460 Wh, aber drei Zahlen für eine einzige Batterie
Die Dokumentation der VC-GP40 ist nicht einmal mit sich selbst einig. Der Katalogeintrag und die Hauptverkaufsseite des Händlers nennen 144.000 mAh. Das ausführliche technische Datenblatt desselben Händlers, für dieselbe EAN 4064161491257 und dasselbe Produkt (4,573 kg, 380 x 220 x 81 mm, auf allen Abbildungen identisches Gehäuse), gibt dagegen 36.000 mAh an. Ein exakter Faktor 4 Unterschied, beim selben Gerät.
Eine Milliamperestunde misst keine Energie, sondern eine Ladungsmenge. Um daraus eine Energie zu machen, muss man sie mit einer Spannung multiplizieren, und genau diese Spannung unterscheidet sich zwischen den beiden Zahlen. Die VC-GP40 verwendet LiFePO4-Zellen mit einer Nennspannung von 3,2 V pro Zelle. 144.000 mAh mal 3,2 V ergeben 460,8 Wh. Der komplette Pack läuft dagegen mit nominell 12,8 V, der Spannung einer Reihenschaltung aus 4 Zellen, derselben Spannung, die auch die 12-V-Zigarettenanzünder-Ausgänge speist. 36.000 mAh mal 12,8 V ergeben genau denselben Wert, 460,8 Wh. Beide Zahlen beschreiben dieselbe Energie, gezählt auf zwei verschiedenen Ebenen desselben Packs: die einzelne Zelle für die eine, der 4er-Zellenblock in Reihe, wie er das Gerät tatsächlich versorgt, für die andere.
| Angabe | Wert | Was sie bezeichnet |
|---|---|---|
| Verkaufsangabe | 144.000 mAh | Gesamtladung, berechnet bei 3,2 V, der Nennspannung einer einzelnen LiFePO4-Zelle |
| Gespeicherte Energie | 460 Wh | Was der Pack tatsächlich enthält, unabhängig von der verwendeten mAh-Zahl |
| Reale Pack-Kapazität | 36.000 mAh | Dieselbe Ladung, berechnet bei 12,8 V, der Spannung der Reihenschaltung aus 4 Zellen, die das Gerät versorgt |
Nur im zweiten Vertriebskanal, dort wo das Produkt zum Zeitpunkt der Prüfung tatsächlich auf Lager ist, wird standardmässig die Zahl 36.000 mAh angezeigt. Die Varianten mit 96.000 und 144.000 mAh bleiben überall, wo sie auftauchen, als nicht verfügbar markiert. Das ist kein endgültiger Beweis, aber ein weiterer Hinweis darauf, dass 36.000 mAh bei 12,8 V die Art ist, wie der Hersteller seinen eigenen Pack intern beschreibt, während 144.000 mAh die für das Verkaufsschaufenster gewählte Umrechnung ist, eindrucksvoller neben einer gewöhnlichen Smartphone-Powerbank.
In der Sache stellt diese Zahl von 460 Wh die VC-GP40 in eine eigene Klasse innerhalb ihrer eigenen Rubrik. Die bestausgestattete Powerbank mit 45.000 mAh, die bereits auf dieser Seite bewertet wurde, kommt auf 166,5 Wh, eine mit 48.000 mAh auf 153,6 Wh. Die VC-GP40 speichert damit 2,7- bis 3-mal so viel Energie wie die größte klassische Powerbank im Katalog, in einem Gehäuse, das mit ihnen kaum noch etwas gemein hat, wie die folgende Grafik zeigt.
Ein Format, das mit einer Taschen-Powerbank nichts mehr zu tun hat
460 Wh passen nicht in ein Smartphone-Gehäuse. Die VC-GP40 wiegt 4,573 kg bei 380 x 220 x 81 mm, mit einem starren Tragegriff und einer mitgelieferten Tasche statt einer Hülle. Gegenüber anderen Produkten der Powerbank-Rubrik der Seite ist der Unterschied deutlich: 5-mal so schwer wie eine Ugreen 300 W mit 48.000 mAh (1,637 kg), 6-mal so schwer wie eine Xtorm Fuel Series 5 (722 g), fast 8-mal so schwer wie eine Anker A1695 (595 g). Das ist kein Fertigungsmangel, sondern die direkte Folge zweier bewusster Entscheidungen: einer dreimal höheren Kapazität als der Rest der Kategorie und einer LiFePO4-Chemie, die weniger energiedicht ist als das klassische Lithium-Ionen dieser drei Konkurrentinnen.
| Produkt | VC-GP40 | Ugreen 300 W 48000mAh | Xtorm Fuel Series 5 | Anker A1695 |
|---|---|---|---|---|
| Gewicht | 4573 g | 1637 g | 722 g | 595 g |
| Energie | 460 Wh | 153,6 Wh | 166,5 Wh | 90 Wh |
| Dichte | 100,6 Wh/kg | 93,9 Wh/kg | 230,6 Wh/kg | 151,3 Wh/kg |
Diese letzte Zeile relativiert den Befund. Pro Kilo ist die VC-GP40 gar nicht so schlecht platziert: Sie schlägt sogar die Ugreen 300 W, die ebenfalls das Gewicht eines 300-W-Ausgangs tragen muss, ohne den Vorteil der LiFePO4-Chemie zu haben. Sie bleibt weit hinter der Anker A1695 und vor allem der Xtorm zurück, deren klassisches Lithium-Ionen mehr als doppelt so viel Energie pro Kilo speichert. Das ist der bekannte Kompromiss dieser Chemie: thermisch stabiler und langlebiger, aber bei gleicher Energie auch mechanisch weniger kompakt. Die VC-GP40 verbirgt das nicht, sie trägt diesen Kompromiss im Maßstab eines Packs, der dreimal größer ist als der Durchschnitt ihrer Kategorie.
Der fairste Vergleich ist vielleicht gar nicht der mit einer Powerbank, sondern mit einer nackten 12-V-LiFePO4-Batterie für Solar-Kits oder den Campervan-Ausbau, mit derselben Chemie und derselben Pack-Architektur. Eine Batterie dieser Art, mit 200 Ah/2560 Wh, kostet rund 0,18 Euro je gespeicherter Wh, ganz ohne Anschluss, Display oder Gehäuseschutz: Sie ist eine Komponente zum Einbauen, kein fertiges Produkt. Die VC-GP40 kostet je gespeicherter Wh mehr (0,45 Euro), bringt dafür aber die Anschlüsse, das Display, den Griff und den Schutz mit, die einer nackten Batterie fehlen. Am ehrlichsten lässt sie sich damit an der Schnittstelle zweier Familien verorten: zu schwer und zu voluminös, um mit einer Taschen-Powerbank zu konkurrieren, zu wenig ausgestattet, um eine echte Station zu ersetzen.
Die reale Anschlussbelegung, jenseits des Worts „Anderson“
Die Produktseite nennt einen „Large-Anderson-Ausgang mit 300 W“ neben „zwei 12-V-Buchsen“. Die offiziellen Fotos des Händlers aus mehreren Blickwinkeln zeigen eine ganz andere Verteilung: drei runde Zigarettenanzünder-Ausgänge, deutlich auf dem Gehäuse selbst beschriftet, keiner davon in der rechteckigen Zweistift-Form eines echten Anderson-Powerpole-Steckers. Die drei Ausgänge sind mit 12V/15A OUT, 12V/25A OUT und 12V/15A OUT beschriftet. Nur der 25-A-Ausgang erreicht 300 W (12 V x 25 A). Die beiden anderen sind bei jeweils 180 W begrenzt (12 V x 15 A).
Der Rest der Anschlüsse entspricht dagegen der Angabe: zwei USB-A-Ausgänge, ein USB-C-Anschluss, der sowohl als Lade-Eingang als auch als Ausgang funktioniert (Power Delivery 3.0, bis zu 100 W), ein zweiter reiner USB-C-Ausgang und ein eigener „SOLAR-IN“-Anschluss für ein Solarmodul mit bis zu 100 W, getrennt vom Netzeingang unter einer eigenen Abdeckung. Ein zentraler Knopf dient als Ein-/Ausschalter und Steuerung für die LED-Leuchte.
Die Bilanz bleibt positiv: sieben nutzbare Ausgänge (zwei 12 V mit 15 A, einer mit 12 V und 25 A, zwei USB-A, zwei USB-C) plus ein eigener Solareingang, eine für die Kategorie große Ausstattung, die die meisten Powerbanks mit nur einem 100-W-USB-C-Ausgang an Vielfalt übertrifft. Die einzige wirkliche Unklarheit betrifft die Leistungsaufteilung zwischen den beiden USB-C-Anschlüssen bei gleichzeitiger Nutzung: Weder die Produktseite noch die Händlerdokumentation geben an, ob jeder gleichzeitig 100 W liefern kann oder ob sich beide eine gemeinsame Gesamtleistung teilen, eine Frage, die nur ein physischer Test klären könnte.
300 W in der Praxis: was sie wirklich versorgen kann
Auf dem Papier reichen 300 W Dauerleistung für die meisten anspruchsvollen mobilen Geräte: einen Laptop über sein eigenes, auf 12 V angepasstes Ladegerät, einen Kompressorkühlschrank im ausgebauten Van (meist 40 bis 80 W), einen Deckenventilator im Wohnmobil, eine 12-V-Wasserpumpe oder mehrere kleine USB-Geräte gleichzeitig. Das ist reale Leistung, verfügbar an einem einzigen DC-Ausgang, während die meisten Powerbanks der Kategorie bei 100 oder 140 W über USB-C enden.
Die praktische Grenze liegt nicht bei der Leistung, sondern beim Kabel. Der 12V/25A-Ausgang ist eine runde Zigarettenanzünder-Buchse, ein Format, das die meisten für einen echten Anderson-Stecker oder einen direkten Batterieanschluss ausgelegten Geräte ohne Adapter nicht aufnehmen. Für den Einsatz im Wohnmobil oder Van, wo die 12-V-Zigarettenanzünder-Buchse bereits De-facto-Standard ist, ist das kein Problem. Für den Anschluss eines externen Wechselrichters oder eines Geräts mit nativer Anderson-Buchse muss das passende Kabel gesondert beschafft werden, da es laut Lieferumfang offenbar nicht mitgeliefert wird.
Der USB-C-Anschluss mit 100 W deckt seinerseits problemlos das Laden eines Laptops mit voller Geschwindigkeit ab, auch anspruchsvoller Modelle, die normalerweise mit einem 90- bis 100-W-Netzteil geliefert werden. Zusammen mit der Reserve von 460 Wh ergibt das rein theoretisch, ohne jeden Umwandlungsverlust, genug, um einen Laptop mit 60-Wh-Akku mehr als 6-mal vollständig zu laden, bevor die VC-GP40 leer ist, oder einen kleinen 45-W-Kühlschrank rund 10 Stunden lang durchgehend zu betreiben.
Die Ladung: die 100-W-Grenze
Sowohl der Netz- als auch der Solareingang der VC-GP40 sind auf 100 W begrenzt. Weder die Produktseite noch die Händlerdokumentation nennen eine vollständige Ladezeit, was für ein Produkt dieser Preisklasse an sich schon eine Lücke ist. Die Rechnung ist einfach: Einen Speicher von 460 Wh über einen auf 100 W begrenzten Zufluss zu füllen, dauert bei der unrealistischen Annahme einer von Anfang bis Ende konstanten Eingangsleistung mindestens 4:36 Stunden. In der Praxis sinkt, wie bei jeder Lithiumbatterie, der zulässige Strom, je näher die Zellspannung gegen Ende der Ladung kommt: Eine reale volle Ladung dürfte eher 6 bis 7 Stunden dauern, eine Dauer, die derzeit keine öffentlich verfügbare Messung genauer bestätigen kann.
Das ist einer der wenigen Bereiche, in denen die VC-GP40 deutlich hinter viel kleineren Powerbanks zurückbleibt: Eine Batterie mit 20.000 bis 25.000 mAh lädt an einem leistungsstarken USB-C-Eingang meist in 1 bis 2 Stunden voll. Hier ist der Ausgleich für eine 3- bis 5-mal größere Reserve eine mechanisch längere Füllzeit, ohne dass eine Schnellladeoption dies ausgleicht.
Der eigene Solareingang, ebenfalls auf 100 W begrenzt, ändert das Bild für die Nutzung fernab des Netzes: An ein mobiles 100-W-Panel bei voller Sonne angeschlossen, kann er einen bedeutenden Teil der Reserve innerhalb eines Tages wieder auffüllen, ohne auf eine Steckdose angewiesen zu sein. Das ist ein Vorteil, den fast keine klassische Powerbank der Kategorie bietet, da die meisten nur Netz- oder USB-C-Eingang akzeptieren.
Das LED-Band und die Leuchte: weniger Display, mehr Licht
Die Produktseite kündigt ein LCD-Display an. Die offiziellen Fotos des Händlers zeigen auf keiner sichtbaren Seite des Gehäuses so etwas: Der Ladestand wird über ein senkrechtes Band aus 4 blauen LEDs angezeigt, ein System in 25-%-Schritten wie bei den meisten Powerbanks auf dem Markt, kein digitales Display mit genauem Prozentwert, momentaner Leistung oder Temperatur. Das ist nach den mAh-Zahlen die zweite Ungenauigkeit der offiziellen Dokumentation, und wer vor dem Kauf gezielt eine detaillierte Anzeige sucht, sollte das wissen.
Die eingebaute Leuchte dagegen ist großzügiger, als der Begriff „LED-Taschenlampe“ vermuten lässt. Auf den offiziellen Fotos handelt es sich um eine große rechteckige Leuchtfläche, die die gesamte Breite einer Gehäuseseite einnimmt, näher an einem Lampenfeld einer Camping-Laterne als an einem schmalen Taschenlampenstrahl. Das reicht, um einen Tisch oder das Innere eines Zelts ohne Zubehör auszuleuchten, auch wenn keine offizielle Angabe Helligkeit in Lumen oder eigene Laufzeit nennt.
Warum keine Steckdose?
Die VC-GP40 hat keinen Wechselrichter und liefert daher überhaupt keine 230 V. Das ist der strukturelle Unterschied, der sie von einer echten Powerstation trennt, und er erklärt einen guten Teil ihres Preises. Eine EcoFlow River 3 mit 245 Wh, 300-W-Ausgang und eingebauter Steckdose kostet 259 Euro, also 54 Euro mehr als die VC-GP40, für kaum mehr als die Hälfte ihrer Energiereserve. Der Wechselrichter, der die 12-V-Gleichspannung des Packs in 230-V-Wechselspannung umwandelt, hat seinen Preis, sowohl bei den Bauteilen als auch beim Gewicht, und Voltcraft hat sich entschieden, darauf zu verzichten, um beim gleichen Budget mehr Wh zu bieten.
Für den Nutzer ist die Folge eindeutig: Jedes Gerät mit einfachem Netzstecker, ein gewöhnliches Smartphone-Ladegerät, ein Wasserkocher, kleine Haushaltsgeräte, kann nicht direkt an die VC-GP40 angeschlossen werden. Nur USB-Geräte, native 12-V-Geräte (Van-Kühlschränke, Beleuchtung, Pumpen) und solche mit dem passenden Kabel für den 25-A-Ausgang können davon profitieren. Das ist eine stimmige Wahl für den Einsatz in Wohnmobil oder Van, die bereits auf 12 V ausgelegt sind, aber deutlich einschränkender für alle, die sie als allgemeine Notstromversorgung zu Hause nutzen möchten.
Im Vergleich zu den Referenzen der Kategorie
Im Vergleich zur Anker A1695, der aktuellen Referenz der Powerbank-Rubrik, gewinnt die VC-GP40 deutlich bei der Kapazität (460 Wh gegenüber 90 Wh) und bei der Vielfalt der Anschlüsse (12-V-Ausgänge und ein Solareingang, den keine der beiden Anker-Versionen bietet), verliert aber klar bei der Tragbarkeit (4,573 kg gegenüber 595 g) und bei der Verfeinerung der Anzeige, da die A1695 den Gesundheitszustand ihrer Zellen anzeigt, während sich die VC-GP40 mit 4 LEDs begnügt. Die beiden Produkte erfüllen nicht denselben Bedarf, was einen Notenunterschied erklärt, der keiner Fertigungsschwäche auf der einen oder anderen Seite geschuldet ist.
Im Vergleich zur Ugreen 300 W mit 48.000 mAh ist der Vergleich direkter: Beide beanspruchen 300 W Ausgangsleistung. Die bereits auf dieser Seite veröffentlichte Einschätzung dokumentiert bei der Ugreen jedoch eine reale Abgabe von rund 65 % der Nennkapazität, eine Lücke, die ihre Li-Ionen-Chemie allein nicht vollständig erklärt. Für die VC-GP40 gibt es bislang keine vergleichbare Messung, und LiFePO4-Zellen liefern in der Regel einen besseren Anteil ihrer Nennenergie als klassisches Lithium-Ionen, doch ohne bezifferte Daten lässt sich nicht behaupten, dass die VC-GP40 hier besser abschneidet. Beim Preis je gespeicherter Wh schneidet sie dagegen klar besser ab: rund 0,45 Euro gegenüber 1,11 Euro bei der Ugreen.
Gegenüber einer nackten 12-V-LiFePO4-Batterie für Solar-Kits, die auf dieser Seite bereits gut bewertet ist (4,3 für eine 200-Ah-Einheit mit 2560 Wh), kostet die VC-GP40 je gespeicherter Wh mehr, 0,45 Euro gegenüber 0,18 Euro, bringt dafür aber von Anfang an die Anschlüsse, das Display und den Schutz mit, die eine nackte Batterie vollständig dem Installateur überlässt. Das Produkt wird hier an einem strengeren Maßstab gemessen als diese blanke Batterie, die weder USB-Anschluss noch Display noch einen zu schützenden Ausgang hat.
Marke, Garantie und Zuverlässigkeit
Voltcraft ist die Hausmarke der deutschen Conrad-Gruppe, eines Elektronik- und Messtechnik-Händlers, der seit 1923 besteht. Traditionell deckt sie eher Messtechnik und Werkstattelektronik ab als mobile Consumer-Produkte, für die Marke also eher neues Terrain. Die VC-GP40, im April 2026 eingeführt, hat zum Zeitpunkt dieser Einschätzung erst wenige Monate Markterfahrung.
Für dieses Modell wurden weder Rückrufe noch wiederkehrende Defekte gefunden. Das muss jedoch eingeordnet werden: Das Produkt erscheint bislang auf keiner großen allgemeinen Verkaufsplattform, und weder eine unabhängige Testseite noch ein Fachforum hat bislang einen verwertbaren Erfahrungsbericht veröffentlicht. Das Fehlen gemeldeter Probleme ist damit ein ehrliches positives Signal, aber keine auf einer nennenswerten Rückmeldungsmenge beruhende Garantie.
Zwei Punkte sprechen für das Vertrauen in das Produkt: eine 3-jährige Herstellergarantie, deutlich über den sonst üblichen 12 bis 24 Monaten bei dieser Art von Produkt, und eine LiFePO4-Chemie, die für ihre thermische Stabilität bekannt ist und nicht das dokumentierte Risiko eines thermischen Durchgehens trägt, das klassisches Lithium-Ionen bei einem Zellfehler mitunter betrifft.
Für wen sich die VC-GP40 eignet, und für wen nicht
Die VC-GP40 zielt auf drei konkrete Einsatzbereiche und erfüllt sie recht gut: Wohnmobil und ausgebauter Van, bereits auf 12 V ausgelegt, wo ihr Format ein für alle Mal verstaut werden kann, statt täglich transportiert zu werden; Notstrom zu Hause bei einem Stromausfall, um USB- oder 12-V-Geräte über Stunden oder sogar Tage am Laufen zu halten; und längere mobile Fernarbeit, bei der ihre Reserve Laptop und Zubehör mehrfach ohne Netzanschluss aufladen kann.
Sie eignet sich nicht für alle, die eine Powerbank täglich in einer Tasche mitnehmen wollen: Gewicht und Volumen beschränken sie auf einen halbfesten Einsatz. Ebenso wenig eignet sie sich für alle, die ein Gerät mit gewöhnlichem Netzstecker versorgen müssen, mangels Wechselrichter, oder für alle, die ein Ökosystem mit bereits vorhandenen unabhängigen Tests und einer breiten Erfahrungsbasis bevorzugen, die dieses noch sehr junge Produkt bislang nicht bieten kann.




