Anker 30W KFZ Ladegerät: unsere ausführliche Einschätzung, Anschluss für Anschluss

Winziges Format, ein USB-C-Anschluss, ein USB-A-Anschluss: Das Anker 30W Zigarettenanzünder-Ladegerät hält ein echtes Versprechen, solange nur ein Gerät angeschlossen ist. Bei zwei Geräten gleichzeitig wird es komplizierter.

Unsere Note
3,9/5
Sicherheit und Schutzfunktionen: 4,2 von 5 (Gewichtung 20 %)Sicherheit4,2Verarbeitung und Ausdauer: 3,9 von 5 (Gewichtung 15 %)Verarbeitung3,9Tatsächlich gelieferte Leistung: 3,7 von 5 (Gewichtung 25 %)Leistung3,7Leistungsverteilung bei mehreren Anschlüssen: 3,6 von 5 (Gewichtung 20 %)Verteilung3,6Protokollkompatibilität: 4,0 von 5 (Gewichtung 12 %)Protokolle4,0Format und Technologie: 4,3 von 5 (Gewichtung 8 %)Format4,3

Wie wird diese Note berechnet?

Anker 30W KFZ Ladegerät mit sichtbarem USB-C- und USB-A-Anschluss

Das Wichtigste

Mit nur einem angeschlossenen Gerät hält das Anker 30W sein Versprechen: Eine unabhängige Messung ergibt 29,3 W bei den angegebenen 30 W, also 98 % des Nennwerts. Sobald ein zweites Gerät hinzukommt, bleibt die Gesamtleistung bei geteilten 30 W gedeckelt, statt sich zu addieren, und mehrere unabhängige Datenpunkte beschreiben Aussetzer oder Neuverbindungen beim Anschließen des zweiten Anschlusses. Das Format bleibt eines der kompaktesten am Markt, ein echter Alltagsvorteil, doch einige Meldungen zu einem ausgefallenen Anschluss nach mehreren Monaten Nutzung raten zu etwas Vorsicht über die Zeit. Eine gute Wahl, um ein Gerät nach dem anderen zu laden, weniger eindeutig, sobald zwei Personen gleichzeitig laden wollen.

Stärken

  • Einzelport-Leistung, die der Angabe fast entspricht: 29,3 W gemessen bei angegebenen 30 W, also 98 % des Nennwerts
  • Eines der kompaktesten Formate am Markt (15 g, rund 55 mm lang), das den Schalthebel meist frei lässt
  • Funktionierende PPS-Kompatibilität für Samsung-Schnellladung bis 25 W
  • Kein Ruhestromverbrauch außerhalb der aktiven Ladung bei diesem Modell, ein Punkt, der bei diesem Zubehörtyp manchmal schwach ausfällt

Schwächen

  • Bei Doppelladung bleibt die Gesamtleistung bei geteilten 30 W gedeckelt (rund 20 W am USB-C- und 10 W am USB-A-Anschluss), statt sich zu addieren, anders als es das Marketing des Produkts nahelegt
  • Mehrere unabhängige Datenpunkte beschreiben Aussetzer oder Neuverbindungen beim Anschließen eines zweiten Geräts, ein störenderer Punkt als eine bloß reduzierte Aufteilung
  • Das gemessene PPS-Fenster (bis 11 V) reicht nicht für die 45-W-Schnellladung eines Samsung Galaxy Ultra, deckt aber die meisten anderen Samsung-Geräte ab
  • Einige Meldungen zu nachlassender Leistung oder Ausfall des Anschlusses nach mehreren Monaten bis zu einem Jahr Nutzung, ein Minderheitsmuster, aber real
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Allein am Anschluss hält es sein Versprechen

29,3 W
Gemessen bei 30 W Angabe
98 %
Des Nennwerts erreicht
15 g
Gewicht

Mit nur einem angeschlossenen Gerät hält das Anker 30W ein für diesen Zubehörtyp seltenes Versprechen: Eine unabhängige, über fünf verschiedene Spannungsprofile hinweg durchgeführte Messung ergibt 29,3 W bei 13,8 V und 29,7 W bei 24 V, also 98 % der angegebenen Leistung. Das gemessene PPS-Fenster reicht von 3,3 bis 11 V für rund 29,7 W, ausreichend für Samsung-Schnellladung bis 25 W, aber nicht für die 45 W eines Ultra-Modells, das eine höhere Spannung benötigt.

Eine anderthalbstündige Fahrt im Verkehr, Telefon bei intensiver GPS-Nutzung angeschlossen, brachte einen Akkustand von 42 auf 76 %, ein Zugewinn von 34 Punkten in 90 Minuten bei einem einzelnen geladenen Gerät. An diesem einen Anschluss bestätigt sich das Marketingversprechen also in der Praxis.

Bei zwei Geräten wird die Aufteilung kompliziert

Wo die Einzelport-Nutzung überzeugt, offenbart die Nutzung mit zwei Geräten die eigentliche Grenze des Produkts. Eine unabhängige Messung bestätigt, dass die Gesamtleistung bei geteilten 30 W zwischen den beiden Anschlüssen gedeckelt bleibt, mit einer Aufteilung von rund 20 W für USB-C und 10 W für USB-A, statt der 30 W plus 22,5 W, die sich addieren würden, wenn die Anschlüsse völlig unabhängig voneinander arbeiten würden.

Diese reduzierte Aufteilung ist jedoch nicht das einzige Problem. Drei getrennte, unabhängig voneinander zeitlich erfasste Datenpunkte gehen über eine bloße Leistungsteilung hinaus: Sie deuten auf vollständige Aussetzer oder wiederholte Neuverbindungen hin, sobald ein zweites Gerät angeschlossen wird, und zwar über mehrere verschiedene, zum Ausschluss eines Kabelfehlers getestete Kabel hinweg. Einer dieser Fälle zeigt einen Trenn- und Neuverbindungszyklus alle sieben bis zehn Sekunden während einer Fahrt mit mehreren Mitfahrern. Dieses Aussetzerverhalten geht über eine bloße Leistungsteilung hinaus: Es deutet auf eine bei bestimmten Geräte- oder Kabelkombinationen fehlschlagende Ladeaushandlung hin, statt auf eine stabile, vorhersehbare Obergrenze.

Wichtig zu wissen: Für zwei gleichzeitig ladende Personen sollte man mit einer geringeren Geschwindigkeit für jedes Gerät rechnen, und ein gelegentlicher Aussetzer bleibt je nach angeschlossenen Geräten möglich.

Eine Erwärmung, die stark von der Sonneneinstrahlung abhängt

Bei durchgehender Ladung und moderater Umgebungstemperatur (rund 28 °C) erreicht das Gehäuse an seinem wärmsten Punkt rund 47 °C, ein für diese Produktart vernünftiger Wert. In praller Sonne auf dem Armaturenbrett steigt die Temperatur deutlich weiter, auf rund 61 °C, wobei der thermische Schutz die verfügbare Leistung von rund 30 auf 22 W zurückfährt. Dieses Verhalten ist zu erwarten und in gewisser Weise beruhigend (das Produkt schützt sich selbst, statt eine Überhitzung zu riskieren), erklärt aber, warum die tatsächlich verfügbare Leistung je nach Position des Ladegeräts im Innenraum stark schwanken kann.

Eine weitere Grenze, die man kennen sollte: Das Ladegerät trennt die Verbindung unterhalb von 11,8 V Gleichspannung, ein Schwellenwert, der beim Motorstart oder im Leerlauf bei einer schwachen Batterie erreicht werden kann.

Ein Format, das zu den unauffälligsten zählt

Mit 15 Gramm bei 54,6 x 23,9 x 24,1 mm bleibt das Anker 30W eines der kompaktesten Zigarettenanzünder-Ladegeräte am Markt, es ragt in den meisten Fällen kaum aus der Buchse heraus. Einmal eingesteckt, steht es dennoch um etwa 30 mm hervor, ausreichend, um den Schalthebel bei den meisten geprüften Fahrzeugen (Toyota Corolla 2018, Hyundai Elantra 2020) frei zu lassen, auch wenn die genaue Lage der 12V-Buchse diesen Eindruck von Fahrzeug zu Fahrzeug verändern kann.

Zuverlässigkeit: ein Minderheitsmuster, das man kennen sollte

Über das Verhalten bei Doppelladung hinaus zeigt ein Fall bei ausgedehnter Nutzung über fast ein Jahr eine auf unter 2 W gefallene Ladeleistung, über mehrere Kabel hinweg geprüft, um einen Kabelfehler auszuschließen, ein Alterungssignal, das ernst zu nehmen ist, auch wenn es nicht die Mehrheit des verfügbaren Materials darstellt. Ein Garantiefall beschreibt zudem eine längere Wartezeit bis zum Ersatz, wobei das Produkt vor einem Ersatz erst eingeschickt werden musste, statt direkt ausgetauscht zu werden.

Im Vergleich zum Ugreen 130W: zwei entgegengesetzte Philosophien

Im Vergleich zum ebenfalls auf dieser Seite besprochenen Ugreen 130W spielt das Anker 30W eine völlig entgegengesetzte Karte: Einfachheit und extreme Kompaktheit gegen Vielseitigkeit mit drei Anschlüssen und einer Spitzenleistung von 100 W. Während sich das Ugreen 130W schwertut, seine angegebene Leistung über die Zeit zu halten, hält das Anker 30W seine eigene Leistung im Einzelport-Betrieb sehr gut, auf Kosten einer deutlich bescheideneren Gesamtleistung und eines weniger vorhersehbaren Verhaltens, sobald sich zwei Geräte das Ladegerät teilen. Die Wahl hängt vor allem vom tatsächlichen Bedarf ab: ein einzelnes, schnell zu ladendes Telefon spricht für das Anker, mehrere Geräte mit potenziell einem Laptop sprechen für das Ugreen, mit dessen eigenen Vorbehalten bei der dauerhaften Leistung.

Für wen eignet sich dieses Ladegerät?

Das Anker 30W eignet sich vor allem für alle, die ein unauffälliges Ladegerät für jeweils ein Telefon suchen, mit einer Leistung, die der Angabe wirklich entspricht, und einem Format, das im Innenraum kaum auffällt. Für den regelmäßigen Gebrauch durch zwei gleichzeitig ladende Personen sollte man die reduzierte Leistung und das gelegentliche Aussetzerrisiko besser von vornherein einplanen, oder gleich zu einem für diesen Zweck ausgelegten Mehrfach-Ladegerät greifen.

Die Note im Detail

Unsere Note
3,9/5
Tatsächlicher Ladestrom nicht gemessen
Batteriekompatibilität nicht gemessen
Sicherheit und Schutzfunktionen 4,2
Verarbeitung und Ausdauer 3,9
Anschlüsse und Kabel nicht gemessen
Tatsächlich gelieferte Leistung 3,7
Leistungsverteilung bei mehreren Anschlüssen 3,6
Protokollkompatibilität 4,0
Format und Technologie 4,3
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Das Produkt und seine Alternativen

Anker Autoladegerät 30W

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Zwei Anschlüsse gleichzeitig: Das Anker 323 Autoladegerät kombiniert USB-C 30W und USB-A 22,5W, um Smartphone und Tablet zusammen aufzuladen.

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Häufige Fragen

Mit nur einem angeschlossenen Gerät ja: Eine unabhängige Messung ergibt 29,3 W bei 13,8 V und 29,7 W bei 24 V, also 98 % der Angabe über fünf verschiedene Spannungsprofile hinweg. Das ist eine der kleinsten Abweichungen zwischen Marketing und Messung, die bei dieser Produktart zu finden sind.

Nein. Die Gesamtleistung bleibt bei geteilten 30 W zwischen den beiden Anschlüssen gedeckelt (rund 20 W am USB-C- und 10 W am USB-A-Anschluss), statt sich zu addieren. Mehrere Datenpunkte gehen noch weiter und beschreiben Aussetzer oder Neuverbindungen beim Anschließen des zweiten Geräts, ein störenderes Verhalten als eine bloß reduzierte Aufteilung.

Für die meisten PPS-kompatiblen Samsung-Modelle bis 25 W ja. Das gemessene Spannungsfenster (bis 11 V) deckt allerdings nicht die 45-W-Schnellladung der Ultra-Modelle ab, die eine höhere Spannung benötigen.

Im Laborbetrieb bei moderater Umgebungstemperatur erreicht das Gehäuse rund 47 °C. In praller Sonne auf dem Armaturenbrett steigt die Temperatur deutlich weiter, und die Leistung kann durch den thermischen Schutz von rund 30 auf 22 W zurückgehen, ein für diese Art kleines, direkt der Sonne ausgesetztes Gehäuse zu erwartendes Verhalten.

Ja, für den Großteil des Gehäuses, es ragt aber nach dem Einstecken noch etwa 30 mm heraus, was je nach Lage der Buchse bei manchen Fahrzeugmodellen den Schalthebel stören kann.