Wie wir ausgewählt haben
Ein Starthilfegerät kauft man in der Hoffnung, es nie zu brauchen, aber am Tag, an dem man es braucht, darf es nicht enttäuschen. Unsere Kriterien:
- Zum Motor passende Leistung: der Spitzenstrom zählt weniger als die reale Fähigkeit, Ihren Hubraum zu starten, Benziner oder Diesel.
- Die Sicherheit: Schutz gegen Verpolung, Kurzschluss und Funken. Nicht verhandelbar.
- Die Kapazität des internen Akkus: sie bestimmt die Zahl möglicher Starts vor dem Nachladen.
- Die Vielseitigkeit: viele dienen auch als Powerbank (USB-Anschlüsse), sogar als Kompressor oder Lampe.
- Robustheit und Kältefestigkeit: gerade im Winter, in der Kälte, braucht man es.
Fünf Starthilfegeräte, fünf Profile, von der gelegentlichen Pannenhilfe bis zum anspruchsvollen Profi.
1. Die vielseitige Referenz: NOCO Boost Plus GB40
Das ist das Modell, das wir am häufigsten empfehlen, und jenes, das viele Werkstätten im Kofferraum haben. Mit 1.000 A Spitzenstrom startet das NOCO GB40 mühelos die große Mehrheit der Benziner und kleinen Diesel. Seine intelligenten Klemmen schützen gegen Verpolung und Funken: unmöglich, sich zu irren, sogar im Dunkeln.
Kompakt, passt es ins Handschuhfach, dient als USB-Powerbank zum Laden eines Handys und hat eine Notlampe. Zuverlässig, sicher und ausreichend für die große Mehrheit der Autofahrer: die Standardwahl.
2. Das Kraftpaket für große Motoren: NOCO Boost HD GB70
Großer SUV, Geländewagen, Van, Diesel mit großem Hubraum, Boot: wenn das GB40 an seine Grenzen stößt, übernimmt das GB70 mit 2.000 A Spitzenstrom. Es startet Motoren, die kleine Starthilfegeräte nicht einmal durchdrehen, und verkraftet mehrere Starts, bevor es ermüdet.
Schwerer und teurer, richtet es sich an alle mit echtem Leistungsbedarf oder mehreren Fahrzeugen. Sein robuster Bau und seine Energiereserve machen es auch zu einer ausgezeichneten Powerbank als Reserve für Ausrüstung. Die Wahl der Anspruchsvollen und der Profis.
3. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: DBPOWER 1600A
Nicht jeder braucht eine Premium-Marke. Für gelegentliche Pannenhilfe an einem Benziner-Kleinwagen oder einer Limousine macht ein gut bewertetes Mittelklasse-Gerät die Arbeit perfekt, zum halben Preis. Das DBPOWER, mit seinem großzügigen Spitzenstrom und einem Display für den Restfüllstand, erfüllt die wesentlichen Punkte.
Die unverzichtbaren Sicherheitsschutzfunktionen, USB-Anschlüsse und eine Lampe sind dabei. Die Verarbeitung ist weniger fein als bei einem NOCO und die Langlebigkeit vielleicht geringer, aber für seltenen Notfalleinsatz ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar. Ideal, um ein Zweitauto ohne großen Aufwand auszustatten.
4. Das kompakte 2-in-1: Taschen-Jumpstarter mit USB-C
Die neue Generation von Mini-Startern passt in die Hand und erfüllt einen Doppelzweck: Jumpstarter auf der einen Seite, echte Powerbank mit schnellem USB-C Power Delivery auf der anderen. Perfekt für alle, die nur einen Gegenstand in der Tasche wollen, der einen Kleinwagen starten und einen Laptop laden kann.
Die Kehrseite: eine kleinere Energiereserve, also weniger Starts hintereinander, und eine Leistung, die bei großen Motoren an ihre Grenzen kommt. Für einen Kleinwagen, einen Roller oder ein Motorrad und vielseitigen mobilen Einsatz ist es ein cleverer, unauffälliger Begleiter.
5. Das Alles-in-einem: Starthilfe mit Kompressor
Für Abenteurer und Vorausschauende kombinieren manche Modelle ein Starthilfegerät mit einem integrierten Luftkompressor. Leere Batterie und ein zu wenig aufgepumpter Reifen am selben Morgen? Ein einziges Gerät löst beide Probleme. Oft kommen eine starke Lampe und USB-Ausgänge hinzu.
Es ist das komplette Sicherheitswerkzeug für den Kofferraum bei langen Fahrten, in den Bergen oder in abgelegenen Gebieten. Sperriger, rechtfertigt es sich voll, sobald man weit weg von allem fährt. Ein echtes Schweizer Taschenmesser der Panne, aufzubewahren neben Ihrem übrigen Autozubehör.
Ihr Starthilfegerät sicher nutzen
Ein Starthilfegerät handhabt hohe Ströme: einige einfache Regeln verhindern Unfälle.
Beachten Sie die Anschlussreihenfolge laut Hersteller: die rote Klemme an den Pluspol, die schwarze an eine Metallmasse des Motors oder den Minuspol, je nach Modell. Gute Geräte melden einen Verpolungsfehler und verweigern den Dienst: erzwingen Sie nie etwas, wenn eine Warnleuchte angeht.
Lassen Sie die Klemmen sich nicht berühren, während das Gerät eingeschaltet ist, und halten Sie Abstand zu den beweglichen Teilen des Motors. Sobald das Fahrzeug gestartet ist, trennen Sie in umgekehrter Reihenfolge und lassen die Lichtmaschine die Batterie während der Fahrt nachladen.
Schließlich hilft ein Starthilfegerät bei der Panne, heilt aber nicht: wenn sich Ihre Batterie wiederholt entleert, ist das ein Zeichen, dass sie am Ende ihrer Lebensdauer ist oder ein elektrischer Fehler sie leert. Lassen Sie sie prüfen und denken Sie daran, sie vor dem nächsten Winter zu ersetzen.


