72,6 Wh real abgegeben, 86,4 Wh angegeben: rund 84 % Wirkungsgrad
Das Gerät gibt 72,6 Wh bei einer angegebenen Kapazität von 86,4 Wh ab, also einen Wirkungsgrad von rund 84 %.
Zwei weitere Schätzungen setzen diesen Wirkungsgrad zwischen 75,5 und 89,4 % beziehungsweise zwischen 76 und 87 % an, wobei für keine der drei vollständige methodische Angaben vorliegen. Insgesamt liegt der Bereich bei etwa 75 bis 90 %. Eine vierte Schätzung von 95 % wird nicht berücksichtigt: Ihre Methode bleibt unsicher und nicht ausreichend detailliert, um überprüft werden zu können.
Nach rund 4 Jahren Nutzung: eine Langlebigkeitsmessung bei 57,21 Wh
Eine ergänzende Messung vom 25. August 2026 an einem im Oktober 2022 erworbenen Exemplar (rund 4 Jahre Nutzung) ergab 57,21 Wh abgegeben bei einer Laderate von 5 V/1 A (5 W).
Zwei Faktoren machen diesen Wert nicht direkt vergleichbar mit den oben gemessenen 72,6 Wh am Neugerät: zum einen das Akkualter, da ein Kapazitätsverlust von 15 bis 25 % bei einer Lithiumzelle nach mehreren Nutzungsjahren normal ist und keinen Produktfehler bedeutet; zum anderen die Laderate, da 5 W deutlich unter dem für die Neugerät-Messung verwendeten Wert liegt und der Wirkungsgrad der Umwandlung von der abgerufenen Leistung abhängt. Diese Messung dokumentiert also, wie sich ein bestimmtes Exemplar über die Zeit hält, stellt aber nicht den Wirkungsgrad im Neuzustand infrage: Sie ändert nichts an der Bewertung dieses Tests.
140 W in der Praxis nur mit dem MacBook Pro 16 Zoll, über ein spezielles Kabel
Die groß auf dem Datenblatt beworbenen 140 W setzen genaue Bedingungen voraus, um erreicht zu werden. Ein MacBook Pro 16 Zoll (2021 oder neuer), direkt per USB-C an seinem eigenen Thunderbolt-Anschluss angeschlossen, ist unabhängig vom verwendeten Ladegerät auf 100 W begrenzt: Nur sein MagSafe-Anschluss, ein herstellereigener Magnetstecker getrennt vom USB-C-Anschluss, erreicht die vollen 140 W. Genau das ist der Weg, den Anker auf seinem eigenen Produktdatenblatt ausdrücklich empfiehlt, mit einem separat verkauften USB-C-auf-MagSafe-Kabel.
Außerhalb dieses genauen Falls akzeptieren nur sehr wenige weitere Geräte Power Delivery 3.1 mit 140 W: einige neuere Gaming-Laptops mit herstellereigenem Ladegerät, eine Liste, die sich langsam erweitert, aber kurz bleibt. Keine unabhängige Messung kam bislang in direktem USB-C-Betrieb über 90 bis 93 W hinaus, da bisher keine überprüfte Kombination aus MacBook Pro 16 und MagSafe-Kabel vorliegt.
Zwei USB-C-Anschlüsse, ein gemeinsames Leistungsbudget von 140 W
Die beiden USB-C-Anschlüsse sind in der Spezifikation identisch (jeweils 140 W für sich genommen), teilen sich aber bei gleichzeitiger Nutzung ein kombiniertes Budget von 140 W, verteilt nach dem Bedarf jedes angeschlossenen Geräts, direkt bestätigt durch die offizielle Herstellerdokumentation: Es sind also nie 140 W an jedem Anschluss gleichzeitig. Wird zusätzlich der USB-A-Anschluss (18 W) genutzt, sinkt das kombinierte Budget der beiden USB-C-Anschlüsse auf 100 W.
Rund 48 Minuten für eine vollständige Ladung, die schnellste ihrer Kategorie
Mit einem für 140 W geeigneten Ladegerät lädt sich die Powerbank vollständig in rund 48 Minuten auf, ein Wert, der mit dem von zwei direkten Konkurrenten vergleichbar ist, die beide unter der Marke von 2 Stunden bleiben. Das ist der klarste Vorteil dieser Einschätzung zugunsten des Produkts.
Diese Geschwindigkeit hängt allerdings vollständig vom verwendeten Ladegerät und Kabel ab: Ein auf 100 W begrenztes Ladegerät deckelt die Eingangsleistung bei rund 90 W, und ein auf 60 W begrenztes Kabel lässt sie auf etwa 53 W sinken, was die Ladezeit entsprechend verlängert.
Umfassendes Kontrolldisplay, ein echter Vorteil im Alltag
Das Digitaldisplay zeigt in Echtzeit die an jedem Anschluss abgegebene Leistung, die während der Aufladung aufgenommene Eingangsleistung, den verbleibenden Ladestand in Prozent und die geschätzte Zeit bis zur vollständigen Ladung an. Dieser Punkt steht am regelmäßigsten im Vordergrund, noch vor der Kapazität oder der Leistung selbst.
Ein paar nützliche Anhaltspunkte für die richtige Einordnung: Im Standby bleibt der Eigenverbrauch des Geräts gering (in der Größenordnung von 0,4 W), mit einem Ladungsverlust von rund 15 % innerhalb von 24 Stunden, wenn das Display durchgehend aktiv bleibt, ein normales Verhalten und kein Anzeichen eines Defekts. Ein USB-A-Anschluss, der ohne angeschlossenes Gerät 0,1 W anzeigt, ist ebenfalls normal, wobei der Hersteller lediglich empfiehlt, den Modus für langsames Laden zu deaktivieren, falls er versehentlich aktiviert wurde.
630 g, deutlich schwerer als der wichtigste direkte Konkurrent
Mit 630 g ist sie spürbar schwerer und sperriger als Powerbanks vergleichbarer Kapazität. Der klarste Vergleichspunkt betrifft ihren am häufigsten genannten direkten Konkurrenten bei gleicher oder leicht höherer Kapazität und Leistung: 505 g, also rund 20 % weniger bei vergleichbarer Nutzung. Das ist der konkreteste Kompromiss, den man für die Ladegeschwindigkeit und die Anschlussausstattung der Anker 737 in Kauf nehmen muss.
Kein offizieller Rückruf für dieses genaue Modell, zwei isolierte Ausfälle im Überblick
Bei diesem Hersteller bestehen zwar zwei eigenständige Produktrückrufe wegen Überhitzungsrisiko, sie betreffen jedoch andere Modelle seiner Powerbank-Reihe: Kein offizieller Rückruf zielt auf dieses genaue Modell, direkt geprüft auf der zugehörigen Herstellerseite und bei einer Behörde für Produktsicherheit.
Zwei reale und isolierte Ausfälle bestehen: eine Sicherheitsabschaltung nach rund einem Jahr Nutzung (Anzeige eines falschen Ladestands, gefolgt von einer Abschaltung, sobald ein Gerät angeschlossen wird, ohne erkennbaren Sturz oder Wasserkontakt, ein offizielles Rücksetzverfahren wurde ohne Erfolg versucht), sowie ein Totalausfall nach eineinhalb bis zwei Jahren intensiver Nutzung, der innerhalb von drei Tagen ohne Kaufbeleg im Rahmen der Garantie ersetzt wurde. Über diese beiden Fälle hinaus wurde kein verbreiteter Ausfallgrund identifiziert. Umgekehrt existiert auch ein Fall regelmäßiger Nutzung über zwei Jahre ohne Leistungsverlust.
Die internen Komponenten sind anerkannt: Zellen im Format 21700 von einem spezialisierten Hersteller, ein dedizierter Schutzchip, ein Chip zur Ladezustandsmessung und ein Buck-Boost-Controller von anerkannten Zulieferern der Branche. Eine weniger zuverlässige Schätzung nennt ein älteres Zellformat und eine Lebensdauer von 1000 Zyklen, eine Zahl, die nicht mit den tatsächlich im Gerät identifizierten Komponenten vereinbar ist und nicht übernommen wurde.
Eine Garantie, die je nach Markt variiert, vor dem Kauf zu prüfen
Auf dem japanischen Markt beträgt die offizielle Garantie grundsätzlich 18 Monate, verlängert auf 24 Monate erst nach kostenloser Produktregistrierung: Es handelt sich also nicht um eine automatische 24-monatige Garantie, wie es manche Produktseiten darstellen. Die genaue Regelung auf dem europäischen Markt ließ sich anhand der Herstellerdokumentation allein nicht mit Sicherheit bestätigen. Was in Europa unabhängig von der Geschäftspolitik des Herstellers ohnehin Bestand hat: Die gesetzliche Gewährleistung greift in jedem Fall für 24 Monate bei jeder neuen Verbraucherware.
Weiterhin im Handgepäck erlaubt, aber Aufladen an Bord seit 2026 bei mehreren Airlines untersagt
Mit 86,4 Wh bleibt sie unterhalb des Grenzwerts von 100 Wh, der von den meisten Fluggesellschaften ohne vorherige Anmeldung im Handgepäck erlaubt wird, stets im Handgepäck, nie im aufgegebenen Gepäck.
Eingeschränkte Verfügbarkeit als Neuware in Frankreich, ein Vertriebskanal, der sich verengt
Direkt zum Zeitpunkt der Recherche geprüft: Dieses Modell wird bei mehreren konsultierten großen französischen Einzelhändlern nicht mehr zum Kauf gelistet, die nur noch Zubehör (Hüllen, Kabel) oder andere Produkte derselben Marke anbieten. Der auf dem wichtigsten noch aktiven Vertriebskanal festgestellte Preis liegt bei 89,99 €, gegenüber einem angezeigten Referenzpreis von 102,99 €.
Der Hersteller hat sein Sortiment an hochwertigen Powerbanks inzwischen zu anderen, neueren Serien weiterentwickelt: ein Punkt, den man beim Preisvergleich vor dem Kauf im Hinterkopf behalten sollte, ohne dass dies bedeutet, dass dieses genaue Modell vom Markt verschwunden ist.
Im Vergleich zum wichtigsten direkten Konkurrenten: leichter, aber langsamer beim eigenen Aufladen
In diesem Segment der Powerbanks mit 140 W und mehr kreuzt die Anker 737 direkt den Weg eines Konkurrenten mit leicht höherer Kapazität und Leistung.
| Kriterium | Anker 737 | Konkurrent 145 W |
|---|---|---|
| Angegebene Kapazität | 24000 mAh | 25000 mAh |
| Angegebene Leistung | 140 W | 145 W |
| Gewicht | 630 g | 505 g |
| Eigene Ladezeit | ≈48 min | <2 h |
Bei auf dem Papier nahezu gleicher Kapazität und Leistung liegt der Konkurrent beim Gewicht deutlich vorn. Die Anker 737 behält den Vorteil bei der Geschwindigkeit ihrer eigenen Aufladung und bei der Unterstützung des PPS-Protokolls, nützlich für die Schnellladung mancher Samsung-Smartphones.
Laptops und mobiler Einsatz, die beiden Stärken der Powerbank
Über den Fall des MacBook Pro 16 hinaus erreichen auch andere USB-C-Laptops eine hohe Ladeleistung, ohne ein spezielles Kabel zu benötigen: Ein MacBook Air 15 Zoll akzeptiert beispielsweise volle 70 W, ein Wert, der eher auf der Computerseite als auf der Seite der Powerbank begrenzt ist.
Bei regelmäßigem mobilem Einsatz eignet sich das Gerät gut für häufigen Transport im Handgepäck, sowohl auf Inlands- als auch auf internationalen Flügen. Gewicht und Abmessungen bleiben der meistgenannte Nachteil für einen täglichen statt gelegentlichen Transport.
Für wen sie geeignet ist, für wen nicht
Sie eignet sich für alle, die ein aktuelles MacBook Pro 16 Zoll besitzen und die 140 W über ein MagSafe-Kabel wirklich ausnutzen möchten, für alle, die mehrere anspruchsvolle mobile Geräte aufladen und eine schnelle Eigenaufladung schätzen, sowie für alle, die ein umfassendes Kontrolldisplay bevorzugen.
Sie eignet sich nicht für alle, die vor allem Leichtigkeit für den täglichen Transport suchen (der direkte Konkurrent schneidet in diesem genauen Punkt besser ab), noch für alle, die mit den 140 W bei einem anderen Laptop als einem MacBook Pro 16 rechnen, ein in der Praxis seltener Fall.
