf hellem Sand, Schnee oder einer Betonterrasse. Wer sein PS200 auf Gras aufstellt, sollte diesen angegebenen Gewinn also nicht erwarten.

Achtung: Zwei recht unterschiedliche Generationen teilen sich den Namen PS200

Der wichtigste Punkt, bevor man sich weiter über dieses Produkt informiert: Der Modellname "Anker Solix PS200" bezeichnete nacheinander zwei Module mit deutlich unterschiedlicher Hardware. Eine ältere Version besteht aus vier klassischen monokristallinen Segmenten mit Ziehharmonika-Faltung, gibt einen Wirkungsgrad von etwa 23% an, trägt eine IP67-Zertifizierung und wiegt je nach Datenblatt meist zwischen 7,9 und 9,2 kg, gefaltet auf ein Format von etwa 56 x 61 cm. Die aktuelle bifaziale Version, die in dieser Einschätzung beschrieben und von der Produktseite dieser Website referenziert wird, wiegt nur 4,8 kg, faltet sich in nur zwei Segmente, verbaut N-Type-Zellen mit über 25% angegebenem Wirkungsgrad und erreicht die IP68-Zertifizierung.

Die zwei Generationen, die sich den Modellnamen "PS200" teilen
MerkmalÄltere VersionAktuelle bifaziale Version
ZellenKlassisch monokristallinBifazial N-Type
Angegebener WirkungsgradEtwa 23%Über 25%
FaltungVier SegmenteZwei Segmente
Gewicht7,9 bis 9,2 kg je nach Datenblatt4,8 kg
SchutzartIP67IP68
Gut zu wissen: Bei der Online-Suche zum "Anker Solix PS200" betrifft ein guter Teil der online verfügbaren Ergebnisse, einschließlich präzise angegebener Spitzenleistungen, tatsächlich die ältere Version und nicht die aktuelle bifaziale Version. Vor der Übertragung einer anderswo gefundenen Angabe auf dieses Produkt sollte man stets das angegebene Gewicht (4,8 kg für die aktuelle Version) und den ausdrücklichen Hinweis "bifazial" prüfen.

Diese Verwechslung ist kein Einzelfall bei diesem Produkt: Anker entwickelt mehrere Referenzen seiner Solix-Reihe unter unverändertem Modellnamen weiter. Das verlässlichste Unterscheidungsmerkmal bleibt hier das Gewicht sowie der ausdrückliche Hinweis auf die bifaziale Bauweise, zuverlässiger als eine einfache Suche nach Modellnamen.

IP68: Was dieser Schutz wirklich abdeckt

Die aktuelle Version des PS200 ist IP68-zertifiziert, der beste Schutz gegen Wasser und Staub in unserem Vergleich von 200-W-Modulen, und ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem IP67 der Vorgängergeneration desselben Produkts. Im eigenen Datenblatt beschreibt Anker diesen Schutz jedoch als Spritzwasserschutz statt als Schutz vor längerem Untertauchen, eine vorsichtigere Formulierung, als das IP68-Kürzel allein vermuten lässt. Ein praktischer Punkt, den man kennen sollte: Die Gummikappen, die die MC4-Steckverbinder schützen, müssen geschlossen bleiben, damit dieser Schutz tatsächlich greift; ein im Regen offen gelassener Steckverbinder ist von der Zertifizierung des Moduls nicht mehr abgedeckt.

IP68
Angegebener Schutz gegen Wasser und Staub

Für diese Version wurde kein Scharnierausfall gefunden. Die Faltung entlang einer einzigen Achse (zwei Segmente) begrenzt mechanisch die Anzahl der Nähte und Scharniere, die Feuchtigkeit und Staub ausgesetzt sind, im Vergleich zu einem Modul mit mehrfacher Faltung, ein plausibler struktureller Vorteil, auch wenn er über die Zeit nicht unabhängig überprüft wurde.

Ausgangsanschluss: nativ MC4, XT-60i inklusive, aber kein USB

Das PS200 gibt seine Leistung über MC4-Steckverbinder aus, den am weitesten verbreiteten Standard im Solarmarkt, werkseitig fest verkabelt auf zwei mitgelieferten 2,5-m-Kabeln. Ein drittes, kürzeres Kabel (0,5 m) passt diesen MC4-Ausgang an den XT-60i-Steckverbinder der Anker-Solix-Stationen an: kein separat zu kaufender Adapter nötig, egal ob man im Anker-Ökosystem bleibt oder einen Laderegler oder eine Station eines anderen Herstellers mit MC4-Eingang anschließt.

48 V
PV-Ausgangsspannung
4,16 A
PV-Ausgangsstrom
57,6 V
Leerlaufspannung (Voc)

Eine echte Einschränkung bleibt jedoch: Wie die meisten Module dieser Leistungsklasse bietet es keinerlei USB-Ausgang. Ein Telefon oder eine Powerbank ohne zwischengeschaltete Station direkt zu laden ist somit unmöglich, anders als bei einem bescheideneren Modul wie dem BigBlue 28W, das USB-A- und USB-C-Anschlüsse bietet, aber keinen MC4-Ausgang. Das PS200 zielt klar auf den Einsatz zusammen mit einem Generator oder einer Station, nie auf einen eigenständigen mobilen Einsatz für kleine Geräte.

Im Vergleich zum Goal Zero Nomad 100, dessen einziger proprietärer 8-mm-Steckverbinder den Zugang zu jedem anderen Ökosystem als Yeti vollständig verschließt, zeigt sich das PS200 deutlich offener: Der MC4-Ausgang funktioniert mit so gut wie jedem Laderegler oder jeder Station auf dem Markt, wobei das Anker-Adapterkabel nur eine zusätzliche Annehmlichkeit und keine Pflicht ist.

Kompatibilität mit Anker-Solix-Stationen und darüber hinaus

Der Hersteller gibt eine direkte Kompatibilität mit den Anker-Solix-Stationen F2000, C1000X, C800X und C300X über den mitgelieferten XT-60i-Adapter an. Allgemeiner bleibt der PV-Ausgang des Moduls innerhalb der üblichen Eingangsbereiche der meisten Solarstationen und Laderegler auf dem Markt mit MC4-Eingang: Die Prüfung von maximal zulässiger Eingangsspannung und -strom der eigenen Station bleibt vor dem Kauf dennoch unerlässlich, da die Leerlaufspannung von 57,6 V die von manchen kleineren Geräten akzeptierte Schwelle überschreiten kann.

Für Besitzer einer Anker-Solix-Station bedeutet diese native Kompatibilität samt mitgeliefertem Adapterkabel einen echten Gewinn an Einfachheit. Bei einer Station eines anderen Herstellers funktioniert der native MC4-Ausgang direkt, ohne dass dieser Adapter benötigt wird.

Verarbeitung, Garantie und Historie der Marke

Anker gibt für das PS200 eine Lebensdauer von etwa 10 Jahren und eine Herstellergarantie von 5 Jahren an, die längste in unserem Vergleich von 200-W-Modulen: Das Jackery SolarSaga 200W trägt 3 Jahre Garantie, das Bluetti MP200 und das Allpowers SP033 200W jeweils nur 2 Jahre.

Vergleich der Herstellergarantie von vier faltbaren 200-W-SolarmodulenAnker Solix PS2005 JahreJackery SolarSaga 200W3 JahreBluetti MP2002 JahreAllpowers SP033 200W2 Jahre
Herstellergarantie des PS200 im Vergleich zu drei weiteren faltbaren 200-W-Modulen unseres Katalogs.

Der angegebene verstärkte Aluminiumrahmen und die Schutzschicht über den Zellen waren für diese bifaziale Version bislang von keiner Meldung eines Fertigungsfehlers betroffen. Ein Punkt verdient saubere Trennung: Die bekannten Rückrufe der Marke Anker betreffen ausschließlich Produkte mit fest verbauter Lithiumbatterie (mobile Ladegeräte, Powerbanks), die mehrfach von Brandrisiken durch die Zellen betroffen waren. Das PS200 enthält als passives Solarmodul weder eine Speicherzelle noch eine interne Ladeelektronik: Dieses besondere Risiko betrifft es nicht.

Im Vergleich zur direkten 200-W-Konkurrenz

Im Vergleich zu den drei bereits genannten 200-W-Modulen nimmt das PS200 eine besondere Stellung ein: mit Abstand das leichteste, das einzige bifaziale, und das einzige mit 5 Jahren Garantie.

Das PS200 im Vergleich zu drei weiteren faltbaren 200-W-Modulen
KriteriumAnker Solix PS200Jackery SolarSaga 200WBluetti MP200Allpowers SP033 200W
Gewicht4,8 kg6,2 kg8,14 kg6,3 kg
SchutzartIP68IP68IP67IP66
BifazialJaNeinNeinNein
Garantie5 Jahre3 Jahre2 Jahre2 Jahre

Das SolarSaga 200W von Jackery teilt sich die gleiche IP68-Zertifizierung, wiegt aber 30% mehr und besitzt keine aktive Rückseite. Das MP200 von Bluetti, mit 8,14 kg das schwerste der drei, setzt auf ein starres Koffer-Format, sperriger, aber potenziell stoßfester als ein weiches Faltmodul. Das Allpowers SP033 200W liegt dazwischen, ohne in diesem Vergleich einen klaren technischen Vorteil gegenüber dem PS200 zu bieten.

Für wen sich das PS200 wirklich eignet

Das PS200 richtet sich vor allem an alle, die das leichteste zu transportierende 200-W-Modul suchen, sei es für eine Anker-Solix-Station oder für jeden anderen Generator mit MC4-Eingang: Camping, ausgebauter Van, oder eine Notlösung zu Hause bei Stromausfall. Das im gefalteten Zustand größere Format (79 x 69 cm) benötigt Stauraum eher flach als hochkant, ein Punkt, den man je nach Fahrzeug oder Tasche prüfen sollte.

Umgekehrt greift, wer ein Telefon oder eine kleine Powerbank direkt laden möchte, ohne eine Station mitzunehmen, eher zu einem bescheideneren Modul mit USB-Anschlüssen wie dem BigBlue 28W. Und wer vor allem ein möglichst kompaktes gefaltetes Format sucht, auch auf Kosten eines höheren Gewichts, schaut eher nach einem Modul mit mehrfacher Faltung.

Preis und Verfügbarkeit

In Deutschland liegt das PS200 zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Einschätzung bei rund 350,92€, gegenüber einem vom Partnerhändler angegebenen Listenpreis von 399,99€: eine regelmäßige Aktion auf dieses Produkt und keine einmalige Ausnahme. In den USA liegt der direkte Listenpreis bei Anker bei rund 499,99$.

Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf die Produktseite oder das Angebot des Händlers, um den ausdrücklichen Hinweis "bifazial" und das angegebene Gewicht (4,8 kg) zu prüfen: Wie oben erläutert, bezeichnet derselbe Modellname auch eine ältere Version, schwerer und weniger wetterfest, die auf manchen Marktplätzen teils noch gelistet ist.

Die Note im Detail

Unsere Note
4,2/5
Wirkungsgrad 4,0
Portabilität und Format 4,6
Wetterbeständigkeit 4,2
Ausgangsanschlüsse 4,1
Kapazität und Erweiterbarkeit nicht gemessen
Solareingang und MPPT nicht gemessen
Steuerung und Intelligenz nicht gemessen
Installation und Konformität nicht gemessen
Verarbeitung und Ausdauer 4,3
Batteriekompatibilität nicht gemessen
Sicherheit und Schutzfunktionen nicht gemessen
Anker Solix PS200: Datenblatt und Preis ansehen →

Das Produkt und seine Alternativen

Anker Solix PS200

Anker Solix PS200

350.92€ (7)

200W bifazial und kaum 4,8 kg: das faltbare Solarmodul, das Licht auf beiden Seiten einfängt, um bis zu 10% mehr Energie zu erzeugen. Das leichteste seiner Klasse.

Produkt ansehen
Anker Solix F2000

Anker Solix F2000

Ansehen (10)

2048Wh auf Rollen, 2300W und eine Ladung von 0 auf 80% in einer Stunde: die große Anker-Station für Hausnotstrom, Baustelle und Camping.

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Anker Solix C1000

Anker Solix C1000

600.84€ (23)

Mit 1024 Wh, 2000 W Ausgang und einer vollen Aufladung in 49 Minuten via HyperFlash ist die Anker Solix C1000 Gen 2 eine der am schnellsten ladenden Stationen am Markt.

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Jackery SolarSaga 200W

Jackery SolarSaga 200W

587.39€ (3)

200 W und bifaziale Technologie mit 25 % Wirkungsgrad: das Premium-Solarmodul von Jackery, um eine Station viel schneller zu laden, sogar bei bedecktem Himmel.

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Häufige Fragen

Wie bei jedem Solarmodul entsprechen die 200 W einer genormten Leistung, die im Außeneinsatz so gut wie nie erreicht wird. Bislang wurde keine unabhängige Zahl speziell zur aktuellen bifazialen Version gefunden, um die genaue Lücke zu beziffern.

Sie fängt das vom Boden reflektierte Licht ein und liefert laut Anker bis zu 10% zusätzlichen Ertrag, ein Gewinn, der stark von der Art des Untergrunds abhängt: nahezu null auf Gras, deutlicher auf hellem Sand, Schnee oder Beton.

Ja, und das ist ein zentraler Punkt vor dem Kauf: Eine ältere monofaziale Version mit IP67, rund 8 kg und vier Klappsegmenten ist weiterhin im Umlauf, neben der in dieser Einschätzung beschriebenen aktuellen bifazialen Version mit 4,8 kg und zwei Klappsegmenten. Vor dem Vergleich online gefundener Angaben sollte man das angegebene Gewicht und den Hinweis "bifazial" prüfen.

Nein. Das Modul bietet keinerlei USB-Ausgang, sondern nur einen MC4-Ausgang (mit mitgeliefertem XT-60i-Adapter), der für eine Station oder einen Laderegler gedacht ist.

Ja, sein nativer MC4-Ausgang funktioniert mit jedem Generator oder Laderegler mit Standard-MC4-Eingang, ohne dass das für das Anker-Solix-Ökosystem mitgelieferte XT-60i-Adapterkabel benötigt wird.

Es ist IP68-zertifiziert, aber Anker beschreibt diesen Schutz selbst als Spritzwasserschutz statt als Schutz vor Untertauchen, und die Kappen der MC4-Steckverbinder müssen geschlossen bleiben, damit er vollständig greift.