Eine Ladestation an Bord in einem winzigen Gehäuse
Das Anker 167,5W steht an der Spitze der Auto-Ladegeräte der Marke, weit über einfachen Zigarettenanzünder-Ladegeräten mit ein oder zwei Anschlüssen. Es macht aus der 12V-Buchse eine echte Ladestation an Bord, die bis zu drei Geräte gleichzeitig versorgt, ohne je die Ladegeschwindigkeit zu drosseln.
100W am Hauptanschluss, genug für einen Laptop
Der erste USB-C-Anschluss erreicht bis zu 100W, genug um laut den von Anker angegebenen Zahlen ein 16 Zoll MacBook Pro in 47 Minuten von 0 auf 50% zu laden, ebenso einen Windows-Laptop oder ein iPad Pro mit USB-C Power Delivery. Diese Herstellerangaben sind eher als grobe Orientierung denn als Garantie unter allen Nutzungsbedingungen zu verstehen.
Drei Anschlüsse, jeder mit eigener Leistung
Der zweite USB-C-Anschluss liegt bei maximal 45W, zugeschnitten auf die Schnellladung eines iPhones oder eines Samsung Galaxy S24/S23 Ultra. Der USB-A-Anschluss rundet das Ganze mit 22,5W ab, genug für Kopfhörer, eine Dashcam oder ein älteres Kabel. Zusammen genutzt teilen sich die drei Anschlüsse die verfügbaren 167,5W ohne berichtete Störungen untereinander.
USB PD 3.0, PPS und PowerIQ 3.0
Das Ladegerät unterstützt USB PD 3.0, PPS und das markeneigene PowerIQ 3.0 von Anker, eine Kombination, die MacBooks und iPads ebenso abdeckt wie Samsung-Galaxy-Smartphones und die meisten USB-C-kompatiblen Windows-Laptops. Ein 1 Meter langes USB-C auf USB-C Kabel liegt der Verpackung bei, nutzbar am 100W- oder am 45W-Anschluss, je nach zu ladendem Gerät.
50 Gramm, die Größe eines Schlüsselanhängers
Trotz dieser Leistung bleibt das Gehäuse winzig: 50 Gramm bei etwa 80mm Länge und 36mm Durchmesser, eine Größe vergleichbar mit einem Autoschlüssel-Anhänger. Es steckt in der 12V-Buchse, ohne übermäßig herauszuragen oder den Schalthebel zu stören, eine echte Meisterleistung angesichts der gelieferten Leistung.
Standardschutz und 18 Monate Garantie
Anker hat seine üblichen Schutzmechanismen gegen Überspannung, Unterspannung, Überstrom und Überhitzung integriert. Die vertragliche Garantie des Herstellers beträgt 18 Monate, eine solide Dauer für diese Art von Zubehör, ohne die längste auf dem Markt zu sein.
Gegen den Ugreen 145W und das kleine Anker 30W
Wie schlägt sich das Anker 167,5W im Vergleich zu anderen Zigarettenanzünder-Ladegeräten, die wegen ihrer Leistung gefragt sind?
| Kriterium | Anker 167,5W | Anker 30W | Ugreen 145W | Baseus 65W |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtleistung | 167,5W | 30W | 145W | 65W |
| Anschlüsse | 2 USB-C + 1 USB-A | 2 USB-C | Kabel + 2 USB-C + USB-A | USB-C + USB-A |
| Stärkster Anschluss | 100W | 30W (geteilt) | 100W | 45W |
| Lädt ein MacBook Pro | Ja | Nein | Ja | Nein |
| Ermittelter Preis | ≈ 34 € | ≈ 15 € | ≈ 36 € | ≈ 34 € |
Das Anker 167,5W und das Ugreen 145W sind die einzigen beiden in diesem Vergleich, die einen Laptop mit voller Geschwindigkeit laden können, doch das Anker geht mit 22,5W mehr Gesamtleistung und einem deutlich kompakteren Gehäuse noch weiter, ganz ohne fest verbautes Kabel. Das kleine Anker 30W reicht weiterhin für zwei Smartphones, bleibt aber bei 30W Gesamtleistung stehen, und das Baseus 65W eignet sich eher für Smartphone und Tablet. Wer wirklich einen Laptop im Auto laden will, und das in einem winzigen Gehäuse, trifft mit dem Anker 167,5W weiterhin die vollständigste Wahl.
Für wen sich das Anker 167,5W eignet
Dieses Ladegerät richtet sich an Familien und Berufstätige, die unterwegs mehrere anspruchsvolle Geräte laden müssen, bis hin zum Laptop. Für einen reinen Smartphone-Gebrauch genügt das kleinere Anker 75W mit einziehbarem Kabel völlig und kostet weniger.


