Ein Tester, der nichts weiter braucht als die zu testende Batterie
Vor einer Schublade voller Batterien unbekannten Alters stellt sich immer dieselbe Frage: noch gut, oder wegwerfen? Der D-FantiX BT-168 beantwortet sie in einer Sekunde, ohne selbst eine Stromquelle zu benötigen: Er zieht gerade so viel Strom aus der auf seine Kontakte gelegten Batterie, dass sich sein Zeiger bewegt.
Eine Messung unter Last, aussagekräftiger als ein einfaches Voltmeter
Der wichtigste technische Unterschied zwischen dieser Art von Tester und einem einfachen Voltmeter liegt in der Methode: Der BT-168 misst die Spannung einer Batterie, während sie einen leichten Strom abgibt, nicht im Leerlauf. Eine fast leere Batterie kann eine trügerisch normale Leerlaufspannung anzeigen und zusammenbrechen, sobald ein Gerät Strom von ihr verlangt; die Messung unter Last zeigt diesen tatsächlichen Zustand weitaus zuverlässiger. Der Preis für diese Einfachheit ist die Auflösung der Anzeige: Der Zeiger positioniert sich auf einer Skala mit drei Farbzonen (grün, gelb, rot), statt einen Zahlenwert für die Spannung oder eine Schätzung der Restkapazität in mAh anzuzeigen. Für den Hausgebrauch beim Sortieren und Prüfen reicht diese qualitative Anzeige völlig aus; um die genaue Kapazität eines Akkus zu kennen, bleibt ein Ladegerät mit Analysefunktion die bessere Wahl.
Sechs gängige Formate, für Einwegbatterien und Akkus
Der BT-168 testet die Batterien AA, AAA, C, D, 9V-Blöcke und Knopfzellen und deckt damit allein fast den gesamten Bedarf eines Haushalts ab. Er funktioniert gleichermaßen mit Einweg-Alkalibatterien und mit NiMH-Akkus, wodurch sich auch feststellen lässt, ob sich ein Akku vor dem erneuten Einsetzen in ein Gerät noch aufladen lohnt. Seine Kompatibilitätsgrenze betrifft speziellere zylindrische Formate, die in manchen Werkzeugen, Taschenlampen oder Elektrofahrrädern verwendet werden (etwa der 18650), die außerhalb seines Einsatzbereichs liegen.
Eine sofortige Ablesung, ganz ohne Knopf oder Einstellung
Kein Knopf, keine Formateinstellung zum Auswählen: Es genügt, die Batterie je nach Größe auf die richtigen Kontakte zu legen. Der analoge Zeiger positioniert sich sofort auf der Skala mit Farbcode, eine Anzeige, die jedes Familienmitglied auf einen Blick versteht. Das ist eine echte Bedienfreundlichkeit gegenüber digitalen Geräten, bei denen man vor der Messung manchmal erst das Batterieformat auswählen muss.
Ein nahezu unkaputtbares Prinzip, mit einem Kontaktverschleiß im Blick
Das Gehäuse bleibt einfach, aber funktional, und der Verzicht auf eine eigene Batterie beseitigt jedes Ausfallrisiko durch eine entladene oder korrodierte eigene Stromversorgung: Das Gerät ist immer einsatzbereit, egal wie lange es seit der letzten Nutzung her ist. Ein allmählicher Verschleiß der Kontaktdrähte bleibt bei wiederholt intensiver Nutzung möglich, ein echter Punkt, den man im Auge behalten sollte, bei einem Gerät, das zu einem sehr zugänglichen Preis verkauft wird.
Für wen der D-FantiX BT-168 geeignet ist
Dieser Tester eignet sich für alle, die schnell einen Vorrat an Haushaltsbatterien sortieren oder einen Akku vor dem Wegwerfen prüfen möchten, ohne in ein teureres digitales Gerät zu investieren oder dessen Bedienung erst zu lernen. Für eine genaue numerische Messung der Restkapazität eines Akkus bleibt ein Ladegerät mit Analysefunktion wie das XTAR VC4 besser geeignet, allerdings bei deutlich längerer Messdauer.
