Dyness 24V 100Ah LiFePO4: unsere Einschätzung

Kein Bluetooth, kein Display, nicht einmal eine App: Diese Dyness 24V 100Ah setzt ganz auf den Preis und überlässt das Ablesen des Ladezustands einem Multimeter, während die eigenen Bluetooth- und inzwischen WiFi-Varianten, teurer unter derselben Marke verkauft, die Erweiterungsgrenze und die angegebene Zyklenzahl gleich verdoppeln.

Unsere Note
4,2/5
Kapazität und Erweiterbarkeit: 4,3 von 5 (Gewichtung 20 %)Kapazität4,3Verarbeitung und Ausdauer: 4,1 von 5 (Gewichtung 10 %)Verarbeitung4,1Sicherheit und Schutzfunktionen: 4,1 von 5 (Gewichtung 25 %)Sicherheit4,1

Wie wird diese Note berechnet?

Dyness 24V 100Ah LiFePO4 Batterie schräg von vorne, schwarzes Gehäuse mit Tragegriffen und Aufschrift 25,6V 100Ah

Das Wichtigste

Die Dyness 24V 100Ah hält das zentrale Versprechen dieses Segments: 2560 Wh nutzbar bei angegebenen 100 % Kapazität, bei 19,3 kg statt eines deutlich schwereren Paars von 12V-Bleibatterien, mit einem BMS 100A, das die erwarteten Schutzfunktionen abdeckt, und einer angegebenen Startstromspitze von 300 A für einen Elektromotor. Diese Basisversion bietet allerdings gar keine Überwachungsschnittstelle: weder Bluetooth noch WiFi noch Display, das Ablesen des Ladezustands verlangt also zwingend ein Multimeter oder die Anzeige eines angeschlossenen Reglers. Dasselbe Nennmaß gibt es bei Dyness unter der komplett anderen Referenz DL2.5, einem reinen Innenraum-Modul mit IP20, das keinesfalls mit diesem für den Außeneinsatz gedachten IP65-Gehäuse zu verwechseln ist. Die 5-jährige Garantie enthält bislang weder eine vierteljährliche Nachladeklausel noch eine Pflicht zur Online-Registrierung, ein beruhigender Punkt gegenüber zwei bereits besprochenen direkten Konkurrentinnen auf der Seite. Eine passende Wahl für alle, die ein 24V-System nach Maß bauen und keine Fernüberwachung brauchen, weniger für alle, die ihre Batterie schon ab dem ersten Tag per Smartphone verfolgen wollen.

Stärken

  • 2560 Wh nutzbar bei angegebenen 100 % Kapazität, als direkter Ersatz für zwei in Reihe geschaltete 12V-Bleibatterien mit 100Ah, bei halbiertem Verkabelungsaufwand
  • BMS 100A durchgehend in Ladung wie Entladung, mit angegebener Startstromspitze von 300 A zum Abfangen des Einschaltstroms eines Elektromotors
  • Echtes IP65 an diesem für den Außeneinsatz gebauten, tragbaren Gehäuse, nicht zu verwechseln mit der DL2.5-Variante desselben Nennmaßes, die nur für den Innenbereich mit IP20 gedacht ist
  • Erweiterbar bis 20,48 kWh in 4P2S-Konfiguration (8 Einheiten) ohne Unklarheit beim Zusammenschluss
  • 5 Jahre Garantie ohne verpflichtende vierteljährliche Nachladeklausel und ohne vorab erforderliche Online-Registrierung in der Herstellerpolitik
  • Rückhalt durch einen seit 2017 auf Energiespeicher spezialisierten Hersteller, aktiv sowohl im stationären Heimspeicher als auch bei mobilen Batterien

Schwächen

  • Auf dieser Version keinerlei Überwachungsschnittstelle: weder Bluetooth noch WiFi noch Display, anders als die teureren Bluetooth- und WiFi-Varianten derselben Marke
  • Die neuere WiFi-Variante desselben Nennmaßes 24V 100Ah gibt bereits 6000 Zyklen und eine doppelt so hohe Erweiterungsgrenze an (40,96 kWh), deutlich vor den 4000 Zyklen und 20,48 kWh dieser Basisversion
  • Die Startstromspitze von 300 A wird unter einer vagen Werbeformulierung angegeben, während eine direkte Konkurrentin im Segment ihre Entladespitze klarer mit 500 A für 1 Sekunde angibt
  • Dasselbe Nennmaß 24V 100Ah gibt es bei Dyness unter der komplett anderen Referenz DL2.5 (IP20, flaches Gehäuse mit 481 x 221 x 133 mm): ein reales Verwechslungsrisiko beim Vergleich online gefundener Datenblätter
  • Die allgemeine Garantiepolitik des Herstellers bleibt bei der genauen Dauer vage formuliert und schließt einen Kauf bei einem nicht autorisierten Händler ausdrücklich aus, ein heikler Punkt auf Marktplätzen mit mehreren nebeneinander bestehenden Drittanbietern
  • Bislang keine unabhängige Messung oder Zerlegung für dieses konkrete tragbare Modell gefunden
Dyness 24V 100Ah LiFePO4 Batterie: Datenblatt und Preis ansehen →

Die 2560 Wh gegenüber Blei: was das 24V-Format ändert

Die Dyness 24V 100Ah ist mit 2560 Wh angegeben (25,6 V nominal bei 100 Ah), bei einer angegebenen Entladetiefe von 100 %, einer für die LiFePO4-Chemie typischen Eigenschaft. Eine Bleibatterie sollte dagegen nie unter 50 % Entladung fallen, ohne ihre Lebensdauer deutlich zu verkürzen: Um dieselbe nutzbare Energie wie diese 2560 Wh zu erreichen, müsste ein Bleiaufbau von vornherein eine deutlich höhere Nennkapazität mitbringen.

2560 Wh
Gesamtenergie, 100 % angegeben nutzbar
19,3 kg
angegebenes Gewicht
56 bis 60 kg
2 AGM-Bleibatterien 12V 100Ah in Reihe (physisches Äquivalent)

Die Dyness 24V 100Ah ist dafür gebaut, zwei in Reihe geschaltete 12V-Bleibatterien mit 100Ah direkt zu ersetzen, ein gängiger Aufbau bei einer 24V-Installation in Wohnmobil, Boot oder Solarkit. In einem einzigen Gehäuse von 531 x 206 x 217 mm halbiert sie die Verkabelung (ein einziges Klemmenpaar statt zweier miteinander verbundener Batterien) und gibt einen Teil des zuvor von zwei getrennten Gehäusen belegten Raums frei.

Tatsächlich nutzbare Energie: 2 AGM-Bleibatterien 12V 100Ah in Reihe gegenüber Dyness 24V 100Ah
Kriterium2 x AGM 12V 100Ah in Reihe (Referenz)Dyness 24V 100Ah (dieses Produkt)
Nennkapazität100 Ah bei 24 V (2400 Wh)100 Ah bei 25,6 V (2560 Wh)
Empfohlene Entladungmaximal 50 %100 % angegeben
Tatsächlich nutzbare EnergieRund 1200 Wh2560 Wh
Gewicht56 bis 60 kg19,3 kg

Der Hersteller gibt für dieses Modell zudem mehr als 4000 Zyklen bei 100 % Entladetiefe an, ein Wert, der sich durch die gesamte offizielle Dokumentation für dieses genaue Nennmaß zieht. Eine unabhängige Messung der tatsächlichen Abgabe der angegebenen 2560 Wh konnte für dieses tragbare Gehäuse bislang nicht herangezogen werden: Es handelt sich um eine Herstellerangabe, keinen von dritter Seite geprüften Wert, und das bleibt insofern eine Vertrauenslücke und kein festgestellter Mangel.

Ohne Bluetooth, ohne Display: der Preis einer bewusst abgespeckten Baureihe

Diese Dyness 24V 100Ah ist die Einstiegsversion der Baureihe: kein Bluetooth, kein WiFi, und kein Display oder keine Ladezustandsanzeige auf dem Gehäuse. Die einzige Möglichkeit, den genauen Ladezustand zu kennen, bleibt ein an die Klemmen angeschlossenes Multimeter oder die Anzeige eines angeschlossenen Solarladereglers, Ladegeräts oder Wechselrichters, der die Packspannung anzeigen kann.

Dyness bietet unter derselben Marke und für dasselbe Nennmaß (24 V, 100 Ah, 2560 Wh) dennoch zwei vollständigere Varianten an. Eine Bluetooth-Version fügt eine App hinzu, die Ladezustand, Spannung und Strom in Echtzeit anzeigt, zu einem höheren Preis, aber mit ansonsten identischen BMS-Werten (100 A, 4000 Zyklen bei 100 % Entladung, Obergrenze von 20,48 kWh). Eine noch neuere Version mit WiFi geht weiter: Sie gibt diesmal 6000 Zyklen und eine doppelt so hohe Erweiterungsgrenze an, 40,96 kWh statt 20,48 kWh, bei einer höheren angegebenen Ausgangsleistung (3328 W). Sich für diese Basisversion zu entscheiden bedeutet also nicht nur, auf eine App zu verzichten: Es bedeutet auch, die älteste der drei Plattformen in Sachen angegebener Zyklenzahl und Erweiterungsgrenze zu akzeptieren.

Wichtig zu wissen: Dasselbe Nennmaß 24V 100Ah gibt es bei Dyness in drei Ausstattungsstufen (keine Konnektivität, Bluetooth, dann WiFi), mit von Stufe zu Stufe steigenden Werten bei Lebensdauer und Erweiterung. Den Aufpreis der WiFi-Version gegen den eigenen Bedarf an Fernüberwachung abwägen, bevor man sich für den niedrigsten Preis entscheidet.

Für einen einfachen Einsatz (direkter Ersatz eines Bleiaufbaus, ohne Fernüberwachung) ist das Fehlen von Bluetooth kein Ausschlusskriterium: Das BMS verwaltet seine Schutzfunktionen völlig eigenständig, ganz ohne Smartphone in der Nähe. Vor allem bei einer schnellen Fehlersuche oder bei der Überwachung mehrerer in Reihe oder parallel geschalteter Einheiten macht sich das Fehlen jeder Schnittstelle bemerkbar.

Das BMS 100A und seine Startstromspitze: klar beziffert, nicht immer eindeutig

Das integrierte BMS ist mit 100 A Dauerstrom angegeben, sowohl beim Laden als auch beim Entladen, was einer maximalen Dauerleistung von 2560 W bei Nennspannung entspricht. Es deckt die bei einer modernen LiFePO4-Batterie dieses Formats erwarteten Schutzfunktionen ab: Überladung, Tiefentladung, Überstrom, Kurzschluss und Überhitzung. Für den Einsatz mit einem Elektromotor (24V-Trollingmotor, Boots-Hilfsantrieb) gibt der Hersteller zudem eine Startstromspitze von 300 A an, gedacht zum Abfangen des Einschaltstroms im Moment des Motorstarts.

100 A
BMS-Dauerstrom, Ladung und Entladung
2560 W
Dauerleistung bei Nennspannung
300 A
angegebene Startstromspitze

Dieser Wert von 300 A verdient eine genauere Betrachtung: Die Herstellerdokumentation stellt ihn als sofortigen Anlaufstrom dar, ohne genaue Dauer oder Messbedingungen anzugeben, eine weniger eindeutige Formulierung als bei mindestens einer direkten Konkurrentin im selben Segment, die ihre Entladespitze an einem vergleichbaren Produkt ausdrücklich mit 500 A für 1 Sekunde beziffert. Das zugrunde liegende Prinzip bleibt dasselbe (eine Schutzschwelle oberhalb des Dauerbetriebs, kein dauerhafter Nutzungsmodus), doch die genaue Dauer der Dyness-Spitze ist nicht ebenso klar angegeben.

Die Schutzart IP65 schützt gegen Staub und Spritzwasser aus jeder Richtung, ein Niveau, das für ein offenes Bootsstaufach mit Gischt oder einen leicht durchfeuchteten Wohnmobilboden geeignet ist. Keine Zertifizierung für ein dauerhaftes Untertauchen ist das allerdings: Eine dauerhaft unter Wasser stehende Batterie ist von diesem Schutzniveau nicht erfasst.

Vorsicht beim Datenblattvergleich online: ein gleichnamiges DL2.5-Gehäuse existiert, nur mit IP20

Bei der Suche nach ergänzenden Angaben im Internet lauert eine Falle: Dyness verkauft unter einer eigenen Referenz (DL2.5), aber für dasselbe angezeigte Nennmaß (24 V, 100 Ah, 2,56 kWh), ein komplett anderes Modul als das hier besprochene. Dieses DL2.5 ist ein flaches Gehäuse mit 481 x 221 x 133 mm bei 23 kg, nur mit Schutzart IP20 (leichter Staubschutz, kein Schutz gegen Wasser), gedacht für ein im Innenbereich installiertes Heimspeicher-Rack, nicht für mobilen oder maritimen Einsatz.

Falle, die zu vermeiden ist: Das in diesem Beitrag beschriebene Gehäuse ist die unter der Marke DynessPower verkaufte tragbare Version, in einem kompakten Gehäuse von 531 x 206 x 217 mm mit Tragegriffen und M8-Schraubklemmen, mit IP65 für den Außeneinsatz zertifiziert. Das DL2.5 (IP20, flaches Gehäuse, ohne Griffe) ist ein anderes Produkt, gedacht für das Innere eines häuslichen Elektroschranks: Vor dem Vergleich zweier unter demselben Titel „24V 100Ah“ gefundener Datenblätter die genaue Referenz und die IP-Schutzart prüfen.

Beide Gehäuse teilen sich dieselbe Nennspannung und dieselbe angegebene Kapazität, was die häufige Verwechslung der beiden in Suchmaschinen erklärt, doch ihre Ladespannungsschwellen, ihr maximaler Strom und ihr empfohlener Einsatz unterscheiden sich von Datenblatt zu Datenblatt deutlich. Gewicht, Form (kompakter Block mit Griffen gegenüber flacher Platte ohne Griffe) und die angegebene IP-Schutzart schaffen schnell Klarheit.

Kälteverhalten: automatische Abschaltung, keine Eigenerwärmung

Die Ladung wird automatisch unter 0 °C unterbrochen und setzt sich über 5 °C von selbst fort, während die Entladung (die Nutzung) bis -20 °C möglich bleibt. Der Hersteller gibt zudem einen Entladebetrieb bis 60 °C sowie eine Lagertemperatur von -10 °C bis 50 °C an. Das ist ein recht breiter Bereich für den mobilen Einsatz, und deutlich großzügiger als eine klassische NMC-Lithiumchemie, die eine Ladung bei Kälte sehr schlecht verträgt.

Angegebener Temperaturbereich: Entladung von -20 °C bis 60 °C, Ladung begrenzt auf 0 °C bis 50 °CEntladung (Nutzung)-20 °C bis 60 °CLadung0 °C bis 50 °C-20 °C0 °C60 °C
Die Entladung bleibt bis -20 °C möglich, doch die Ladung stoppt automatisch unter 0 °C: ein Schutz, der zur LiFePO4-Chemie passt, die eine Ladung im gefrorenen Zustand nicht verträgt.

Für Boot oder Wohnmobil in der Übergangszeit vermeidet diese automatische Abschaltung das Hauptrisiko von Lithium bei Kälte (die Ablagerung von metallischem Lithium an der Elektrode bei einer zu kalten Ladung, die die Zelle dauerhaft schädigt), ganz ohne Zutun des Nutzers. Diese Basisversion verfügt über keinerlei Funktion zur Eigenerwärmung der Zellen: Die Abschaltung unter 0 °C ist ein passiver Schutz, keine aktive Lösung gegen Kälte. Eine an einem kühlen Morgen versuchte Ladung startet schlicht nicht, bis die Temperatur wieder über den Schwellenwert steigt.

Ladung und Solareingang: was Dyness angibt

Der Hersteller empfiehlt eine Ladespannung von 28,8 V (plus/minus 0,4 V) und einen Ladestrom von 20 A, also rund 0,2C. Für eine direkte Solarladung wird ein Eingang von mindestens 700 W empfohlen, um eine vollständige Ladung aus leerem Zustand in rund 5 Stunden zu erreichen, ein nützlicher Wert für die Auslegung eines MPPT-Reglers an einem 24V-Kit.

28,8 V
empfohlene Ladespannung (±0,4 V)
20 A
empfohlener Ladestrom (0,2C)
700 W
Solareingang minimal für ~5h Volladung

Ein für eine generische 24V-LiFePO4-Chemie ausgelegtes Ladegerät oder Solarladeregler passt, solange es diese Ladespannung und die bereits genannten Temperaturschwellen einhält. Diese Werte erlauben es, einen MPPT-Regler oder ein Landstrom-Ladegerät korrekt auszulegen, ohne die mit dieser Batterie verbundene Anlage zu unter- oder überdimensionieren.

Erweiterbar auf 20,48 kWh in 4P2S: echter Spielraum, von der eigenen WiFi-Variante bereits überholt

Der Hersteller gibt eine Erweiterbarkeit bis zu einer 4P2S-Konfiguration an (4 parallele Stränge, 2 in Reihe), also 8 Einheiten, die ein System mit 51,2 V und 400 Ah bilden, für insgesamt 20,48 kWh. Diese Obergrenze macht aus dieser Ersatzbatterie den Grundbaustein eines deutlich ambitionierteren Solar- oder Bootssystems, ohne die Nutzung als einzelne Einheit für einen einfachen Bleiaustausch zu beeinträchtigen.

Angegebene Gesamtkapazität je nach Anzahl kombinierter Dyness 24V 100Ah Einheiten, von 2,56 kWh für eine Einheit bis 20,48 kWh in 4P2S2,56 kWh1 Einheit (25,6 V)10,24 kWh4 Einheiten (2P2S)20,48 kWh8 Einheiten (4P2S)
Jede Einheit fügt dem System 2560 Wh hinzu. Der Hersteller gibt eine Obergrenze von 8 Einheiten in 4P2S-Konfiguration an, für insgesamt 20,48 kWh bei 51,2 V.

Zum Vergleich mit der eigenen Baureihe des Herstellers: Die neuere WiFi-Version desselben Nennmaßes gibt eine doppelt so hohe Obergrenze an, 40,96 kWh in 4P4S-Konfiguration, also doppelt so viele in Reihe kombinierbare Einheiten. Um zuverlässig zu bleiben, verlangt jeder Reihen- oder Parallelverbund dieser Art Batterien aus derselben Charge, die vor dem gemeinsamen Anschluss auf ein einheitliches Ladeniveau gebracht werden, eine Vorsichtsmaßnahme, die für jede so kombinierte LiFePO4-Chemie gilt und nicht nur für diese Marke. Für einen bescheideneren Einsatz (Boot oder Wohnmobil) bleibt eine einzelne Einheit als Ersatz für zwei Bleibatterien der einfachste und häufigste Anwendungsfall.

5 Jahre Garantie und Zuverlässigkeit der Marke

Die angegebene Garantie für diese tragbare Batteriereihe beträgt 5 Jahre. Die allgemeine Garantiepolitik des Herstellers, die für seine gesamte Produktpalette gilt, bleibt bei der genauen Dauer je nach Markt recht weit gefasst, legt aber klar fest, was die Abdeckung ausschließt: unsachgemäße Nutzung, versehentlicher Schaden, nicht autorisierte Veränderung oder Zerlegung, Verwendung nicht zugelassener Fremdteile, Kauf bei einem nicht autorisierten Händler, eine gelöschte Seriennummer oder das Fehlen eines gültigen Kaufnachweises. Weder eine Klausel zu einer Mindest-Nachladefrequenz bei längerer Lagerung noch eine verpflichtende Online-Registrierung vor Inbetriebnahme wurde für diese Baureihe gefunden, ein Punkt, der sie von mindestens zwei bereits auf der Seite besprochenen direkten Konkurrentinnen unterscheidet, bei denen eine solche Klausel ausdrücklich besteht.

5 Jahre
angegebene Garantie auf diese tragbare Baureihe
2017
Gründungsjahr des Herstellers

Dyness ist ein seit 2017 auf Energiespeicher spezialisierter Hersteller, in mehr als 100 Ländern vertreten, mit einem zweigeteilten Geschäft: stationäre Heimspeichersysteme (stapelbare Schränke fürs Haus) auf der einen Seite, und eine Reihe mobiler Batterien für Wohnmobil, Boot und netzunabhängiges Solar auf der anderen, verkauft unter der Marke DynessPower, zu der dieses Produkt gehört. Das ist ein anderes Profil als eine junge Einzelprodukt-Marke ohne nachprüfbare industrielle Vorgeschichte.

Für dieses konkrete tragbare Modell 24V 100Ah wurde bislang keine unabhängige Messung oder Zerlegung gefunden, eine Vertrauenslücke, die dieses Modell mit allen bereits auf der Seite besprochenen Batterien dieses Segments teilt, statt eine Schwäche zu sein, die nur diese Referenz betrifft.

Im Vergleich zur direkten Konkurrenz

Im noch überschaubaren Segment der 24V-100Ah-LiFePO4-Batterien trifft die Dyness online häufig auf drei Rivalinnen: die LiTime 24V 100Ah, eine seit Langem etablierte Referenz im mobilen Markt; die Power Queen 24V 100Ah, ebenfalls im Katalog in einer 12V-Version vertreten; und die Redodo 24V 100Ah, eine sehr aktive Alternative in diesem Segment.

Technischer Vergleich: Dyness 24V 100Ah im Vergleich zu ihren wichtigsten Alternativen (Herstellerangaben)
KriteriumDyness 24V 100AhLiTime 24V 100AhPower Queen 24V 100AhRedodo 24V 100Ah
Energie2560 Wh2560 Wh2560 Wh2560 Wh
BMS / Dauerentladung100 A100 A100 A100 A
Angegebene Zyklen4000+ (bei 100 % DoD, präzisiert)4000 bis 15000 (DoD nicht immer präzisiert)Bis zu 15000 (DoD nicht immer präzisiert)4000 bis 15000 (DoD nicht immer präzisiert)
WasserschutzIP65IP65IP65IP65
Garantie5 Jahre5 Jahre5 Jahre5 Jahre

Bei nahezu identischen Angaben auf dem Papier (Energie, BMS, Wasserschutz, Garantiedauer) liegt der eigentliche Unterschied in der Transparenz der angegebenen Zyklen: Dyness verknüpft seine Angabe von 4000 Zyklen ausdrücklich mit einer vollständigen Entladung von 100 %, während alle drei Konkurrentinnen deutlich höhere Werte bewerben (bis zu 15000), ohne stets die zugehörige Entladetiefe zu nennen, eine Nuance, die zählt, da eine solche Angabe meist einer Teilentladung statt einer vollständigen Entladung entspricht. Beim Preis positioniert sich die Dyness deutlich unter diesen drei Referenzen bei vergleichbaren Werten, was sie für alle ohne Bedarf an Bluetooth-Überwachung zur zugänglichsten Option des Segments macht.

Für wen sie geeignet ist, und für wen nicht

Diese Batterie eignet sich in erster Linie für alle, die eine 24V-Anlage (Solarkit, Wohnmobil, Boot, Trollingmotor) aufbauen oder erneuern und zwei 12V-Bleibatterien durch ein einzelnes, leichteres Gehäuse ersetzen wollen, ohne den Ladezustand vom Smartphone aus verfolgen zu müssen. Ihr Preis, deutlich unter dem direkter Konkurrentinnen bei gleicher Kapazität, macht sie zudem zu einem soliden Einstieg für alle, die ein schrittweise wachsendes System bis 20,48 kWh aufbauen.

Weniger gut geeignet ist sie für alle, die vom ersten Tag an eine Fernüberwachung wollen (die Bluetooth- oder WiFi-Version desselben Herstellers passt hier besser, wobei die WiFi-Version zugleich bessere Werte bei Zyklen und Erweiterung mitbringt), die die höchste Zyklenzahl am Markt suchen, ohne die zugehörigen Entladebedingungen zu lesen, oder die sich auf eine Bordanzeige für eine schnelle Sichtkontrolle ohne Multimeter verlassen. Vor dem Kauf die genaue Referenz zu prüfen (und nicht DL2.5) bleibt eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme für alle, die mehrere online gefundene Datenblätter vergleichen.

Zusammengefasst: eine solide, günstige Basis für ein maßgeschneidertes 24V-System, sofern man auf jede elektronische Überwachung verzichtet und genau prüft, dass die gekaufte Referenz das hier beschriebene tragbare IP65-Gehäuse ist, nicht das Innenraum-Modul DL2.5 desselben Nennmaßes.

Die Note im Detail

Unsere Note
4,2/5
Wirkungsgrad nicht gemessen
Portabilität und Format nicht gemessen
Wetterbeständigkeit nicht gemessen
Ausgangsanschlüsse nicht gemessen
Kapazität und Erweiterbarkeit 4,3
Solareingang und MPPT nicht gemessen
Steuerung und Intelligenz nicht gemessen
Installation und Konformität nicht gemessen
Verarbeitung und Ausdauer 4,1
Batteriekompatibilität nicht gemessen
Sicherheit und Schutzfunktionen 4,1
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Das Produkt und seine Alternativen

Dyness 24V 100Ah LiFePO4 Batterie

Dyness 24V 100Ah LiFePO4 Batterie

Ansehen (5)

Die Dyness 24V 100Ah ersetzt zwei in Reihe geschaltete 12V-Batterien, mit 100A BMS und Kälteschutz für jedes Solarkit, Wohnmobil oder Boot.

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Vatrer Power 200Ah LiFePO4 Bluetooth Batterie

Vatrer Power 200Ah LiFePO4 Bluetooth Batterie

Ansehen (4)

Eine kompakte 200Ah Lithium-Batterie mit Bluetooth-Steuerung und IP65-Schutz, für eine solide Stromreserve in Van, Boot oder Solarkit.

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Eco-Worthy 314Ah LiFePO4 Bluetooth Batterie

Eco-Worthy 314Ah LiFePO4 Bluetooth Batterie

Ansehen (5)

Eine Lithium-Batterie mit 314Ah, erweiterbar bis 32kWh und per Bluetooth steuerbar, für viel Reichweite in Van, Boot oder Solarkit.

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LiTime Batterie 50Ah LiFePO4 Bluetooth

LiTime Batterie 50Ah LiFePO4 Bluetooth

Ansehen (9)

640Wh kompaktes Lithium mit Bluetooth-Überwachung: Die LiTime 12V 50Ah ersetzt Blei auf dem Boot, im Camper oder im Solarkit, ohne Kompromisse.

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Häufige Fragen

Nein, diese Basisversion bietet weder Bluetooth noch WiFi noch ein Überwachungsdisplay. Dyness verkauft Bluetooth- und inzwischen WiFi-Versionen desselben Nennmaßes zu einem höheren Preis, wobei die WiFi-Version zudem eine höhere Zyklenzahl und Erweiterungsgrenze angibt.

Ja, das ist ihr Haupteinsatzzweck: Sie ersetzt direkt zwei in Reihe geschaltete 12V-Bleibatterien mit 100Ah, bei halbierter Verkabelung und einem auf 19,3 kg reduzierten Gewicht gegenüber 56 bis 60 kg beim Blei-Äquivalent.

Die Ladung wird automatisch unter 0 °C unterbrochen (Wiederaufnahme bei 5 °C), um die Zellen zu schützen, während die Entladung bis -20 °C möglich bleibt. Diese Version verfügt über keine Funktion zur Eigenerwärmung.

Es handelt sich um ein anderes, von Dyness für den häuslichen Innenraum-Speicher verkauftes Produkt: nur IP20 (kein Schutz gegen Wasser), flaches Gehäuse ohne Griffe. Das in diesem Beitrag beschriebene Modell ist die tragbare IP65-Version mit Griffen und M8-Klemmen, für den Außeneinsatz gedacht.

Ja, bis zu einer 4P2S-Konfiguration (8 Einheiten), für ein System mit 51,2V 400Ah und insgesamt 20,48 kWh. Einheiten aus derselben Charge und mit gleichem Ladeniveau vor dem gemeinsamen Anschluss zu verwenden, wird empfohlen.

Ja, das ist einer ihrer empfohlenen Einsatzzwecke: Das BMS 100A fängt den Einschaltstrom beim Start ab, mit einer angegebenen Startstromspitze von 300 A. Zum Starten eines Fahrzeugmotors ist sie nicht gedacht.