Anker Prime 160W: unser ausführlicher Test

Mit drei USB-C-Anschlüssen zu je 140 W und einem Touchscreen, der die Leistung in Echtzeit anzeigt, macht die Prime 160W aus einem einfachen Netzteil ein echtes Kontrollzentrum, zu einem Preis deutlich über der Prime 100W.

Unsere Note
4,2/5
Sicherheit und Schutzfunktionen: 4,2 von 5 (Gewichtung 20 %)Sicherheit4,2Verarbeitung und Ausdauer: 4,0 von 5 (Gewichtung 15 %)Verarbeitung4,0Tatsächlich gelieferte Leistung: 4,3 von 5 (Gewichtung 25 %)Leistung4,3Leistungsverteilung bei mehreren Anschlüssen: 4,2 von 5 (Gewichtung 20 %)Verteilung4,2Protokollkompatibilität: 3,8 von 5 (Gewichtung 12 %)Protokolle3,8Format und Technologie: 4,3 von 5 (Gewichtung 8 %)Format4,3

Wie wird diese Note berechnet?

Anker Prime 160W Netzteil mit farbigem Touchscreen zur Leistungsanzeige

Das Wichtigste

Die Prime 160W hält ihr zentrales Versprechen: drei USB-C-Anschlüsse, die jeweils bis zu 140 W erreichen, eine PowerIQ-5.0-Verteilung, die nicht ins Schwanken gerät, wenn sich Laptop, Tablet und Smartphone die Steckdose teilen, und vor allem ein farbiger Touchscreen, der endlich zeigt, was im Inneren wirklich passiert. Das Format bleibt dank GaN erstaunlich kompakt für diese Leistung, die Protokollunterstützung beschränkt sich jedoch auf PD und PPS, ohne Quick Charge. Die eigentlichen Vorbehalte betreffen die Touch-Taste, die manchmal etwas verzögert reagiert, und vor allem den Preisunterschied zur Prime 100W, die weder Bildschirm noch dritten Anschluss hat, aber bereits die meisten Alltagsanwendungen abdeckt. Für alle, die täglich mehrere leistungshungrige Geräte laden und wirklich sehen wollen, was ihr Ladegerät tut, rechtfertigt sich der Aufpreis.

Stärken

  • Drei USB-C-Anschlüsse, die jeweils bis zu 140 W liefern können, für 160 W kombiniert im realen Einsatz
  • Farbiger Touchscreen mit Echtzeitanzeige der Leistung pro Anschluss, der Temperatur und des aktiven Verteilungsmodus
  • PowerIQ-5.0-Verteilung, die Laptop, Tablet und Smartphone gleichzeitig ohne sichtbares Stottern lädt
  • Kompaktes Format trotz Bildschirm und drei Anschlüssen: 65 x 52 x 35 mm bei 220 g dank GaNPrime 2.0
  • Neun angegebene Schutzfunktionen und laut Anker über 10 Millionen Temperaturprüfungen pro Tag
  • Bluetooth-App zur individuellen Priorisierung der Ladeanschlüsse, zusätzlich zum Automatikmodus

Schwächen

  • Protokollunterstützung auf USB PD und PPS beschränkt, ohne Quick Charge im Gegensatz zu manchen Konkurrenten
  • Deutlicher Preisunterschied zur Prime 100W für einen Leistungszuwachs, der nicht für jeden relevant ist
  • Die Touch-Taste des Bildschirms reagiert laut Nutzerberichten manchmal mit leichter Verzögerung
  • USB-C-Kabel nicht im Lieferumfang enthalten, ein zertifiziertes 5-A-Kabel ist für 140 W an einem Anschluss nötig
  • Keine Angabe zur Herstellergarantie auf der Produktseite
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Das neue Spitzenmodell der Prime-Reihe

Die Anker Prime 160W positioniert sich über der bereits bekannten Prime 100W: ein dritter USB-C-Anschluss, mehr Leistung pro Anschluss und vor allem ein farbiger Touchscreen, der die Nutzung eines Netzteils verändert.

140 W
Maximale Leistung an einem Anschluss
3
Unabhängige USB-C-Anschlüsse
220 g
Gewicht des Geräts

Jeder USB-C-Anschluss kann allein bis zu 140 W liefern, bei einer kombinierten Leistung von maximal 160 W, wenn mehrere Geräte gleichzeitig angeschlossen sind, genug für ein 16-Zoll-MacBook Pro mit voller Geschwindigkeit (laut Anker 0 auf 50 % in etwa 25 Minuten).

Der Touchscreen, das eigentliche Argument gegenüber der Prime 100W

Der farbige Touchscreen zeigt live die an jedem Anschluss gelieferte Leistung, die interne Temperatur und den aktiven Verteilungsmodus (automatisch, fest oder individuell über die Bluetooth-App). Ein einfacher Tipp genügt, um den Modus zu wechseln, ohne das Smartphone zu zücken.

Das ist eine nützliche Weiterentwicklung für alle, die wirklich wissen wollen, was ihr Ladegerät tut, kein reiner Marketing-Gag: Wenn live „140.0 W“ angezeigt wird, während ein Laptop lädt, räumt das jeden Zweifel aus, ob die Schnellladung wirklich funktioniert. Einziger im Gebrauch festgestellter Nachteil: Die Touch-Taste reagiert manchmal mit leichter Verzögerung.

PowerIQ 5.0: drei Geräte anschließen, ohne nachzudenken

Gleichzeitig einen Laptop, ein Smartphone und Kopfhörer anzuschließen, bereitet keine Probleme: Die PowerIQ-5.0-Verteilung passt sich ohne sichtbares Stottern auf dem Bildschirm an. Der Automatikmodus reicht im Alltag aus, die Bluetooth-App ist nur für alle nützlich, die die Priorität jedes Anschlusses fein einstellen möchten.

Zu beachten: Anker veröffentlicht keine detaillierte Aufschlüsselung pro Anschluss bei 2 oder 3 angeschlossenen Geräten, anders als manche Konkurrenten. Der Bildschirm des Ladegeräts selbst bleibt die einzige Möglichkeit, die tatsächliche Verteilung im Moment der Nutzung zu prüfen.

PD und PPS, aber kein Quick Charge

Die Prime 160W unterstützt USB Power Delivery und PPS (Programmable Power Supply), ausreichend für die große Mehrheit aktueller USB-C-Laptops, Smartphones und Tablets, ob iPhone oder Android. Eine Quick-Charge-Kompatibilität wird jedoch nicht erwähnt, ein Protokoll, das auf manchen älteren Android-Geräten noch vorkommt.

In der Praxis fällt dieses Fehlen kaum ins Gewicht, wenn aktuelle PD/PPS-kompatible Geräte geladen werden, verdient aber Beachtung bei älterer Hardware.

Kompakt trotz Bildschirm und drei Anschlüssen

Trotz drei Anschlüssen und Bildschirm bleibt das Gehäuse dank GaNPrime 2.0 erstaunlich kompakt: 65 x 52 x 35 mm bei nur 220 g, etwa so groß wie eine Ladehülle für kabellose Kopfhörer. Der Netzstecker lässt sich zum Verstauen einklappen.

Für 160 W verteilt auf drei unabhängige Anschlüsse liegt dieses Format im oberen Bereich der kompaktesten GaN-Ladegeräte am Markt.

Neun Schutzfunktionen und kontinuierliche Temperaturüberwachung

Anker gibt neun Schutzfunktionen (Überhitzung, Überspannung, Kurzschluss...) und mehr als 10 Millionen Temperaturprüfungen pro Tag an, um die Ladung abzusichern. Eine unabhängige Messung dieser Werte liegt bislang nicht vor, aber der Bildschirm bietet zumindest eine visuelle Kontrolle der Temperatur in Echtzeit, ein echtes Plus gegenüber einem Ladegerät ohne Anzeige.

Im Vergleich zur Prime 100W und zur Ugreen Nexode Pro 160W

Die Prime 160W trifft auf zwei unterschiedliche Profile: ihren eigenen kleinen Bruder, die Prime 100W, um den tatsächlichen Mehrwert dieses Upgrades zu messen, und die Ugreen Nexode Pro 160W, das einzige andere Ladegerät dieser Leistungsklasse mit Bildschirm.

Anker Prime 160W im Vergleich zu zwei direkten Alternativen (beobachtete Daten)
KriteriumPrime 160WUgreen Nexode Pro 160WAnker Prime 100W
Gesamtleistung160 W (140 W max/Anschluss)160 W (140 W max/Anschluss)100 W
USB-C-Anschlüsse32 + integriertes Kabel2
EchtzeitbildschirmJa, farbiger TouchscreenJa, TFTNein
Beobachteter Preis≈ 111 €≈ 100 €≈ 71 €

Die Prime 160W ist in diesem Vergleich die einzige, die drei unabhängige 140-W-USB-C-Anschlüsse mit einem vollständigen farbigen Touchscreen kombiniert. Für einfachere Anwendungen ohne Bedarf an Bildschirm oder drittem Anschluss deckt die Prime 100W das Wesentliche bereits zu einem deutlich niedrigeren Preis ab.

Für wen sich die Prime 160W eignet

Dieses Ladegerät eignet sich für alle, die bereits ein klassisches Ladegerät besitzen und ein echtes Upgrade suchen: mehr Leistung pro Anschluss, einen dritten USB-C-Anschluss und eine visuelle Rückmeldung, die bei allen Modellen ohne Bildschirm fehlt.

Für einfachere Nutzung mit knapperem Budget reicht die Prime 100W völlig aus; die 160W richtet sich an alle, die mehrere leistungshungrige Geräte gleichzeitig laden und wirklich sehen wollen, was ihr Ladegerät tut.

Die Note im Detail

Unsere Note
4,2/5
Tatsächlicher Ladestrom nicht gemessen
Batteriekompatibilität nicht gemessen
Sicherheit und Schutzfunktionen 4,2
Verarbeitung und Ausdauer 4,0
Anschlüsse und Kabel nicht gemessen
Tatsächlich gelieferte Leistung 4,3
Leistungsverteilung bei mehreren Anschlüssen 4,2
Protokollkompatibilität 3,8
Format und Technologie 4,3
Kompatibilität Formate und Chemien nicht gemessen
Ladegenauigkeit nicht gemessen
Anzeige und Steuerung nicht gemessen
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Das Produkt und seine Alternativen

Anker Prime 160W

Anker Prime 160W

Ansehen (14)

Das Anker Prime 160W zeigt live auf seinem Touch-Display die Leistung jedes Ports: bis zu 140W an einem einzigen USB-C, insgesamt 160W über alle drei.

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Anker Prime 100W

Anker Prime 100W

71.44€ (11)

Ein Ladegerät für alles: Das Anker Prime 100W GaN versorgt MacBook, iPad und iPhone gleichzeitig über seine 3 Anschlüsse, in einem klappbaren Taschengehäuse.

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Anker Prime Station 250W

Anker Prime Station 250W

154.99€ (17)

250W und 6 Anschlüsse, um alles mit voller Geschwindigkeit zu laden: Die Anker Prime Station versorgt Laptops, Telefone und Tablets aus einem Gehäuse, mit Display und Steuerrad.

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Häufige Fragen

Ja. Ein einzelner USB-C-Anschluss liefert bis zu 140 W, genug, um ein 16-Zoll-MacBook Pro laut Anker in etwa 25 Minuten von 0 auf 50 % zu laden. Die kombinierte Leistung von 160 W erlaubt zudem, zwei weitere Geräte gleichzeitig zu laden.

Er zeigt in Echtzeit die an jedem Anschluss gelieferte Leistung, die interne Temperatur und den aktiven Verteilungsmodus. Ein Tipp genügt, um den Modus zu wechseln, ohne die App zu öffnen.

Die Prime 160W ergänzt einen dritten USB-C-Anschluss, mehr Leistung pro Anschluss (140 W statt 100 W) und vor allem einen Echtzeit-Touchscreen, den die Prime 100W nicht besitzt.

Nein, das Ladegerät funktioniert im Automatikmodus problemlos allein. Die App ergänzt lediglich eine Bluetooth-Fernsteuerung und die feine Priorisierung zwischen den Anschlüssen.

Nein, das Ladegerät wird allein verkauft. Um 140 W an einem Anschluss zu nutzen, ist ein zertifiziertes 5-A-USB-C-Kabel nötig, das diese Leistung unterstützt.