Bluetti Elite 30 V2: unsere ausführliche Einschätzung

4,3 kg für 288 Wh und eine vollständige Ladung in 70 Minuten: Das Versprechen der Leichtigkeit hält weitgehend, doch die Spitzenleistung von 1500 W und das fehlende Solarkabel erinnern an die Grenzen eines derart kompakten Formats.

Unsere Note
4,2/5
Kapazität und Wirkungsgrad: 4,2 von 5 (Gewichtung 25 %)Kapazität4,2Gehaltene Leistung: 4,0 von 5 (Gewichtung 25 %)Leistung4,0Aufladung: 4,5 von 5 (Gewichtung 15 %)Laden4,5Anschlüsse und Steuerung: 4,1 von 5 (Gewichtung 15 %)Anschlüsse4,1Verarbeitung und Ausdauer: 4,2 von 5 (Gewichtung 12 %)Verarbeitung4,2Geräusch: 4,4 von 5 (Gewichtung 8 %)Geräusch4,4

Wie wird diese Note berechnet?

Tragbare Powerstation Bluetti Elite 30 V2 in Dreiviertelansicht, LCD-Bildschirm eingeschaltet, eingebauter Griff sichtbar

Das Wichtigste

Die Bluetti Elite 30 V2 hält ihr zentrales Versprechen: 4,3 kg für 288 Wh, eine der leichtesten Powerstations ihrer Klasse, und eine vollständige Ladung in 70 Minuten, die der Herstellerangabe entspricht, statt dahinter zurückzubleiben. Die tatsächlich verfügbare Energie liegt bei rund 245 Wh der angegebenen 288 Wh, ein für einen reinen Sinuswellenwechselrichter dieser Größe üblicher Wert. Zwei Punkte sollten vor dem Kauf bekannt sein: Die Spitzenleistung von 1500 W im Power-Lifting-Modus scheint in der Praxis nicht vollständig erreichbar, die real verfügbare Spitzenleistung liegt eher bei 1200 W, und das Solarladekabel liegt trotz des auf dem Datenblatt angegebenen 200-W-Eingangs nicht bei. Mit nur einer Steckdose, aber einer für dieses Format wirklich vollständigen DC/USB-Ausstattung bleibt sie eine solide Begleiterin für Wandern, Biwak und kurze Stromausfälle, weniger geeignet für alle, die mehrere große Geräte gleichzeitig betreiben müssen.

Stärken

  • Nur 4,3 kg für 288 Wh, eine der leichtesten Powerstations ihrer Klasse
  • Vollständige Netzladung in 70 Minuten, entsprechend der Herstellerangabe (50% bereits nach 29 Minuten erreicht)
  • Sehr leiser Betrieb, unter den angegebenen 30 dB, im Alltag aus einem Meter Entfernung nicht hörbar
  • USV-Umschaltung in unter 10 ms mit bis zu 980 W Bypass-Leistung, doppelt so schnell wie die abgelöste EB3A
  • USB-C-Anschluss mit bis zu 140 W, genug um einen anspruchsvollen Laptop mit voller Geschwindigkeit zu laden
  • Verkraftet ohne Probleme resistive Lasten an oder über der Dauerleistung von 600 W (Wasserkocher, Föhn) im Power-Lifting-Modus

Schwächen

  • Die angegebene Spitzenleistung von 1500 W im Power-Lifting-Modus scheint nicht vollständig erreichbar, die real verfügbare Spitzenleistung liegt eher bei 1200 W
  • Das Solarladekabel liegt nicht bei, obwohl der 200-W-Eingang auf dem Datenblatt steht
  • Nur eine Steckdose, eine Einschränkung für alle, die zwei große Geräte gleichzeitig anschließen müssen
  • Die vollständige Ladung in 70 Minuten setzt einen aktivierten Schnellladomodus voraus; ohne diese Einstellung kann die Ladung deutlich länger dauern, teils fast doppelt so lange
  • Firmware-Updates laufen ausschließlich über lokales Bluetooth, eine Bedienung mit Verbesserungspotenzial (bei mindestens einem Exemplar blieb die Installationstaste ohne Reaktion)
  • Mit 288 Wh (rund 245 Wh nutzbar) bleibt die Laufzeit die eines kompakten Formats: einige Stunden für eine Mini-Kühlbox oder eine Homeoffice-Sitzung mit mehreren Bildschirmen, kein ganzer Tag
Kosten verfügbarer Energie
1 139 €je abgegebener kWh

Berechnet aus dem heutigen Preis und der gemessenen Kapazität, nicht der angegebenen. Günstiger als 2 von 45 vergleichbaren Produkten des Katalogs, auf angegebene Kapazität bezogen.

Bluetti Elite 30 V2: Datenblatt und Preis ansehen →

Was die angegebenen 288 Wh wirklich wert sind

Die auf dem Gehäuse der Bluetti Elite 30 V2 angegebenen 288 Wh sind eine Zellkapazität aus LiFePO4, gemessen vor dem Wechselrichter. Wie bei jeder Powerstation mit Wechselrichter liegt die tatsächlich an der Steckdose oder den USB-Anschlüssen verfügbare Energie stets unter diesem Nennwert, aufgrund der Umwandlungsverluste der Leistungselektronik.

Bei diesem kompakten Modell liegt die real verfügbare Energie bei rund 245 Wh, also etwa 85% der angegebenen 288 Wh. Das ist ein für einen reinen Sinuswellenwechselrichter dieser Größe üblicher Wert, weder herausragend noch enttäuschend: Die besten Powerstations im Katalog klettern über 90%, die bescheideneren sinken teils unter 80%. Ein Reiskocher mit 200 W, der 18 Minuten lief, verbrauchte rund 20% der Kapazität, und ein Wasserkocher, der tatsächlich 476 W zog (bei einer angegebenen Nennleistung von 500 W), ließ den Ladestand von 78 auf 61% fallen: zwei mit dieser Wirkungsgrad-Spanne vereinbare Fälle.

288 Wh
Nennkapazität LiFePO4, 3000 Zyklen bis 80%
245 Wh
geschätzte real verfügbare Energie
85 %
Anteil der tatsächlich verfügbaren Kapazität

Diese 288 Wh markieren zugleich einen Fortschritt gegenüber der EB3A, dem Modell, das die Elite 30 V2 im Bluetti-Katalog ablöst: Diese kam nur auf 268 Wh, bei 300 Gramm mehr Gewicht. Die neue Generation gewinnt also an Kapazität und verliert gleichzeitig an Gewicht, ein echter Fortschritt und kein bloßer Namenswechsel.

4,3 kg auf der Waage: hält das Leichtigkeitsversprechen stand?

Das zentrale Argument der Bluetti Elite 30 V2 lässt sich in einer Zahl zusammenfassen: 4,3 kg auf der Waage für 288 Wh und 600 W. Das tatsächliche Gewicht liegt sehr nah an dieser Angabe, je nach Exemplar zwischen 4,3 und 4,4 kg, eine Abweichung, die im normalen Rahmen eines Serienprodukts bleibt.

Im Vergleich zu Konkurrentinnen ähnlicher Kapazität schneidet dieses Format gut ab: Die EcoFlow River 3 Plus (286 Wh) wiegt rund 4,7 kg, und die VTOMAN Jump 600X (299 Wh) kommt auf 6,64 kg, über 2 kg mehr für kaum zusätzliche Kapazität. Nur die Anker Solix C300 (ebenfalls 288 Wh) schneidet auf der Waage mit 4,13 kg etwas besser ab, allerdings mit halb so viel Dauerleistung (300 W gegenüber 600 W).

Mit ihren Abmessungen von 250 x 178 x 167,5 mm und dem eingebauten Griff lässt sich die Station mit einer Hand bis zum Lagerplatz oder im Wanderrucksack transportieren, ohne je zur Last zu werden. Die Entladung bleibt bis -20 °C zugesichert, ein echter Vorteil im Winter oder in der Höhe, wo andere Lithium-Chemien (außer LiFePO4) schlicht den Dienst verweigern.

Blitzladung: die angekündigten 45 Minuten halten weitgehend

Auf dem Papier verspricht die Bluetti Elite 30 V2 80% in 45 Minuten und eine vollständige Netzladung in nur 70 Minuten, dank einer Ladeleistung von bis zu 380 W im Schnelllademodus. In der Praxis erreicht die Ladung 50% in 29 Minuten und 100% in 70 Minuten, im Einklang mit der Herstellerangabe statt dahinter zurückzubleiben.

29 Min.
bis 50% Ladung
70 Min.
vollständige Netzladung
Netzladezeit der Bluetti Elite 30 V2 nach Ladestufe30 Min.60 Min.50% Ladung29 Min.80% (Herstellerangabe)45 Min.100% (vollständige Ladung)70 Min.
Netzladezeit der Bluetti Elite 30 V2, nach Ladestufe.

Diese Geschwindigkeit setzt allerdings voraus, dass die maximale Ladeleistung tatsächlich genutzt wird. Unter anderen Bedingungen kann eine vollständige Ladung deutlich länger dauern, teils fast doppelt so lange. Der Unterschied scheint an einem Schnelllademodus zu liegen, der nicht auf jedem Exemplar standardmäßig aktiv ist und der über die mobile App eingeschaltet wird: Ohne ihn bleibt die tatsächliche Ladeleistung niedriger, und die Ladung dauert entsprechend länger. Diese Einstellung zu prüfen, bevor man die Ladegeschwindigkeit als enttäuschend abtut, bleibt der nützlichste Reflex.

Leistung in der Praxis: 600 W gehalten, 1500 W mit Einschränkung

Die Bluetti Elite 30 V2 wirbt mit 600 W Dauerleistung und bis zu 1500 W Spitzenleistung über ihren Power-Lifting-Modus, der manuell für Geräte oberhalb der Dauerleistung aktiviert wird. Die erste Zahl hält ohne Einschränkung: Ein Wasserkocher, der tatsächlich 476 W zog, lief problemlos, und ein Föhn mit 650 W (oberhalb der 600 W Dauerleistung) lief im Power-Lifting-Modus etwa zwanzig Minuten lang, ohne dass der Überlastschutz auslöste.

600 W
Dauerleistung, ohne Einschränkung gehalten
1500 W
angegebene Spitze (Power-Lifting-Modus)
1200 W
real verfügbare Spitze, etwa
Der Punkt mit Einschränkung: Der Power-Lifting-Modus zeigt 1500 W Spitzenleistung an, gegenüber 1200 W bei der abgelösten EB3A: auf dem Papier ein echter Zugewinn. In der Praxis scheint die real verfügbare Spitzenleistung eher bei 1200 W zu liegen, also auf dem Niveau der Vorgängergeneration statt eines klaren Fortschritts. Das stellt den alltäglichen Nutzen des Power-Lifting-Modus nicht infrage (Start resistiver Geräte, kurze Spitzen), doch die auf dem Datenblatt angegebene Zahl von 1500 W verdient etwas Vorsicht.

Ein bemerkenswert leiser Betrieb

Der angegebene Geräuschpegel der Bluetti Elite 30 V2 zählt zu den niedrigsten ihrer Klasse: unter 30 dB, eine deutliche Verbesserung gegenüber den 50 dB der abgelösten EB3A. Tagsüber bleibt der Betrieb aus einem Meter Entfernung unhörbar; aus nächster Nähe, direkt am Gerät, bleibt ein leises Betriebsgeräusch wahrnehmbar.

30 dB
angegebener Geräuschpegel (Herstellerobergrenze)
50 dB
Geräuschpegel der vorherigen EB3A

Dieser leise Betrieb erklärt sich teilweise durch die bescheidene Dauerleistung des Geräts (600 W) im Vergleich zu Powerstations im mehrstelligen kWh-Bereich, deren Kühlventilatoren bei Schnellladung deutlich lauter zu hören sind. Für den nächtlichen Einsatz, im Zelt oder neben dem Bett, dürfte dieser Geräuschpegel keine Störung darstellen, selbst während der Netzladung.

Anschlüsse und Steuerung: vollständig für das Format, zwei Einschränkungen

Für ein derart kompaktes Format bleibt die Ausstattung an Anschlüssen vollständig: zwei USB-C-Anschlüsse (einer mit bis zu 140 W, ausreichend um einen anspruchsvollen Laptop mit voller Geschwindigkeit zu laden), zwei USB-A-Anschlüsse mit je 15 W, zwei DC5521-Ausgänge, eine 12-V-Zigarettenanzünderbuchse und eine Steckdose. Die Steuerung erfolgt über ein eingebautes LCD-Display und eine mobile App per WLAN und Bluetooth.

Diese einzelne Steckdose ist für Powerstations dieser Größe eher die Regel als die Ausnahme: Auch die EcoFlow River 3 Plus und die Anker Solix C300, beide von ähnlicher Kapazität, begnügen sich mit nur einer Steckdose. Der Mangel macht sich nur bemerkbar, wenn zwei große Netzgeräte gleichzeitig angeschlossen werden sollen, ein Einsatz, der ohnehin die Dauerleistung von 600 W übersteigt.

Vor dem Kauf zu wissen: Firmware-Updates laufen ausschließlich über das lokale Bluetooth der App, ohne Möglichkeit, sie aus der Ferne per WLAN durchzuführen. Bei mindestens einem Exemplar blieb die Schaltfläche zum Starten des Updates ohne Reaktion, und die Anzeige der Ein- und Ausgangsleistung auf dem Bildschirm erwies sich zeitweise als instabil. Das stellt die Funktion der Station nicht infrage, doch die Bedienoberfläche hat Verbesserungspotenzial.

Der Solareingang, das am wenigsten eingehaltene Versprechen des Datenblatts

Der Solareingang der Bluetti Elite 30 V2 akzeptiert bis zu 200 W (12 bis 28 V, maximal 10 A), über einen einzigen MPPT-Tracker und einen XT60-Stecker. Das ist ein vernünftiger Wert für dieses Format, höher als bei mehreren direkten Konkurrentinnen ähnlicher Kapazität.

Die deutlichste Einschränkung betrifft das, was in der Verpackung fehlt: Das Solarladekabel liegt nicht bei, obwohl der 200-W-Eingang auf dem Datenblatt steht. Ein Netzkabel und ein Autoladekabel liegen zwar bei, doch um die angegebene maximale Solarleistung zu erreichen, müssen ein kompatibles Panel und dessen Anschlusskabel separat gekauft werden, ein zusätzlicher Kosten- und Planungsaufwand vor dem Kauf.

Die Geschwindigkeit der Solarladung hängt stark von der Leistung des verwendeten Panels ab: Mit einem leistungsschwächeren Panel (60 bis 120 W) dauert eine vollständige Ladung mehrere Stunden, während ein Panel nahe der 200-W-Obergrenze diese Zeit bei vollem Sonnenschein auf etwas mehr als zwei Stunden verkürzt. Wie bei jeder Solarladung zählen Wetter und Ausrichtung des Panels am Ende mehr als das Datenblatt.

Was 288 Wh im Alltag wirklich leisten

Mit rund 245 Wh tatsächlich verfügbarer Energie deckt die Bluetti Elite 30 V2 punktuelle Einsätze ab, keine lange Autarkie. Ein WLAN-Router (rund 15 W) hält etwa 13 Stunden durch, ein CPAP-Gerät ohne Luftbefeuchter (rund 30 W) etwa 8 Stunden, ein Laptop beim Laden (rund 45 W) etwa 4,5 Stunden, und eine Camping-Kühlbox (60 bis 70 W) etwa 3,5 Stunden. Diese Größenordnungen bleiben unabhängig von der abgerufenen Leistung mit der tatsächlich verfügbaren Kapazität vereinbar.

Geschätzte Laufzeit der Bluetti Elite 30 V2 je nach versorgtem Gerät5 Std.10 Std.WLAN-Router (~15 W)13 Std.CPAP ohne Luftbefeuchter (~30 W)8 Std.Laptop (~45 W)4,5 Std.Camping-Kühlbox (60-70 W)3,5 Std.
Geschätzte Laufzeit der Bluetti Elite 30 V2 je nach versorgtem Gerät, ausgehend von einer real verfügbaren Energie von rund 245 Wh.

Der Power-Lifting-Modus erweitert diesen Einsatzbereich auf stromhungrigere resistive Geräte, allerdings stets für kurze Zeiträume: Ein Föhn mit 650 W lief etwa zwanzig Minuten lang, ohne dass der Überlastschutz auslöste, eine Dauer, die eher für ein kurzes Trocknen als für einen längeren Einsatz reicht.

Zuverlässigkeit, Garantie und das Erbe der EB3A

Die Bluetti Elite 30 V2 ist mit einer 5-jährigen Garantie und einer LiFePO4-Batterie für mehr als 3000 Zyklen bis zum Absinken auf 80% ihrer ursprünglichen Kapazität ausgestattet, Werte, die den aktuellen Standards ihrer Kategorie entsprechen. Kein Sicherheitsrückruf und kein wiederkehrender Fabrikationsfehler ist für dieses Modell bislang bekannt.

Gegenüber der EB3A, die sie im Bluetti-Katalog ablöst, ist der Fortschritt auf mehreren Ebenen zugleich spürbar: Die Kapazität steigt von 268 auf 288 Wh ohne Gewichtszunahme (4,6 kg bei der EB3A gegenüber 4,3 kg hier), die angegebene Spitzenleistung klettert von 1200 auf 1500 W, der angegebene Geräuschpegel sinkt von 50 auf 30 dB, und die USV-Umschaltung sinkt von 20 auf unter 10 ms. Das ist eine Nachfolge, die die Formel auf fast allen messbaren Ebenen verbessert, kein bloßer Namenswechsel.

Gut zu wissen: Dasselbe Produkt wird in Japan unter dem Namen „AORA 30 V2“ vertrieben, ohne festgestellten Unterschied in den technischen Daten zwischen beiden Bezeichnungen. Nützlich zu wissen, bevor man Preise oder technische Daten unter dem einen oder anderen Namen vergleicht.

Gegenüber ihren direkten Konkurrentinnen

Rund um die 288-Wh-Marke tritt die Bluetti Elite 30 V2 gegen eine kleine, gut umrissene Gruppe direkter Konkurrentinnen an: die EcoFlow River 3 Plus, die Anker Solix C300 und die VTOMAN Jump 600X.

Technischer Vergleich: Bluetti Elite 30 V2 gegenüber ihren wichtigsten direkten Alternativen
KriteriumElite 30 V2River 3 PlusSolix C300Jump 600X
Kapazität288 Wh286 Wh288 Wh299 Wh
Dauerleistung / Spitze600 W / 1500 W600 W / 1200 W300 W / 600 W600 W / 1200 W
Vollständige Netzladung70 Min.~60 Min.~2,5 Std.~3 Std.
Gewicht4,3 kg4,7 kg4,13 kg6,64 kg

Bei der Dauerleistung verdoppelt die Elite 30 V2 die Anker Solix C300 (600 W gegenüber 300 W) bei sehr ähnlichem Gewicht. Gegenüber der EcoFlow River 3 Plus, dem auf dem Papier nächsten Vergleichswert, entscheidet sich der Unterschied beim Gewicht (400 g weniger) und bei der angegebenen Spitzenleistung (1500 W gegenüber 1200 W, auch wenn sich dieser Vorsprung verringert, sobald die real verfügbare Spitzenleistung berücksichtigt wird, siehe oben). Die VTOMAN Jump 600X kostet etwas weniger, ist aber deutlich schwerer, 2,3 kg mehr für kaum 11 Wh zusätzliche Kapazität.

Für wen sie geeignet ist, für wen nicht

Die Bluetti Elite 30 V2 richtet sich in erster Linie an einen leichten, mobilen Einsatz: Wandern mit Biwak, kompaktes Camping, gelegentliches mobiles Arbeiten im Freien oder kurze Stromausfälle zu Hause. Ihr für die Kategorie rekordverdächtiges Gewicht und ihre schnelle Ladung machen sie zu einer glaubwürdigen Begleiterin für alle, die eine echte Powerstation mitnehmen möchten, ohne die Gewichtsnachteile kapazitätsstärkerer Modelle in Kauf zu nehmen.

Weniger geeignet ist sie für alle, die mehrere große Netzgeräte gleichzeitig betreiben müssen (nur eine Steckdose), die sich für einen mehrtägigen Notfalleinsatz ohne Nachladen darauf verlassen wollen (288 Wh, also rund 245 Wh nutzbar, sind jenseits leichter Lasten schnell verbraucht), oder die einen echten Schutz vor Witterungseinflüssen für den ungeschützten Außeneinsatz suchen, da für dieses Modell keine IP-Schutzklasse angegeben ist. Für diese Einsätze bleibt eine Powerstation mit höherer Kapazität oder mehr Steckdosen die bessere Wahl.

Die Note im Detail

Unsere Note
4,2/5
Kapazität und Wirkungsgrad 4,2
Gehaltene Leistung 4,0
Aufladung 4,5
Anschlüsse und Steuerung 4,1
Verarbeitung und Ausdauer 4,2
Geräusch 4,4
Bluetti Elite 30 V2: Datenblatt und Preis ansehen →

Das Produkt und seine Alternativen

Bluetti Elite 30 V2

Bluetti Elite 30 V2

279.00€ (9)

Nur 4,3 kg für 288 Wh und 600 W (1500 W Spitzenleistung): die ultraleichte tragbare Powerstation, die in nur 70 Minuten voll auflädt.

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Bluetti EB3A

Bluetti EB3A

269.00€ (7)

268 Wh und 600 W in einer ultrakompakten Station unter 5 kg, die in weniger als einer Stunde auf 80 % lädt: die ideale Einsteigerwahl für Camping und als Reserve.

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EcoFlow River 3 Plus

EcoFlow River 3 Plus

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Anker Solix C300

Anker Solix C300

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288Wh, zwei Steckdosen und ein USB-C-140W-Port in einem ultrakompakten, leisen Gehäuse (25 dB): die kleine Station, die sogar einen Laptop lädt.

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Vtoman Jump 600X

Vtoman Jump 600X

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Kompakt und raffiniert: Die Vtoman Jump 600X versteckt eine echte Fahrzeug-Starthilfe hinter ihrem 299Wh LiFePO4-Akku, erweiterbar auf 939Wh, damit Ihnen nie die Energie ausgeht.

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Häufige Fragen

Am Netz erreicht sie 50% in 29 Minuten und 100% in 70 Minuten, wenn der Schnelllademodus aktiviert ist, im Einklang mit der Herstellerangabe. Ohne diese Einstellung kann die Ladung deutlich länger dauern.

Die Dauerleistung von 600 W hält ohne Einschränkung, auch bei resistiven Lasten nahe dieser Grenze. Die im Power-Lifting-Modus angegebene Spitze von 1500 W liegt in der Praxis eher bei 1200 W, dem Niveau der Vorgängergeneration (EB3A).

Mit rund 245 Wh tatsächlich verfügbarer Energie der angegebenen 288 Wh versorgt sie einen WLAN-Router etwa 13 Stunden, ein CPAP-Gerät etwa 8 Stunden oder einen Laptop etwa 4,5 Stunden.

Nein. Die Bluetti Elite 30 V2 wird mit einem Netzkabel und einem Autoladekabel geliefert, doch das Kabel für das Solarpanel (XT60-Stecker) muss separat gekauft werden, trotz des auf dem Datenblatt angegebenen 200-W-Eingangs.

Nein: Der angegebene Geräuschpegel von unter 30 dB bleibt im Alltag aus einem Meter Entfernung unhörbar, eine deutliche Verbesserung gegenüber den 50 dB der abgelösten EB3A.

Das tatsächliche Gewicht liegt sehr nah an der Angabe, je nach Exemplar zwischen 4,3 und 4,4 kg, was sie zu einer der leichtesten Powerstations ihrer Kapazitätsklasse macht.