Ryobi 18V One+ Wechselrichter 150W

(13 Bewertungen)

Eine 230-V-Steckdose und zwei USB-Anschlüsse aus einem beliebigen 18V One+ Akku: So wird der Werkzeugpark zur mobilen Stromquelle.

Kaufen bei Amazon

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Eigenschaften

  • Leistung: 150 W Dauerleistung, 300 W Spitze
  • Anschlüsse: 1 Steckdose 230 V + 2 x USB-A 2,4 A
  • Stromquelle: 18V One+ Akku (nicht enthalten)
  • Format: 0,76 kg ohne Akku, integrierte LED-Leuchte
  • 230 V überall aus einem Werkzeugakku

Ausführliche Beschreibung: Ryobi RY18BI150A Akku-Wechselrichter

Das Prinzip des RY18BI150A passt in einen Satz: Er wandelt den Gleichstrom eines 18-Volt-Werkzeugakkus in 230 Volt Wechselstrom um, also genau das, was aus Ihrer Wandsteckdose kommt. Technisch ist es ein Wechselrichter, exakt wie jener in einer Powerstation, nur ohne Akku und ohne Speichergehäuse verkauft. Sie liefern die Energie, er liefert die Steckdose. Das Gehäuse wird auf jeden Ryobi 18V One+ Akku aufgesteckt, vom kleinen 1,5-Ah-Pack bis zum 9-Ah-Akku, und startet mit einem einzigen Knopf.

Auf der Ausgangsseite nimmt eine europäische Steckdose bis zu 150 Watt Dauerleistung auf und verkraftet Spitzen von 300 Watt, genug für den Anlaufstrom eines startenden Geräts. Zwei USB-A-Anschlüsse liefern zusätzlich 2,4 Ampere bei 5 Volt für ein Telefon oder eine Leuchte. Oben sitzt eine LED-Leuchte mit zwei Helligkeitsstufen. Konkret ergibt ein 4-Ah-Akku, also 72 Wattstunden, etwa zwanzig Minuten bei voller Leistung, ungefähr eine Stunde für ein 60-Watt-Notebook und vier Stunden bei 15 Watt Last. Die Wandlungsverluste erklären den Abstand zur theoretischen Rechnung: Ein Wechselrichter dieser Größe gibt rund 85 % dessen zurück, was er aufnimmt.

Der eigentliche Nutzen liegt im Ökosystem. Die 18V One+ Reihe umfasst über zweihundert Werkzeuge und die Akkus sind austauschbar: Der Akku Ihrer Bohrmaschine speist den Wechselrichter und umgekehrt. Wenn Sie noch keinen besitzen oder Ihre Laufzeit im Gelände verdoppeln wollen, beschreibt unsere Seite zum Ryobi RB18L13 18V One+ Akku genau das 4-Ah-Modell, das allen obigen Rechnungen zugrunde liegt.

Ebenso wichtig ist, was das Gerät nicht kann. Es lädt den Akku nicht, sondern entlädt ihn. Es zeigt keine aufgenommene Leistung an, anders als eine Station. Und Ryobi nennt die erzeugte Kurvenform nicht, was bei empfindlicher Elektronik zur Vorsicht mahnt. Schließlich wird das Gehäuse bei dauerhaft 150 Watt spürbar warm, für einen so kompakten Wechselrichter normal, aber ein Grund, ihm Luft zu lassen.

Für wen also? Für Heimwerker mit One+ Ausrüstung, die im Biwak ein Kameraladegerät anschließen, eine kleine Pumpe betreiben, eine Baustellenleuchte speisen oder bei einem Stromausfall den Router am Leben halten wollen. Für längeren oder stromhungrigeren Einsatz bleibt eine echte tragbare Powerstation das richtige Werkzeug, mit ihrem eingebauten Vorrat von mehreren hundert Wattstunden.

EAN: 4892210190901

Vergleich

Für knapp 70 Euro konkurriert der Ryobi mit zwei sehr unterschiedlichen Produktfamilien: dem anderen Werkzeugakku-Wechselrichter unseres Katalogs, dem Einhell TC-ES 18/150/1, und dem Einstieg in die autarken Powerstations, hier die Allpowers Volix P300. Die Tabelle fasst zusammen, was man beim Wechsel gewinnt und verliert.

Technischer Vergleich: Ryobi RY18BI150A gegen seine Alternativen (ermittelte Werte, Richtwerte)
KriteriumRyobi RY18BI150AEinhell TC-ES 18/150/1Allpowers Volix P300
Leistung 230 V150 W (300 W Spitze)150 W300 W
USB-Anschlüsse2 x USB-A 2,4 AUSB-A 10 W + USB-C PD 60 WUSB-A und USB-C
Verfügbare EnergieJe nach Akku (72 Wh bei 4 Ah)Je nach Akku256 Wh integriert
ÖkosystemRyobi 18V One+Einhell Power X-ChangeAutark
Gewicht0,76 kg ohne AkkuNicht angegeben3,6 kg
Ermittelter Preis≈ 67 €≈ 90 €≈ 169 €

Kurz gesagt entscheidet zuerst das bereits vorhandene Werkzeug: Der Ryobi ergibt nur mit One+ Akkus Sinn, der Einhell TC-ES 18/150/1 nur mit Power X-Change Akkus. Bei gleicher 230-V-Leistung liegt der Einhell dank seines 60-Watt-USB-C-Power-Delivery-Anschlusses vorn, der ein modernes Notebook ohne Umweg über die Steckdose lädt, kostet aber rund zwanzig Euro mehr. Gegenüber einer Station wie der Volix P300 fällt die Abwägung noch deutlicher aus: Die Station bietet die doppelte Leistung und einen garantierten Vorrat, der Wechselrichter den Preis, die 760 Gramm und vor allem den unbegrenzten Akkuwechsel. Wer mehrere Tage ohne Lademöglichkeit unterwegs ist, nimmt die Station. Wer eine Notsteckdose in der Werkzeugtasche sucht, dem genügt der Ryobi bei Weitem.

Zugehöriges Video

Video: RYOBI 230 Volt 150 Watt Wechselrichter RY18BI150A - Unboxing - Test - Spielerei (18V zu 230V) - Veröffentlicht am 19.03.2021

Bewertung unseres Testers: Yoni Marchal-Laporte

Profil unseres Testers ansehen

Man muss den RY18BI150A als das nehmen, was er ist: keine Powerstation, sondern ein Zubehör, das bereits gekaufte Akkus besser ausnutzt. Wer Ryobi-Werkzeug besitzt, rechnet schnell. Rund siebzig Euro für eine autarke 230-V-Steckdose gegenüber hundertfünfzig bis zweihundert Euro für die kleinste Powerstation, dazu noch zwei USB-Anschlüsse und eine Leuchte. Das Aufstecken auf den Akku geht sofort, das Gerät startet per Knopfdruck und die Ladestandsanzeige des Akkus bleibt sichtbar. In der Praxis rechnen Sie mit einem 4-Ah-Akku (72 Wh) mit etwa zwanzig Minuten unter Volllast, rund einer Stunde für ein 60-Watt-Notebook und guten vier Stunden für eine Leuchte mit 15 Watt. Absolut gesehen ist das wenig, doch der Akkuwechsel dauert drei Sekunden, was keine Powerstation bietet. Zwei Einschränkungen sollte man vor dem Kauf jedoch kennen. Erstens: Ryobi nennt die Kurvenform der Ausgangsspannung nicht, und nichts deutet auf einen reinen Sinus hin. Empfindliche Geräte, allen voran Medizintechnik und ältere Schaltnetzteile, meiden wir daher. Zweitens: Das Gehäuse wird deutlich warm, sobald man sich 150 Watt Dauerlast nähert, was mehrere unabhängige Tests bestätigen. Es gehört an die frische Luft und nicht in einen geschlossenen Koffer. Mit diesen Grenzen im Hinterkopf ist es ein ausgezeichneter Zweitkauf und wohl das nützlichste Einzelteil der One+ Reihe für alle, die biwakieren oder fern jeder Steckdose arbeiten.

Häufig gestellte Fragen: Ryobi RY18BI150A Akku-Wechselrichter

Das hängt von Akku und angeschlossenem Gerät ab. Mit einem 4-Ah-Modell, also 72 Wattstunden, rechnen Sie mit etwa zwanzig Minuten bei voller Leistung (150 W), einer Stunde für ein 60-Watt-Notebook und vier Stunden bei 15 Watt Last. Ein 9-Ah-Akku verdoppelt diese Zeiten deutlich.

Solange der Verbrauch unter 150 Watt Dauerlast bleibt, ja. Ryobi nennt allerdings die Kurvenform der Ausgangsspannung nicht, weshalb empfindliche Elektronik wie Medizintechnik oder ältere Schaltnetzteile besser gemieden wird. Ohmsche Lasten und neuere Netzteile bereiten keinerlei Probleme.

Nein, der Austausch verläuft nur in eine Richtung: Er verbraucht den Akku, um 230 V zu erzeugen. Sie brauchen also weiterhin ein One+ Ladegerät oder einen zweiten Akku im Gepäck, was zugleich der Hauptvorteil gegenüber einer Powerstation mit fester Reserve bleibt.

Ja. 150 Watt in einem derart kleinen Gehäuse zu wandeln erzeugt zwangsläufig Wärme, und mehrere unabhängige Tests weisen darauf hin. Das ist kein Mangel, doch bei längerem Betrieb steht das Gerät besser an der frischen Luft als im Kofferraum oder in einer geschlossenen Tasche.

Weitere Produkte in der Kategorie „Wechselrichter für Werkzeugakkus"

Einhell PXC Wechselrichter 150W

Einhell PXC Wechselrichter 150W

Ansehen (6)

Eine 230-V-Steckdose, ein USB-C-Anschluss mit 60 Watt Power Delivery und eine dimmbare LED-Leuchte, gespeist von einem Power X-Change Akku, den Sie schon besitzen.

Produkt ansehen

Veröffentlicht am 25.07.2026