Das universelle Ladegerät für Fans von 18650-Akkus
Taschenlampen, E-Zigaretten, NiMH-Akkus aus der Schublade: Der IntelliCharger i2 richtet sich an Haushalte, die unterschiedliche Batterie- und Akkuformate ansammeln und lieber ein einziges Gerät als einen Stapel spezialisierter Ladegeräte besitzen möchten. Sein Versprechen lässt sich in einem Satz zusammenfassen: zwei Ladeplätze, die fast alles aufnehmen, was mit 1,2 oder 3,7 Volt geladen wird.
Eine Kompatibilität, die fast alle gängigen Formate abdeckt
Die Liste der unterstützten Formate ist für ein Gerät dieser Größe besonders lang: bei Li-Ion und IMR vom winzigen 10440 bis zum voluminösen 26650, einschließlich der gängigen Taschenlampenformate (18650, 18490, 16340/RCR123, 14500). Bei NiMH und NiCd werden die Formate AA, AAA, AAAA, C und D abgedeckt. Die beiden Ladeplätze arbeiten unabhängig voneinander, sodass ein Li-Ion-Akku und eine NiMH-Zelle gleichzeitig geladen werden können, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen. Ein Punkt, den man kennen sollte: Das Gerät lädt nur ungeschützte 21700-Zellen, da eine geschützte Zelle für den Ladeplatz zu lang ist, eine mechanische Grenze und keine willkürliche Entscheidung.
Eine zuverlässige automatische Erkennung, aber keine Einstellung und keine erweiterten Funktionen
Das Gerät erkennt automatisch die Chemie jeder eingelegten Zelle und passt sein Ladeverhalten entsprechend an, ganz ohne manuellen Eingriff. Der Ladestrom erreicht 1000 mA bei nur einem belegten Ladeplatz, aufgeteilt auf 500 mA pro Platz, wenn beide gleichzeitig genutzt werden. Dieser Strom lässt sich jedoch nicht manuell regeln, anders als bei fortschrittlicheren Modellen derselben Marke oder konkurrierender Hersteller. Der i2 bietet weder eine Kapazitätstest- noch eine Entlade- oder Regenerationsfunktion: Er lädt, schaltet am Ende des Zyklus oder nach 10 Stunden aus Sicherheitsgründen ab, und das war's. Für alle, die den tatsächlichen Zustand ihrer Akkus langfristig pflegen oder diagnostizieren möchten, ist er nicht das passende Werkzeug.
Zwei LEDs, kein Display, eine bewusst minimale Anzeige
Der IntelliCharger i2 zeigt den Ladezustand über eine einfache LED pro Ladeplatz an, ohne LCD-Display oder Zahlenwerte (Spannung, Innenwiderstand, zurückgewonnene Kapazität). Diese Schlichtheit vereinfacht die tägliche Nutzung: Zelle einlegen, eine Farbe zeigt den laufenden Ladevorgang an, eine andere das Ladeende. Dafür fehlt dem Nutzer jede genauere Information über den tatsächlichen Zustand seiner Akkus, anders als bei einem Modell mit Display wie dem Varta LCD Smart Charger+ oder dem Ansmann Powerline 5 Pro.
Standardschutz, aber seltene reale Vorfälle, die man kennen sollte
Das Gerät verfügt über einen Schutz gegen Überhitzung und Verpolung sowie eine automatische Abschaltung am Ende der Ladung oder nach 10 Stunden. Bei der ganz überwiegenden Mehrheit der Nutzungsberichte funktionieren diese Schutzmechanismen mehrere Jahre lang störungsfrei. Es gibt jedoch einige wenige, voneinander unabhängige Fälle auf mehreren Märkten, in denen ein Gerät während des Ladevorgangs Feuer gefangen oder eine als gefährlich eingestufte Hitzeentwicklung und Brandgeruch gezeigt hat, noch bevor die für diese Art von Produkt normale Abnutzung zu erwarten wäre. Dieses Risiko bleibt angesichts der verkauften Stückzahl eine Minderheitserscheinung, rechtfertigt aber eine einfache Regel, die für jedes Batterieladegerät gilt: es niemals unbeaufsichtigt am Netz zu lassen, insbesondere nachts oder in Abwesenheit. Außerdem gibt es auf dem Markt Fälschungen dieses beliebten Modells, die sich anhand eines rubbelbaren Prüfcodes auf der offiziellen Verpackung vom Original unterscheiden lassen.
Ein Ruf für Langlebigkeit, mit einigen gemeldeten Ausfällen
Nitecore genießt einen soliden Ruf in der Welt der Taschenlampen und Akkus, und der i2 profitiert davon: Mehrere Jahre täglicher, fehlerfreier Gebrauch werden häufig berichtet, manchmal über vier bis sechs Jahre hinaus. Das ist jedoch keine universelle Garantie: Manche Exemplare stellen nach einigen Monaten den Betrieb ein, und es wurde ein Fall von Rissbildung am Netzstecker gemeldet, der ein Kontaktrisiko mit einem spannungsführenden Teil darstellt. Die Marke gewährt eine einjährige Garantie, kürzer als bei anderen, höherwertigen Produkten aus dem eigenen Katalog.
Im Vergleich zu den anderen Ladegeräten der Auswahl
Wie schlägt sich der i2 im Vergleich zu den anderen bereits vorgestellten Batterie- und Akkuladegeräten?
| Kriterium | Nitecore i2 | GP ReCyko AR02 | Panasonic Eneloop BQ-CC55 | Varta LCD Smart Charger+ |
|---|---|---|---|---|
| Formate | Li-Ion + NiMH/NiCd, AA bis D | AA/AAA | AA/AAA | AA/AAA |
| LCD-Display | Nein (LED) | Nein | Nein (4 LEDs) | Ja |
| Unabhängiges Laden | Ja (2 Ladeplätze) | Nein | Ja | Ja |
| Regelbarer Strom | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Beobachteter Preis | 21,52 € | ≈ 10 € | ≈ 42 € | ≈ 39 € |
Allein für die Formate AA/AAA erledigt der GP ReCyko AR02 die Aufgabe für etwa die Hälfte des Preises, jedoch ohne unabhängiges Laden. Die Eneloop BQ-CC55 und der Varta LCD Smart Charger+ kosten mehr für eine Nutzung, die ebenso auf klassische Rundzellen beschränkt bleibt. Der Vorteil des i2 liegt in seiner Vielseitigkeit: Er deckt sowohl einen 18650-Taschenlampenakku als auch eine AA-Batterie ab, was keines der drei anderen Geräte bietet. Für eine intensivere Pflege (Test, Entladung, Regeneration) siehe das Ansmann Powerline 5 Pro.


