Aferiy P180: unser ausführlicher Test

Mit 1800 W, die sich im Betrieb bestätigen, einer schnellen Ladung dank eines auf diesem Preisniveau seltenen Eingangsreglers und einer beworbenen Garantie von 7 Jahren zielt die Aferiy P180 auf dem Papier auf die etablierten Marken. Diese Garantie greift jedoch nur vollständig nach einer Online-Registrierung, und die angegebenen 30 dB gelten nur bis zu einem Drittel der Nennleistung.

Unsere Note
4,1/5
Kapazität und Wirkungsgrad: 4,0 von 5 (Gewichtung 25 %)Kapazität4,0Gehaltene Leistung: 4,3 von 5 (Gewichtung 25 %)Leistung4,3Aufladung: 4,3 von 5 (Gewichtung 15 %)Laden4,3Anschlüsse und Steuerung: 4,0 von 5 (Gewichtung 15 %)Anschlüsse4,0Verarbeitung und Ausdauer: 3,9 von 5 (Gewichtung 12 %)Verarbeitung3,9

Wie wird diese Note berechnet?

Tragbare Powerstation Aferiy P180 schräg von vorne, LCD-Display leuchtet mit 99 Prozent Ladung, App-Steuerung als Einblendung sichtbar

Das Wichtigste

Die Aferiy P180 hält ihr sichtbarstes Versprechen: Ihre 1800 W Dauerleistung bestätigen sich unter einer Last nahe ihrer Grenze, und ihr physischer Eingangsschalter für 500 oder 1000 W ist eine wirklich nützliche Idee, die auf diesem Preisniveau selten zu finden ist. Ihre Garantie von 7 Jahren, die längste ihrer Kapazitätsklasse, verdient jedoch eine Einschränkung: Nur 2 Jahre gelten automatisch, die restlichen 5 Jahre setzen eine Online-Registrierung des Produkts voraus. Der beworbene Geräuschpegel von 30 dB wird vom Hersteller selbst nur bis 300 W Last garantiert, ein Sechstel ihrer maximalen Leistung, und keine unabhängige Messung deckt die höheren Stufen ab. Ihre Steuerungs-App bleibt im Vergleich zu EcoFlow oder Anker einfach gehalten, und die Marke, auf dem europäischen Markt noch jung, verfügt nicht über den gleichen Erfahrungsschatz wie diese etablierten Namen. Für einen leichten Notstrombedarf oder eine mobile Nutzung mit knappem Budget bleibt sie dennoch eine der überzeugendsten Stationen ihrer Kapazitätsklasse.

Stärken

  • 1800 W Dauerleistung unter einer Last nahe ihrer Grenze bestätigt (1804 W gegenüber einem gedrosselten 3000-W-Wasserkocher), passend zur Angabe
  • Physischer Netzeingangsschalter, wählbar zwischen 500 W und 1000 W, eine auf diesem Preisniveau seltene Funktion, hilfreich bei einem schwachen Stromkreis oder einem kleinen Generator
  • Beworbene Garantie von 7 Jahren, die längste ihrer Kapazitätsklasse gegenüber den üblichen 5 Jahren bei EcoFlow, Anker oder Bluetti
  • Mit 11,64 kg eine der leichtesten ihrer Leistungsklasse, nur hinter der Bluetti Elite 100 V2
  • USB-C-Anschluss mit 140 W, der 125 W an einen kompatiblen Laptop liefert, ganz ohne eigenes Netzteil
  • Vollständiges LCD-Display und App-Steuerung über Bluetooth und WLAN mit Echtzeit-Überwachung von Ein- und Ausgang

Schwächen

  • Die Garantie von 7 Jahren gilt nur für 2 Jahre automatisch: Die restlichen 5 Jahre setzen eine Online-Registrierung des Produkts beim Hersteller voraus
  • Die angegebenen 30 dB gelten laut Hersteller nur bis 300 W Last, ein Sechstel der maximalen Leistung: Darüber hinaus existiert kein unabhängiger Wert
  • Einfach gehaltene Steuerungs-App mit wenig ausgereifter Navigation und kaum Funktionen über die manuelle Steuerung der Ausgänge hinaus
  • Für dieses genaue Modell existiert noch keine unabhängige Wirkungsgrad-Messung: Die Spanne von 850 bis 880 Wh nutzbarer Energie bleibt eine Einordnung in die Kategorie, keine geprüfte Zahl
  • Nur ein einziger MPPT-Solareingang, gedeckelt bei 500 W, im Rückstand gegenüber Konkurrenten mit zwei unabhängigen Reglern
  • Noch junge Marke in Europa: mindestens ein gemeldeter Fall eines defekt gelieferten Geräts dieses Modells, mit einem vom betroffenen Kunden als langsam beschriebenen Kundendienst
Aferiy P180: Datenblatt und Preis ansehen →

Was die angegebenen 1024 Wh wirklich wert sind

Die Aferiy P180 setzt auf einen LiFePO4-Akku mit 1024 Wh Nennkapazität, ausgelegt für mehr als 4000 Ladezyklen, bevor die Kapazität unter 80 % des Ausgangswerts fällt. Wie bei jeder Station mit Wechselrichter geht ein Teil dieser Energie bei der Umwandlung verloren, bevor sie an einer Steckdose ankommt. Für dieses genaue Modell erlaubt derzeit keine unabhängige Messung eine präzise Angabe zur tatsächlich nutzbaren Energie.

Vergleichbare Stationen ihrer Klasse, gleiche 1024 Wh Nennkapazität und gleicher Wechselrichtertyp mit reiner Sinuswelle, geben in der Regel zwischen 83 % und 92 % ihrer angegebenen Kapazität ab, sobald die Umwandlungsverluste abgezogen sind. Auf dieser Grundlage würde sich die P180 bei etwa 850 bis 880 nutzbaren Wh einordnen, eine Einordnung in die Kategorie und keine geprüfte Messung.

1024 Wh
LiFePO4-Nennkapazität
≈ 865 Wh
geschätzte reale Ausbeute
4000 Zyklen
bis 80 % Kapazität

Diese Lücke sollte man im Hinterkopf behalten: Eine Station mit einem veröffentlichten, unabhängig geprüften Wirkungsgrad schafft mehr Vertrauen als eine noch so plausible Einordnung in die Kategorie.

1800 W im Betrieb bestätigt: der Wasserkocher lügt nicht

Die von der Verpackung am stärksten beworbene Zahl, 1800 W Dauerleistung und bis zu 3600 W Spitze, bestätigt sich unter anspruchsvoller Last. An einem 3000-W-Heizelement, gedrosselt auf eine mit dem Gerät kompatible Leistung, gibt die P180 1804 W ab, eine fast nicht vorhandene Marge über der Angabe statt eines Rückstands darunter. Eine Mikrowelle, ein Wasserkocher oder ein leistungsstarker Staubsauger laufen damit ohne Diskussion, zumindest für die Dauer eines Zyklus.

Die Spitzenleistung von 3600 W dient vor allem dazu, den Anlaufstrom eines Motors oder Heizelements abzufangen (Kühlschrank, Kompressor, Elektroschleifer), nicht dazu, ein Gerät dauerhaft auf diesem Niveau zu versorgen. Für diese Spitzenangabe existiert bislang keine unabhängige Bestätigung, anders als für die Dauerleistung.

Ein markenweiter Hinweis zur Vorsicht: Eine leistungsstärkere Aferiy-Station, die P210, zeigt in der Nähe ihrer eigenen Wechselrichtergrenze einen deutlichen Spannungseinbruch statt einer sauberen Abschaltung. Eine noch größere Station derselben Marke, die P280, zeigt nahe ihrer eigenen Grenze von 2800 W ein ähnliches Verhalten. Dieser Zug, der sich bei zwei unterschiedlichen Leistungsklassen desselben Herstellers zeigt, wurde bei der P180 selbst im oben beschriebenen Wasserkocher-Test nicht festgestellt, rechtfertigt aber eine gewisse Vorsicht, bevor man sie dauerhaft nah an ihre 1800 W heranführt.

Laden über Netz und Solar: der Eingangsschalter, eine selten kopierte Idee

Am Netz erreicht die P180 bei voller Eingangsleistung (1000 W) laut Hersteller 80 % Ladung in 36 Minuten, eine volle Ladung liegt etwas über einer Stunde. In der Praxis dauert eine vollständige Ladung allein am Netz eher zwischen 60 und 90 Minuten, je nach Umgebungstemperatur und Ausgangsladestand, eine für die Kategorie noch angemessene Spanne.

Der Solareingang ist bei 500 W über einen einzigen MPPT-Regler und einen XT60-Anschluss gedeckelt, bei einem Spannungsbereich von 11,5 bis 55 V. Kombiniert mit dem Netz kann die hybride Ladung insgesamt an 1500 W heranreichen, genug, um eine volle Ladung selbst mit angeschlossenen Solarmodulen in etwas über einer Stunde zu erreichen.

Ladeoptionen der Aferiy P180
QuelleMaximale LeistungRichtwerte
Netz (1000 W)1000 W80 % in laut Hersteller 36 Min, volle Ladung in der Praxis zwischen 60 und 90 Min
Gedrosseltes Netz500 Wnützlich bei schwachem Stromkreis oder kleinem Generator
Solar (XT60, 1 MPPT)500 Wstark abhängig von der tatsächlichen Sonneneinstrahlung
Netz und Solar kombiniert≈ 1500 Wvolle Ladung in etwas über einer Stunde

Die eigentliche Besonderheit bleibt dieser physische Schalter für 500 W oder 1000 W, direkt sichtbar auf der Geräterückseite. Nur wenige Konkurrenten in dieser Preisklasse bieten eine Begrenzung der Eingangsleistung auf Hardware-Ebene: eine konkrete Antwort auf einen schwachen Hausstromkreis, ein dünnes Verlängerungskabel oder einen kleinen Generator, der sonst seine eigene Schutzabschaltung auslösen würde.

Die angegebenen unter 30 dB: unter welcher Bedingung genau

Die Dokumentation des Herstellers setzt den Geräuschpegel der P180 auf unter 30 dB fest, ein als Ruhe-Argument für den Hausgebrauch oder das Camping beworbener Wert. Das entscheidende Detail steckt in der Bedingung, die in eben dieser Dokumentation festgehalten ist: Diese Schwelle von 30 dB gilt bis 300 W Last, nur ein Sechstel der maximalen Dauerleistung des Geräts.

Kein unabhängiger Wert deckt bislang das Geräuschverhalten der P180 jenseits dieser Schwelle ab, insbesondere nahe ihren 1800 W, wo der Lüfter zwangsläufig stärker arbeiten muss, um die Wärme abzuführen. Eine vergleichbare Station gleicher Kapazität zeigt beispielsweise einen deutlichen Abstand zwischen ihren beworbenen unter 30 dB bei leichter Last und einem spürbar höheren Wert bei voller Leistung. Nichts belegt, dass sich die P180 genauso verhält, aber nichts schließt es auch aus: eine offene Frage, die man im Hinterkopf behalten sollte, kein Makel, den man ihr anlasten kann.

Anschlüsse, Display und App: 9 Ausgänge, eine noch junge Steuerung

Die P180 bietet 9 Ausgänge: 2 Steckdosen, einen USB-C-Anschluss mit 140 W und einen zweiten mit 20 W, 2 USB-A-Anschlüsse mit 18 W, 2 DC-Ausgänge 12 V/3A und eine 12-V/10A-Kfz-Buchse. Der USB-C-Hauptanschluss liefert 125 W an einen kompatiblen Laptop mit einem externen Ladezubehör, ein kleiner, aber realer Abstand zu den angegebenen 140 W, der für die meisten Laptops auf dem Markt dennoch ausreicht.

9
Ausgänge insgesamt
125 W
erreicht am 140-W-USB-C-Anschluss
<10 ms
angegebene USV-Umschaltzeit

Das LCD-Display auf der Vorderseite zeigt Ladezustand, Ein- und Ausgangsleistung sowie den Lüfterstatus klar und übersichtlich an, eine vollständige und gut lesbare Anzeige. Die USV-Funktion, angegeben mit unter 10 ms, schützt einen Computer oder Router zuverlässig bei einem Stromausfall, auch wenn dieser Wert über den für anspruchsvolle Serverhardware manchmal gewünschten unter 5 ms liegt.

Die Steuerungs-App bleibt das schwächste Glied der gesamten Ausstattung. Ihre Navigation ist einfach gehalten, ihre Funktionen beschränken sich weitgehend auf die manuelle Steuerung der Ausgänge und die Ladeanzeige, ohne die Tiefe der Apps von EcoFlow oder Anker. Der physische Einschaltknopf vermisst zudem das klare haptische Feedback, das manche Konkurrenten bieten, ein kleines, aber bei einem aktuellen Produkt bemerkbares Detail.

Die 7 Jahre Garantie: was sie wirklich voraussetzt

Die auf der Produktseite und in der Markenkommunikation stark beworbene Zahl von 7 Jahren gilt nicht automatisch ab dem Kauf. Die offizielle Richtlinie des Herstellers legt eine Basiszeit von 2 Jahren fest, die ohne weiteren Schritt gilt. Die zusätzlichen 5 Jahre, die die Gesamtdauer auf 7 Jahre bringen, setzen eine kostenlose Online-Registrierung des Produkts auf der Aferiy-Website innerhalb einer bestimmten Frist nach dem Kauf voraus.

Zusammensetzung der beworbenen 7-jährigen Garantie der Aferiy P1802 Jahreautomatisch5 Jahrenach Online-Registrierung
Von den beworbenen 7 Jahren Garantie sind nur 2 automatisch gesichert; die restlichen 5 Jahre setzen eine Registrierung des Produkts beim Hersteller voraus.

Dieser Mechanismus ist in der Branche nichts Ungewöhnliches, verdient aber, vor dem Kauf bekannt zu sein statt erst im Schadensfall entdeckt zu werden. Eine Registrierung direkt nach der Lieferung reicht aus, um alle 7 Jahre zu sichern: Der Vorgang ist kostenlos, liegt aber in der Verantwortung des Käufers, nicht des Verkäufers.

Eine noch junge Marke: was ihre anderen Modelle verraten

Aferiy bleibt ein noch junger Name auf dem europäischen Markt für Powerstations, mit einem kürzeren Erfahrungsschatz als EcoFlow, Anker oder Bluetti. Die allgemeine Wahrnehmung der Marke bleibt auf gängigen Bewertungsplattformen solide, mit einer Note, die über mehrere hundert Bewertungen des gesamten Katalogs hinweg meist zwischen 4 und 4,5 von 5 liegt. Ein gemeldeter Fall fällt jedoch aus diesem Muster heraus: ein defekt geliefertes Nomad1800-Gerät, das sich nicht laden ließ, verbunden mit einem vom betroffenen Kunden als langsam beschriebenen Kundendienst, eine vereinzelte, aber reale Erfahrung, die dem insgesamt überwiegend positiven Bild gegenübersteht.

Der weiter oben bei der P210 und der P280 angesprochene Spannungszug unter Dauerlast verstärkt diese angemessene Vorsicht: Nichts deutet auf ein Problem bei der P180 selbst hin, doch eine noch junge Marke mit einem breiten Katalog und schnellem Modelltempo hat nicht immer die Zeit, jedes einzelne Modell so gründlich zu erproben wie ein länger etablierter Anbieter.

Im Vergleich zur direkten Konkurrenz ihrer Klasse

Im hart umkämpften Segment der Stationen mit 1024 Wh und rund 1800 W trifft die P180 auf drei häufig gemeinsam gesuchte Konkurrentinnen: die EcoFlow Delta 3 Plus, die Anker Solix C1000 und die Bluetti Elite 100 V2. Ihnen gegenüber spielt sie eine klare Karte: einen niedrigeren Preis und eine längere Garantie, im Tausch gegen ein weniger ausgereiftes App-Ökosystem und einen kürzeren Erfahrungsschatz der Marke.

Die Aferiy P180 im Vergleich zu ihren direkten Konkurrentinnen derselben Kapazitätsklasse
KriteriumAferiy P180EcoFlow Delta 3 PlusAnker Solix C1000Bluetti Elite 100 V2
Nennkapazität1024 Wh1024 Wh1056 Wh1024 Wh
Reale Ausbeute≈ 850 bis 880 Wh (Schätzung)937 Wh (USB-C-Anschluss)850 bis 920 Wh890 bis 946 Wh
Gewicht11,64 kg≈ 12,5 kg≈ 12,9 kg11,5 kg
Garantie7 Jahre (2 automatisch + 5 nach Registrierung)5 Jahre5 Jahre5 Jahre
Beobachteter Preis≈ 439 €≈ 799 €≈ 749 €≈ 699 €
Gewichtsvergleich der Aferiy P180 mit drei konkurrierenden Stationen derselben KapazitätsklasseAferiy P18011,64 kgBluetti Elite 100 V211,5 kgEcoFlow Delta 3 Plus≈ 12,5 kgAnker Solix C1000≈ 12,9 kg
Bei nahezu gleicher Kapazität zählt die Aferiy P180 zu den leichtesten ihrer Kategorie, knapp hinter der Bluetti Elite 100 V2.

Der beobachtete Preis platziert die P180 deutlich unter allen drei direkten Konkurrentinnen. Die Bluetti Elite 100 V2 und die Anker Solix C1000 stützen ihre reale Ausbeute dagegen auf besser abgesicherte unabhängige Werte, und insbesondere das App-Ökosystem von Anker bleibt spürbar ausgereifter.

Wichtig: Die hier getestete P180 nicht mit der Pro-Version derselben Reihe verwechseln, manchmal Nomad1800 Pro genannt, die eine Kapazitätserweiterung bis 5120 Wh über Zusatzakkus bietet, zu einem spürbar höheren Preis. Auch die in den USA verkaufte Version unterscheidet sich: 4 Steckdosen mit 120 V statt 2 mit 230 V, mit von Anfang an eingebauter Erweiterbarkeit, eine für diesen Markt spezifische Konfiguration.

Für wen sie geeignet ist, für wen weniger

Geeignet ist sie für alle, die einen leichten Notstrombedarf zu Hause, eine mobile Nutzung oder eine kleine Baustelle suchen, mit knappem Budget und echtem Bedarf an geringem Gewicht. Der physische Schalter für 500 oder 1000 W ist ein konkreter Vorteil für alle, die mit einem begrenzten Stromkreis oder einem kleinen Generator arbeiten müssen. Wer das Produkt gleich nach der Lieferung online registriert, sichert sich die volle Garantie von 7 Jahren.

Weniger geeignet ist sie für alle, die das ausgereifteste App-Ökosystem auf dem Markt suchen, oder eine Marke mit mehreren Jahren Erfahrung und voll etabliertem Ruf. Für einen professionellen Einsatz mit feinen Anforderungen an die Geräuschtoleranz über 300 W hinaus, oder für alle, die vor dem Kauf unbedingt einen geprüften Wirkungsgrad wissen wollen, kann eine Konkurrentin mit veröffentlichten unabhängigen Messungen schwerer wiegen als der Preisunterschied.

In einem Satz: eine leichte, schnell ladende Station mit einem auf dem Papier echten Garantie-Vorteil, sofern man eine noch junge App und einige unabhängig ungeprüfte Werte akzeptiert.

Die Note im Detail

Unsere Note
4,1/5
Kapazität und Wirkungsgrad 4,0
Gehaltene Leistung 4,3
Aufladung 4,3
Anschlüsse und Steuerung 4,0
Verarbeitung und Ausdauer 3,9
Geräusch nicht gemessen
Aferiy P180: Datenblatt und Preis ansehen →

Das Produkt und seine Alternativen

Aferiy P180

Aferiy P180

Ansehen (12)

Mit 1024 Wh, 1800 W (bis zu 3600 W Spitze), einer Ladung auf 90 % in 60 Minuten und nur 11,6 kg setzt die Aferiy P180 auf leichte Vielseitigkeit.

Produkt ansehen
Anker Solix C1000

Anker Solix C1000

600.84€ (23)

Mit 1024 Wh, 2000 W Ausgang und einer vollen Aufladung in 49 Minuten via HyperFlash ist die Anker Solix C1000 Gen 2 eine der am schnellsten ladenden Stationen am Markt.

Produkt ansehen
Bluetti Elite 100 V2

Bluetti Elite 100 V2

699.00€ (11)

1024Wh und 1800W in nur 11,5 kg: die ultrakompakte Powerstation, die auf 80% in 45 Minuten lädt und in 10ms auf USV-Betrieb umschaltet.

Produkt ansehen
EcoFlow Delta 3 Plus

EcoFlow Delta 3 Plus

749.00€ (8)

Die Delta 3 mit voller Ausstattung: doppelter Solareingang 1000 W, USB-C 140 W und erweiterter Wechselrichter, in einer 1024-Wh-Station, erweiterbar auf 5 kWh.

Produkt ansehen

Unsicher bei der Wahl?

Häufige Fragen

Ja. Unter einer Last nahe ihrer Grenze gibt die Station 1804 W ab, eine fast nicht vorhandene Marge über der Angabe statt eines Rückstands darunter.

Nein. Nur 2 Jahre gelten automatisch ab Kauf. Die restlichen 5 Jahre, die die Gesamtdauer auf 7 Jahre bringen, setzen eine kostenlose Produktregistrierung auf der Website des Herstellers voraus.

Dieser vom Hersteller selbst in seiner Dokumentation festgelegte Wert gilt nur bis 300 W Last, ein Sechstel der maximalen Leistung. Für die höheren Stufen liegt bislang keine unabhängige Messung vor.

Der Hersteller gibt 80 % Ladung in 36 Minuten am Netz bei voller Leistung (1000 W) an. In der Praxis dauert eine volle Ladung allein am Netz eher zwischen 60 und 90 Minuten je nach Bedingungen.

Bei dieser Version nicht. Die hier getestete P180 ist nicht erweiterbar. Eine Pro-Version derselben Reihe sowie die in den USA verkaufte Konfiguration bieten dagegen eine Kapazitätserweiterung bis 5120 Wh über Zusatzakkus.

Sie bleibt funktional, aber einfach gehalten, mit wenig ausgereifter Navigation und kaum mehr als der manuellen Steuerung der Ausgänge, hinter den Apps von EcoFlow oder Anker.