Sunslice Fusion Flex 12W: unser ausführlicher Test

Mit 240 g auf der Waage wiegt das Fusion Flex 12W weniger als die Hälfte des Allpowers SP001 (610 g), des bislang leichtesten mobilen Panels auf dieser Seite, doch seine CIGS-Zellen erreichen nur 16,5% Wirkungsgrad gegenüber 22 bis 25% bei der monokristallinen Konkurrenz.

Unsere Note
3,4/5
Wirkungsgrad: 2,8 von 5 (Gewichtung 25 %)Wirkungsgrad2,8Portabilität und Format: 4,5 von 5 (Gewichtung 25 %)Portabilität4,5Wetterbeständigkeit: 3,2 von 5 (Gewichtung 20 %)Wetterschutz3,2Ausgangsanschlüsse: 3,0 von 5 (Gewichtung 20 %)Ausgang3,0Verarbeitung und Ausdauer: 3,8 von 5 (Gewichtung 10 %)Verarbeitung3,8

Wie wird diese Note berechnet?

Flexibles Solarpanel Sunslice Fusion Flex 12W aufgeklappt, CIGS-Zellen und Befestigungsösen sichtbar

Das Wichtigste

Das Fusion Flex 12W trifft eine klare Entscheidung: Zellwirkungsgrad opfern, um das kompakteste und leichteste Format dieses Vergleichs mobiler Panels zu liefern. Mit 240 g zusammengefaltet auf A4-Format übertrifft es deutlich das Allpowers SP001 (610 g), das bislang leichteste auf dieser Seite getestete Panel. Der technische Kompromiss ist real: CIGS-Zellen erreichen nur 16,5% Wirkungsgrad, wo monokristallines Silizium anderswo in der Kategorie 22 bis 25% erreicht, und die beiden USB-A-Ports liefern zusammen nicht mehr als 12W, gegenüber 18 bis 30W bei direkten Konkurrenten. Auch keine zertifizierte IP-Schutzklasse, nur eine ETFE-Beschichtung, die konstruktionsbedingt Wasser abweist. Für alle, die auf Trekking oder Bikepacking jedes Gramm zählen und nur ein leichtes Ladegerät zur Ergänzung brauchen, ist dieser Kompromiss stimmig. Wer eine möglichst schnelle Ladung sucht, fährt mit einem schwereren monokristallinen Panel effizienter.

Stärken

  • 240 g zusammengefaltet, etwa A4-Format (288 x 190 x 2 mm), mehr als doppelt so leicht wie das Allpowers SP001 (610 g), bislang das leichteste auf dieser Seite getestete mobile Panel
  • CIGS-Dünnschichtzellen, flexibler und widerstandsfähiger gegen Stöße und wiederholtes Biegen als ein klassisches monokristallines Panel
  • Kratzfeste, wasserabweisende ETFE-Beschichtung, echter Schutz auch ohne offizielle IP-Zertifizierung
  • Vier Befestigungsösen an den Ecken, um das Panel direkt am Rucksack oder an einer Bikepacking-Tasche zu befestigen, während man geht oder fährt
  • 2 Jahre Garantie, im Einklang mit den Standards der Kategorie
  • Integrierte Lade-LED, praktisch zur Kontrolle der Sonnenausrichtung ohne das Smartphone herauszuholen

Schwächen

  • Zellwirkungsgrad von 16,5% (CIGS-Technologie), deutlich hinter den 22 bis 25% konkurrierender monokristalliner Panels auf dieser Seite
  • Nur 12W Gesamtleistung über beide USB-A-Ports kombiniert, gegenüber 18 bis 30W bei den meisten bereits getesteten USB-Panels
  • Keine zertifizierte IP-Schutzklasse: die ETFE-Beschichtung schützt konstruktionsbedingt vor Wasser und Kratzern, aber ohne offiziellen Standard als Referenz
  • Kein USB-C- oder DC-Ausgang: nur USB-A, eine im Vergleich zu direkten Konkurrenten veraltete Anschlusswahl
  • Ohne integrierten Akku hängt die Ladung vollständig von direktem Sonnenlicht ab, mit deutlichem Ertragsabfall bei diesigem Himmel
Sunslice Fusion Flex 12W: Datenblatt und Preis ansehen →

Das leichteste Panel seiner Klasse, dank CIGS-Zellen

Das Sunslice Fusion Flex 12W richtet sich an ein bestimmtes Publikum: Reisende, die jedes Gramm zählen, Wanderer, Bikepacker, Radreisende. Seine technische Besonderheit liegt in den CIGS-Dünnschichtzellen (Kupfer, Indium, Gallium, Selenid), einer selteneren Technologie als das monokristalline Silizium, das fast alle anderen mobilen Panels in diesem Katalog nutzen.

240 g
Gewicht zusammengefaltet
12 W
Nennleistung
16,5 %
Angegebener Zellwirkungsgrad

Aufgeklappt erreicht es 288 x 385 mm aktive Fläche in zwei Segmenten und faltet sich dann auf etwa A4-Format (288 x 190 mm) bei 2 mm Dicke zusammen. Eine kratzfeste, wasserabweisende ETFE-Beschichtung schützt das Ganze, ohne integrierten Akku: das Laden erfolgt direkt über zwei USB-A-Ports.

CIGS gegen monokristallin: der echte Kompromiss dieses Panels

Der angegebene Wirkungsgrad von 16,5% für CIGS-Zellen liegt deutlich hinter den 22 bis 25%, die monokristalline Panels bereits auf dieser Seite erreichen (BigBlue 28W, Allpowers SP001, Allpowers Solax SE60). Das ist der direkte Kompromiss der Technologiewahl: CIGS-Dünnschichtzellen opfern einen Teil des Umwandlungswirkungsgrads, um Flexibilität und mechanische Widerstandsfähigkeit zu gewinnen.

Angegebener Zellwirkungsgrad, Sunslice Fusion Flex 12W im Vergleich zu monokristallinen Panels auf dieser Seite
PanelFusion Flex 12W (CIGS)BigBlue 28WAllpowers SP001
Angegebener Wirkungsgrad16,5%24%22 bis 25%
TechnologieFlexibles CIGSMonokristallinMonokristallin

Für dieses Modell liegt bislang keine unabhängige Messung dieses Wirkungsgrads vor. Auf dem Papier ist der Abstand zum Monokristallinen real und deutlich, in der Praxis bedeutet er aber eine langsamere Ladung bei gleicher Fläche, kein defektes Panel: es ist eine bewusste Technologieentscheidung, kein Fertigungsmangel.

240 g: das neue Leichtgewicht dieses Vergleichs

Hier verändert das Fusion Flex 12W die Spielregeln. Mit 240 g auf der Waage übertrifft es deutlich das Allpowers SP001 (610 g), bislang das leichteste auf dieser Seite getestete mobile Panel, und wiegt kaum mehr als ein Smartphone.

Gewicht zusammengefaltet, Sunslice Fusion Flex 12W im Vergleich zu drei mobilen Panels auf dieser Seite
PanelFusion Flex 12WAllpowers SP001BigBlue 28WAllpowers Solax SE60
Leistung12 W21 W28 W60 W
Gewicht240 g610 g680 g1,35 kg

Dieses Gewicht ergibt sich direkt aus der Kombination flexibler CIGS-Zellen und geringerer Nennleistung: weniger zu produzierende Watt bedeuten weniger benötigte Zellfläche. Das Ergebnis verschwindet spurlos in einer Rucksacktasche, ein echter Vorteil für alle, die leicht reisen.

ETFE ohne IP-Schutzklasse, zwei USB-A-Ports auf 12W begrenzt

Die ETFE-Beschichtung schützt das Panel vor Kratzern und macht es konstruktionsbedingt wasserabweisend, doch Sunslice gibt für dieses Modell keine offizielle IP-Schutzklasse an, anders als mehrere nach IP67 oder IP68 zertifizierte Konkurrenten. Das ist nicht zwangsläufig ein Mangel, aber eine weniger überprüfbare Angabe als eine genormte Zahl.

Bei der Konnektivität liefern die beiden USB-A-Ports je 5V/2,4A, zusammen 12W, was exakt der Nennleistung des Panels ohne Spielraum entspricht. Das ist eine mit der verfügbaren Leistung stimmige Portobergrenze, aber in absoluten Zahlen deutlich unter den 18 bis 30W leistungsstärkerer Konkurrenten: weder USB-C noch DC-Ausgang werden angeboten.

Gut zu wissen: Sunslice empfiehlt, dieses Panel zum Laden einer externen Powerbank statt eines Geräts direkt zu nutzen, um Leistungsschwankungen durch vorbeiziehende Wolken auszugleichen. Das ist ein sinnvoller Rat für jedes akkulose Panel, aber angesichts der geringeren verfügbaren Leistung hier besonders relevant.

Für wen sich das Fusion Flex 12W eignet

Dieses Panel eignet sich in erster Linie für alle, die leicht reisen und nur eine minimale Ladeergänzung brauchen, Fernwanderung, Bikepacking, Radreise, wo jedes gesparte Gramm wirklich zählt. Die vier Ecköschen erlauben die direkte Befestigung an Rucksack oder Tasche zum Laden unterwegs, ein Einsatz, den nur wenige schwerere Konkurrenten so einfach ermöglichen.

Wer eine schnellere Ladung braucht oder ein stromhungrigeres Gerät versorgen will, fährt mit einem leistungsstärkeren, schwereren monokristallinen Panel (BigBlue 28W, Allpowers SP001 oder Solax SE60) effizienter. Das Fusion Flex 12W ist kein Universalpanel, es ist eine Spezialistenwahl für einen bestimmten Einsatzzweck: Gewicht zuerst, Leistung an zweiter Stelle.

Die Note im Detail

Unsere Note
3,4/5
Wirkungsgrad 2,8
Portabilität und Format 4,5
Wetterbeständigkeit 3,2
Ausgangsanschlüsse 3,0
Kapazität und Erweiterbarkeit nicht gemessen
Solareingang und MPPT nicht gemessen
Steuerung und Intelligenz nicht gemessen
Installation und Konformität nicht gemessen
Verarbeitung und Ausdauer 3,8
Batteriekompatibilität nicht gemessen
Sicherheit und Schutzfunktionen nicht gemessen
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Das Produkt und seine Alternativen

Sunslice Fusion Flex 12W

Sunslice Fusion Flex 12W

Ansehen (2)

Ein flexibles 12W-Solarpanel mit nur 240 g, faltbar auf A4-Format: die ultraleichte Lösung, um das Handy beim Wandern oder Bikepacking aufzuladen.

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Allpowers SP001 21W

Allpowers SP001 21W

49.99€ (3)

21W faltbar und nur 610g leicht: das kleine USB-Solarmodul, das Telefon, Tablet oder Powerbank überall in der Sonne lädt, ohne Steckdose und ohne Ballast.

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BigBlue 28W

BigBlue 28W

Ansehen (22)

Ein Modul, das in den Rucksack passt und drei Geräte in der Sonne lädt: Das BigBlue 28W vereint hocheffiziente SunPower-Zellen, drei USB-Anschlüsse und Wetterfestigkeit.

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Allpowers Solax SE60

Allpowers Solax SE60

73.99€ (2)

60W leichte, faltbare Solarenergie: das mobile Modul, das Telefon, Powerbank und kleine Station in der Sonne lädt, mit bis zu 25% Wirkungsgrad.

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Häufige Fragen

Ja, seine beiden USB-A-Ports (5V/2,4A) erlauben es, ein Telefon direkt in voller Sonne anzuschließen. Sunslice empfiehlt dennoch, über eine externe Powerbank zu gehen, um Ladeschwankungen durch Wolken auszugleichen.

Seine CIGS-Dünnschichtzellen (16,5% Wirkungsgrad) priorisieren Flexibilität und mechanische Widerstandsfähigkeit gegenüber dem maximalen Umwandlungswirkungsgrad von monokristallinem Silizium (22 bis 25% anderswo in der Kategorie). Es ist eine bewusste Technologieentscheidung, kein Mangel.

Seine ETFE-Beschichtung macht es konstruktionsbedingt wasserabweisend und kratzfest, aber für dieses Modell ist keine offizielle IP-Schutzklasse zertifiziert, anders als bei mehreren nach IP67 oder IP68 zertifizierten Konkurrenten.

Ja, mit 240 g ist es mehr als doppelt so leicht wie das Allpowers SP001 (610 g), bislang das leichteste auf dieser Seite getestete mobile Panel.