Marstek Jupiter C Plus
(9 Bewertungen)
2560 Wh, 4 MPPT und 2400 W Solareingang in DC-Kopplung: Marsteks Plug-and-Play-Balkonspeicher, früher als Venus C verkauft, erweiterbar auf 10240 Wh.
Eigenschaften
- Kapazität: 2560 Wh (LiFePO4), erweiterbar auf 10240 Wh
- Solar: 4 MPPT, bis 2400 W Eingang, 99,8% Wirkungsgrad
- Kopplung: DC, mit integriertem 800 W Mikro-Wechselrichter
- Wetterfest: IP65, Betrieb von -20 °C bis +60 °C
- Früher Venus C: 4 MPPT und 2400 W Solareingang zum fairen Preis
Ausführliche Beschreibung: Marstek Venus C 2,56 kWh Speicher
Der Marstek Jupiter C Plus ist das Einstiegsmodell des chinesischen Herstellers Marstek, bis vor Kurzem noch unter dem Namen Venus C bekannt: Beide Bezeichnungen stehen für dasselbe Gerät, da die Marke ihre Modellreihe auf die Jupiter-Nomenklatur umgestellt hat. Dieser Balkonkraftwerk-Speicher arbeitet in DC-Kopplung (Gleichstrom), sitzt also zwischen den Solarmodulen und einem kompatiblen Mikro-Wechselrichter, statt am AC-Ausgang einer bereits vorhandenen Anlage.
Seine 4 unabhängigen MPPT-Regler akzeptieren bis zu 2400 W an Solarmodulen, mit einem angegebenen Umwandlungswirkungsgrad von 99,8%. Seine LiFePO4-Batterie mit 2560 Wh gibt über den integrierten Mikro-Wechselrichter bis zu 800 W ab, genug, um einen guten Teil der Grundlast eines Haushalts zu decken. Die Kapazität lässt sich mit bis zu drei zusätzlichen, stapelbaren Batteriemodulen auf 10240 Wh erweitern.
Zertifiziert nach IP65 gegen Wasser und Staub, arbeitet er stabil von -20 °C bis +60 °C und wird über die Marstek-App per Wi-Fi und Bluetooth gesteuert, mit zusätzlicher RS485-Kabelverbindung. Seine Nulleinspeisungs-Funktion liest kontinuierlich die Daten eines kompatiblen Smart Meters (Marstek CT002/CT003, Shelly Smart Meter, HomeWizard P1) aus, um die Ausgangsleistung automatisch anzupassen und jede Einspeisung ins Netz zu vermeiden.
Die Installation ist als Plug-and-Play konzipiert, ganz ohne Elektriker oder Bohren: Das Gerät steht am Boden oder wird an der Wand befestigt, angeschlossen wird über MC4-Steckverbinder an die Module und über eine normale Steckdose. Mit 10 Jahren Garantie und über 6000 angegebenen Ladezyklen baut der Jupiter C Plus auf einer bereits bewährten Reihe auf, belegt durch über 177 Kundenbewertungen auf der Herstellerseite mit einer Durchschnittsnote von 4,6 von 5.
Die Verfügbarkeit ist je nach Markt allerdings noch unterschiedlich: In Deutschland über den offiziellen Hersteller-Shop gut etabliert, gibt es zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Tests noch keinen lokalisierten Händler oder Shop in Frankreich, Italien oder Spanien, was die Kaufoptionen außerhalb Deutschlands derzeit auf einzelne Drittanbieter bei Amazon beschränkt.
Technische Daten
Detaillierte Merkmale
Akku
| Technologie?Akku-Chemie; LiFePO4 hält deutlich länger und lässt sich voll entladen, Gel/AGM ist wartungsfrei und günstiger. | LiFePO4 (Lithium) |
|---|---|
| Nennspannung?Akkuspannung (12, 24 oder 48 V). | 51,2 V |
| Energie?Gespeicherte Energie in Wattstunden. | 2560 Wh |
| Zyklenlebensdauer?Angegebene Anzahl Lade-/Entladezyklen bei der genannten Entladetiefe. | 6000 Zyklen |
| Erweiterbar bis?Maximale Kapazität mit Erweiterungsmodulen. | 10240 Wh |
Leistung und Schutz
| Ausgangsleistung?Maximale abgegebene Leistung (bei Speichern mit 230-V-Ausgang). | 800 W |
|---|---|
| Integriertes BMS?Batteriemanagementsystem gegen Überladung, Tiefentladung, Kurzschluss und Überstrom (Lithium-Akkus). | Ja |
| Kälteschutz / Heizung?Unterbricht oder heizt das Laden bei Kälte, um die Lithiumzellen zu schützen. | Ja |
Solar-Teil
| MPPT-Regler?Anzahl integrierter MPPT-Solarregler (ermöglicht Module in verschiedenen Ausrichtungen). | 4 |
|---|---|
| Max. Solareingang?Maximal anschließbare PV-Leistung. | 2400 W |
| Mikro-Wechselrichter?Leistung des Wechselrichters, der Energie ins Hausnetz einspeist. | 800 W |
Konnektivität
| Bluetooth?Überwachung und Einstellungen per App über Bluetooth. | Ja |
|---|---|
| WLAN?Fernsteuerung und Updates über WLAN. | Ja |
Robustheit und Format
| Schutzart?Wasser- und Staubschutz (IP-Schutzart). | IP65 |
|---|
Markteinführung und Garantie
| Markteinführung?Datum der ersten Verfügbarkeit des Modells auf dem europäischen Markt. Nützlich zur Einordnung der Generation: In diesem Segment entwickelt sich die Technik schnell, und ein mehrere Jahre altes Gerät kann am Ende seiner Vermarktung stehen. | Juni 2025 |
|---|---|
| Garantie?Dauer der Herstellergarantie. | 10 Jahre |
Vergleich
Wie schlägt sich der Marstek Jupiter C Plus im Vergleich zu anderen Plug-and-Play-Balkonspeichern, bei Suchanfragen wie „Jupiter C Plus vs Growatt NOAH 2000"? So positioniert er sich gegenüber drei bereits im Katalog vorhandenen Referenzen: dem Growatt NOAH 2000, dem Indevolt BK1600 Ultra und dem Zendure SolarFlow 1600 AC+.
| Kriterium | Jupiter C Plus | Growatt NOAH 2000 | Indevolt BK1600 Ultra | Zendure SolarFlow 1600 AC+ |
|---|---|---|---|---|
| Kapazität | 2560 Wh | 2048 Wh | 1636 Wh | 1920 Wh |
| Kopplung | DC, integrierter Mikro-Wechselrichter | DC, separater dedizierter Mikro-Wechselrichter | DC, integrierter Mikro-Wechselrichter | AC, kein MPPT |
| Solareingang | 2400 W (4 MPPT) | 1800 W (2 MPPT) | 1200 W (2 MPPT) | Entfällt (AC-Kopplung) |
| Erweiterbar auf | 10240 Wh | 8192 Wh | 4908 Wh | 11520 Wh |
| Marktpreis | ≈ 469 € | ≈ 389 € | ≈ 499 € | ≈ 719 € |
Zusammengefasst überzeugt der Jupiter C Plus mit dem größten Solareingang in diesem Vergleich (2400 W über 4 MPPT) und einer überdurchschnittlichen Erweiterbarkeit, zu einem Preis unterhalb der Zendure SolarFlow 1600 AC+. Der Growatt NOAH 2000 bleibt beim Einstiegspreis günstiger, und der Indevolt BK1600 Ultra setzt wie der Jupiter C Plus auf einen integrierten Mikro-Wechselrichter, jedoch mit geringerer Kapazität und Erweiterbarkeit. Für alle, die von Anfang an möglichst viel Solarleistung aufnehmen wollen, bleibt der Jupiter C Plus eine sehr vollständige Option.
Zugehöriges Video
Video: Balkonkraftwerk mit Speicher im Test: MARSTEK Jupiter C Plus All-in-One Lösung! - Veröffentlicht am 01.08.2025
Bewertung unseres Testers: Julien De Jurquet
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Der Jupiter C Plus ist der anerkannte Nachfolger des Venus C, und Marstek hat den Namenswechsel kaum kommuniziert, was bei manchen Käufern, die noch nach der alten Bezeichnung suchen, für Verwirrung sorgt. In der Praxis ist es ein ernstzunehmender Balkonspeicher: Seine 4 MPPT-Regler und 2400 W Solareingang erlauben den Anschluss von bis zu 4 Modulen, ohne sich groß um Teilverschattung sorgen zu müssen, und der HD-Touchscreen erleichtert die Ersteinrichtung deutlich gegenüber einer reinen App-Lösung. Mehrere Nutzer berichten von guter Kompatibilität mit Shelly Pro 3EM und dem deutschen Ecotracker, sowie einem reaktionsschnellen Support bei Startproblemen. Unser Hauptvorbehalt betrifft die Verfügbarkeit außerhalb Deutschlands: Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Tests gibt es weder in Frankreich noch in Italien oder Spanien einen etablierten offiziellen Shop, was den Umweg über einen Drittanbieter bei Amazon nötig macht, meist zu einem spürbar höheren Preis als in Deutschland. Wer direkt beim Hersteller bestellt, bekommt eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse der Kategorie.
Häufig gestellte Fragen: Marstek Venus C 2,56 kWh Speicher
Ja. Der Venus C ist die frühere Bezeichnung desselben Geräts: Marstek hat seine Modellreihe auf die Jupiter-Nomenklatur umgestellt, die Kapazität von 2560 Wh und die technischen Daten bleiben aber unverändert.
Bis zu 4 Module, verteilt auf seine 4 unabhängigen MPPT-Regler, für einen gesamten Solareingang von 2400 W.
Ja, bis zu 3 zusätzliche Batteriemodule können ergänzt werden, was die Gesamtkapazität auf bis zu 10240 Wh bringt.
Noch nicht über einen lokalisierten offiziellen Shop: Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Tests führt der Weg meist über einen Drittanbieter bei Amazon, da der direkte Online-Shop des Herstellers derzeit auf Deutschland beschränkt ist.
Sein integrierter Mikro-Wechselrichter gibt kontinuierlich bis zu 800 W ins Hausnetz ab, mit einer über ein kompatibles Smart Meter gesteuerten Nulleinspeisungs-Funktion.
Unsicher bei der Wahl?
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