Drei Anschlüsse, und ein Kabel, das sich von selbst verstaut
Die meisten originalen Zigarettenanzünder-Ladegeräte beschränken sich auf einen einzigen, schwachen USB-A-Anschluss. Das Ugreen 60W geht mit einem 3-in-1-Design weiter: einem integrierten einziehbaren USB-C-Kabel, einem USB-C-Anschluss und einem USB-A-Anschluss, die aus der 12V-Buchse des Autos eine echte kleine Ladestation machen.
Das einziehbare Kabel, das Hauptargument
Das integrierte USB-C-Kabel fährt bis zu 70 cm aus und rastet an 8 einstellbaren Längen ein: herausziehen, loslassen, und es verstaut sich von selbst, kein Suchen mehr nach einem Kabel im Handschuhfach und kein Kabel mehr, das unter dem Sitz baumelt. Ugreen gibt diesen Mechanismus für 25.000 Einzüge und 10.000 Ladezyklen an, ein Wert, der den Alltagsgebrauch über mehrere Jahre bequem abdeckt. Dieses Kabel allein liefert bis zu 30W, genug, um ein Smartphone oder Tablet schnell zu laden.
30W pro Anschluss, für das Telefon gedacht statt für den PC
Jeder Anschluss, Kabel eingeschlossen, ist bei alleiniger Nutzung auf 30W begrenzt, und die Gesamtleistung steigt auf 60W, wenn zwei Anschlüsse gleichzeitig genutzt werden. Diese 30W-Grenze reicht bequem aus, um die meisten aktuellen Smartphones und Tablets schnell zu laden, schließt aber Laptops von vornherein aus: Ugreen rät ausdrücklich davon ab, es für ein MacBook oder einen PC zu nutzen. Für einen Einsatz, der sich auf Telefone und kleines Zubehör konzentriert, ist die verfügbare Leistung gut bemessen.
PD 3.0, QC 3.0 und PPS
Das Ugreen 60W unterstützt unter anderem die Protokolle PD 3.0, QC 3.0 und PPS, um sich automatisch an die meisten aktuellen Android-Smartphones und iPhones, Tablets und Kopfhörer anzupassen. Mit proprietären Ladestandards wie SuperVOOC oder Warp Charge ist es hingegen nicht kompatibel, die das eigene Ladegerät des jeweiligen Herstellers benötigen, um ihre Höchstgeschwindigkeit zu erreichen.
Standardschutz, aber wenige angegebene Werte
Das Gehäuse bietet Schutz gegen Überspannung, Überstrom, Kurzschluss und Überhitzung, ein bei diesem Zubehörtyp erwarteter Grundschutz. Das einziehbare Kabel, angegeben für 25.000 Einzüge und 10.000 Ladezyklen, ist der einzige mitgeteilte Haltbarkeitswert.
Gegenüber dem Anker 323, dem Baseus 65W und dem Ugreen 63W
Wie schneidet das Ugreen 60W im Vergleich zu anderen Zigarettenanzünder-Ladegeräten auf dem Markt ab?
| Kriterium | Ugreen 60W | Anker 323 (52,5W) | Baseus 65W | Ugreen 63W |
|---|---|---|---|---|
| Leistung | 60W | 52,5W | 65W | 63W |
| Ausgänge | 3 (Kabel + C + A) | 2 (USB-C + USB-A) | 2 (USB-C + USB-A) | 2 (USB-C + USB-A) |
| Integriertes Kabel | Ja, einziehbar | Nein | Nein | Nein |
| Beobachteter Preis | 18,99 € | ≈ 20 € | ≈ 34 € | ≈ 27 € |
Das Ugreen 60W ist in diesem Vergleich das einzige mit integriertem einziehbaren USB-C-Kabel, ein echter Vorteil, um nie wieder ein Kabel zu suchen oder herumhängen zu lassen. Das Anker 323 bietet etwas weniger Leistung ohne integriertes Kabel. Das Baseus 65W und das Ugreen 63W zielen auf eine höhere Leistung pro Anschluss (bis zu 45W über USB-C), nützlich für einen kleinen Laptop, aber ohne diesen Ordnungskomfort und für einen gleich hohen oder höheren Preis. Für ein Familienauto, bei dem Praktikabilität zählt, sticht das Ugreen 60W klar hervor.
Für wen sich das Ugreen 60W eignet
Dieses Ladegerät eignet sich für alle, die ein Familienauto ausstatten möchten, ohne je wieder ein herumhängendes Kabel zu sehen, um Smartphones, Tablets und kleines Zubehör zu laden. Um einen leichten USB-C-Laptop zu laden, ist das Ugreen 63W mit seinem 45W-Anschluss besser geeignet; für ein einziehbares Kabel mit mehr Leistung lohnt sich ein Blick auf das Anker 75W.


