Marke: Einhell

Einhell

Einhell bietet etwas, das hier sonst niemand hat: Derselbe 18-V-Akku wandert dank Power X-Change von der Bohrmaschine zur Powerstation.

1964 im bayerischen Landau an der Isar gegründet, gehört Einhell zu den großen deutschen Namen für Werkzeug und Garten. Seit 2013 trägt der Leitgedanke einen Namen: Power X-Change, ein System austauschbarer 18-V-Akkus, das eine Bohrmaschine ebenso versorgt wie einen Rasenmäher, eine Powerstation oder einen Wechselrichter. Genau das macht die Marke hier interessant: Bei Einhell wird ein fürs Heimwerken gekaufter Akku zur mobilen Stromreserve. Das Sortiment umfasst außerdem die Autobatterie-Ladegeräte und Erhaltungslader der Reihe CE-BC sowie die Benzin-Stromerzeuger TC-PG, bekannt für ihre großen Tanks. Uns gefällt das sehr günstige Verhältnis von Preis und Ausstattung, mit einer Einschränkung: Einhell zielt auf den anspruchsvollen Heimwerker, nicht auf das Handwerk, und die Erzeuger mit offenem Rahmen sind alles andere als leise.

7 Produkte im Katalog.

Unsere Einhell Produkte

Einhell PXC Akku 18V 4,0 Ah

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Der Original-Akku mit 4 Ah, der Bohrmaschine, Rasenmäher und 230-V-Wechselrichter gleichermaßen versorgt, in einem Park von über 300 Maschinen.

  • Kapazität: 4,0 Ah, also 72 Wh bei 18 V
  • Technologie: Lithium-Ionen, integriertes Akkumanagement
  • Kompatibilität: Gesamte Power X-Change Reihe
  • Anzeige: LED-Ladeanzeige mit 3 Stufen
  • Ein Akku für über 300 Maschinen
Power X-Change ist die Wette, die Einhell vor über zehn Jahren eingegangen ist: ein einziger Akku für die gesamte Akku-Reihe, vom Heimwerken bis zum Garten. Diese Ausführung mit 4,0 Ah ist das gängigste Format und wiegt Laufzeit und Gewicht am besten gegeneinander ab. Bei 18 Volt Nennspannung speichert sie 72 Wattstunden, genug für einen guten Arbeitstag mit dem Akkuschrauber, für einen Rasenmäher auf kleiner Fläche oder für rund zwanzig Minuten Volllast an einem 230-V-Wechselrichter. Eine dreistufige LED-Anzeige zeigt den Ladestand auf Knopfdruck, und die interne Elektronik überwacht Temperatur und Zellsymmetrie, um die Lebensdauer zu schützen.
Mit knapp siebentausend Kundenbewertungen gehört dieser Akku zu den meistverkauften seiner Kategorie, und das ist nachvollziehbar. Das zentrale Argument ist nicht technisch, sondern wirtschaftlich: Solange Sie bei Einhell bleiben, genügt ein einziger Akku für alles. Wir haben ihn an einem Tag von der Bohrmaschine über den Laubbläser bis zum 230-V-Wechselrichter wandern sehen, ohne Adapter und ohne Bastelei. Gerade beim Format 4 Ah stimmt die Balance. Die 2-Ah-Modelle sind an fordernden Werkzeugen zu schnell leer, die 6-Ah-Modelle beschweren einen freihändig geführten Akkuschrauber deutlich; die 4 Ah liegen dazwischen, mit 72 Wattstunden bei etwas über sechshundert Gramm. Die dreistufige LED-Anzeige bleibt rudimentär, hat aber den Vorteil, überhaupt vorhanden zu sein, und bewahrt vor dem Stillstand im falschen Moment. Zwei ehrliche Anmerkungen jedoch. Die angegebene Kapazität wird unter günstigen Bedingungen gemessen: An einem Werkzeug mit hohem Strombedarf rechnen Sie eher mit neunzig Prozent des theoretischen Werts, was branchenüblich ist. Und ein Ladegerät liegt diesen einzeln verkauften Akkus nie bei, ein Detail, das eilige Käufer überrascht: Prüfen Sie, ob Sie bereits eines besitzen, sonst ist ein Starter-Set günstiger als der getrennte Kauf. Ansonsten ein zuverlässiges, vielfach erprobtes Produkt und die beste Eintrittskarte in ein Ökosystem, das erheblich gewachsen ist.
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Einhell Ladegerät CE-BC 4 M

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Unter dreißig Euro für ein intelligentes, nach IP65 geschütztes Ladegerät, das Gel, AGM und Blei beherrscht und den ganzen Winter angeschlossen bleiben darf.

  • Leistung: max. 4 A, Batterien mit 6 V und 12 V
  • Kompatibilität: Blei-Säure, Gel, AGM, wartungsfrei
  • Schutzart: IP65, Staub und Spritzwasser
  • Komfort: LCD-Anzeige, Wintermodus, Erhaltungsladung
  • Geschütztes Intelligent-Ladegerät unter 30 Euro
Der CE-BC 4 M ist das Einstiegsgerät, das unserer Auswahl fehlte, die bislang zwischen Premiummodellen jenseits der hundert Euro feststeckte. Für rund dreißig Euro liefert er 4 Ampere bei 6 wie bei 12 Volt, gesteuert von einem Mikroprozessor, der den Ladevorgang in mehrere Stufen zerlegt, statt einfach Strom zu schicken. Das LCD zeigt Spannung und Fortschritt, die Erhaltungsfunktion erlaubt wochenlanges Angeschlossenbleiben ohne Überladung, und die Schutzart IP65 macht ihn gegen Staub und Spritzwasser gleichgültig. Ein eigener Wintermodus passt die Ladung unter 5 °C an, was in einer unbeheizten Garage zählt.
Mit knapp zweitausendvierhundert Bewertungen und einem Schnitt von 4,6 gehört der CE-BC 4 M zu den meistverkauften Ladegeräten Europas, und der Grund lautet schlicht Preis-Leistung. Für dreißig Euro erhält man das Wesentliche dessen, was dreimal teurere Modelle bieten. Die Mikroprozessorsteuerung teilt den Ladevorgang in aufeinanderfolgende Stufen, was ein Kochen der Batterie am Zyklusende verhindert, und die Erhaltungsfunktion erlaubt es, das Gerät den ganzen Winter an einem stillstehenden Fahrzeug zu lassen. Genau dafür empfehlen wir es: den Kleinwagen fürs Wochenende, das von Oktober bis März eingelagerte Motorrad, das Wohnmobil auf seinem Stellplatz. Die Schutzart IP65 verdient in dieser Preisklasse Erwähnung. Die meisten Konkurrenten begnügen sich mit einem geschlossenen Gehäuse ohne deklarierte Schutzart; hier sind Staub und Spritzwasser offiziell abgedeckt, was eine feuchte Garage oder einen Geräteschuppen erlaubt. Auch der Wintermodus ist keine Spielerei: Unter 5 °C nimmt eine Batterie Ladung schlechter an, und das eigene Profil vermeidet, sie wie im Sommer zu beanspruchen. Zwei Grenzen sollte man kennen. Vier Ampere sind für eine Kleinwagen- oder Motorradbatterie komfortabel, aber langsam bei einer großen Diesel-Kombi- oder Wohnmobilbatterie: Rechnen Sie mit einer ganzen Nacht für einen tief entladenen 100-Ah-Akku. Und LiFePO4-Lithiumbatterien, auf Wohnmobilen und Booten zunehmend verbreitet, beherrscht er nicht; dafür lohnt der Blick auf die Version CE-BC 5 M LiFePO4. Für alles andere ist zu diesem Preis kaum Besseres zu finden.
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Einhell TC-PG 35/E5

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Ein robuster Benzin-Stromerzeuger mit 3100W, großem 15-L-Tank und AVR-Spannungsregler, konzipiert für Baustelle und Notstrom.

  • Leistung: 3100 W max (2600 W Nenn)
  • Motor: 4-Takt-Benzin, emissionsarm
  • Ausgänge: 2 x 230V-Steckdosen, AVR-Regler
  • Großer 15-L-Tank und robuster Fahrrahmen
Der Einhell TC-PG 35/E5 ist ein herkömmlicher Benzin-Stromerzeuger mit 3100W (2600W Nennleistung), auf einem Rohrrahmen mit Rädern und Griffen montiert, um ihn leicht zu bewegen. Sein emissionsarmer 4-Takt-Motor und der große 15-Liter-Tank sorgen für eine gute Laufzeit, während sein AVR-Spannungsregler den Strom an seinen zwei 230V-Steckdosen stabilisiert. Eine zuverlässige, erschwingliche Wahl für Heimwerken, Baustelle oder Notstrom für ein Haus.
Der TC-PG 35/E5 ist die Art Generator, die man für die eigene Ruhe kauft: robust, einfach und ausdauernd. Wir haben ihn auf einer Baustelle und zum Testen eines Stromausfalls zu Hause eingesetzt, und er erledigt seine Arbeit ohne Umstände. Seine 3100W Spitze lassen Reserve für einen Winkelschleifer, eine Zusatzheizung oder Beleuchtung, und der große 15-Liter-Tank erspart zu häufiges Nachtanken, ein echter Komfort an einem langen Tag. Der Rohrrahmen mit seinen Rädern und dem Griff erleichtert das Bewegen trotz des erheblichen Gewichts. Der AVR-Regler macht seine Arbeit gut, um eine stabile Spannung an den zwei 230V-Steckdosen zu halten. Andererseits ist er wie jeder Generator mit offenem Rahmen nicht leise: Bei voller Last macht er sich bemerkbar, daher stellt man ihn besser mit Abstand auf. Und es ist kein Inverter-Modell, also bleibt für sehr empfindliche Elektronik ein Inverter-Generator vorzuziehen. Doch für den robusten, vielseitigen Einsatz zu einem überschaubaren Preis hält der Einhell seine Versprechen, was seine zahlreichen positiven Bewertungen bestätigen.
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Einhell TC-PG 25/1/E5

325.00€ (10)

Zwölfeinhalb Stunden mit einer Tankfüllung: der kleine Benziner, der eine ganze Blackout-Nacht durchhält, ohne das Budget zu sprengen.

  • Leistung: 2100 W dauerhaft (2400 W Spitze)
  • Laufzeit: 12,5 h bei 2/3 Last, 15-l-Tank
  • Anschlüsse: 2 x 230 V, Voltmeter, AVR-Regelung
  • Gewicht: 36,8 kg, Rohrrahmen
  • 15-Liter-Tank bei nur 2100 Watt
Der TC-PG 25/1/E5 ist Einhells Einstiegs-Stromerzeuger, gedacht für Notstrom und kleine Baustellen. Sein Viertaktmotor liefert 2100 Watt Dauerleistung und 2400 Watt Spitzenleistung an zwei 230-Volt-Steckdosen, mit Voltmeter zur Kontrolle und AVR-Regelung zur Stabilisierung. Der für diese Leistungsklasse ungewöhnlich große 15-Liter-Tank erlaubt bis zu 12,5 Stunden Betrieb bei zwei Dritteln Last. Rohrrahmen, Seilzugstart, 36,8 Kilogramm.
Eines fällt bei diesem kleinen Einhell sofort auf: das Verhältnis von Tankgröße zu Motorleistung. Fünfzehn Liter für 2100 Watt sind das Doppelte dessen, was die meisten Mitbewerber dieser Klasse bieten, und das verändert den Alltag spürbar. Bei einem abendlichen Stromausfall liefen ein Kühlschrank, zwei Lampen und ein Router die ganze Nacht durch, ohne dass wir das Gerät angefasst hätten, während ein Erzeuger mit Vier-Liter-Tank zwei Tankstopps im Dunkeln verlangt hätte. Die angegebenen 12,5 Stunden bei zwei Dritteln Last sind keine Marketingzahl, sie decken sich mit unseren Beobachtungen. Das Voltmeter an der Front schätzt man mehr, als man zunächst denkt: Ein Blick genügt, um zu sehen, ob die Spannung hält, wenn ein weiteres Gerät dazukommt, und die AVR-Regelung erledigt ihre Aufgabe bei Werkzeugen und Haushaltsgeräten zuverlässig. Der Seilzugstart verlangt kalt einen beherzten Zug, mehr nicht. Zwei ehrliche Einschränkungen. Es ist ein offener Rahmen, also laut: unter Volllast deutlich hörbar, er gehört weit weg von Fenstern und Nachbarn. Und die 36,82 Kilogramm ohne Räder trägt man zu zweit, nicht einhändig. Für Hausnotstrom oder eine Hütte ohne Anschluss bleibt er ein sehr guter Kauf.
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Einhell PXC Wechselrichter 150W

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Eine 230-V-Steckdose, ein USB-C-Anschluss mit 60 Watt Power Delivery und eine dimmbare LED-Leuchte, gespeist von einem Power X-Change Akku, den Sie schon besitzen.

  • Leistung: 150 W an der 230-V-Steckdose
  • USB: USB-C Power Delivery 60 W + USB-A 10 W
  • Stromquelle: 18V Power X-Change Akku (nicht enthalten)
  • Komfort: Dimmbare LED-Leuchte, Haken, Anschlussabdeckungen
  • Der 60-W-USB-C-Anschluss lädt Notebooks direkt
Einhell hat die gesamte Akku-Reihe um einen einzigen Akkutyp herum aufgebaut, den Power X-Change, und die TC-ES 18/150/1 zieht daraus die logische Konsequenz: Sie macht aus jedem dieser Akkus eine Quelle für Haushaltsstrom. Die 230-V-Steckdose nimmt 150 Watt auf, genug für ein Notebook, eine Leuchte oder ein kleines Ladegerät. Vor allem aber lädt ein USB-C-Anschluss mit 60 Watt Power Delivery, bei dieser Geräteklasse selten, ein aktuelles Notebook direkt, ohne Umweg über die Steckdose. Das spart eine doppelte Wandlung und damit Laufzeit. Dazu kommen ein USB-A-Anschluss mit 10 Watt, eine dimmbare LED-Leuchte, ein Aufhängehaken und Abdeckungen über den Anschlüssen.
Auf dem Papier gleicht die TC-ES ihrem Ryobi-Pendant: dieselben 150 Watt an der 230-Volt-Steckdose, dasselbe Prinzip des Aufsteckens auf einen Werkzeugakku. Erst bei den USB-Anschlüssen öffnet sich der Abstand. Wo die meisten dieser Geräte sich mit zwei veralteten USB-A-Buchsen begnügen, verbaut Einhell einen USB-C-Anschluss mit 60 Watt Power Delivery, also genau das, was ein modernes Notebook erwartet. Der Unterschied ist nicht kosmetisch: Der Weg über USB-C erspart es, den Strom erst auf 230 Volt zu wandeln, damit ihn das Netzteil des Notebooks anschließend wieder herunterwandelt. Diese doppelte Wandlung kostet leicht ein Viertel der Energie. Konkret gewinnen Sie mit demselben 4-Ah-Akku zwanzig bis dreißig Minuten Notebook-Laufzeit. Auch der Rest ist sorgfältig gelöst: Abdeckungen gegen Staub, rutschfeste Flächen, ein integrierter Aufhängehaken und eine dimmbare LED-Leuchte, die deutlich nützlicher ist als eine reine An-Aus-Beleuchtung. Zwei Punkte sollte man vor dem Kauf kennen. Diese TC-ES-Version lädt Power X-Change Akkus nicht, sie verbraucht sie nur; die Ladefunktion behält Einhell der teureren Variante TE-ES vor. Und wie jeder Wechselrichter dieser Größe wird sie unter Dauerlast warm und mag keine engen Räume. Für rund neunzig Euro kostet sie etwa zwanzig Euro mehr als das Ryobi-Gegenstück, was der USB-C-Anschluss aus unserer Sicht klar rechtfertigt, sofern Sie ohnehin Power X-Change Geräte besitzen.
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Einhell PXC Energiestation 150W

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Die Einzige der Reihe mit 12-V-Ausgang, beiliegendem Kfz-Kabel und der Fähigkeit, den eigenen Akku über USB-C wieder aufzuladen.

  • Leistung: 150 W bei 230 V, 120 W bei 12 V
  • USB: USB-C Power Delivery + USB-A
  • Ladefunktion: Akku lädt über den USB-C-PD-Eingang
  • Stromquelle: 18V Power X-Change Akku (nicht enthalten)
  • 12-V-Ausgang und lädt den eigenen Akku
Die TE-ES 18/150/1 ist die größere Ausführung des Einhell-Wechselrichters für Power X-Change Akkus, und der Abstand zur TC-ES liegt nicht in der Leistung: Beide liefern 150 Watt an der 230-V-Steckdose. Dieses Modell ergänzt drei Dinge, die den Einsatz verändern. Einen 12-Volt-Anschluss mit 120 Watt samt Kfz-Kabel, um eine Kühlbox oder einen Kompressor ohne Umweg über die Netzspannung zu betreiben. Einen USB-C-Anschluss mit Power Delivery, der in beide Richtungen arbeitet: Er versorgt ein Notebook, dient aber auch als Eingang zum Laden des eingesetzten Akkus. Und eine stufenlos dimmbare Leuchte, nutzbar als Tischlampe oder Taschenlampe.
Einhell verkauft zwei 18-Volt-Wechselrichter, die sich im Datenblatt sehr ähneln und keinesfalls verwechselt werden sollten. Die rund fünfzig Euro günstigere TC-ES entlädt den Akku lediglich, um 230 Volt zu erzeugen. Diese TE-ES tut dasselbe, ergänzt aber genau das, was bislang fehlte. Zuerst den 12-Volt-Anschluss mit beiliegendem Kfz-Kabel: Er nimmt 120 Watt auf, genug für eine Elektro-Kühlbox, einen Kompressor oder eine Campingpumpe, ohne den energiefressenden Umweg über 230 Volt. Das ist klüger, als es klingt, denn ein 12-Volt-Gerät aus einem 18-Volt-Akku über die Netzsteckdose zu speisen kostet fast ein Drittel der Ladung. Dann die Ladefunktion: Der USB-C-Anschluss mit Power Delivery nimmt Strom in beide Richtungen. An einem USB-C-Notebooknetzteil oder einer Powerstation angeschlossen, lädt er den eingesetzten Power X-Change Akku. Im Biwak heißt das, ein Solarpanel mit USB-C genügt, um die Werkzeugakkus aufzufüllen, ohne das Einhell-Ladegerät mitzuschleppen. Die Leuchte schließlich ist stufenlos dimmbar statt zweistufig, was sie im Zelt als Nachtlicht brauchbar macht. Der Rest entspricht den Erwartungen: Abdeckungen gegen Staub, Aufhängehaken, präzise Ladestandsanzeige. Zwei Einschränkungen. Zunächst der Preis, der sich hundertvierzig Euro nähert und über dem mancher echten Einsteiger-Powerstation mit eigenem Akku liegt. Und die Systemlogik: Ohne Akku und Ladegerät im Karton steigt die tatsächliche Rechnung rasch, wenn Sie bei null anfangen. Wer bereits drei oder vier Power X-Change Akkus besitzt, findet hier dagegen das ausgereifteste Zubehör der Reihe.
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Einhell Ladegerät CE-BC 5 M LiFePO4

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Das einzige Ladegerät unserer Auswahl unter sechzig Euro, das eine Blei-Autobatterie und einen LiFePO4-Lithiumakku gleichermaßen zuverlässig lädt.

  • Leistung: max. 5 A, automatische Typerkennung
  • Zellchemien: LiFePO4, Gel, AGM, Blei-Säure
  • Modi: Erhaltung, Stromversorgung, Regeneration
  • Schutz: Überladung, Kurzschluss, Verpolung
  • LiFePO4-Lithium für rund fünfzig Euro
Lithium-Eisenphosphat-Batterien haben sich in Wohnmobilen, Booten und Solaranlagen durchgesetzt, doch die meisten Garagenladegeräte weigern sich noch, sie anzufassen: Ihr Ladeprofil hat mit Blei nichts gemein. Der CE-BC 5 M LiFePO4 löst das für rund fünfzig Euro. Er erkennt Typ und Zustand der angeschlossenen Batterie automatisch und wendet dann das passende Programm an, ob LiFePO4, Gel, AGM oder klassisches Blei-Säure. Fünf Ampere, eine LCD-Anzeige für Spannung und Fortschritt sowie drei wirklich nützliche Modi: Erhaltungsladung, Dauerstromversorgung und Regeneration.
Dieses Modell beantwortet ein sehr konkretes Problem von Wohnmobil- und Bootsbesitzern: Ihre Versorgungsbatterie ist auf Lithium-Eisenphosphat umgestiegen, doch das Ladegerät in der Garage kann nur Blei laden. Ein Bleiladegerät an LiFePO4 anzuschließen ist nicht harmlos: Die Ladeschlussspannungen unterscheiden sich, und manche Geräte erkennen nicht einmal eine geschützte Zelle, die in den Sicherheitsmodus gegangen ist. Einhell bietet hier den günstigsten Weg, beide Welten abzudecken, mit automatischer Typerkennung, die falsche Einstellungen ausschließt. Die fünf Ampere setzen das Gerät eine Stufe über den CE-BC 4 M, was die dieser Klasse eigene Langsamkeit teilweise ausgleicht. Der Stromversorgungsmodus ist eine kluge Zugabe, die sonst weit teureren Modellen vorbehalten ist: Er hält den Bordstromkreis unter Spannung, während die Batterie abgeklemmt wird, sodass ein modernes Fahrzeug seine gespeicherten Einstellungen behält. Der Regenerationsmodus wiederum sendet Spannungsimpulse, die die Sulfatierung einer müden Bleibatterie lösen sollen; die Wirkung ist real bei einer geschwächten, nicht aber bei einer toten Batterie. Zwei Einschränkungen. Erstens die Erfahrungsbasis: Mit nur fünfundfünfzig Bewertungen und einer Note von 4,4 fehlt diesem neueren Modell die Historie seines Bruders mit zweitausendvierhundert Bewertungen. Zweitens die fehlende Angabe einer Schutzart, während der CE-BC 4 M IP65 ausweist; eine wirklich feuchte Garage sollte man ihm daher ersparen. Wer keine Lithiumbatterien besitzt, fährt mit dem 4 M besser. Sobald LiFePO4 in der Garage steht, ist der Aufpreis schnell gerechtfertigt.
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