DJI Power 500: unsere ausführliche Einschätzung

Die kompakteste DJI-Powerstation hält ihr Versprechen von 1000 W, gibt aber weniger Energie ab, als die 512 Wh vermuten lassen.

Unsere Note
4,1/5
Kapazität und Wirkungsgrad: 4,1 von 5 (Gewichtung 25 %)Kapazität4,1Gehaltene Leistung: 4,3 von 5 (Gewichtung 25 %)Leistung4,3Aufladung: 4,1 von 5 (Gewichtung 15 %)Laden4,1Anschlüsse und Steuerung: 3,6 von 5 (Gewichtung 15 %)Anschlüsse3,6Verarbeitung und Ausdauer: 4,2 von 5 (Gewichtung 12 %)Verarbeitung4,2Geräusch: 4,5 von 5 (Gewichtung 8 %)Geräusch4,5

Wie wird diese Note berechnet?

Tragbare Powerstation DJI Power 500 von schräg vorne, Display eingeschaltet mit 100 %, zwei Steckdosen und SDC-Anschluss sichtbar

Das Wichtigste

Die DJI Power 500 hält ihr sichtbarstes Versprechen: 1000 W stehen aus einem 7,3-kg-Gehäuse wirklich zur Verfügung, mit einer Spitzenreserve, die kurzzeitig bis zu 1500 W gemessen wurde. Ihre reale Abgabe, zwischen 405 und 425 Wh der angegebenen 512 Wh, liegt im unteren Bereich ihrer Kategorie, der logische Preis für einen Wechselrichter, der weit über das hinausgeht, was die kleine Kapazität vermuten lässt. Der SDC-Lite-Anschluss ist ein echter Vorteil für alle, die bereits DJI-Drohnen oder -Akkus besitzen, teilt sich aber seine Funktionen und verlangt separat gekaufte Solar- oder 12-V-Adapter. Dem gegenüber steht das völlige Fehlen von App, WLAN und jeglichem IP-Schutz, was sie klar auf leichte mobile Einsätze festlegt statt auf eine vollständige Notstromlösung fürs Haus.

Stärken

  • 1000 W dauerhaft aus nur 512 Wh, mit einer kurzzeitig gemessenen Spitzenreserve von bis zu 1500 W
  • Schnelles Laden mit 540 W (80 % in angegebenen 50 Minuten) mit vollständigem Display für Ein- und Ausgangsleistung
  • SDC-Lite-Anschluss, der einen DJI-Drohnenakku (Mavic 3, Air 3, Inspire 3, M30) in etwa 30 Minuten auf 95 % lädt
  • Eine der leisesten Stationen der DJI-Power-Reihe, 25 dB im Standardlademodus
  • LFP-Zellen in Automotive-Qualität (4000 Zyklen bis 70 %) und Herstellergarantie von bis zu 5 Jahren
  • Die kompakteste und leichteste (7,3 kg) Station der gesamten DJI-Power-Reihe

Schwächen

  • Reale Abgabe zwischen 405 und 425 Wh gemessen, bei 512 Wh angegeben, also 79 bis 83 %
  • Keine App, kein WLAN und kein Bluetooth, anders als bei der DJI Power 1000 V2 derselben Marke
  • Kein IP-Schutz vorhanden: keine Klappen an den Steckdosen, Schutz vor Regen und Staub in Eigenregie nötig
  • Solaradapter und 12-V-Kabel separat erhältlich, nicht im Lieferumfang enthalten
  • Ein gemessener vollständiger Ladevorgang dauerte 83 Minuten, gegenüber 70 Minuten laut Hersteller
  • SDC-Lite-Anschluss zwischen mehreren Funktionen aufgeteilt: Solarpanel und Drohnenakku können nicht gleichzeitig geladen werden
DJI Power 500: Datenblatt und Preis ansehen →

Was die angegebenen 512 Wh wirklich wert sind

DJI gibt für die Power 500 512 Wh an, die kleinste Kapazität der gesamten Power-Reihe. Diese Zahl entspricht der chemisch gespeicherten Energie in den Zellen, nicht der Energie, die nach dem Wechselrichter tatsächlich aus einer Steckdose kommt.

425 Wh
günstigster Messwert
405 Wh
Messwert bei höherer Ausgangsleistung
79 bis 83 %
der angegebenen Kapazität

Zwei unabhängige Messungen, auf zwei Kontinenten mit unterschiedlichen Protokollen durchgeführt, verorten die reale Abgabe zwischen 405 und 425 Wh. Die erste stützt sich auf ein Vergleichsprotokoll, das auf mehrere Dutzend Stationen unter denselben Bedingungen angewendet wird und die tatsächlich verfügbare Kapazität auf 425 Wh festlegt. Die zweite, bei höherer Ausgangsleistung (905 W) durchgeführt, ergibt einen Wirkungsgrad von etwa 79 %, also rund 405 Wh. Der Unterschied zwischen beiden, eine Handvoll Prozentpunkte, erklärt sich durch einen einfachen Mechanismus: Je höher die abgerufene Leistung, desto stärker fällt der feste Eigenverbrauch des Wechselrichters anteilig ins Gewicht.

Von der DJI Power 500 abgegebene Energie je nach Messmethode, im Vergleich zur angegebenen KapazitätAngegebene Kapazität512 WhGünstigster Messwert425 Wh (83 %)Vorsichtigster Messwert405 Wh (79 %)100200300400 Wh
Zwei Messungen unter unterschiedlichen Bedingungen verorten die reale Abgabe zwischen 405 und 425 Wh der angegebenen 512 Wh.

In der Praxis entsprechen diese nutzbaren 400 bis 425 Wh je nach Gerät mehreren Dutzend Smartphone-Ladungen, einigen vollständigen Laptop-Ladungen oder ein paar Stunden Betrieb einer elektrischen Kühlbox. Dieses Abgabeniveau reiht die Power 500 in dieselbe Zone wie ihre größere Schwester, die Power 1000 V2, die ihrerseits 80 bis 86 % ihrer angegebenen 1024 Wh abgibt: weder ein schwaches Ergebnis noch eine Ausnahme, sondern der Preis für einen Wechselrichter, der auf deutlich mehr Leistung ausgelegt ist, als die Kapazität allein vermuten lässt.

1000 W dauerhaft, und kurzzeitig noch mehr

Die Power 500 gibt 1000 W Dauerleistung über ihre zwei Steckdosen an, über einen Wechselrichter mit reiner Sinuswelle bei 230 V und 50 Hz. Für eine Station mit 512 Wh ist das großzügig bemessen: genug für einen Laptop, einen zusätzlichen Monitor, eine elektrische Kühlbox, kleine Küchengeräte oder mehrere Kreativgeräte gleichzeitig, ohne Abschaltung befürchten zu müssen. Geräte mit starkem Heizwiderstand wie ein Föhn oder ein Heizlüfter, oft über 1200 W, bleiben außer Reichweite, wie bei den meisten Stationen dieser Größe.

Über sehr kurze Zeiträume nimmt das Gerät eine Last deutlich über seiner Dauerleistungsgrenze auf: Ein gemessener Fall mit hohem Einschaltstrom verortet die kurzzeitige Grenze bei 1300 W, ein anderer, mit direkt angeschlossenem Gerät, lässt die Last für einige Sekunden auf 1500 W steigen, ohne Abschaltung oder Schutzauslösung. Kein Fall eines Versagens bei der angegebenen Dauerleistung ist zu vermelden: Auf dieser Achse übertrifft die Power 500 sogar ihr eigenes Versprechen.

Was die 1000 W der DJI Power 500 erlauben
AnwendungKompatibel
Laptop, Monitor, Foto-/VideoausrüstungJa, mehrere Geräte gleichzeitig
Elektrische Kühlbox, kleine KüchengeräteJa, im Rahmen von 1000 W insgesamt
Kurzzeitiger Einschaltstrom (Kompressor, Werkzeug)Ja, bis zu 1300 bis 1500 W für einige Sekunden
Föhn, Heizlüfter, große HaushaltsgeräteNein, jenseits der verfügbaren Dauerleistung

Laden mit 540 W: die Bedingung, die kaum jemand bemerkt

DJI gibt eine Netzladung von 0 auf 80 % in 50 Minuten an, eine volle Ladung in 70 Minuten. Diese Zahl beruht auf einem Schnelllademodus mit maximal 540 W, getrennt von einem Standardmodus mit maximal 270 W. Ein selten erwähntes Detail: DJI selbst legt einen genauen Umgebungstemperaturbereich fest, 20 bis 35 °C, um die vollen 540 W zu erreichen. Außerhalb dieses Bereichs lädt die Station weiter, allerdings mit reduzierter Leistung.

Lademodi der DJI Power 500
ModusLeistungBedingung
Schnellladungmaximal 540 WUmgebungstemperatur zwischen 20 und 35 °C
Standardladung270 WKeine, leiserer Standardmodus
12-V-Ladung (Fahrzeug)etwa 100 WOptionales Kabel, nicht im Lieferumfang
Solarladung (SDC Lite)maximal 300 WOptionaler MPPT-Adapter, nicht im Lieferumfang

In der Praxis dauerte ein gemessener vollständiger Ladevorgang am Netz, von leer bis 100 %, 83 Minuten, also dreizehn Minuten mehr als die angegebenen 70. Ein Unterschied, der nicht beunruhigend ist, aber daran erinnert, dass die schnellste Zahl für bestimmte Bedingungen gilt, nicht für jede Steckdose in jedem Raum. Die Solarladung wiederum ist auf 300 W über den optionalen Adapter begrenzt: genug, um bei guter Sonneneinstrahlung eine volle Ladung in etwa 1 Stunde und 48 Minuten zu erreichen, ein Ergebnis nahe der theoretischen Berechnung und damit glaubwürdig. Das Laden im Fahrzeug, mit etwa 100 W über eine 12-V-Steckdose, dauert dagegen mehrere Stunden und bleibt eine Notlösung statt eines Hauptlademodus.

Der SDC-Lite-Anschluss: der hauseigene Trumpf, mit einer echten Grenze

Die Power 500 hebt sich durch ihren eigenen SDC-Lite-Anschluss ab, der bis zu 240 W ausgangsseitig liefert und bis zu 300 W eingangsseitig aufnimmt. Ein einziger Anschluss vereint fünf Funktionen: das Schnellladen von DJI-Drohnen- und Gimbal-Akkus (Mavic 3, Air 3 und 3S, Inspire 3 TB51, Matrice 30 TB30), die Versorgung von 12-V-Zubehör über ein optionales Kabel, das Laden von Modellbau-Akkus über ein Balancer-Ladegerät, den Solareingang über den DJI-MPPT-Adapter sowie den Fahrzeugeingang.

30 Min.
zum Laden eines DJI-Air-3-Drohnenakkus auf 95 %
240 W
maximale Ausgangsleistung des SDC-Lite-Anschlusses

Für Pilotinnen und Piloten oder Kreative, die bereits DJI-Ausrüstung besitzen, ist der Geschwindigkeitsunterschied gegenüber einem klassischen Netzladegerät für Drohnenakkus deutlich: eine Ladung in einer halben Stunde verändert die Organisation eines Drehtags oder einer Motivsuche spürbar. Das ist das zentrale Argument des Produkts, und es hält.

Die Kehrseite, auf dem Datenblatt weniger sichtbar: Dieser einzelne Anschluss übernimmt mehrere Rollen, aber immer nur eine gleichzeitig. Ein Solarpanel und ein Drohnenakku können nicht gleichzeitig geladen werden, da sich beide Funktionen denselben physischen Anschluss teilen. Auch keinen nativen 12-V- oder Zigarettenanzünder-Ausgang gibt es: Ein optionales Kabel wandelt den SDC-Lite-Anschluss in eine 12-V-Steckdose für eine Kühlbox oder einen Fahrzeugstaubsauger um. Dieselbe Logik gilt für Solar, wie bereits erwähnt: Der MPPT-Adapter wird separat verkauft, ein zusätzlicher Kostenpunkt und ein weiteres Zubehörteil, das vor der Abreise eingeplant werden muss.

Die Lautstärke: ein echter, gut belegter Pluspunkt

DJI gibt 25 dB in einem Meter Abstand im Standardlademodus (270 W) an, ein Wert, gemessen bei 25 °C Umgebungstemperatur. Im Alltag bleibt der Lüfter unterhalb von etwa 200 W Last ausgeschaltet, was die Station beim Laden kleiner Geräte oder bei moderater Ausgangsleistung geräuschlos macht.

Lautstärke der DJI Power 500 je nach Beanspruchung, von der Standardladung bis zur SchnellladungStandardladung (270 W)25 dBHohe Leistung oder Schnellladung32 dB10203040 dB
Der angegebene Wert von 25 dB gilt für die Standardladung mit 270 W. Ein stärker beanspruchter Fall ergibt 32 dB, ein moderater Anstieg gegenüber den 50 bis 52 dB der DJI Power 1000 V2 im Schnelllademodus.

Ein stärker beanspruchter Fall, bei Schnellladung oder hoher Ausgangsleistung, ergibt 32 dB: Der Lüfter dreht höher, bleibt aber weit davon entfernt, störend zu sein. Der Unterschied zur DJI Power 1000 V2, bereits an anderer Stelle auf dieser Seite besprochen, ist deutlich: Diese steigt im Schnelllademodus auf 50 bis 52 dB, gegenüber 25 bis 32 dB hier. Der Lüfter selbst, ein beim Zerlegen identifiziertes Kugellagermodell, ist eher auf Langlebigkeit als auf absolute Stille um jeden Preis ausgelegt, ein Kompromiss, der in diesem Leistungsbereich gut aufzugehen scheint.

Ein vollständiges Display, aber keine App und keine Funkverbindung

Die Frontseite trägt ein Display, das den Ladestand in großen Ziffern, einen Füllstandsbalken sowie die Ein- und Ausgangsleistung in Watt anzeigt. Darüber leuchten Symbole für aktive Anschlüsse, eine vollständige und gut lesbare Anzeige für eine Station, die dennoch weder App noch WLAN noch Bluetooth bietet. Das ist ein echter Unterschied zur eigenen DJI Power 1000 V2, die eine Fernüberwachung über die App DJI Home ergänzt: Hier bleibt das eingebaute Display das einzige Fenster zum Status der Station.

DJI integriert außerdem eine automatische Umschaltung, wenn Geräte angeschlossen bleiben, während das Netz die Station versorgt: Bei einem Stromausfall gibt der Hersteller eine Umschaltzeit von unter 0,02 Sekunden an. Kein unabhängiger Test hat diesen Wert unter realen Bedingungen bestätigt, doch das Prinzip verdient es, vor dem Kauf bekannt zu sein, insbesondere für Anwendungen, die empfindlich auf Netzausfälle reagieren.

Gut zu wissen: Für die Power 500 wird kein IP-Schutz angegeben. Steckdosen und Anschlüsse verfügen über keinerlei Klappen oder Dichtungen: Regen oder Staub setzen das Gerät ungeschützt aus, eine einfache Vorsichtsmaßnahme beim Camping oder im Freien.

Verarbeitung und Zuverlässigkeit: was die Zerlegung zeigt

Im Inneren verbaut die Power 500 zylindrische LiFePO4-Zellen mit 3,2 V und 20 Ah, hergestellt von einem chinesischen Zellenhersteller in Automotive-Qualität, spezialisiert auf stationäre Speicher. Der Kühllüfter, ein Kugellagermodell, wird beim Zerlegen einem bekannten Anbieter der Elektronikbranche zugeordnet. Dieser Aufbau entspricht den in dieser Preisklasse erwarteten Standards, ohne erkennbare Billigteile.

Bei der Haltbarkeit gibt DJI 4000 Ladezyklen an, bevor die Kapazität unter 70 % des Ursprungswerts fällt, sowie eine Herstellergarantie von bis zu 5 Jahren, eine für die Kategorie großzügige Dauer. Das Gerät hat zudem eine Reihe von Zertifizierungstests bei SGS durchlaufen, der Schweizer Prüf- und Zertifizierungsgesellschaft, unter anderem zur Lautstärke. Zum Zeitpunkt der Recherche wurde weder ein Rückruf noch ein Sicherheitsvorfall zu diesem Modell gefunden, ein positives Ergebnis, das es wert ist, klar benannt zu werden.

Gut zu wissen: Die Station arbeitet bei der Entladung zwischen -10 °C und 45 °C, beim Laden zwischen 0 °C und 45 °C. Ein weiter Entladebereich, ein üblicherer Ladebereich, im Hinterkopf zu behalten für den winterlichen Einsatz im Freien.

Zwei kleinere Punkte verdienen Erwähnung: Die Steckdosen verlangen bei der ersten Nutzung spürbaren Kraftaufwand beim Einstecken, und die eher matte, strukturierte Oberfläche zeigt schnell Fingerabdrücke. Nichts, was die allgemeine Robustheit des Geräts infrage stellt, aber reale Details, die man vor dem Kauf kennen sollte.

Im Vergleich zur eigenen Reihe und zur direkten Konkurrenz

Innerhalb der DJI-Power-Reihe selbst nimmt die Power 500 eine Sonderstellung ein: die kleinste, leichteste und leiseste, aber auch die einzige ohne App oder Funkverbindung. Gegenüber der bereits vielseitigeren Power 1000 Mini und erst recht gegenüber der Power 1000, 1000 V2 und 2000, alle deutlich leistungsstärker und erweiterbar, übernimmt sie klar die Rolle einer leichten mobilen Ergänzung statt einer Notstromlösung fürs Haus.

Technischer Vergleich: DJI Power 500 gegenüber kompakten Konkurrenzmodellen
KriteriumDJI Power 500Jackery Explorer 500 v2EcoFlow River 2 ProBluetti EB3A
Dauerleistung1000 W500 W800 W600 W
Angegebene Kapazität512 Wh512 Wh768 Wh268 Wh
Gewicht7,3 kg5,7 kg7,8 kg4,6 kg
App / KonnektivitätKeineNicht angegebenEcoFlow-AppBluetooth und App

Bei nahezu identischer Kapazität liefert die Power 500 doppelt so viel Leistung wie die Jackery Explorer 500 v2 und bleibt stärker als die kapazitätsstärkere EcoFlow River 2 Pro. Gegenüber der leichteren, aber deutlich kapazitätsschwächeren Bluetti EB3A bietet sie den besseren Kompromiss zwischen Kapazität und Leistung. Ihre eigentliche relative Schwäche gegenüber diesen drei direkten Konkurrentinnen: das völlige Fehlen einer Fernüberwachung, während die meisten von ihnen zumindest eine App oder Bluetooth bieten, um den Ladestand aus der Ferne zu prüfen.

Für wen sie geeignet ist, und für wen nicht

Diese Station richtet sich an ein klares Profil, und dem wird sie gerecht.

Sie eignet sich hervorragend für Kreative oder Pilotinnen und Piloten, die bereits DJI-Ausrüstung besitzen und vom schnellen Laden über den SDC-Lite-Anschluss voll profitieren. Sie eignet sich auch für alle, die eine kompakte, leise mobile Station für Informatik, Foto/Video oder eine leichte elektrische Absicherung suchen, ohne Fernüberwachung oder eine große Energiereserve zu benötigen.

Weniger gut geeignet ist sie für drei Profile. Wer eine Notstromlösung für ein ganzes Haus sucht, sollte sich nach einer deutlich kapazitätsstärkeren Station umsehen: 512 Wh decken selbst bei voller Leistung nur einen bescheidenen, kurzzeitigen Bedarf. Wer seine Station aus der Ferne über eine App steuern möchte, sollte zur DJI Power 1000 V2 oder einer mit WLAN oder Bluetooth ausgestatteten Konkurrentin greifen. Und wer häufig bei Regen campt oder unterwegs ist, muss das völlige Fehlen eines IP-Schutzes selbst ausgleichen, indem das Gerät auf eigene Weise geschützt wird.

Die Note im Detail

Unsere Note
4,1/5
Kapazität und Wirkungsgrad 4,1
Gehaltene Leistung 4,3
Aufladung 4,1
Anschlüsse und Steuerung 3,6
Verarbeitung und Ausdauer 4,2
Geräusch 4,5
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Das Produkt und seine Alternativen

DJI Power 500

DJI Power 500

Ansehen (6)

Kompakt und leicht (7,3 kg): Die DJI Power 500 liefert 1000W aus 512Wh und lädt in 50 Minuten auf 80 %. Der mobile Begleiter für Kreative und Reisende.

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Jackery Explorer 500 v2

Jackery Explorer 500 v2

Ansehen (6)

512 Wh in einer ultraleichten 5,7-kg-Station, die man mit einer Hand trägt: der ideale Begleiter für Camping, Vanlife und kleine Stromausfälle, in 1 Std. 20 am Netz geladen.

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EcoFlow River 2 Pro

EcoFlow River 2 Pro

549.00€ (9)

Leistungsstark, schnell geladen und mit vielen Anschlüssen begleitet Sie die 768-Wh-EcoFlow River 2 Pro vom Camping bis zur Notstromversorgung.

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Bluetti EB3A

Bluetti EB3A

269.00€ (7)

268 Wh und 600 W in einer ultrakompakten Station unter 5 kg, die in weniger als einer Stunde auf 80 % lädt: die ideale Einsteigerwahl für Camping und als Reserve.

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Häufige Fragen

Nicht vollständig. Ein Vergleichsprotokoll zwischen Stationen verortet die reale Abgabe bei 425 Wh, eine Messung bei höherer Ausgangsleistung (905 W) ergibt etwa 405 Wh, also 79 bis 83 % der angegebenen Kapazität.

Ja, und kurzzeitig sogar mehr: Das Gerät nimmt kurzzeitig eine Last von bis zu 1300, sogar 1500 W für einige Sekunden auf, ohne Abschaltung oder Schutzauslösung.

DJI gibt 80 % in 50 Minuten und 100 % in 70 Minuten am Netz an, bei einer maximalen Leistung von 540 W, die eine Umgebungstemperatur von 20 bis 35 °C verlangt. Ein gemessener vollständiger Ladevorgang dauerte 83 Minuten.

Nein. Dieser einzelne Anschluss übernimmt mehrere Funktionen (Drohne, Solarpanel, 12 V, Modellbau-Ladegerät), aber immer nur eine gleichzeitig: Zwei Anwendungen lassen sich nicht gleichzeitig über denselben Anschluss nutzen.

Ja, insgesamt schon: 25 dB im Standardlademodus (270 W), einer der niedrigsten Werte der DJI-Power-Reihe. Ein stärker beanspruchter Fall ergibt 32 dB, ein Unterschied, der gegenüber den 50 bis 52 dB der DJI Power 1000 V2 im Schnelllademodus moderat bleibt.

Nein. Anders als die DJI Power 1000 V2 bietet sie weder App noch WLAN noch Bluetooth: Die einzige Überwachung erfolgt über das eingebaute Display, das den Ladestand sowie die Ein- und Ausgangsleistung anzeigt.