Anker Nano InstaCord 45W: unsere Einschätzung zur Powerbank mit einziehbarem Kabel

Das Kabel, das sich von selbst wieder einzieht, hält sein Versprechen im Alltag, aber die angegebenen 45 W überstehen weder das Teilen zwischen mehreren Geräten noch viel mehr als eine Viertelstunde durchgehendes Laden.

Unsere Note
4,1/5
Kapazität und Laufzeit: 4,0 von 5 (Gewichtung 25 %)Kapazität4,0Ausgangsleistung: 3,6 von 5 (Gewichtung 20 %)Leistung3,6Format und Gewicht: 4,3 von 5 (Gewichtung 20 %)Format4,3Anschlüsse und Kabel: 4,5 von 5 (Gewichtung 15 %)Anschlüsse4,5Aufladung: 4,0 von 5 (Gewichtung 10 %)Laden4,0Verarbeitung und Ausdauer: 4,3 von 5 (Gewichtung 10 %)Verarbeitung4,3

Wie wird diese Note berechnet?

Anker Nano InstaCord 45W Powerbank mit teilweise ausgezogenem einziehbarem USB-C-Kabel und eingeschaltetem Display

Das Wichtigste

Die Nano InstaCord 45W hält das Wesentliche ihres Versprechens: ein einziehbares Kabel, das im Alltag wirklich gut funktioniert, eine im Einzelgerät-Betrieb wirklich schnelle Ladung und ein Display, das echten Einblick gibt, was Port für Port passiert. Die angegebenen 45 W halten sich in der Realität nur etwa eine Viertelstunde, bevor sie auf 27 W und dann 20 W zurückfallen, und sobald ein zweites Gerät angeschlossen wird, schalten sich alle Schnellladeprotokolle komplett ab und lassen jedem Port nur noch eine Handvoll Watt. Sie liegt dichter in der Hand als eine flachere Powerbank gleicher Kapazität, und ihr einziehbarer Mechanismus, so gelungen er auch ist, hat noch nicht die nötige Marktreife, um seine Zuverlässigkeit über mehrere Jahre zu beurteilen. Für alle, die ein einziges Gerät nach dem anderen laden und sich nie wieder um ein Kabel kümmern wollen, bleibt sie eine der gelungensten Powerbanks der gesamten Nano-Reihe.

Stärken

  • 45 W tatsächlich erreicht im Einzelport-Betrieb, mit einer für dieses kompakte Format ungewöhnlich vollständigen PPS-Unterstützung
  • Einziehbares InstaCord-Kabel mit 8 einstellbaren Längen zwischen 7 und 70 cm, kein Suchen mehr nach einem Kabel
  • Echtzeit-Display mit Prozentanzeige, Leistung pro Port und Temperatur
  • Eigene Aufladung in 1h53, schneller als die angegebenen 2 Stunden
  • Solide verbaute Innentechnik (eigene Zellen, Injoinic-Ladecontroller, MOSFETs mit geringem Widerstand)
  • Deutlich unter dem Kabinenlimit von 100 Wh, 24 Monate Garantie, kein Rückruf für dieses Modell bekannt

Schwächen

  • Die 45 W fallen bereits nach 13 bis 16 Minuten durchgehendem Laden auf etwa 27 W, dann auf 20 W in den letzten 20 Prozent
  • Sobald ein zweiter Port genutzt wird, schalten sich alle Schnellladeprotokolle ab: Die Leistung fällt insgesamt auf 22,5 W im Basisladen
  • 231 g in einem dichten Gehäuse, spürbar schwerer in der Hand als die Nano 30W (215 g) derselben Reihe
  • Gemessene Kapazität von 27,4 bis 31,5 Wh bei nominell 37 Wh, ein Wert, den man den aufgedruckten 10.000 mAh gegenüberstellen sollte
  • Spürbare Erwärmung bei anhaltender Volllast, ein angesichts der Leistung zu erwartendes thermisches Verhalten
  • Kein Netzteil im Lieferumfang, und der einziehbare Mechanismus ist noch zu neu, um seine Zuverlässigkeit über mehrere Jahre zu beurteilen
Anker Nano 45W InstaCord: Datenblatt und Preis ansehen →

Die 45 W halten, aber nicht lange

Die Zahl 45 steckt direkt im Produktnamen, und sie entspricht einer messbaren Realität: An einem einzelnen aktiven Port, egal ob über das InstaCord-Kabel oder den separaten USB-C-Port, steigt die Leistung tatsächlich auf 45 W. Die Spannungsstufen 5 V, 9 V, 15 V und 20 V werden korrekt mit dem angeschlossenen Gerät ausgehandelt, und die PPS-Unterstützung für Samsung- und Google-Pixel-Schnellladung ist für ein derart kompaktes Gehäuse ungewöhnlich vollständig.

45 W
Spitzenleistung, ein einzelner Port
13 bis 16 Min.
Dauer bis zum ersten Leistungsabfall
20 W
Letzte Stufe in den finalen 20 Prozent

Diese 45-W-Stufe hält jedoch nicht die gesamte Ladezeit über an: Die Leistung fällt nach 13 bis 16 Minuten durchgehendem Laden auf etwa 27 W, dann auf 20 W für die letzten 20 Prozent der Kapazität.

Verfügbare Leistung an einem einzelnen Port im Ladeverlauf: 45 W für die ersten 13 bis 16 Minuten, dann 27 W, dann 20 W in den letzten 20 % der Kapazität.45 W27 W20 W0 bis 13-16 Min.Bis 80 % LadungLetzte 20 %
An einem einzelnen aktiven Port hält die Spitzenleistung von 45 W nur eine Viertelstunde, bevor sie stufenweise zurückgeht.

Dieser Rückgang ist an sich nicht ungewöhnlich: Jede Powerbank verlangsamt sich gegen Ende einer Ladung, um ihre Zellen zu schonen. Der Abstand zum kommerziellen Produktnamen sollte vor dem Kauf trotzdem bekannt sein, die 45 W sind ein Startwert, kein Dauertempo bis zum Schluss.

Anker stellt eine konkrete Zahl heraus, um dieses Anfangstempo zu veranschaulichen: Ein iPhone 16 Pro soll in etwa 27 Minuten von 0 auf 50 % laden. Das ist ein vom Hersteller unter eigenen Testbedingungen angegebener Wert, der zum oben beschriebenen 45-W-Fenster passt, aber voraussetzt, dass von Ladebeginn an nur ein einziges Gerät angeschlossen ist.

Was bei mehreren angeschlossenen Geräten passiert

Drei Ausgänge können gleichzeitig arbeiten: das InstaCord-Kabel, der zusätzliche USB-C-Port und der USB-A-Port. Auf dem Papier ist das echte Vielseitigkeit für ein derart kleines Gehäuse. In der Praxis bricht die kombinierte Leistung deutlich stärker ein, als eine einfache proportionale Aufteilung vermuten ließe.

Das Datenblatt des Herstellers selbst begrenzt die kombinierte Leistung auf insgesamt 22,5 W, also 7,5 W je Port, wenn alle drei gleichzeitig genutzt werden. Sobald ein zweiter Port aktiv wird, schalten sich sämtliche Schnellladeprotokolle, PD, PPS und Samsung Fast Charging 2.0, vollständig ab: Jedes Gerät fällt dann auf eine einfache USB-Ladung zurück, weit entfernt von den auf der Verpackung beworbenen 45 W.

Verfügbare Leistung je nach Anzahl aktiver Ports
KonfigurationLeistungSchnellladeprotokolle
Ein einzelner aktiver PortBis zu 45 WPD, PPS, Samsung Fast Charging 2.0
Zwei oder drei aktive Ports22,5 W insgesamt, je etwa 7,5 WKeine, nur Basisladung

Wer nur ein Gerät nach dem anderen lädt, genau das Szenario, das die Produktbilder des InstaCord zeigen, bemerkt diese Grenze nie. Sie wird dagegen spürbar, sobald gleichzeitig ein Smartphone und Kopfhörer oder ein Smartphone und eine Smartwatch versorgt werden sollen: Beide fallen dann auf langsames Laden zurück, ohne aktives Schnellladeprotokoll.

Was das konkret bedeutet: Ein zweites angeschlossenes Gerät halbiert nicht einfach die Leistung, es schaltet die Spannungsaushandlung selbst ab. Ein Smartphone, das mit 20 V geladen hat, fällt auf 5 V zurück, mit dem damit verbundenen Wirkungsgradverlust zusätzlich zum Leistungsverlust.

Der InstaCord-Mechanismus im Alltag

Das ist das zentrale Argument des Produkts. Statt eines fest herausragenden Kabels sorgt ein Rollmechanismus dafür, dass man am USB-C-Stecker zieht, um das Kabel abzurollen, leicht nachlässt, um es auf der gewünschten Länge zu arretieren, und es sich nach dem Laden von selbst wieder einzieht.

70 cm
Maximal ausgezogene Länge
8 Stufen
Längeneinstellungen, zwischen 7 und 70 cm
20.000 Zyklen
Biegungen und Zugvorgänge, von Anker angegeben

Die Längeneinstellung erfolgt nicht stufenlos, sondern über 8 feste Raststufen zwischen 7 cm und 70 cm, ein Detail, das auf den wichtigsten europäischen Marketingseiten fehlt. Praktisch lässt sich damit das Kabel exakt auf den Abstand zwischen der auf einem Tisch liegenden Powerbank und dem Anschluss des Smartphones einstellen, ohne loses, herumhängendes Kabel.

Die Kabelummantelung wird als 73 % dünner als die erste Generation der markeneigenen integrierten Kabel angegeben, und Anker gibt für den Mechanismus selbst mehr als 20.000 Biegungen und 20.000 Zugvorgänge an. Dieser Wert bleibt eine Herstellerangabe, ohne öffentlich nachprüfbaren Alterungstest speziell für diesen Mechanismus. Ohne einen solchen Erfahrungswert ist er eher als technisches Versprechen zu lesen denn als über die Zeit belegte Garantie.

Das Prinzip lohnt trotzdem die Abgrenzung von den bereits verbreiteten Powerbanks der Nano-Reihe mit fest verbautem Kabel: Hier hängt das Kabel nie außerhalb des Gehäuses herum, wenn es nicht gebraucht wird, was die Zahl der Anstoßpunkte und die dauerhafte Verdrehung an der Kabelbuchse begrenzt, eine häufige Verschleißursache bei fest verbauten Kabeln.

Was die angegebenen 37 Wh wirklich wert sind

Die auf dem Gehäuse aufgedruckten 10.000 mAh entsprechen der Summe zweier zylindrischer 21700-Zellen der Marke SunPower (Changhong Sunpower), mit je 5.000 mAh bei 3,6 V, in Reihe geschaltet. Der Akkupack arbeitet damit tatsächlich mit 7,2 V für rund 36 Wh gespeicherte Energie, sehr nah an den auf dem Datenblatt angegebenen 37 Wh, sobald man die Berechnungsmethode angleicht.

Diese Feststellung ist nicht nebensächlich: Sie weicht von der Chemie ab, die üblicherweise mit dieser Art kompakter Powerbank verbunden wird. Wo bei diesem Format sonst häufig eine flache Polymerzelle im Beutel steckt, verbaut dieses Modell stattdessen starre zylindrische Zellen, ein Aufbau, der eher großen externen Batterien ähnelt als den flachsten Modellen des Marktes.

Von diesen gespeicherten 36 bis 37 Wh kommen am USB-Ausgang keine 37 Wh heraus: Über fünf unterschiedliche Ladebedingungen hinweg liegt die tatsächliche Abgabe zwischen 27,4 Wh und 31,5 Wh, also 74 bis 85 % der Nennenergie, je nach angeforderter Spannung und Stromstärke.

Tatsächlich abgegebene Energie je nach gewählter Ausgangsleistung, zwischen 27,4 und 31,5 Wh, gegenüber 37 Wh auf dem Etikett.37 Wh angegeben31,5 Wh30,3 Wh29,3 Wh27,5 Wh27,4 Wh5 V / 1 A9 V / 2 A9 V / 3 A15 V / 2 A5 V / 3 A
Über fünf unterschiedliche Ausgangsbedingungen schwankt die Abgabe zwischen 74 und 85 % der angegebenen 37 Wh, je nach angeforderter Spannung und Stromstärke.

Auch hier gilt: Je näher die Ausgangsspannung an den 7,2 V des Akkupacks liegt, desto besser der Wirkungsgrad des Wandlers. Die günstigsten 31,5 Wh ergeben sich bei niedriger Stromstärke (5 V, 1 A), während schnellere oder spannungsärmere Ladevorgänge auf 27,4 bis 27,5 Wh zurückfallen. Beim üblichen Aufladen eines Smartphones, das meist eine mittlere Spannung nahe 9 V aushandelt, liegt die tatsächliche Abgabe eher im oberen Bereich dieser Spanne.

Wie viele Ladungen, in der Praxis: Mit 27 bis 31 Wh nutzbarer Energie und einem modernen Smartphone-Akku im Bereich von 15 bis 20 Wh deckt die Nano InstaCord eine vollständige Ladung mit komfortablem Spielraum ab, oder anderthalb bis zwei Teilladungen, je nach Smartphone-Modell und Ladestand zu Beginn.

Die eigene Aufladung am Netzteil

Die Powerbank akzeptiert bis zu 30 W Eingangsleistung, sowohl über den USB-C-Port als auch über das InstaCord-Kabel. Anker gibt rund 2 Stunden für einen vollständigen Ladezyklus an; in der Praxis dauert eine vollständige Aufladung eher 1h53, bei einer Spitzeneingangsleistung nahe 32 W.

30 W
Maximal akzeptierte Eingangsleistung
1h53
Vollständige Aufladung, Spitzenwert 32 W

Diese 30 W sind eine solide Eingangsleistung für dieses Format, oberhalb der bei kompakten Konkurrenzmodellen noch üblichen 10 bis 18 W, wenn auch ohne die 65 W und mehr mancher Modelle mit größerer Kapazität zu erreichen. Pass-Through-Laden wird unterstützt: Ein Smartphone kann geladen werden, während die Powerbank selbst am Netz hängt, ohne dass ein Zyklus auf den anderen warten muss.

Im Lieferumfang ist kein Netzteil enthalten, nur die Powerbank selbst. Ein separat erhältliches USB-C-Netzteil mit 30 W oder mehr ist nötig, um die angegebene Ladegeschwindigkeit zu erreichen: Mit einem schwächeren Netzteil dauert eine vollständige Ladung spürbar länger als die oben genannten Werte.

Das Display und die thermische Überwachung

Ein kleines, lichtempfindliches Display zeigt in Echtzeit den verbleibenden Ladestand in Prozent, die Leistung an jedem aktiven Port und die Temperatur der Powerbank an. Das ist ein für ein Gehäuse dieser Größe seltener Detailgrad, die meisten kompakten Konkurrenzmodelle begnügen sich mit vier LEDs oder einer reinen Prozentanzeige.

Die thermische Überwachung stützt sich auf Ankers ActiveShield-System, das mehr als 6 Millionen Temperaturprüfungen pro Tag durchführt, um Überhitzung vorzubeugen. Das Gehäuse wird bei anhaltender Volllast spürbar warm, ein Verhalten, das zur oben beschriebenen 45-W-Stufe und dem anschließenden Leistungsabfall passt: Es handelt sich eher um eine thermische Reaktion des Systems als um einen isolierten Mangel.

Keine unerwartete Sicherheitsabschaltung und kein durch diese Erwärmung verursachter Sachschaden sind zu vermelden, lediglich ein stärkeres Wärmegefühl als bei einer weniger leistungsstarken Powerbank unter denselben Bedingungen. Das ist ein Punkt, auf den zu achten ist, wer sie während einer Schnellladung in einer Tasche trägt, kein Alarmsignal.

Ein im Alltag nützliches Detail: Das Display erlaubt einen Blick darauf, ob ein angeschlossenes Gerät tatsächlich schnell lädt oder auf Basisladung zurückgefallen ist, genau das oben beschriebene Szenario, sobald ein zweiter Port genutzt wird. Das ist ein echtes Diagnosewerkzeug, kein reines Spielzeug.

Was im Gehäuse steckt

Der zentrale Ladecontroller ist ein Injoinic IP5385, ein in der Powerbank-Branche weit verbreiteter Chip zur Steuerung der Schnellladeprotokolle, unterstützt von einem Chipsea-CS32L015K8V6-Mikrocontroller, der unter anderem das Display steuert. Die Wandlerstufen laufen über fünf Leadteck-LTS7906FL-Transistoren mit geringem Innenwiderstand, und der Schutz der beiden in Reihe geschalteten Zellen übernimmt ein eigener CreWin-CM1020-H-Schutzschaltkreis.

Im Inneren des Gehäuses sorgt allgemeiner Dämmschaum für Polsterung, kombiniert mit einem modularen Aufbau: Hauptplatine, Modul des einziehbaren Kabels und Zellenblock sind separat verbaut statt zu einem einzigen verklebten Block verschmolzen. Nichts an diesem Aufbau deutet auf unterdimensionierte Bauteile oder eine lieblose Verarbeitung hin.

Die Herstellergarantie läuft über 24 Monate, eine für dieses Preissegment übliche Dauer. Für dieses konkrete Modell wurde bei dieser Recherche kein offizieller Rückruf gefunden, weder in europäischen Registern noch auf den eigenen Kommunikationskanälen des Herstellers.

Ein ehrlicher Vorbehalt: Das Produkt ist seit etwas mehr als einem Jahr im Handel. Das reicht aus, um einen massenhaften Anfangsfehler auszuschließen, aber nicht, um zu beurteilen, wie sich der einziehbare Mechanismus über mehrere Jahre täglicher Nutzung hält, anders als bei den älteren, fest verbauten Kabeln derselben Marke, die schon deutlich länger im Handel sind und deren Langzeitverhalten besser bekannt ist.

Format und Gewicht im Alltag

Die Powerbank misst 81,5 x 50,5 x 36 mm bei 231 g auf der Waage. Anker bewirbt sie als 16 % kompakter als die klassischen Modelle mit fest verbautem Kabel der Marke.

231 g
Gewicht
81,5 x 50,5 x 36 mm
Gehäuseabmessungen

Das Format bleibt trotzdem in der Hand dichter als eine flachere Powerbank gleicher Kapazität: Das Gehäuse ist deutlich dicker als das ihrer Vorgängerin, der Nano 30W, zugunsten des einziehbaren Mechanismus, der einen Teil des Innenvolumens beansprucht. Der Gewichtsunterschied zwischen beiden, 231 g gegenüber 215 g, bleibt auf dem Papier moderat, kommt aber zu einem dickeren, dichteren Gehäuse hinzu, zwei Eigenschaften, die bei einem für die Hosentasche gedachten Format den ganzen Tag über stärker ins Gewicht fallen.

Mit angegebenen 37 Wh, beziehungsweise rund 36 Wh auf Ebene des Akkupacks, bleibt die Powerbank deutlich unter dem von den meisten Fluggesellschaften ohne besondere Genehmigung tolerierten Kabinenlimit von 100 Wh, ein beruhigender Punkt für alle, die häufig damit reisen.

Im Vergleich zur Nano 30W und direkten Rivalen

Der aufschlussreichste Vergleich bleibt der mit der eigenen Vorgängerin, der Anker Nano 30W, die bereits auf dieser Seite besprochen wurde. Beide teilen dieselbe angegebene Kapazität und das Prinzip des integrierten Kabels, unterscheiden sich aber in drei strukturellen Punkten.

Anker Nano InstaCord 45W im Vergleich zu ihrer Vorgängerin und einer direkten Rivalin (technische Eigenschaften)
KriteriumNano InstaCord 45WNano 30WBelkin UltraCharge 20K
Integriertes KabelEinziehbar, 70 cm, 8 StufenFestFest
Ausgangsleistung45 W (ein Port)30 W (ein Port)45 W
Gewicht231 g215 g390 g

Gegenüber der Nano 30W lädt die InstaCord an einem einzelnen Gerät schneller und ersetzt das fest verbaute Kabel durch einen im Alltag praktischeren einziehbaren Mechanismus. Im Gegenzug wiegt sie 16 g mehr, und ihr Leistungsabfall, sobald ein zweiter Port hinzukommt, fällt verhältnismäßig deutlicher aus: Die Nano 30W hält bei zwei Geräten immerhin 24 W geteilt, während die InstaCord bei vollständig abgeschalteten Schnellladeprotokollen auf 22,5 W zurückfällt.

Gegenüber der Belkin UltraCharge 20K, einer direkten Rivalin bei der angegebenen Leistung, bleibt die InstaCord kompakter, allerdings mit halb so großer Kapazität: Der Vergleich lohnt sich nur für alle, die dem Format mehr Gewicht beimessen als der Gesamtkapazität.

Für wen sie sich eignet

Diese Powerbank richtet sich an eine bestimmte Person: an alle, die ein einziges Gerät nach dem anderen laden, vor allem ein Smartphone, und die wollen, dass das Kabel einfach da ist, ohne je darüber nachdenken zu müssen. Genau auf diesem Feld ist ihr kaum etwas vorzuwerfen, der InstaCord-Mechanismus funktioniert wie beworben, die Anfangsleistung ist real, und das Display liefert verlässliche Informationen statt Vermutungen.

Weniger gut passt sie in drei Situationen. Wer zwei Geräte gleichzeitig schnell laden möchte, stößt auf die vollständige Abschaltung der Schnellladeprotokolle sobald ein zweiter Port genutzt wird, eine echte Grenze und keine bloße Verlangsamung. Wer bei gleicher Kapazität das geringstmögliche Gewicht sucht, findet bei flacheren Modellen mit fest verbautem Kabel einige Dutzend Gramm weniger. Und wer vor dem Kauf eine lange Zuverlässigkeitshistorie braucht, bekommt sie hier noch nicht, der einziehbare Mechanismus ist dafür noch zu neu, auch wenn diese Recherche kein Alarmsignal ergeben hat.

Für das tägliche oder unterwegs stattfindende Laden eines Smartphones, ohne sich je um das Kabel zu sorgen, bleibt sie eine der gelungensten Powerbanks der gesamten Nano-Reihe von Anker.

Die Note im Detail

Unsere Note
4,1/5
Kapazität und Laufzeit 4,0
Ausgangsleistung 3,6
Format und Gewicht 4,3
Anschlüsse und Kabel 4,5
Aufladung 4,0
Verarbeitung und Ausdauer 4,3
Anker Nano 45W InstaCord: Datenblatt und Preis ansehen →

Das Produkt und seine Alternativen

Anker Nano 45W InstaCord

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Das USB-C-Kabel lässt sich ausziehen, arretieren und zieht sich von selbst wieder ein: Die Nano InstaCord 45W lädt schnell, ohne je ein Kabel zu vergessen.

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Anker Nano 30W

Anker Nano 30W

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Kompakt mit integriertem USB-C-Kabel, Display und 30 W Schnellladung lädt die 10.000-mAh-Powerbank Anker Nano 30W alles auf, überall.

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Anker Zolo 20000 (30W)

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Ein robustes integriertes USB-C-Kabel, 20.000 mAh und 30 W Schnellladung: Die Anker Zolo ist die kabellose Reise-Powerbank zum kleinen Preis.

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Belkin UltraCharge 20K

Belkin UltraCharge 20K

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Das integrierte USB-C-Kabel sorgt dafür, dass nie wieder ein Kabel fehlt, und die 20.000 mAh laden dank Anzeige bis zu 3 Geräte gleichzeitig.

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Unsicher bei der Wahl?

Häufige Fragen

Ja, aber nur kurz. An einem einzelnen Port erreicht die Leistung zu Beginn der Ladung tatsächlich 45 W, fällt dann nach 13 bis 16 Minuten auf etwa 27 W und in den letzten 20 Prozent der Ladung auf 20 W.

Alle Schnellladeprotokolle schalten sich ab. Die Gesamtleistung liegt dann bei maximal 22,5 W, aufgeteilt auf die aktiven Ports, also etwa 7,5 W je Port, wenn alle drei Ausgänge gleichzeitig genutzt werden.

Mit je nach gewählter Leistung tatsächlich abgegebenen 27,4 bis 31,5 Wh deckt sie bei den meisten aktuellen Smartphones eine vollständige Ladung mit komfortablem Spielraum ab, teils sogar anderthalb bis zwei Teilladungen, je nach Modell und Ladestand zu Beginn.

Anker gibt es mit mehr als 20.000 Biegungen und Zugvorgängen an, doch der Mechanismus ist mit etwas mehr als einem Jahr im Handel noch zu neu, um eine mehrjährige Ausfallstatistik zu haben. Bislang ist kein gehäuftes Fehlerbild bekannt.

Ja. Mit angegebenen 37 Wh, beziehungsweise rund 36 Wh auf Ebene des Akkupacks, bleibt sie deutlich unter dem von den meisten Fluggesellschaften ohne besondere Genehmigung erlaubten Kabinenlimit von 100 Wh.

Sie lädt im Einzelgerät-Betrieb schneller (45 W gegenüber 30 W) und ersetzt das fest verbaute Kabel durch einen einziehbaren Mechanismus. Im Gegenzug wiegt sie 16 g mehr, und ihr Leistungsabfall sobald ein zweites Gerät angeschlossen wird, fällt verhältnismäßig deutlicher aus.