Ein integriertes USB-C-Kabel, das Markenzeichen des 75W
Das Anker 75W KFZ-Ladegerät löst ein einfaches, aber lästiges Problem: das zu Hause vergessene oder im Handschuhfach verlorene Ladekabel. Statt eines nackten USB-C-Anschlusses trägt es ein einziehbares USB-C-Kabel direkt im Gehäuse, das sich mit einem einzigen Zug auf 75 cm ausziehen lässt und sich nach dem Laden von selbst wieder einzieht.
75W verteilt zwischen Kabel und zweitem Anschluss
Die 75W verteilen sich auf das integrierte Kabel, das bis zu 45W über Power Delivery liefert, und einen zweiten, klassischen USB-C-Anschluss mit bis zu 30W. Beide Ausgänge arbeiten gleichzeitig ohne spürbare Verlangsamung des jeweils anderen, genug, um ein Smartphone und ein Tablet oder einen Laptop und ein Telefon gleichzeitig zu laden. Anker gibt zum Beispiel an, ein MacBook Air (2022) werde in 34 Minuten von 0 auf 50% geladen, ein iPhone 15 Pro im gleichen Zeitraum ebenfalls, Herstellerangaben, die eher als grobe Orientierung denn als Garantie unter allen Bedingungen zu verstehen sind.
USB PD und PPS, breite Gerätekompatibilität
Das Ladegerät unterstützt USB PD und PPS und deckt damit eine breite Geräteauswahl ab: iPhone 14 bis 16, MacBook Pro 14 und 16 Zoll, MacBook Air 15 Zoll (M2), iPad Pro, AirPods, Apple Watch, sowie Samsung Galaxy S22 bis S24 und Galaxy Tab S8/S9. Ohne USB-A-Ausgang eignet es sich allerdings nicht direkt für alle, die noch auf ein älteres Kabel oder Zubehör angewiesen sind.
12.000 Biegezyklen, aber ein dünnes, nicht austauschbares Kabel
Das einziehbare Kabel setzt auf Lager aus Mangan-Stahl und ist für über 12.000 Biegezyklen und mehr als 10.000 Ausziehen-und-Einziehen-Zyklen ausgelegt. Für den normalen Familiengebrauch deckt diese angegebene Haltbarkeit bequem mehrere Jahre täglicher Nutzung ab.
Kompaktes Gehäuse und ActiveShield-3.0-Technologie
Das Gehäuse bleibt ultrakompakt (100 x 50 x 29 mm, 77g), laut Anker kleiner als eine Computermaus, und ragt einmal eingesteckt kaum aus der Zigarettenanzünder-Buchse heraus. Die ActiveShield-3.0-Technologie überwacht fortlaufend Temperatur und Spannung und schützt angeschlossene Geräte vor Überspannung, Kurzschluss und Überhitzung.
Gegen den Ugreen 145W und den Anker 167,5W 3 Ports
Wie schlägt sich das Anker 75W im Vergleich zu anderen KFZ-Ladegeräten, die wegen ihres einziehbaren Kabels oder ihrer Leistung gefragt sind?
| Kriterium | Anker 75W | Ugreen 145W | Anker 167,5W 3 Ports | Lamicall 4-in-1 75W |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtleistung | 75W | 145W | 167,5W | 75W |
| Integriertes einziehbares Kabel | Ja, 1 Kabel (75 cm, 45W) | Ja, 1 Kabel (70 cm, 60W) | Nein (Kabel separat) | Ja, 2 Kabel |
| Ausgänge | 2 (Kabel + 1 USB-C) | 4 (Kabel + 2 USB-C + USB-A) | 3 (2 USB-C + USB-A) | 4 (2 Kabel + USB-C + USB-A) |
| Abmessungen | 100 x 50 x 29 mm, 77g | Größer | 36 x 36 x 80 mm, 50g | Größer |
| Ermittelter Preis | ≈ 18 € | ≈ 36 € | ≈ 34 € | ≈ 22 € |
Das Ugreen 145W gewinnt klar bei Leistung und Anzahl gleichzeitig geladener Geräte, die passendere Wahl für ein Familienauto. Der eigene große Bruder Anker 167,5W bietet mehr Watt, aber kein integriertes Kabel und damit nicht den Komfort des Einziehens. Das Lamicall 4-in-1 lockt mit Preis und zwei Kabeln, mit einer Markenbekanntheit, die weniger erprobt ist als die von Anker. Wer vor allem ein zuverlässiges, kompaktes Zubehör ohne herumfliegendes Kabel sucht, trifft mit dem Anker 75W eine solide Wahl.
Für wen sich das Anker 75W eignet
Dieses Ladegerät richtet sich zuerst an den Einzel- oder Paargebrauch, für alle, denen die Bequemlichkeit eines immer griffbereiten Kabels wichtiger ist als die Anzahl der Ausgänge. Für ein Familienauto, in dem mehrere Geräte gleichzeitig geladen werden, oder für mehr Spielraum bei einem Laptop, bieten das Anker 167,5W 3 Ports oder das Ugreen 145W mehr Reserven.


